Ökologie & Genuss

 

„WENN EINER TRÄUMT, BLEIBT ES EIN TRAUM.

TRÄUMEN WIR ABER ALLE GEMEINSAM,

WIRD ES WIRKLICHKEIT. “

Dom Hélder Camera

Die Grüne Erde ist der gelungene Versuch, ÖKOLOGIE UND GENUSS zu vereinbaren

Ökologie bzw. Nachhaltigkeit auf der einen und Genuss auf der anderen Seite galten lange Zeit als schwer vereinbare Gegensätze. Viele Proponenten der Umweltbewegung traten oft gar zu missionarisch und asketisch auf. Es gab Zeiten, da musste man sich in gewissen Kreisen schämen und dafür entschuldigen, Auto statt Rad zu fahren oder Bananen statt schrumpelige Äpfel zu essen.
Doch die in den 1980er Jahren vielfach herrschende „Öko = Verzicht-Ideologie“ ist vorbei. Sie hat sich als untaugliche Lebensperspektive erwiesen, denn auf Dauer will kein Mensch vom Verzicht leben. Der Wiener Dan Jakubowitz, Autor des Buches „Genuss und Nachhaltigkeit“: „Es hat sich gezeigt, dass Verhaltensänderungen am besten dann funktionieren, wenn Lustgewinn damit verbunden ist.“

Die Kunst ist, Genuss und Ökologie vereinbar zu machen. Es gilt also, das zutiefst menschliche Bedürfnis nach Genuss nicht zu ignorieren, sondern in für die Natur verkraftbare, vernünftige Bahnen zu lenken. Die Herausforderung besteht darin, intelligent, d. h. ökologisch verantwortungsvoll zu genießen.

Am Beispiel von Möbeln: Das Design von Möbeln kann noch so schön und elegant sein – es stürzt einen ökologisch denkenden und gleichzeitig ästhetisch anspruchsvollen Menschen ins Dilemma, wenn sie aus Kunststoff gefertigt sind.

Umgekehrt: Ein Bett, ein Schrank oder ein Bücherregal mag aus europäischem, vollem Holz handwerklich gefertigt sein – es trübt dennoch den ästhetischen Genuss, wenn sich Möbel formal ungelenk, plump und unproportional präsentieren.

Vereinbarkeit von Ökologie und Genuss am Beispiel von Lebensmitteln: Die Weißweine des Nikolaihofs aus der Wachau (zu finden auf den Produktseiten unserer Homepage) werden streng biologisch produziert und zählen – trotzdem oder gerade deshalb – zu den besten auf der ganzen Welt.

Der Italiener Carlo Petrini, Gründer und Präsident der Slow Food-Bewegung, sagt: „Gut ist, was den Sinnen Genuss bereitet, also alles, was schmeckt und Qualität besitzt. Gut ist auch, was unser Ökosystem und die Natur nicht zerstört und sozial gerecht ist.“ Die Frage der Nachhaltigkeit sollte bei der Produktion der Nahrungsmittel eine zentrale Rolle spielen. Nachhaltige, biologische Landwirtschaft und Genuss gehören zusammen. Denn Lebensmittelproduzenten, die nicht nachhaltig wirtschaften, denken zu kurz. Andererseits, so Carlo Petrini, „... ein Umweltschützer, der sich nicht um die Qualität seines Essens kümmert, ist eine zutiefst traurige Figur.“

Der in der Mode- und Bekleidungsbranche gängige Begriff „Öko-Chic“ verweist darauf, dass frau in einem Kleid aus naturbelassenem Leinen nicht aussehen muss wie weiland Heidis Großmutter, dass sich also gutes Aussehen und umweltgerechte Naturmaterialien gut vertragen. Bio-Hotels werben damit, höchsten Komfort zu erleben und gleichzeitig sich selbst und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Und der „sanfte Tourismus“ lebt davon, Urlaubsgästen Natur und Kultur auf eine Weise nahe zu bringen, durch welche die Umwelt nicht völlig unter die Räder kommt.

Schon der griechische Philosoph Epikur propagierte vor 2.300 Jahren Genuss mit Verstand und Verantwortung – sich selbst, den Mitmenschen und der Natur gegenüber. Wert auf Natürlichkeit, hohe Qualität und zeitlose Ästhetik zu legen, ist ökologisch, bereitet aber auch viel Lebensfreude. Die Grüne Erde zeigt mit ihren Produkten, dass beides vereinbar ist.

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