Das Wertvolle
Das Wertvolle an gefärbten Grüne Erde-Stoffen
- 100 % nachwachsende Naturfasern
- Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau
- gefärbt nach strengsten ökologischen Richtlinien
- gift- und schadstofffrei
- hohe Farbbeständigkeit (lichtecht)
- geprüft von unabhängigen Instituten
- hohe Alltagstauglichkeit
- aus europäischen Webereien
- verarbeitet in unseren eigenen Werkstätten in Oberösterreich
Soziale Kriterien
Soziale Kriterien
Zusätzlich zu unseren hohen ökologischen Standards zur Färbung von Textilien beachten wir strenge Sozialkriterien, um faire Arbeitsbedingungen für die an der Herstellung beteiligten Menschen sicher zu stellen. Alle an der Produktion unserer farbigen Stoffe mitarbeitenden Spinnereien, Färbereien, Webereien und Nähereien haben ihren Sitz in EU-Staaten. Dies garantiert hohe sozialrechtliche Standards, gerechte Löhne, gesetzliche Arbeitszeiten,schließt Kinderarbeit aus und sorgt für möglichst kurze Transportwege. Das Nähen der Bettwäsche und Kissenbezüge sowie das Tapezieren von Polstermöbeln wird von der Grüne Erde-Textilwerkstätte in Oberösterreich übernommen. Dies sichert einen hohen Anteil an Eigenfertigung.
Codex farbige Textilien
Grüne Erde-Codex für farbige Textilien
• Bei der Herstellung und beim Färben der Stoffe werden keine umwelt- und gesundheitsbedenklichen, giftigen Substanzen eingesetzt.
• Unsere Gewebe sind zu 100% aus nachwachsenden, natürlichen Fasern (Baumwolle, Schafschurwolle, Ramie) hergestellt.
• Alle Baumwollgewebe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Auch deshalb, weil beim konventionellen Anbau von Baumwolle massenhaft giftige Insektizide und Pestizide und Entlaubungsmittel eingesetzt werden.
• Wo immer in der benötigten Qualität verfügbar, kommen auch alle anderen Fasern aus kbA bzw. kbT (kontrolliert biolog. Tierhaltung).
• Die Eigenschaften der Stoffe werden nicht chemisch, sondern rein mechanisch, thermisch bzw. physikalisch verbessert, etwa durch Kalandern (Glätten und Verdichten der Oberfläche) oder durch Krumpfen (Vorwegnehmen des Einlaufens).
• Erlaubt sind Kochen, Waschen und Sauerstoffbleichen der Gewebe sowie Methoden, die Substanzen auf Basis von natürlichen Rohstoffen verwenden.
• Erlaubte Schlichtemittel sind Stärke, andere natürliche Substanzen und CMC (Carboxymethylcellulose, ein ungiftiger Hilfsstoff auf Zellulosebasis, der u. a. auch als Lebensmittelzusatzstoff verwendet wird).
• Zum Färben werden ökologisch verträgliche Farbstoffe verwendet, die schwermetallfrei und ungiftig sind und das Abwasser nicht belasten. Im Fachjargon: AOX-Gehalt unter 1 % – das ist die technisch bestmögliche Lösung (AOX = Adsorbierbare organisch gebundene Halogene).
• Färbehilfsmittel müssen ebenfalls schwermetallfrei sein (AOX-Gehalt unter 0,1%).
• Verboten sind Ammoniakbehandlung, Chlorbleiche, optische Aufheller und Mercerisation.
• Wir verwenden kein Formaldehyd, keine Azofarbstoffen, die krebserregende Amine abgeben, keine Metallkomplexfarbstoffe und Farbstoffe, die im fertigen Stoffgewebe krebserregende oder allergieauslösend wirken können.
• Unsere Gewebe sind zu 100% aus nachwachsenden, natürlichen Fasern (Baumwolle, Schafschurwolle, Ramie) hergestellt.
• Alle Baumwollgewebe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Auch deshalb, weil beim konventionellen Anbau von Baumwolle massenhaft giftige Insektizide und Pestizide und Entlaubungsmittel eingesetzt werden.
• Wo immer in der benötigten Qualität verfügbar, kommen auch alle anderen Fasern aus kbA bzw. kbT (kontrolliert biolog. Tierhaltung).
• Die Eigenschaften der Stoffe werden nicht chemisch, sondern rein mechanisch, thermisch bzw. physikalisch verbessert, etwa durch Kalandern (Glätten und Verdichten der Oberfläche) oder durch Krumpfen (Vorwegnehmen des Einlaufens).
• Erlaubt sind Kochen, Waschen und Sauerstoffbleichen der Gewebe sowie Methoden, die Substanzen auf Basis von natürlichen Rohstoffen verwenden.
• Erlaubte Schlichtemittel sind Stärke, andere natürliche Substanzen und CMC (Carboxymethylcellulose, ein ungiftiger Hilfsstoff auf Zellulosebasis, der u. a. auch als Lebensmittelzusatzstoff verwendet wird).
• Zum Färben werden ökologisch verträgliche Farbstoffe verwendet, die schwermetallfrei und ungiftig sind und das Abwasser nicht belasten. Im Fachjargon: AOX-Gehalt unter 1 % – das ist die technisch bestmögliche Lösung (AOX = Adsorbierbare organisch gebundene Halogene).
• Färbehilfsmittel müssen ebenfalls schwermetallfrei sein (AOX-Gehalt unter 0,1%).
• Verboten sind Ammoniakbehandlung, Chlorbleiche, optische Aufheller und Mercerisation.
• Wir verwenden kein Formaldehyd, keine Azofarbstoffen, die krebserregende Amine abgeben, keine Metallkomplexfarbstoffe und Farbstoffe, die im fertigen Stoffgewebe krebserregende oder allergieauslösend wirken können.
Wer überwacht die Einhaltung des Codex?
Alle Grüne Erde-Gewebe werden regelmäßig auf Schadstoffe untersucht – durch eine vom IVN akkreditierte Prüfungsstelle, wenn die Weberei bzw. Färberei selbst IVN-zertifiziert ist.
Bei allen anderen Stofflieferanten wird die Schadstoffprüfung vom firmenunabhängigen, renommierten eco-Institut in Köln im Auftrag der Grünen Erde durchgeführt.
Bei allen anderen Stofflieferanten wird die Schadstoffprüfung vom firmenunabhängigen, renommierten eco-Institut in Köln im Auftrag der Grünen Erde durchgeführt.
Harmonien & Kontraste
In der Natur finden wir graue, braune, weiße und bunte Farbtöne einträchtig nebeneinander. Das schlichte Grau eines Steins kann ebenso schön sein wie das kräftige Rot einer Blüte. Beide zusammen ergeben eine faszinierende Kombination. Dieses harmonische Nebeneinander wollen wir auch mit den Farben von Grüne Erde erreichen.
Seit langem wünschen sich viele Kunden von uns farbige Textilien. Nach langer Vorbereitung haben wir nun erstmals in der 25jährigen Unternehmensgeschichte neben naturfarbenen auch gefärbte Stoffe ins Programm genommen.
Bei der Auswahl, besser gesagt bei der Entwicklung der Farben haben wir uns – der Grüne Erde-Philosophie entsprechend – stark an der Natur orientiert und ganz bewusst zurückhaltende und zeitlose Farben gewählt, die auch nach vielen Jahren noch Freude bereiten.
Inspiriert hat uns die Pflanzenwelt: die blaugrünen, hell- und dunkelgrünen Farbtöne von Wacholder, Linde und Olive, das Rot des Klatschmohns, das Gelb des Safrans und das Orange der Feuerlilie. Auch Farbtöne wie Kastanie, Flieder und Silberweide bringen die Nähe zur Natur zum Ausdruck.
Diese Farben bereichern ein von Naturmaterialien geprägtes Wohnambiente, harmonieren gut mit Grüne Erde-Möbeln. Und sie ergänzen die natürlichen Farbtöne jener Textilien, die wir bereits im Sortiment führen. Alles zusammen schafft interessante Akzente, Kontraste und farbliche Nuancen, bildet dabei aber auch ein einheitliches Gesamtbild.
So als hätte er dies vorausgeahnt, sagte Vincent van Gogh: „Es sind Harmonien und Kontraste in den Farben verborgen, die ganz von selbst zusammenwirken.“
Seit langem wünschen sich viele Kunden von uns farbige Textilien. Nach langer Vorbereitung haben wir nun erstmals in der 25jährigen Unternehmensgeschichte neben naturfarbenen auch gefärbte Stoffe ins Programm genommen.
Bei der Auswahl, besser gesagt bei der Entwicklung der Farben haben wir uns – der Grüne Erde-Philosophie entsprechend – stark an der Natur orientiert und ganz bewusst zurückhaltende und zeitlose Farben gewählt, die auch nach vielen Jahren noch Freude bereiten.
Inspiriert hat uns die Pflanzenwelt: die blaugrünen, hell- und dunkelgrünen Farbtöne von Wacholder, Linde und Olive, das Rot des Klatschmohns, das Gelb des Safrans und das Orange der Feuerlilie. Auch Farbtöne wie Kastanie, Flieder und Silberweide bringen die Nähe zur Natur zum Ausdruck.
Diese Farben bereichern ein von Naturmaterialien geprägtes Wohnambiente, harmonieren gut mit Grüne Erde-Möbeln. Und sie ergänzen die natürlichen Farbtöne jener Textilien, die wir bereits im Sortiment führen. Alles zusammen schafft interessante Akzente, Kontraste und farbliche Nuancen, bildet dabei aber auch ein einheitliches Gesamtbild.
So als hätte er dies vorausgeahnt, sagte Vincent van Gogh: „Es sind Harmonien und Kontraste in den Farben verborgen, die ganz von selbst zusammenwirken.“
Welche Farbstoffe?
Wir haben uns die Auswahl der Farbstoffe nicht leicht gemacht, auch den Einsatz ausschließlich natürlicher Farben auf Basis pflanzlicher Rohstoffe (Safran, Färberginster ...) sehr genau geprüft. Allerdings ist der Einsatz solcher Farbstoffe in der Praxis eng begrenzt, vor allem bei stark beanspruchten Stoffen. Gerade bei Sofabezügen, Bettwäschen oder Decken muss die Farbe sehr fest an der Faser haften und widerstandsfähig gegen Reibung, Waschmittel, Schweiß und Speichel sein. Das sind viele Naturfarben in der Regel nicht.
Daher muss man entweder Farbunterschiede von Stoffcharge zu Stoffcharge, Ausbleichen durch Sonnenlicht und „Ausbluten“ der Farbe beim Waschen in Kauf nehmen. Oder, um dies zu verhindern, die Haftfähigkeit der Naturfarbe auf dem Gewebe durch Fixierung mit chemischen Substanzen verbessern, die ökologisch bedenklich sind.
Beide Alternativen halten wir bei unseren Farbtextilien für unpraktikabel, unseren Kunden nicht zumutbar und mit unseren strengen Grundsätzen nicht vereinbar.
Daher haben wir uns nach Prüfung verschiedener Färbemethoden, vielen Gesprächen mit Textil- und Farbexperten, Chemikern und Webereien, und nach gründlicher Abwägung aller Argumente entschlossen, folgende Farben zu verwenden:
• Reaktivfarbstoffe: Diese synthetischen Farbstoffe werden den höchsten ökologischen Standards gerecht und eignen sich besonders gut für Baumwolle aber auch für Schurwolle. Sie enthalten eine reaktive Molekülgruppe („Anker“), welcher mit den Fasern des Gewebes eine extrem stabile chemische Verbindung
bildet.
Der Farbstoff ist so fest an die Faser gebunden, dass ein nachträgliches Herauslösen unmöglich ist. Dies erklärt die hohe Wasch-, Licht- und Säureechtheit dieser Farbstoffe.
• Säurefarbstoffe eignen sich besonders gut für tierische Fasern. So ist etwa die Schurwolle für unsere farbigen Teppiche „Skywalker“ mit Säurefarbstoffen gefärbt. Die negativ geladenen Moleküle des mit Essigsäure versetzten „sauren“ Färbebades (daher der Name) knüpfen mit den positiv geladenen (basischen) Molekülen des Wolleiweißes eine feste Bindung. Beide Farbstoffe entsprechen unseren strengen ökologischen Richtlinien. Die Gewebe sind daher giftfrei und unbedenklich für den Menschen. Produktion und Verarbeitung laufen umweltschonend ab.
Daher muss man entweder Farbunterschiede von Stoffcharge zu Stoffcharge, Ausbleichen durch Sonnenlicht und „Ausbluten“ der Farbe beim Waschen in Kauf nehmen. Oder, um dies zu verhindern, die Haftfähigkeit der Naturfarbe auf dem Gewebe durch Fixierung mit chemischen Substanzen verbessern, die ökologisch bedenklich sind.
Beide Alternativen halten wir bei unseren Farbtextilien für unpraktikabel, unseren Kunden nicht zumutbar und mit unseren strengen Grundsätzen nicht vereinbar.
Daher haben wir uns nach Prüfung verschiedener Färbemethoden, vielen Gesprächen mit Textil- und Farbexperten, Chemikern und Webereien, und nach gründlicher Abwägung aller Argumente entschlossen, folgende Farben zu verwenden:
• Reaktivfarbstoffe: Diese synthetischen Farbstoffe werden den höchsten ökologischen Standards gerecht und eignen sich besonders gut für Baumwolle aber auch für Schurwolle. Sie enthalten eine reaktive Molekülgruppe („Anker“), welcher mit den Fasern des Gewebes eine extrem stabile chemische Verbindung
bildet.
Der Farbstoff ist so fest an die Faser gebunden, dass ein nachträgliches Herauslösen unmöglich ist. Dies erklärt die hohe Wasch-, Licht- und Säureechtheit dieser Farbstoffe.
• Säurefarbstoffe eignen sich besonders gut für tierische Fasern. So ist etwa die Schurwolle für unsere farbigen Teppiche „Skywalker“ mit Säurefarbstoffen gefärbt. Die negativ geladenen Moleküle des mit Essigsäure versetzten „sauren“ Färbebades (daher der Name) knüpfen mit den positiv geladenen (basischen) Molekülen des Wolleiweißes eine feste Bindung. Beide Farbstoffe entsprechen unseren strengen ökologischen Richtlinien. Die Gewebe sind daher giftfrei und unbedenklich für den Menschen. Produktion und Verarbeitung laufen umweltschonend ab.
Ein vernünftiger Kompromiss
Am „ökologischsten“ ist es, ausschließlich naturfarbene (ungefärbte) Gewebe zu verwenden und auf gefärbte Stoffe ganz zu verzichten.
Die zweitbeste Möglichkeit ist der Weg, den wir gefunden haben: ein vernünftiger Kompromiss zwischen Farbe beim Wohnen, ökologisch vertretbaren Färbemethoden, sozialen Arbeitsbedingungen und hoher Alltaugstauglichkeit der Gewebe (Lichtechtheit, Waschbeständigkeit ...).
Die zweitbeste Möglichkeit ist der Weg, den wir gefunden haben: ein vernünftiger Kompromiss zwischen Farbe beim Wohnen, ökologisch vertretbaren Färbemethoden, sozialen Arbeitsbedingungen und hoher Alltaugstauglichkeit der Gewebe (Lichtechtheit, Waschbeständigkeit ...).
Strenge ökologische Richtlinien
Für unsere farbigen Stoffe haben wir einen Standard erarbeitet, der sich an den weltweit strengsten Regeln für ökologische Bekleidungstextilien orientiert: den Richtlinien des IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft) und des GOTS (Global Organic Textile Standard).









