"Das bestmögliche Möbelstück"

  • Unsere Mitarbeiter*innen über die Babywiege von Grüne Erde

    Elvira Aitzetmüller, Christian Schoen und Alexander Stüger haben etwas gemeinsam: Alle drei arbeiten bei Grüne Erde und haben intensiv zur Entstehung unserer Babywiege beigetragen – Elvira als Produktentwicklerin für Möbel und Schlafen, Alexander als Möbelkonstrukteur und Produktleiter, Christian in seiner Funktion als Leiter des Produktmanagements Schlafen. Wir haben mit ihnen über die Babywiege gesprochen und schnell gemerkt: Es ist kein Möbelstück wie jedes andere!
      • Christian Schön

        Produktmanagement Schlafen
      • Alexander Stüger

        Möbelkonstrukteur
      • Elvira Aitzetmüller

        Produktentwicklerin
    • Redaktion: Wie kam es dazu, dass Grüne Erde eine Babywiege entwickelt hat?

      Christian: Als Grüne Erde unterstützen wir junge Familien mit hochwertigen ökologischen Produkten dabei, ein sicheres und behütetes Nest für ihre Babys zu schaffen. Unser Fokus liegt dabei auf dem sicheren und gesunden Schlaf. Von Betten über Matratzen bis zu Bettwäsche und Schlafsäcken bieten wir alles, damit die Kleinen sorgenfrei und natürlich schlummern. Mit der Babywiege runden wir unser Baby- und Kindersortiment ab und zeigen unsere Kompetenz in diesem Bereich.

      Elvira: Die Grundidee war, für Babys ein schönes Nest zu machen, bestmöglich, mit Kuschelfaktor und so ökologisch, dass ja nichts enthalten ist, was wir nicht wollen.
    • Redaktion: Was war euch bei der Entwicklung besonders wichtig?

      Alexander:Grüne Erde hat das Bestreben, Produkte zu fertigen, die so natürlich wie möglich sind. Deswegen haben wir besonderes Augenmerk auf die Wahl der Rohstoffe gelegt. Zugleich sollte die Wiege absolut sicher sein. Wir haben von Anfang an eine GS-Zertifizierung angestrebt.
    • Redaktion: Welche Materialien habt ihr gewählt und warum?

      Alexander: Beim Holz haben wir uns für Esche entschieden. Das hat mehrere Vorteile. Im Gegensatz zur Eiche hat Esche keine Gerbsäure. Man kann das Holz unbehandelt sehr gut verwenden. Es ist ein helles, sehr stabiles und „flexibles“ Holz. Es ist auch sehr langlebig, weshalb beispielsweise ein Hammerstile oder eine Hacke aus Esche gemacht werden. Die Kombination des hellen Holzes mit dem Stoff Tano Natur passt perfekt.

      Elvira: Der Tano, der graue Außenstoff, ist aus dem Grund verwendet worden, weil es ein ungefärbter Naturstoff ist. Wir haben ja nur Naturstoffe, aber das ist ein ungefärbter Stoff aus 100 % Schurwolle. Auch der naturfarbene Innenstoff ist ungefärbt. Bei der ganzen Wiege ist kein gefärbter Stoff verwendet worden, es ist wirklich alles Natur und nur das Beste. Die Stoffe sind NATURTEXTIL-BEST-zertifiziert, aber für die Wiege ist jeder Bestandteil nochmal extra getestet worden, damit er für Babys sicher ist. Bei den Grifflöchern ist der Stoff mit einem naturfarbenen Schrägband eingefasst worden, das harmoniert sehr schön mit dem naturfarbenen Innenstoff. Und die Matratze ist unsere Matratze Schlummerwölkchen angepasst an die Form der Wiege.
    • Redaktion:Was bedeutet es, dass die Wiege eine GS-Zertifizierung hat?

      Alexander: Bei GS wird wirklich alles überprüft und für Babys und Kleinkinder gelten viel strengere Grenzwerte als für Erwachsene. Die Zertifizierung bedeutet, dass die Wiege das bestmögliche, bestgetestetste Möbelstück der Grünen Erde ist, das vom Technischen Überwachungsverein die Bestätigung erhält, dass es allen Sicherheitsanforderungen entspricht und somit ein hochsicheres Produkt darstellt.
    • Redaktion:Wurde die Wiege auch in der Praxis getestet?

      Alexander: Ja, intern. Wir geben die Wiege an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Babys haben und für uns die Bedienbarkeit testen. Auch Rückmeldungen aus diesen Praxistests fließen in die Entwicklung ein.

      Elvira: Mein Enkelkind hat zum Beispiel in der Wiege testgeschlafen. Mittlerweile nutzt das nächste Enkelkind die Wiege. Schon beim ersten hatten wir eine Baby-Schlafschlange hineingelegt als Kuschelnest. Das ist jetzt wieder so. Der Kleine ist gerade knapp fünf Monate alt und liegt zum Schlafen immer noch in der Wiege. Sie schaukelt sehr sacht. Ich bin echt begeistert. Nicht, weil ich daran gearbeitet habe, sondern weil sie ein sehr schönes Produkt ist. Schon wenn es als Möbelstück alleine irgendwo steht, macht es eine tolle Figur.
    • Redaktion:Wo wird die Wiege gefertigt?

      Alexander: Die gesamte Wiege ist Made in Austria, in Kärnten die Holzteile und in der Grüne Erde-Produktion die ganzen Stoff- und Matratzenteile. Diese Regionalität ist natürlich sehr nachhaltig. Die GS überprüft außerdem jährlich den Fertigungsprozess in den Produktionsstätten. Da ist es auch besser, wenn die Prüfer*innen nicht so weit fahren müssen.
    • Redaktion: Wie lange kann man die Wiege nutzen?

      Christian: Ein Kind darf so lange in der Wiege liegen, bis es sich aufrichten kann. In der Regel bedeutet das, dass die Wiege zwischen drei und sechs Monaten verwendet wird. Aber wir haben sie sehr langlebig und zeitlos gestaltet – mit der Idee, dass sie von Baby zu Baby oder von Familie zu Familie weitergereicht wird und so Geborgenheit für Generationen spendet.
    • Redaktion: Was ist für euch persönlich das Besondere an der Wiege?

      Elvira: Als Produktentwicklerin und als Oma finde ich, dass die Wiege ein superschönes Produkt ist. Das Möbel spricht für sich und man kann es anstandslos in jeden Raum stellen. Es ist immer ein Hingucker. Wir sind oft, wenn jemand bei uns war, darauf angesprochen worden: „Was habt ihr da für ein tolles Produkt?“ Vielleicht kann man die Wiege nur vier oder fünf Monate verwendet, aber in der Zeit hat sie ihre volle Berechtigung – und dann wird sie an das nächste (Enkel-)Kind weitergereicht.

      Alexander: Es ist ein ikonisches, sehr elegantes und sehr durchdachtes Produkt, in das von allen Seiten viel Knowhow geflossen ist.

      Christian: Das Besondere für mich war der Prozess – allein die Auswahl der einzelnen Rohstoffe. Wirklich zu gucken, welches Holz nehme ich zum Beispiel, um die Wiege so gesund und sicher wie möglich für das Baby zu machen. Das Ganze in Kombination mit dieser Eleganz, also ein tolles Produkt zu haben, schön anschaulich und trotzdem funktional. Auch dass man die Kufen abnehmen kann für denjenigen, der nicht wiegen will, sondern ein Beistellbett oder einen Stubenwagen haben möchte. So durchdacht! Daraus entsteht meiner Meinung nach letztlich auch, dass die Wiege generationsübergreifend viel Freude bereitet – den Großeltern, den Eltern und den Babys, aber auch von Baby zu Baby.