• Für eine bessere Welt


    Unser Beteiligungsmodell
    • Beteiligungsmodell


      • Für eine bessere Welt.

        Sehr geehrte Damen & Herren!
        Liebe Grüne Erde-Kundinnen und -Kunden!

      • Die Grüne Erde zeigt seit 1983: Es ist möglich, umweltgerecht und sozial fair zu wirtschaften. Bei uns finden rund 500 Menschen eine sinnvolle Arbeit und fertigen hochqualitative ökologische Produkte.

        Wir sind eines der wenigen eigentümergeführten, ökologischen Unternehmen, die sich ihre Unabhängigkeit von Großkonzernen und Investmentfonds bewahrt haben. Um diese Unabhängigkeit zu stärken, gehen wir seit 2013 einen alternativen Weg der Finanzierung: ohne Banken, aber mit unseren Kunden! Bis dato begleiten uns rund 2.200 gleichgesinnte Menschen auf diesem Weg.

        Wir laden Sie ein: Gehen Sie diesen Weg mit uns: Investieren Sie in ein solides ökologisches Unternehmen, seine Projekte und Produkte – durch die Gewährung eines Darlehens an die Grüne Erde! Die Vergütung – jährlich 3 % Zinsen – erfolgt in Form von Warengutscheinen: die beste Gelegenheit, Grüne Erde-Produkte, die Sie vielleicht schon länger „im Auge“ hatten, einfach und günstig zu bekommen! Oder Sie wählen die Option 2 % Zinsen – als Überweisung auf Ihr Konto.

        Für welche Möglichkeit Sie sich auch entscheiden: Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – und wir ein Stück gemeinsam gehen in Richtung einer ökologisch und sozial besseren Welt!

        Reinhard Kepplinger & Kuno Haas Eigentümer & Geschäftsführer
        • Reinhard Kepplinger
          Eigentümer & Geschäftsführer
        • Kuno Haas
          Eigentümer & Geschäftsführer
    • Die Idee
      • Gebaut auf dem Vertrauen
        unserer Kunden

      • Die Grüne Erde wurde 1983 im oberösterreichischen Almtal gegründet. Seit damals setzen wir auf Finanzierungsmodelle, welche die Kunden einbeziehen und auf deren Vertrauen basieren.
        • Unser Unternehmen war von Anfang an auf dem Vertrauen der Kunden aufgebaut. Die Banken standen vor mehr als 35 Jahren der damals „verrückten“ ökologischen Geschäftsidee – Matratzen aus Naturfasern handwerklich in Österreich zu fertigen – sehr skeptisch gegenüber.

          Genossenschaften als Vorbild

          Wir entschieden uns daher bereits bei der Gründung von Grüne Erde für ein Finanzierungsmodell, das im Handwerk schon seit Jahrhunderten üblich gewesen war, und auch zum ursprünglichen Wesen von Genossenschaften gehört hatte: Vorauszahlung durch die Kunden. Anders gesagt: die Beteiligung vieler Menschen mit kleinen Beträgen an einer gemeinsamen Sache – unabhängig von Geldinstituten.

          Vorfinanzierung durch die Kunden

          1983 vertrauten uns viele Gleichgesinnte, Freunde und Bekannte aus der Ökologie-Bewegung, unterstützten unser Vorhaben und waren bereit, Anzahlungen auf Matratzen und Betten zu leisten. Damit konnten wir Schurwolle und Holz kaufen, um die Produkte zu fertigen. Allerdings musste diese bewährte Praxis im Jahr 2000 aufgrund gesetzlicher Änderungen aufgegeben werden. Fazit: Die Grüne Erde war auch deshalb erfolgreich, weil uns die Kunden ihr Vertrauen schenkten – und Geld vorstreckten.

          Solide Entwicklung seit 1983

          Seit der Unternehmensgründung verzeichnen wir ein gesundes, langsames Wachstum und eine gleichmäßige Entwicklung unseres Betriebes. Wir sind kein Start up-Unternehmen, das Geld von Privatpersonen einsammelt, bevor überhaupt Werte geschaffen werden. Vielmehr konnten wir auf einem soliden Fundament aufbauen, als wir unsere Kunden im Mai 2013 erstmals einluden, sich an unserem Finanzierungsmodell zu beteiligen.

          Erfolgreichreichstes Crowdfunding-Modell Österreichs

          Spätestens in der Bankenkrise ab 2008 wurde klar, dass alternative Finanzierungsmodelle auf breiter Basis – vor allem für Klein- und Mittelbetriebe – notwendig sind. Nicht zuletzt deshalb, weil es seit dieser Krise noch schwieriger geworden war, sich von den Banken Geld für Investitionen zu leihen. Auch für die Grüne Erde erwiesen sich die Kreditbedingungen des etablierten Finanz- und Bankensystems als unzumutbar. Daher haben wir uns im Mai 2013 für ein neues, alternatives, von Banken unabhängiges Finanzierungsmodell unter Beteiligung unserer Kunden entschieden:„Crowdfunding“. Bis dato haben sich etwa 2.200 private DarlehensgeberInnen daran beteiligt. Damit wurde unser Modell zum erfolgreichsten Crowdfunding Österreichs. Das hat unsere Erwartungen weit übertroffen! Es gibt offenbar sehr viele Menschen, die sich ideell und finanziell an ökologisch sinnvollen und wirtschaftlich sicheren Projekten beteiligen möchten, dies aber unabhängig vom globalen Finanzystem.

          Energie für neue Projekte

          Durch den Erfolg des Crowdfunding-Modells haben wir eine ausgezeichnete Finanzierungsstruktur erreicht und sind de facto bankenunabhängig geworden. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Auch den weiteren Ausbau und die Verbesserung von Vertrieb, Digitalisierung, EDV-System, Logistik, Kundenservice und Stores, sowie die Neuentwicklung von Produkten und Projekten wollen wir nicht durch zusätzliche Bankkredite decken. Vielmehr möchten wir weiterhin unsere Kunden einladen, sich mit einem Darlehen an der Entwicklung unseres Unternehmens zu beteiligen: Investieren Sie ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll in die Grüne Erde!
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          Frau Wallner und Frau Bammer beraten Sie gerne.

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          beteiligungsmodell@grueneerde.com
    • Das Darlehen
      • Das Grüne Erde-Darlehen

      • Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Geld in ein ökologisches Projekt zu investieren? Hier finden Sie alles, was Sie über ein Darlehen an die Grüne Erde wissen möchten.
        • Sie können bei einer Investition von bis zu EUR 5.000,– innerhalb von 12 Monaten (Emissionszeitraum vom 1.1.2021 bis 31.12.2021) die Höhe Ihrer Einlage wie folgt wählen:
          • EUR 2.000,–
          • EUR 3.000,–
          • EUR 4.000,–
          • EUR 5.000,–
          • EUR 8.000,-
          • EUR 10.000,-
          Abweichend davon können wir EUR 5.000,– übersteigende Beträge entgegennehmen, wenn Sie auf einem von uns zur Verfügung gestellten Beiblatt schriftlich erklären, dass Sie
          • höchstens das Doppelte Ihres durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens (über zwölf Monate gerechnet) investieren, oder dass Sie
          • maximal 10 % Ihres Finanzanlagevermögens investieren.
          Die maximale Darlehenshöhe beträgt EUR 10.000

          Die Art der Vergütung können Sie wählen:
          • 3 % jährliche Verzinsung in Form von Warengutscheinen: die beste Gelegenheit, Grüne Erde-Produkte, die Sie vielleicht schon länger „im Auge“ hatten, einfach und günstig zu bekommen!
          • 2 % jährliche Verzinsung in Form einer Überweisung auf Ihr Konto.
        • Investieren Sie in die Zukunft. Investieren Sie ökologisch.

          Die Laufzeit des Darlehens beträgt mindestens 5 Jahre. Nach Ablauf von 5 Jahren können sowohl Sie als auch die Grüne Erde das Darlehen mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten jederzeit kündigen.

          Falls Sie Ihr Geld vor Ablauf der 5 Jahre benötigen, räumen wir Ihnen in den ersten 5 Jahren ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von 12 Monaten ein.

          Die Berechnung der Zinsen erfolgt jährlich zum 31. Juli. Sie bekommen von uns jeweils im August einen Warengutschein für Produkte von Grüne Erde in der Höhe der angelaufenen Zinsen, bzw. wird Ihnen, wenn Sie diese Option gewählt haben, der Zinsertrag auf Ihr Konto überwiesen.

          Die erste Zinsberechnung erfolgt im Juli 2021, d. h. Sie bekommen im August 2021 den ersten Warengutschein bzw. die erste Überweisung der Zinsen auf Ihr Konto.

          Der Warengutschein kann unbefristet bei jedem Einkauf bei Grüne Erde eingelöst werden: persönlich in einem unserer Stores, telefonisch oder in unserem Online-Shop.

          Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit sind uns sehr wichtig. Wir sind ein Unternehmen, das auf Transparenz großen Wert legt: Wir laden Sie als DarlehensgeberIn jeweils im Frühjahr nach Fertigstellung unseres Jahresabschlusses zur jährlichen Präsentation unserer Bilanzkennzahlen in die Grüne Erde-Welt im Almtal ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung erläutern wir Ihnen die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres und informieren über den aktuellen Geschäftsverlauf sowie über laufende & zukünftige Projekte. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, bei einer exklusiven Führung unsere Schauproduktion zu besichtigen und sich persönlich von der Qualität unserer Arbeit sowie unserer Produkte zu überzeugen.

          Darüber hinaus haben wir unseren Informationsverpflichtungen aufgrund des Alternativfinanzierungsgesetzes (AltFinG) gegenüber Anlegern nachzukommen. Sie finden daher auf S. 22/23 unserer Broschüre „Grüne Erde-Beteiligungsmodell_Emission 2021“ Informationen für Anleger gemäß AltFinG. Diese Informationen umfassen die wesentlichen Daten zum Unternehmen und zum Darlehen, einschließlich des aktuellen Jahresabschlusses sowie einen Geschäftsplan. Die Emission 2020/21 ist auf max. 2 Mio. Euro beschränkt.

          Bei diesem Darlehen handelt es sich um ein – der Gesetzgeber verpflichtet uns zu dieser Formulierung – „qualifiziert nachrangiges Darlehen“. Ebenso verpflichten uns unsere eigenen Ansprüche und der Gesetzgeber, Sie auf das Risiko eines solchen nachrangigen Darlehens hinzuweisen: Im Detail bedeutet dies, – dass im Fall der Insolvenz oder Liquidation der Darlehensnehmerin die Rückzahlung des Darlehens und/oder der Zinsen erst nach der Befriedigung anderer (vorrangiger) Gläubiger erfolgt bzw. – dass die Rückzahlung des Darlehens und/oder der Zinsen abhängig ist von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Darlehensnehmerin. Die Rückzahlung einschließlich Zinsen erfolgt nur aus dem frei verfügbaren Jahresüberschuss oder aus dem frei verfügbaren Vermögen* der Darlehensnehmerin, nach der Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger.

          Alle Vergütungen aus diesem Darlehen erfolgen fristgerecht, sofern sie nicht die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Grüne Erde überfordern würden (z. B. bei gleichzeitiger Kündigung mehrerer großer Darlehen). In diesem Fall erfolgt die Vergütung zum erstmöglichen Zeitpunkt, zu dem die Grüne Erde über ausreichende Mittel verfügt.

          Darlehensnehmerin ist die Grüne Erde GmbH Hauptstraße 9, 4644 Scharnstein Firmenbuchnr.: FN 134505 b/LG Wels

          Weitere Details finden Sie im Darlehensvertrag, den Sie telefonisch oder unter www.grueneerde.com/beteiligungsmodell anfordern können.

          * Unter dem frei verfügbaren Jahresüberschuss oder dem frei verfügbaren Vermögen sind zur uneingeschränkten Verfügung stehende Geldmittel zu verstehen, nicht jedoch Vermögen in Form von Immobilien, Warenvorräten, Kundenforderungen und ähnlichem.
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          Frau Wallner und Frau Bammer beraten Sie gerne.

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    • So wird Ihr Geld investiert
      • Was macht die Grüne Erde mit
        Ihrem Geld?

        An unserem alternativen Finanzierungsmodell haben sich bis dato rund 2.200 private DarlehensgeberInnen beteiligt. Dadurch wurde das zur Verfügung stehende Kapital so weit erhöht, dass wir nun de facto unabhängig von Banken sind.
        • So wird Ihr Geld investiert

          • Saisonaler Einkauf natürlicher Rohstoffe wie Baumwolle, Schafwolle, Leinen ...
          • Rahmenvereinbarungen mit Lieferanten für die Dauer von ca. 2 Jahren – für veredelte ökologische Rohstoffe wie Naturlatex, Schafwoll-, Baumwoll-, Leinen- und Hanfvliese, gewebte und gewirkte Stoffe in größeren Mengen. So können wir uns die Einkaufsquellen sichern und den Bauern und Erzeugern langfristige Sicherheit für ihre Produkte geben.
          • Umweltgerechte Holzernte in nachhaltig bewirtschafteten heimischen bzw. mitteleuropäischen Wäldern, sowie ausreichend lange (kapitalintensive) Lagerung des Schnittholzes bis zur Verarbeitung.
          • Erhaltung der hochqualitativen handwerklichen und daher lohnintensiven Fertigung in Österreich und Europa (kein Abwandern nach Fernost).
          • Lagerung von Halbfertigwaren und Fertigwaren, um eine möglichst schnelle Lieferung in die Grüne Erde-Stores bzw. zu den Kunden zu gewährleisten.
          • Finanzierung der Warenvorräte in den Stores, im Zentrallager in Oberösterreich und in den Produktionsbetrieben.
          • Laufende Investitionen in Maschinen, Betriebs und Geschäftsausstattung, Stores sowie in Betriebsgebäude, wie zuletzt die Grüne Erde-Welt.
          • Gründliche und aufwendige Neuentwicklung von Produkten, damit diese höchste Ansprüche sowohl an Qualität und Ästhetik als auch an Funktionalität und Umweltverträglichkeit erfüllen.
          • Verbesserung der EDV-Infrastruktur, des Vertriebes, der Logistik, sowie weitere Digitalisierung.
          • Weitere Zertifizierung von Bekleidungs-, Wohn- und Schlaftextilien nach dem GOTS-Standard (Global Organic Textile Standard).
        • Lesen Sie hier noch mehr zu
          konkreten & aktuellen Projekten:

          • Grüne Erde Welt im Almtal

            Seit der Eröffnung der Grüne Erde-Welt im Oktober 2018 bis Mitte 2020 konnten wir mehr als 90.000 BesucherInnen begrüßen. Besonders beeindruckt sind unsere Kunden und Gäste von der Einbettung des Gebäudes in die Landschaft; von der naturinspirierten, innovativen Architektur; von den großzügigen Blumenwiesen, Gemüse- und Obstgärten; von der hellen, lichtdurchfluteten, weiten und offenen Atmosphäre im Inneren; von der stimmungsvollen Produktpräsentation, und davon, den Werdegang unserer Produkte miterleben zu können, etwa im Rahmen einer geführten Entdeckungstour durch die Grüne Erde-Welt, bei der auch die Werkstätten besucht werden. Besonders beliebt sind auch saisonale Veranstaltungen wie Weihnachts- und Ostermarkt, Workshops, geführte Themenwanderungen und Ferienprogramme für Kinder.
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          • Plastikfrei bis 2022

            Dieses Projekt hat zum Ziel, im ganzen Unternehmen ab 2022 so weit wie möglich auf petrochemische Kunststoffe zu verzichten. Grüne Erde-Produkte sind (bis auf ganz wenige Ausnahmen, z. B. Elasthan in Leggings) kunststofffrei. Beim Ladenbau in unseren Stores arbeiten wir seit Jahren ausschließlich ohne Kunststoffe, und auch bei unseren Werbe- und Kommunikationsmitteln verzichten wir auf synthetische Materialien. Im Rahmen des Projekts stellen wir derzeit vor allem Verpackungen und Materialien auf den Prüfstand, die wir bei der täglichen Arbeit einsetzen. In mehreren Arbeitskreisen haben wir im Lauf des vergangenen Jahres Alternativen getestet.

            Die neuesten Entwicklungen
            • Alle Produkte im Schlafbereich werden künftig nicht mehr in Folie verpackt, sondern in Stoff- bzw. Papiertaschen.
            • Aktuell testen wir Stoff-Mehrwegverpackungen für Matratzen und Stoff-Houssen für Sofas.
            • Wir loten auch aus, was eine Umstellung auf Mehrweg-Verpackungen für unsere internen Prozesse, die Produktion, Logistik und Spediteure bedeuten würde.
            • Bei vielen Wohnaccessoires (z. B. Kerzen, Duftsteine) haben wir auf Papierverpackungen umgestellt.
            • In unserer Verwaltung haben wir zahlreiche plastikfreie Büromaterialien getestet und einiges bereits umgestellt (z. B. Ordner, Steckhüllen, Schreibgeräte).
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          • Mobilitätskonzept

            Einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele leistet unser Mobilitätskonzept. Seit 2019 werden keine Verbrennungsmotor-PKWs für Unternehmenszwecke angeschafft. Derzeit sind insgesamt 33 E-Autos im Einsatz, 22 davon wurden von MitarbeiterInnen für private Zwecke geleast. Bis 2028 wollen wir sämtliche verbliebene Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor durch E-Fahrzeuge ersetzen. Wir motivieren auch jene externen Spediteure, die unsere Produkte zustellen, auf E-Mobilität umzustellen. In diesem Bereich erwarten wir uns während der nächsten Jahre eine beschleunigte Entwicklung in Richtung E-Mobilität.

            Das Mobilitätskonzept sieht auch vor, Autos mit Verbrennungsmotor für den Weg unserer MitarbeiterInnen zur Arbeit zu ersetzen, vor allem durch großzügige Förderung deren Elektromobilität. Bis dato haben 22 MitarbeiterInnen die Möglichkeit genutzt, ein E-Auto für private Zwecke von Grüne Erde günstig zu leasen. Im Rahmen dieses Förderprogramms stellen wir künftig jedes Jahr 5 weitere E-Autos zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir einige MitarbeiterInnen bei der Anschaffung eines E-Mopeds bzw. E-Fahrrads unterstützt.

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          • CO2-neutral bis 2025, fossilfrei bis 2028

            Im Hinblick auf den Klimaschutz haben wir ehrgeizige Ziele definiert: Wir wollen bis 2025 CO2-neutral und bis 2028 fossilfrei wirtschaften. Wichtige Beiträge dazu leistet bereits unsere Tischlerei in Kärnten, die auf umweltfreundliche Energieversorgung durch eine Hackschnitzelheizung und Photovoltaik umgestellt wurde. Ebenso die Grüne Erde-Welt: Unser Besucher- und Werkstättenzentrum im oberösterreichischen Almtal versorgt sich selbständig mit umweltfreundlicher Erdwärme sowie Solarenergie, und erreicht damit eine Null-Energie-Bilanz.

            Nun haben wir weitere Schritte gesetzt. Nach detaillierten Recherchen während der vergangenen Monate haben wir uns für ein Umweltdatentool entschieden, mit dem wir seit Ende September 2020 die direkt von uns verursachten Umweltauswirkungen erfassen können. Dieses Tool ist ein webbasiertes Programm, das uns hilft, unsere Umweltdaten zu erheben, zu berechnen und zu verwalten. Wieviel Abfall fällt bei uns an? Wieviel erneuerbare bzw. nicht erneuerbare Energie verbrauchen wir? Über solche und andere umwelt-und klimarelevante Fragen können wir nun genau Buch führen und Auswertungen über mehrere Jahre hinweg vornehmen: eine wichtige Basis, um zielgerichtete Maßnahmen zum Klimaschutz zu setzen. Mit Hilfe der erhobenen Daten werden wir auch jährlich eine CO2-Bilanz erstellen. Derzeit (Feb. 2021) sind jene für 2018 und 2019 in Arbeit.

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          • Projekt Stores 2030

            Nach Corona-bedingter Unterbrechung wurden im Herbst 2020 die Arbeiten am Projekt „Grüne Erde-Stores 2030“ wieder aufgenommen. Ziel ist es, unsere Stores zu besonderen Orten zu machen, die (auch) durch Online- Shopping nicht ersetzt werden können. So wie in der Grüne Erde-Welt wollen wir auch in unseren Stores den KundInnen zeigen, was das Besondere an Grüne Erde ist, was uns einzigartig macht. Im Store der Zukunft sollen unsere KundInnen die Werte von Grüne Erde (Natürlichkeit, Qualität, Freiheit, Verantwortung), unsere Rohstoffe sowie die Art und Weise, wie wir Produkte entwickeln bzw. herstellen, persönlich erleben und sinnlich wahrnehmen können.

            Vier Arbeitsgruppen arbeiten derzeit an diesen Themen:
            • Natur: Wie können wir die Verbindung Mensch und Natur in den Grüne Erde-Stores 2030 sicht- und erlebbar machen?
            • Service: Welche Serviceleistungen bieten wir unseren KundInnen in den Stores?
            • Community: Wie fördern wir das „Netzwerk Grüne Erde“ in unseren Stores und schaffen dort Räume für alle Menschen, die unsere Philosophie teilen?
            • Nachvollziehbarkeit und Transparenz: Wie können wir die Besonderheiten und die Qualität unserer Rohstoffe und unseres Handwerks in den Stores sicht- und erlebbar machen?
          • Dazu wurden Ideen gesammelt und ausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden zu einem Gesamtbild – dem Konzept „Grüne Erde-Stores 2030“ – inkl. erster Skizzen und Machbarkeitsstudien zusammengeführt. Für die weitere inhaltliche Projektleitung konnten wir eine kompetente Architektin mit viel Erfahrung in der Planung von Stores und der Visualisierung von Konzepten gewinnen. Sie wird in der ersten Projektphase das vom Projekt-Team erarbeitete Briefing in ein erstes Gestaltungskonzept übersetzen und damit den Grundstein für die zweite Projektphase legen. Mitte Jänner 2021 wurden erste Pläne fertiggestellt, die zeigen, wie die Front von Grüne Erde-Stores in Zukunft aussehen könnte. Ende März wird die Visualisierung des gesamten Store-Konzepts abgeschlossen sein.

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          • Campus am Almfluss

            Das Wachstum unseres Unternehmens ist auch mit einer steigenden Anzahl von MitarbeiterInnen verbunden. Dies führte im Lauf der Zeit zu einem räumlichen Engpass an Büros und Gemeinschaftsräumen, vor allem in unseren historischen Betriebsgebäuden im Ortszentrum von Scharnstein („Schraubenhaus“, „Witwenhaus“, „Kettenhaus“). Wir wollen dieses Problem langfristig lösen und gleichzeitig weitere räumliche Kapazitäten für die Weiterentwicklung von Grüne Erde schaffen. Daher haben wir – auch im Sinne einer nachhaltigen Nutzung bestehender Infrastruktur – im Jänner 2021 einen Großteil des Betriebsgeländes der Firma Redtenbacher in Scharnstein erworben.

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          • ERP-Projekt

            Wir sind dabei, unsere innerbetrieblichen Abläufe – auch im Interesse unserer KundInnen – besser zu organisieren. Dazu wird auch unsere aktuelle EDV-Struktur von Grund auf erneuert und eine neue ERP-Software (Enterprise Resource Planning) installiert. Das sind intelligente Programme zur Planung und effizienten Steuerung sämtlicher Ressourcen und Prozesse in allen Abteilungen und an allen Standorten von Grüne Erde (Produktionsstätten, Verwaltung, Lager, Stores etc.). Zum Hintergrund: Mehr als 80 % unserer alten IT-Landschaft werden verschwinden und durch ein neues System ersetzt. Das betrifft Abläufe in allen Unternehmensbereichen wie Einkauf, Disposition, Produktionsplanung, Logistik, Kasse, Inventur, Kundenservice etc.. Die Projekt-Ausschreibung erfolgte Ende 2019. Corona-bedingt verzögerten sich die Anbieterauswahl und die Vertragsverhandlungen. Im Jänner 2021 fiel schließlich die Entscheidung für das Programm „Odoo“. Als nächsten Schritt erstellen wir gemeinsam mit der Firma, die das neue ERP-System maßgeschneidert für Grüne Erde entwickeln wird, einen Plan welche Bereiche wir für die Programmarbeiten sinnvoll zusammenfassen. Dann folgt ein Zeitplan, wann welche Module programmiert werden. Wir sind zuversichtlich, mit den ersten Workshops dazu im März/April 2021 beginnen zu können. Nach etwa zwei Jahren werden dann alle unsere Planungs-, Produkt-, Produktions-, Verkaufs- und anderen Prozesse auf diesem neuen System laufen.

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          • Gemeinwohlbilanz

            Gemeinwohlbilanz
            Im Juli 2020 haben wir unsere zweite Gemeinwohlbilanz für das Geschäftsjahr 2018/19 erstellt. Die Ergebnisse der Bilanz werden Ende 2020 veröffentlicht. Eine solche Bilanz bewertet den Erfolg eines Unternehmens nicht anhand des Finanzgewinns, sondern in Bezug auf seine Beiträge zum Gemeinwohl. Bewertungskriterien sind etwa: Menschenwürde in der Zulieferkette und am Arbeitsplatz, Sinn und gesellschaftliche Wirkung der Produkte, Beitrag zum Gemeinwesen, innerbetriebliche Demokratie und Transparenz, ökologische Nachhaltigkeit, Kooperation und Solidarität mit Mitunternehmen. Mit unserer ersten Gemeinwohlbilanz 2014/15 lagen wir an erster Stelle aller bewerteten Unternehmen. Die aktuelle Bilanz zeigt vergleichbar gute Ergebnisse. Unsere Stärke liegt ganz klar bei „ökologischer Nachhaltigkeit“. Hier erreichten wir 87 von 100 %.
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          Frau Wallner und Frau Bammer beraten Sie gerne.

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    • FAQs
      • Die häufigsten Fragen zum
        Grüne Erde-Darlehen

        • FAQs

          Muss der Darlehensgeber Einkommenssteuer oder Kapitalertragssteuer entrichten?

          Grundsätzlich sind Zinserträge zu versteuern, auch wenn die Auszahlung als Grüne Erde-Einkaufsgutschein erfolgt. Wenn Sie jedoch nicht selbständig erwerbstätig sind, können Sie zusätzlich zu Ihrem Gehalt Einkünfte bis zu EUR 730,– pro Jahr steuerfrei beziehen. D. h.: Bis zu einer Darlehenshöhe von EUR 24.333,– (bei 3 %) bzw. EUR 36.500,– (bei 2 %) müssen Sie die Zinseinkünfte daraus nicht versteuern. Auch die Grüne Erde führt von Ihren Zinsen keine KEST (Kapitalertragssteuer) ab. Das dürfen/müssen nur Banken.

          Geht Ihr zusätzliches Einkommen über EUR 730,– pro Jahr hinaus, sind Sie zur Abgabe einer Einkommenssteuererkärung verpflichtet. Wie in Österreich üblich, gibt es eine komplizierte Einschleifregelung: Nur das Doppelte des EUR 730,– pro Jahr übersteigenden Betrages ist voll steuerpflichtig.

          Beispiel: Ihr Gewinn beträgt EUR 1.200,–. Davon werden die steuerfreien EUR 730,– abgezogen = EUR 470,–. Das Doppelte davon ist EUR 940,–. Um diese EUR 940,– erhöht sich Ihre Steuerbemessungsgrundlage. Ab zusätzlichen Einkünften von EUR 1.460,– ist der Betrag voll zu versteuern.

          Ist das Grüne Erde-Darlehensmodell gesetzlich gedeckt?

          Gibt es Probleme mit der Finanzmarktaufsicht?

          Bei unserem Modell handelt es sich um ein sogenanntes „qualifiziert nachrangiges Darlehen“ im Rahmen des am 1.9.2015 in Kraft getretenen Alternativfinanzierungsgesetzes. Wir haben damit eine auch rechtlich saubere Lösung gefunden.

          Was passiert nach Ablauf der Mindestvertragsdauer?

          Was passiert nach 5 Jahren, also nach Ablauf des Vertrages, wenn der Darlehensgeber den Vertrag verlängern möchte: Beträgt die Verzinsung dann ebenfalls 3 % bzw. 2 % pro Jahr?

          Nach Ablauf von 5 Jahren kann sowohl der Darlehensgeber als auch die Grüne Erde das Darlehen kündigen. Falls keine der beiden Vertragsparteien das Darlehen kündigt, läuft das Darlehen mit denselben Konditionen weiter. Im Falle einer Kündigung wird der gesamte Darlehensbetrag an den Darlehensgeber zurückerstattet und der Vertrag erlischt.

          Was passiert, wenn die Grüne Erde insolvent wird?

          Die Grüne Erde ist nicht insolvenzgefährdet. Das Unternehmen wurde 1983 gegründet und ist jedes Jahr gewachsen. Wir sind ein sehr stabiles und erfolgreiches Unternehmen, das in mehr als 35 Jahren lediglich dreimal ein geringes negatives Betriebsergebnis hatte. Auch die aktuelle Entwicklung ist erfreulich, die Zukunftschancen sind groß.

          Die Darlehensgeber bekommen von uns umfassende Informationen, jährlich die aktuellen Bilanzkennzahlen sowie die Möglichkeit, sich persönlich in unserem Betrieb über den Fortgang der Geschäfte genau zu informieren.

          Es besteht völlige Transparenz. Rein rechtlich wird bei einer Insolvenz die Forderung aus dem nachrangigen Darlehen nach Rückerstattung des nicht nachrangigen Fremdkapitals (z. B. Bankkredite) abgegolten. Dies führt in der Regel zu einem Verlust eines Teils oder auch des gesamten Kapitals für den Darlehensgeber. Aber: Die Grüne Erde ist durch die von Kunden bereits gewährten Darlehen von Banken de facto unabhängig. Mit Ausnahme von kurzfristigen Verbindlichkeiten (z. B. Lieferverbindlichkeiten), eines langfristigen ERP-Kredits und eines langfristigen Exportkredits gibt es daher kaum noch nicht nachrangige Forderungen. Eine Insolvenz ist daher noch unwahrscheinlicher und die Nachrangigkeit kein wesentlicher Nachteil.

          Kann ich den Darlehensvertrag an eine andere Person weitergeben?

          Nein, die Übertragbarkeit des Darlehens ist ausgeschlossen.

          Was passiert mit dem Guthaben des Darlehensgebers im Todesfall?

          Das Darlehen ist eine Forderung gegenüber der Grünen Erde, die in die Verlassenschaft des(r) Verstorbenen fällt. Das heißt, diese Forderung bleibt aufrecht und geht auf die gesetzlichen Erben über.

          Welchen Einfluss hat das Alternativfinanzierungsgesetz auf bestehende Darlehen?

          Durch dieses Gesetz ändern sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen nur für Darlehensverträge ab 1.9.2015. An den vor diesem Zeitpunkt abgeschlossenen Verträgen ändert sich nichts.

          Welche Beträge können aufgrund der neuen Rechtslage angelegt werden?

          Für neue Verträge gilt, dass Darlehen pro DarlehensgeberIn grundsätzlich mit einem Betrag von EUR 5.000,– pro Jahr beschränkt sind. Bei EUR 5.000,– übersteigenden Darlehen ist vom DarlehensgeberIn auf einem eigenen Formblatt bei Abschluss des Darlehensvertrages zu erklären, dass er höchstens das Doppelte seines durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens (über 12 Monate gerechnet) oder maximal zehn Prozent seines Finanzanlagevermögens investiert.

          Kann ich mein Geld anonym anlegen?

          Nein. Wir haben sowohl die Bestimmungen des Alternativfinanzierungsgesetzes als auch die Bestimmungen nach dem Geldwäschegesetz zu befolgen. Deshalb sind wir verpflichtet, die Identität aller unserer DarlehensgeberInnen zu überprüfen. Darüber hinaus sind wir bei Beträgen über EUR 15.000,– verpflichtet, die Bestimmungen über Maßnahmen zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einzuhalten. Dazu müssen wir die Identität des Anlegers überprüfen und benötigen für das Zustandekommen des Darlehensvertrages die Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises.
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