Besonderes Geschenk: Muttergotteskraut

  • Auf Grund seiner heilenden Wirkung nannte Hildegard von Bingen ihn „Muttergotteskraut.“ In der Tat werden dem Lavendel bis heute viele positive Eigenschaften zugeschrieben. In Duftsprays reinigt er die Luft und beruhigt; in der Naturkosmetik ist er für gereizte Haut eine wahre Wohltat und in Kissen oder als Einstreumaterial in Matratzen entfaltet er seine schlaffördernde und entspannende Wirkung.

    In Wien gab es sogar Lavendelweiblein, die auf den Märkten mit einem bekannten Sing-Sang ihr Wunderkraut feilboten. Die würzig duftenden Blüten erinnern nicht nur an eine Fahrt durch die sommerliche Provence, sein ätherisches Öl ist auch eines der vielseitigsten – es wirkt schmerzlindernd, antidepressiv, Bakterien bekämpfend, Insekten abweisend, beruhigend, lindernd und harmonisierend.

    Der Wort-Stamm der Pflanze (von lateinisch “lavare”) trägt ja das „Waschen“, „Reinigen“ in sich, wahrscheinlich weil es zum Auswaschen von Wunden und auch als Badezusatz verwendet wurde. Und so ist es kein Wunder, dass der Lavendel unsere Seele wie auch unsere Wäsche und die Luft „reinigend“ beeinflusst. Trotz seiner außergewöhnlichen Eigenschaften ist Lavendel übrigens sehr bescheiden und anspruchslos. Er wächst auf dem heimischen Balkon oder im Kräutergarten, ist winterhart und entfaltet auch hier seine Fähigkeiten: Er hält die Blattläuse fern und wird deshalb auch gerne zwischen Rosen gepflanzt.
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