Das neue Jahr kann ganz ruhig kommen!

  • Entspannt, gelöst, gelassen und ausgeglichen. Yoga bringt Körper und Geist in Einklang, hilft Stress abzubauen und trainiert Kraft, Gleichgewicht und Beweglichkeit.
  • Plötzlich ist Weihnachten vorbei, das Jahr hat nur noch wenige Tage. Der Baum muss nicht mehr geschmückt werden, keine Kekse müssen mehr gebacken werden, alle Geschenke sind besorgt und verteilt. Es wird mit einem Mal ruhiger, die ersten Gedanken an das neue Jahr kommen auf, Pläne werden gemacht, Ziele gesteckt. Was wird übrig bleiben, von den guten Vorsätzen? Woher nimmt man die Kraft und Energie, um sie zu verwirklichen? Wie findet man Ordnung, Struktur, Kraft und Ausdauer?

    Barbara Diewald, Mitarbeiterin bei Grüne Erde im Bereich Werbung, beginnt das Jahr immer sehr bewusst und konzentriert. Bevor sie etwas Neues anfängt, will sie mit dem Alten aufräumen, liegengebliebenes aufarbeiten und Kraft sammeln, für das was da kommt. Der Winter, das Ende des Jahres und der Beginn des neuen Jahres, ist für sie der perfekte Zeitpunkt dafür. Auch die Natur ruht, sammelt neue Energie, die Kälte legt sich über die Landschaft und lädt dazu ein sich zurückzuziehen, nachzudenken, nach innen zu schauen. Alles unterliegt gewissen Rhythmen und Zyklen. Ein erlebnisreicher, spannender Tag braucht den tiefen und erholsamen Schlaf, Tatendrang braucht gelegentlich Erholung und Belebtheit braucht hin und wieder auch Stille. Kurzum: Aktivität braucht eine Zeit der Passivität.

    Bei Barbara Diewald sind die ersten zehn Tage des Jahres geprägt von Yoga und Meditation. Sie gibt selbst regelmäßig Kurse und weiß daher genau, dass man das nicht von heute auf morgen lernen oder sich selber zuhause beibringen kann. Aber wer gerne auch bewusster in das neue Jahr starten würde, kann es für den Anfang mit kleinen, einfachen Dingen versuchen. Das Einschränken von äußeren Reizen zum Beispiel hat schon einen spürbaren Effekt. Kein oder zumindest weniger Fernsehen, Radio, Computer und Internet, Zeit zuhause verbringen, viel Schweigen und sich mehr auf das konzentrieren, was man tut. Sehr gut lassen sich hier die ersten Erfahrungen bei den Mahlzeiten machen. Die Stille beim Essen führt zu einer intensiveren Wahrnehmung für das, was man isst, für die Feinheiten im Geschmack und die unterschiedlichen Düfte.

    Wer sich von diesen Momenten der Stille und Ruhe inspiriert fühlt, findet im Internet ein umfangreiches Angebot an Yoga und Meditationskursen für weiterführende und tiefergehende Erfahrungen. Ausgeglichenheit, innere Ruhe, der Einklang von Körper und Geist und ein gesunder Lebensrhythmus sind schließlich auch für den weiteren Verlauf des Jahres erstrebenswert.