Hilfe für Flüchtlinge

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  • Lebensmittel, Sachspenden, ein Dach über dem Kopf: Die Bereitschaft, den ankommenden Kriegsflüchtlingen zu helfen, ist schier überwältigend. Auch die Grüne Erde engagiert sich tatkräftig für Projekte im Almtal.

    Der Sommer 2015 wird wohl vielen in Erinnerung bleiben: Er war der Zeitpunkt, an dem die Kriegsflüchtlinge nicht mehr nur als anonyme Masse in den Medien aufgetaucht, sondern in das alltägliche Leben der Menschen eingetreten sind. Tausende haben den gefährlichen Weg nach Europa auf sich genommen. Und plötzlich standen sie an Bahnhöfen wie Wien und München, an Grenzübergängen wie Nickelsdorf und Suben, entlang von Autobahnen und Bundesstraßen.

    Was dann geschah, versetzt uns immer noch in freudiges Staunen: Unzählige Privatpersonen haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten Zeit, Geld, Lebensmittel oder Kleidung für die Schutzsuchenden gespendet. Es sind selbstlose Taten wie diese, die wieder Hoffnung geben – nicht nur den Flüchtenden selbst, sondern allen Menschen hierzulande, die vom fremdenfeindlichen Geplärre der Stammtischhetzer und Volksdemagogen die Nase voll haben.
  • Herberge und Zukunftsperspektive

    Allerdings steht die nächste Herausforderung schon bevor: Die Neuankömmlinge brauchen für den Winter ein festes Dach über dem Kopf. Deshalb arbeitet Grüne Erde mit der Volkshilfe Oberösterreich zusammen, um Kriegsflüchtlingen eine feste Bleibe und eine Zukunftsperspektive zu bieten. In Scharnstein ist bereits eine Herberge für 25 Personen realisiert worden. Weitere Unterkünfte sind in Planung. „Wir helfen da, wo wir zuhause sind“, sagt Grüne Erde-Geschäftsführer Kuno Haas. „Da haben wir mehr Möglichkeiten, die Menschen zu integrieren.“

    Zudem engagiert sich Haas ehrenamtlich im Vorstand des Vereins SOS Menschenrechte, der sich seit 20 Jahren für Flüchtlinge in Oberösterreich einsetzt. „Ich garantiere, dass 100 Prozent der Spenden bei den Flüchtlingen ankommen“, verspricht Haas. Näheres dazu berichten wir Ihnen in der nächsten Ausgabe der goodtimes!

    Zum Glück sind wir mit unserem Engagement nicht allein: Viele Organisationen bieten professionelle Hilfe an und koordinieren die freiwilligen Helferinnen und Helfer. Wenn auch Sie mit ehrenamtlichem Einsatz, Geld- oder Sachspenden helfen wollen, finden Sie hier eine kleine Auswahl von Vereinen und Plattformen, die sich über Ihre Unterstützung freuen!
  • Weihnachten, ein Fest für alle!

    Weihnachten, das Fest der Liebe und ein Fest für alle. Einerlei, wie nah oder fern die christliche Kultur Asylwerbern aus verschiedenen Ländern ist: zusammenkommen, miteinander reden, sich verstehen und sich kennenlernen ist immer richtig.

    Andy, der Lebensgefährte von Grüne Erde-Produktmanagerin Elke Mayr, engagiert sich das ganze Jahr über ehrenamtlich für Flüchtlinge. Da aber besondere Begegnungen immer einen Anlass brauchen, feiert er auch im Flüchtlingswohnheim – sowohl ökumenische als auch traditionell österreichische Weihnachten.

    Fotos: Fotolia, Grüne Erde
  • Organisationen, die wir Ihnen empfehlen können:

    • Helfen wie wir
      Plattform von ORF und österreichischen Hilfsorganisationen
      IBAN: AT75 20111 40014400111
      BIC: GIBAATWWXXX
      Empfänger: Österreichisches Rotes Kreuz
      Kennwort: "ORF HELFEN. WIE WIR. Flüchtlinge"
      www.helfenwiewir.at
    • Aktion Deutschland hilft
      Plattform von deutschen Hilfsorganisationen
      IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
      BIC: BFSWDE33XXX
      Empfänger ADH
      Kennwort: „Nothilfe weltweit“
      www.aktion-deutschland-hilft.de
    • SOS Menschenrechte
      Unterstützung für Flüchtlinge in Oberösterreich
      IBAN: AT20 5400 0000 0037 1328
      BIC: OBLAAT2L
      Empfänger: SOS Menschenrechte
      www.sos.at

      Projekt: "Dach über dem Kopf"
      IBAN: AT89 1860 0000 1061 6365
      BIC: VKBLAT2L
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    • Katharina meint
      Vielen Dank

      Vielen Dank, liebes Grüne Erde - Team für die Unterstützung und Hilfe der Flüchtlinge! Vielen Dank auch für Ihre ruhige, besonne Beantwortung dieser für mich sehr erschreckenden Zuschriften. Wir leben sowohl hier in Deutschland als auch in Österreich in solch einem Wohlstand, dass es uns doch am Herzen liegen muss, diesen mit Menschen zu teilen, die aus diesen Kriegsgebieten zu uns kommen. Ich wünsche Ihnen viel Kraft bei Ihrer Arbeit und verbleibe mit freundlichen Grüßen. P.S. jeden Abend falle ich voller Glück in mein Zirbenholzbett aus Ihrem Hause!

      Antworten

    • Uta meint
      Entsetzt.

      Guten Tag liebes Team von "Grüne Erde". Ich völlig entsetzt darüber, wie Sie sich zum Sprachrohr der völlig fehlgeleiteten „Flüchtlingspolitik“ bis eklatanten Rechtsbrüche der deutschen Regierung machen. Wir sollen "Flüchtlinge" unterstützen? Fakt ist jedoch, dass diese Menschen, die hier in Massen nach Deutschland strömen, alles andere als "Flüchtlinge" sind. Es ist wichtig zu wissen, dass es gerade an zwei Stellen in Syrien Krieg gibt. Aber es wird ständig behauptet, es wären "Syrer", die nach Deutschland (u. andere Länder mit einer hohen Wohlstandsversorgung) kämen. In der Regel sind das Menschen mit islamischen Hintergrund, die sich in keinem Land der Welt durch ihr völlig anderes Wertesystem "integrieren" lassen. Insofern ist das „Weihnachtsfeiern“ mit diesen auch völlig abstrus. Es sind zu über 80% junge Männer zwischen 20-35 Jahren, und keine „Familien“, was uns die Medien weis machen möchten. Es sind bei weitem nicht "Syrer", auch wenn sie es behaupten, sondern viele viele andere Nationen (Afghaner, Pakistaner, Nordafrikaner, Balkanbewohner, Schwarzafrikaner...usw.), die auf ihrer sogenannten "Flucht" nicht nur mehr als 10 "sichere" Länder durchschritten haben, sondern die auch das Geld hatten, viele tausend Doller für Schlepper zu bezahlen. Vor so viel fehlendem Realitätssinn Ihrerseits bin ich mehr als enttäuscht u. werde mein Einkaufsverhalten bei Ihnen überdenken. Denn ich bin nicht bereit, dieses zerstörerische Verhalten zum unterstützen. Mit freundlichen Grüßen. Uta

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      Grüne Erde antwortet

      Liebe Uta, vielen Dank für Ihren Kommentar! Wir haben es bereits an anderer Stelle erwähnt: Von den derzeit weltweit 60 Millionen Flüchtlingen bleiben zwei Drittel im eigenen Land, der Rest flieht meist nur über die Grenze in ein Nachbarland. Neun von zehn Flüchtlingen leben deshalb in Entwicklungsländern, nur ein Bruchteil kommt zu uns nach Europa, berichtet das UNHCR. Laut Menschenrechtskonvention, die hierzulande Verfassungsrang hat, hat jeder Mensch das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen - egal in welchem Land, egal wie viele „sichere“ Länder sie davor durchquert haben. Wie Sie richtig geschrieben haben, gibt es sicherlich unter den Ankommenden welche, die unseren Schutz dringender benötigen als andere. Das ist die Aufgabe der Behörden, dies im Einzelfall zu überprüfen und die nötigen Konsequenzen daraus zu ziehen. Aber es ist unsere - rechtliche wie moralische - Pflicht, den Menschen, die vor Krieg und Not flüchten, Schutz zu gewähren und ihnen nach Kräften zu helfen.

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    • Helga meint
      Danke

      Liebes Grüne-Erde-Team! Danke, das sie für Wohnplätze sorgen, Sachspenden sind ja schnell gegeben aber Wohnplätze meist eher kompliziert. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit werden diese auch sehr dringend benötigt. Ich freue mich darüber das sie so weitsichtig helfen. lg Helga

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      Grüne Erde antwortet

      Liebe Helga, Sie haben völlig Recht: Mit dem Einbruch der Kälte brauchen die Flüchtlinge einen Platz zum Wohnen. Wir werden uns bemühen, solche Plätze im Rahmen unserer Möglichkeiten zu organisieren.

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    • Rainer Michael meint
      *Flüchtlings*hilfe?

      Ich sehe nirgends FLÜCHTLINGE. Warum machen sich diese Menschen über tausende Kilometer auf den Weg, wenn sie doch bereits ausserhalb der Konfliktzonen und somit in Sicherheit waren? Haben sie noch nie die Unmenge an weggeworfenen Kleider- und Lebensmittelspenden, noch nie das total vermüllte Traiskirchen gesehen? Diese Menschen sind weder arm, wie man sich Flüchtlinge oft vorstellt, noch sind sie hilfsbedürftig oder gar in Lebensgefahr. Sie möchten ein besseres Leben und kommen zu uns, um zu bleiben. Was in unseren Ländern betrieben wird, trifft genau auf die in der UN-Konvention gegen Völkermord beschriebenen Punkten zu. Hier wird ein Volk zu Gunsten anderer Völker ausgetauscht. Seien sie zumidest so ehrlich und unterlassen sie ihre kuscheligen Verweise auf unsere Bräuche und Traditionen zur Weihnachtszeit. Im Islam ist keinerlei Platz für Christbäume, Turmbläser und Zimtsterne. Mit Aktionen wie der ihren leisten sie desem Wahnsinn Vorschub.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Lieber Rainer Michael! Sie berufen sich in Ihrem Kommentar auf die Menschenrechtskonvention der UNO. In dieser ist klar geregelt, dass jeder Mensch das Recht hat, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen - egal in welchem Land. Die meisten Menschen, die vor den Kämpfen in Syrien und dem Irak, in Somalia oder Nigeria flüchten, bleiben in ihrem eigenen Land, manche flüchte in Nachbarländer, und nur ein kleiner Teil kommt nach Europa. Wenn Sie befürchten, dass diese Flüchtlinge, die weniger als 1% der hiesigen Gesamtbevölkerung ausmachen, die Kultur unserer Heimat verdrängen könnten, dann haben Sie offensichtlich kein Vertrauen in unsere westliche, säkuläre Lebensart. Wir sind überzeugt, dass es unsere moralische Pflicht ist, Menschen auf der Flucht aufzunehmen und in unseren Kulturkreis, unsere Bräuche und Traditionen zu integrieren. Und dieser Überzeugung werden wir auch in Zukunft nach Kräften Vorschub leisten.

      Antworten

      Uta antwortet
      s.o.

      Danke Rainer Michael, dass es noch vernünftige Menschen gibt. "Grüne Erde": unsere "Säkulare westliche Lebensart" wird von den "Flüchtlingen" verachtet. Das ist auch nichts, worauf man stolz sein könnte. Und der Islam ist NICHT integrierbar. Nirgends. Moralische Pflicht ist es, die Sorgen der hiesigen Bevölkerung ernster zu nehmen als das von Fremden.

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      Grüne Erde antwortet

      Liebe Uta! Uns liegt das Wohlergehen der hiesigen Bevölkerung am Herzen, darum produzieren wir vor Ort, beziehen Rohstoffe aus der Region und arbeiten mit lokalen Partnern zusammen. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns nicht um die Menschen auf der Flucht kümmern müssen, ganz im Gegenteil. Denn so zeigen wir, dass unsere Lebensart etwas ist, auf das man stolz sein kann.

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    • Inka Mörig meint
      "Flüchtlings"hilfe

      Ein Versandhaus politisiert sich. Politisiert sich und denkt nicht weiter. Weder viele Deutsche sind glücklich mit der Situation, noch die Asylanten, denen Merkel das Schlaraffenland versprochen hat. 1. Wie können Sie für diesen Bevölkerungsaustausch im eigenen Land sein? 2. Wieso politisiert ein Versandhaus? Ich jedenfalls werde sie selbstverständlich künftig meiden um so etwas nicht zu unterstützen.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet
      Politisieren

      Liebe Frau Mörig, vielen Dank für Ihren Kommentar! Grüne Erde war, ist und wird immer mehr als ein Versandhaus sein. Wir sind Menschen, die - getrieben von der Sehnsucht nach einem natur- und menschengemäßen Leben - ihr tägliches ökonomisches Handeln bewusst als Teil eines größeren Ganzen betrachten. Und daher erachten wir es als unsere Pflicht, zu „politisieren“ und zu aktuellen Entwicklungen unserer Zeit klar Haltung zu zeigen. Das haben wir immer gemacht und werden es auch in Zukunft tun. Besonders beim Thema Flüchtlinge wird derzeit viel polemisiert und negative Stimmung verbreitet. Daher beziehen wir Stellung und setzen durch unsere konkreten Handlungen ein klares Zeichen: Wir engagieren uns nach Kräften für eine menschenwürdige Behandlung und die rasche Integration der Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Not zu uns gekommen sind, weil wir das als ein absolutes Gebot der Menschlichkeit betrachten. Wenn wir Sie dadurch als Kundin verlieren, tut uns das leid, aber wir können und werden nicht unsere Haltung ändern.

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    • Dr. Maria Hackl-Seedoch meint
      Nächstenliebe

      danke! wir sind doch nicht nur eine maßlos egoistische, korrupte Gesellschaft wie es oft aussieht. nochmals danke

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      Grüne Erde antwortet

      Liebe Maira Hackl-Seedoch! Zum Glück sind wir mit unserem Engagement nicht allein! Was die Zivilgesellschaft heute leistet, gibt Hoffnung.

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    • Gabriele Strelau meint
      Flüchtlingshilfe

      Das ist wirklich gut. Wenn Sie Ärzte ohne Grenzen unterstützen, dann können Sie vielleicht auch Homöopathen ohne Grenzen hier aufführen: http://www.homoeopathenohnegrenzen.de/projekte/fluechtlinge-in-deutschland/einblicke-2015/august-2015/ MfG Gabriele Strelau Heilpraktikerin und ehrenamtliche Mitarbeiterin für Homöopathen ohne Grenzen

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