Gemeinwohl-Ökonomie - Eine Wirtschaft zum Wohle aller

  • Wie würde eine Ökonomie aussehen, in der nicht das Geld, sondern soziale und ökologische Kriterien zum Maßstab unternehmerischen Erfolgs werden? Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Versuch, diese Idee in die Realität umzusetzen.
  • Die Gemeinwohl-Ökonomie ist – wie der Name schon vermuten lässt – ein Entwurf einer Wirtschaftsweise, in der das Gemeinwohl zum obersten Ziel ökonomischen Handelns erklärt wird. Eine Wirtschaftsordnung, die für alle in der Gesellschaft Vorteile bringen soll, nicht nur für die obersten fünf oder zehn Prozent der Bevölkerung. Nicht Gewinn und Konkurrenz stehen im Mittelpunkt, sondern Gemeinwohl und Kooperation. Nicht der Preis von Produkten, sondern deren sozialer, ethischer und ökologischer Wert. Nicht die Kosten von Arbeitsplätzen, sondern deren Qualität.

    Zugleich ist die Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie ein Bund von derzeit etwa 7.000 Privatpersonen, 60 Politikern sowie 2.200 Unternehmen und Organisationen aus 50 Ländern. Miteinander wollen sie die Gemeinwohl-Idee weiterentwickeln und schrittweise umsetzen. Auch Grüne Erde zählt zu den Unterstützern.
  • Alternative zum Kapitalismus

    Geboren hat die Idee der österreichische Wirtschaftspublizist Christian Felber: Schon als Mitbegründer der globalisierungskritischen Plattform ATTAC in Österreich hat er sein Unbehagen mit dem vorherrschenden kapitalistischen System in politische Aktion umgesetzt. Allerdings stieß er in Debatten regelmäßig auf den Einwand, dass es – insbesondere nach dem Scheitern des Realkommunismus – doch keine ernstzunehmende Alternative zum Kapitalismus mehr gebe.
  • “Immer wieder habe ich mir anhören müssen, was denn mit Werten wie Effizienz, Erfolg, Wachstum und Gewinn passieren wird. Dabei sind das doch gar keine gesellschaftlichen Grundwerte.”
    Christian Felber
  • Also hat er über mehrere Monate gemeinsam mit gleichgesinnten Pionieren und Unternehmen ein neues Ökonomie-Modell ausgetüftelt, in der nicht Konkurrenz und die Vermehrung des Geldes, sondern Kooperation und das gute Leben aller die obersten Maximen darstellen. „Die gegenwärtige Form des Wirtschaftens“, schreibt er in seinem mittlerweile 70.000 Mal verkauften und in neun Sprachen vorliegenden Buch „Gemeinwohl- Ökonomie“, „hat eine gefährliche Krisenlandschaft hinterlassen (...) Dabei ginge es so viel menschlicher und zudem effizienter!“
  • Menschliche Werte

    Das Grundproblem des Kapitalismus, so argumentiert Felber, liegt darin, dass er auf anderen Werten beruht als jenen, die wir in der Gesellschaft als erstrebenswert betrachten: Wer sich geschickt seiner Ellbogen bedient, Konkurrenten aussticht, Arbeitskräfte ausbeutet und den Kunden möglichst viel Geld aus der Tasche zieht, hat im derzeitigen System größere Aussichten auf Erfolg als andere Unternehmen. Nachhaltige Entwicklung, generationenübergreifende Planung und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur und ihren endlichen Ressourcen spielen dabei genauso wenig eine Rolle wie die gesellschaftlichen Auswirkungen des eigenen wirtschaftlichen Handelns.

    Niemand würde seinem Kind solche Werte mit auf den Lebensweg geben, ganz im Gegenteil: „In unseren Freundschafts- und Alltagsbeziehungen geht es uns gut, wenn wir menschliche Werte leben: Vertrauensbildung, Ehrlichkeit, Zuhören, Empathie, Wertschätzung, Kooperation, gegenseitige Hilfe und Teilen“, sagt Felber. Doch im Wirtschaftsleben mutieren wir zu asozialen Egoisten. Der Widerspruch zwischen menschlichen und ökonomischen Werten „spaltet uns im Innersten – sowohl als Individuen als auch als Gesellschaft“.
  • Miteinander statt gegeneinander

    Stattdessen sollen in der Wirtschaft die gleichen Werte gelten wie im Privatleben. Zentrales Ziel ist dabei die Kooperation der einzelnen Unternehmen, um keine Ressourcen unnötig im beinharten Konkurrenzkampf zu verschleißen. Das setzt ein Umdenken in den Köpfen der Wirtschaftstreibenden voraus.
  • “In der Schule und an der Universität sind wir auf Leistung und Konkurrenz gedrillt worden. Da stehen wir jetzt am Beginn eines Lern- und Entwicklungsprozesses und müssen noch viel an uns arbeiten.”
    Grüne Erde-Geschäftsführer Haas
  • Bereits jetzt herrscht bei Grüne Erde eine Atmosphäre der Zusammenarbeit – nicht nur mit den Lieferanten, die durch langfristige Verträge eine verlässliche Kooperation aufbauen können: „Jede Woche berate ich kostenlos andere Unternehmer zum Thema Crowdfunding und Crowdinvesting“, erzählt Haas. Und dabei handelt es sich nicht nur um langjährige Partner, sondern auch um Betriebe, die in der kapitalistischen Wirtschaftsordnung in die Kategorie „Konkurrenz“ fallen würden.
  • Neuer Maßstab für Erfolg

    Unternehmerischer Erfolg soll sich auch in der Gemeinwohl-Ökonomie lohnen. Allerdings wird dieser nicht mehr ausschließlich mittels nackter Zahlen in den Bilanzbüchern gemessen, sondern anhand der Auswirkungen auf das Umfeld des Unternehmens: Sind die Arbeitsplätze sicher und die Arbeitszeiten fair gestaltet? Werden die Kunden offen und ehrlich über Herkunft und Produktionsbedingungen der Artikel informiert? Geht man achtsam mit der Umwelt um?

    Gemessen werden die einzelnen Punkte anhand einer übersichtlichen Matrix: Für Maßnahmen wie eine öffentlich zugängliche Betriebskantine, die regionale Herkunft der Rohstoffe oder die Unterstützung sozial benachteiligter Personen sammelt der Betrieb Punkte, die in Summe zur sogenannten Gemeinwohl-Bilanz addiert werden. Je höher der Wert, desto nachhaltiger, kooperativer und sozialer steht das Unternehmen im Vergleich zu anderen da. Kunden können dann zum Beispiel gezielt bei positiv bewerteten Betrieben einkaufen.

    Darüber hinaus soll eine hohe Gesamtpunktezahl dem Betrieb noch zusätzliche Vorteile verschaffen: Felber schlägt in seinem Buch zum Beispiel niedrigere Steuern und Zolltarife, Vorrang bei öffentlichen Aufträgen und direkte staatliche Förderungen vor. „Derzeit sind diejenigen die Dummen, die sich gut und ethisch verhalten. Diese Belohnungen helfen den Gemeinwohlorientierten, ihre (höheren) Kosten zu decken“, sagt Felber. Mit solchen „Zuckerln“ kann der Staat gezielt erwünschtes Wirtschaftsgebaren unterstützen – so wie er es derzeit bereits mit geförderten Exportkrediten, steuerbegünstigten Stiftungen, Agrarsubventionen oder Forschungsgeldern macht.
    • Grüne Erde-Gemeinwohlbilanz

      Die Gemeinwohl-Bilanz hilft den Unternehmen nicht nur, die Bemühungen um das Wohl von Mitmenschen und Umwelt nach außen hin sichtbar zu machen. „Sie ist auch stärker auf die zukünftige Entwicklung bezogen“, begründet Grüne Erde-Geschäftsführer Kuno Haas einen Vorzug gegenüber der derzeit üblichen Bilanzbuchhaltung: Es geht nicht um die Umsatzzahlen und Gewinne im vergangenen Geschäftsjahr, sondern darum, wie das wirtschaftliche Handeln auf Umwelt und Gesellschaft wirkt und welche Entwicklungen es anstößt. „Das öffnet den Blick für die Zukunft und zeigt, wo die Reise hingeht.“

      Alleine im deutschen Sprachraum haben bereits mehr als 180 Organisationen eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt und einen solchen Blick in ihre Zukunft gewagt. Auch wir als Grüne Erde haben bereits die erste Gemeinwohl-Bilanz erstellt und freuen uns von den Auditoren als „Pionierbetrieb der Gemeinwohl-Ökonomie“ bezeichnet zu werden.
  • “Wir treten seit unserer Unternehmensgründung 1983 für eine andere Art des Wirtschaftens ein und zeigen, dass es möglich ist, mit großem Respekt für die Natur und den Menschen erfolgreich zu wirtschaften. Die Grüne Erde steht für ökologisch nachhaltige, langlebige, umweltschonend hergestellte Produkte, gesellschaftliche Verantwortung und soziale Fairness.”
    Kuno Haas
  • Ein Stück des Weges gemeinsam gehen

    Die Gemeinwohl-Ökonomie schlägt in vielen Gemeinden, Betrieben, Organisationen und – wohl am wichtigsten – in vielen Köpfen ihre Wurzeln. „Die rasche Verbreitung der Idee zeigt die länderübergreifende Sehnsucht der Menschen nach einem neuen, ethischen Wirtschaftssystem, das uns Menschen und dem Gemeinwohl dient“, sagt Christian Felber. Daran glaubt auch Kuno Haas: „Auch wenn Grüne Erde als privatwirtschaftliches Unternehmen nicht alle Ziele und Maßnahmen der Bewegung vorbehaltlos teilt, stehen wir ihren visionären Ideen positiv gegenüber und erkennen in der grundsätzlichen Betrachtungsweise viele Gemeinsamkeiten.“ „Wir unterstützen die Idee und wollen ein Stück des Weges gemeinsam gehen.“
  • Fotos: Michael Janousek, TJ Photography
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    • Volker Spernau meint
      Gemeinwohl in Bildung und Erziehung

      Wenn die Gemeinwohl-Ökonomie gelingen soll, muss vorher das übliche Konkurrenzdenken aus den Hirnen (und Herzen) verschwinden! Das öffentliche Leben ist übervoll von Egoismus und Machtstreben: Fußball, Formel I, Billigflieger, Marktanteile, ... Schon in Schule und Kindergarten: Wer ist der Beste, die Schönste, der Schnellste, ...

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    • Christiane Schwarz meint

      Ich bin beim Besuch der Wearfair in Linz zufällig zum Vortrag von Herrn Felber gekommen und war so beeindruckt, dass idh mir gleich das Buch über Gemeinwohlökonomie gekauft habe. Sensationell wie hier das Thema Wirtschaft auf sinnvolle und durchführbare Art zum Wohle aller Bürger und der Umwelt abgehandelt wird, und schön dass es immer mehr Menschen gibt, die sich für dieses Konzept begestern

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    • Brigitte Lippmann meint
      Degrowth

      Von der Gemeinwohl-Ökonomie habe ich noch nie etwas gehört, bin aber froh, dass eine solche Bewegung entsteht und wünsche ihr rasche Verbreitung. Aus Verantwortung für unseren Planeten und angesichts digitaler Arbeitswelten vermisse ich es schmerzlich, dass kein Politiker sich getraut, das Wort "Degrowth" oder "Wachstumsrückgang" oder Worte wie "Grundgehalt" oder zumindest "Grundrente" in den Mund zu nehmen, Maßnahmen, die angesichts gegenwärtiger Entwicklungen unabdingbar für das Wohl unserer Gesellschaften sind.

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    • Kerstin Bock meint
      Gemeinwohl-Bank

      Im Zusammenhang mit der von der Genossenschaft für Gemeinwohl angestrebten Gemeinwohl-Bank würde mich interessieren, was die Genossenschaft anders machen will, um zu verhindern, dass die an sich gute Idee durch Misswirtschaft so endet wie ähnliche Vorhaben in der Vergangenheit (https://de.wikipedia.org/wiki/Bank_f%C3%BCr_Gemeinwirtschaft).

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    • Christine Rehrl meint
      Glaubwürdigkeit der Idee

      Ich habe bereits einen Vortrag von Herrn Felber zu der Thematik gehört. Grundsätzlich bin ich schon angetan, da wir uns von der extrem Kapital und Materieorientierten Wirtschaftsweise und der Menschen- und Schöpfungsverachtung dringend lösen müssen. Was mich allerdings an dieser Idee nicht überzeugt ist die doch stolze Bepreisung, wenn man mit der "Vereinigung" seine Bilanz erstellen will. Hier sollten die Ideengeber selbst ihre Einstellung zum Kapital prüfen

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    • Gerhard Heindler meint
      Gemeinwohlökonomie

      Ich denke diese von uns gewählte Form des Kapitalismus hat uns sehr viele und nachhaltige Fehlentwicklungen gebracht, welche sich sehr schwer zurückschrauben lassen. Mit der Gemeinwohlökonomie sehe ich berechtigte Möglichkeiten in eine positive und nachhaltige Zukunft zu blicken und zu gehen. Ich persönlich werde mich dieser Wirtschaftsform anschließen. Es geht mir auch um den Glücksfaktor, welcher nicht wirklich im Kapitalismus anzutreffen ist.

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    • Sabine Peyré meint
      Gemeinwohl-Ökonomie

      Das ist eine wunderbare Alternative und meiner Meinung nach der einzig gangbare Weg für die Zukunft

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      Bettina Breidbach antwortet
      Abfall/Verpackungsmüll

      Viele Unternehmen bieten ihre Ware immer noch in nicht recyclebaren Plastik Verpackungen an Können diese Hersteller von Plastik Verpackungen nicht auch mal umdenken? Z b in Pfand Glasflaschen so wie LANDLIEBE das macht Immer noch zuviel Lebensmittel in reinen Plastik Behältern Diese Firmen dürften keinen Profit mehr machen

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    • Grüne Erde meint

      Wie Sie wahrscheinlich schon bemerkt haben, gehen wir bei Grüne Erde mit Gefühlsausbrüchen und Anglizismen sparsam um. Doch hier scheint beides angebracht: Wow! Wir sind überwältigt von der regen Diskussion, die das Thema Gemeinwohl-Ökonomie ausgelöst hat. Wir freuen uns über so viele „wache“ Menschen unter unseren Kunden und danken allen, die sich beteiligen. Das gibt uns Grund, optimistisch zu sein. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Andi meint
      Die 1.GWÖ-Bilanz in der Metropolregion -Das muss gefeiert werden

      Es freut mich ungemein, dass die Grüne Erde Vorreiter in der Metropolregion ist und für eine gerechte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung eintritt. Weiter so! Gerne würden wir als neu gegründete Regionalgruppe dieses Know-how nutzen! Zu Herrn Hörl: Lieber Herr Hörl, es ist mir leider unverständlich wie Sie es vor sich selbst verantworten können die wichtigsten Grundwerte unseres menschlichen Zusammenlebens, die die Gemeinwohl-Bewegung kennzeichnen durch abstruse Vergleiche zu "enttarnen". Ich empfehle ihnen Naomi Klein zu lesen!

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    • Bernhard Roth meint
      Gemeinwohlökonomie

      Ich bin in wirtschaftlichen Fragen Laie, bei Herrn Felber habe ich blitzartig verstanden, was bei uns Geld bedeutet, und was es eigentlich bedeuten sollte. Gewinn etc. wurden zum Selbstläufer um des Geldes Willen. Neue Bewegungen können nur dann entstehen, wenn sich jemand getraut, über den Rand zu schauen, und einfach mal das Ganze anders denkt. Ich freue mich, dass Sie sich darauf einlassen. Und wenn es viele tun, wird sich Gemeinwohlökonomie weiter entwickeln und realer. Und dass ein Firma mit etwas kritischer Distanz im Audit die höchste Punktzahl erreicht, ist sowohl ein Kompliment für Sie wie für die Gemeinwohlökonomie. Ich begrüße es absolut, dass Sie sich auf dieses Experiment einlassen.

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    • Güdemann meint
      Kapitalismus abschaffen - weltweit? In nationalen Grenzen entfaltet das wenig Wirkung. Dennoch ist die Gemeinwohl-Ökonomie ein Anfang und man muß sie unterstützen, wenn die nächsten Generationen leben sollen.

      Wes Geistes Kind, ohje. Es gab nie eine wirkliche Alternative zum Kapitalismus, nur "Staatskapitalismus", Herr Hörl, Sie können die Matratze doch nehmen.

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    • Güdemann meint
      Kapitalismus abschaffen - weltweit? In nationalen Grenzen entfaltet das wenig Wirkung. Dennoch ist die Gemeinwohl-Ökonomie ein Anfang und man muß sie unterstützen, wenn die nächsten Generationen leben sollen.

      Wes Geistes Kind, ohje. Es gab nie eine wirkliche Alternative zum Kapitalismus, nur "Staatskapitalismus", Herr Hörl, Sie können die Matratze doch nehmen.

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    • A. Schindler-Scholz meint
      Gemeinwohl-Ökonomie

      Es ist ja so, dass - wenn wir so weiter machen wie bisher - unseren Kindern und Enkeln keine intakte Welt hinterlassen, sondern kaputte Flora und Fauna, in der es keine Bienen mehr geben wird und was das bedeutet, darüber wird viel zu wenig gesprochen. Die Korruption hat Ausmaße erlangt, es geht schon längst nur noch um Profitmaximierung und nicht etwa um ein erfülltes, gesundes Leben mit Schonung der Ressourcen. Da werden Medikamente verschrieben, die die Menschen noch kränker machen, da wird unsere schöne Natur (was davon noch übrig ist) zerstört durch Gift und Sondermüll im Namen der Energiewende usw. usf. Ich finde die Idee äußerst interessant und wünschte mir, dass viele Menschen mit ihr konform gehen - wird aber leider nicht machbar sein; welcher Machtmensch wird das zulassen? Das geht vielleicht im Kleinen, aber das Kapital wird nicht zu lassen, dass Pfründe verloren gehen, leider!!!

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    • Herbert Wallner meint
      Gemeinwohl-Ökonomie

      Ich unterstütze durch den Kauf von Produkten aus lokalen/regionaler Produktion die Gemeinwohl-Ökonomie und rede darüber!

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    • Michael Hörl meint
      Wie man mit falschen Zahlungen und Behauptungen eine Gesellschaft aufhetzt

      Die Gemeinwohl-Ökonomie führt in Grundzügen die Neue ökonomische Politik Lenins fort. In ihrem bislang größten Experiment - dem marxistischen Indien bis 1991 - hat sie ein komplettes Land verarmen lassen. Zwar hat sie die bösen Konzerne verbieten und verstaatlichen lassen, Börsen wurden lehrbuchmäßig geschlossen, Rohstoffpreise von Politikern statt von Märkten festgelegt, nur kleine unproduktive Firmen wurden unterstützt - nur hat das zur totalen Verelendung des Subkontinentes geführt. Mutter Theresa musste die Scherben des kommunistischen Experimentes aufkehren. Es stellt sich die Frage, warum man nach über 100 Millionen Toten, die die Gemeinwohl-Experimente der letzten 100 Jahre forderten, nun am nächsten bastelt! Wir wollten dieser Tage unsere 15 Jahre alte Grüne Erde Matratze durch eine neue ersetzen - werden dies nun aber nicht tun, jetzt wo wir wissen, welch Geistes Kind Sie sind!

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      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrter Herr Hörl, danke für Ihren – im Licht Ihrer Tätigkeit als Autor verständlich – wohl bewusst provokanten Diskussionsbeitrag. Ein Blog ist schließlich dazu da, dass jeder seine Meinung sagen kann. Ihrer Meinung können wir uns allerdings nicht anschließen, denn: Ihre These, die Gemeinwohlökonomie sei eine Fortsetzung von Lenins NEP, und Mutter Theresa hätte in Indien die Scherben aufkehren müssen, scheint uns nicht nur eine sehr gewagte Interpretation der Historie, sondern auch geschichtswissenschaftlich – gelinde gesagt – umstritten. Dass Sie Ihr Vorhaben, eine alte Grüne Erde-Matratze durch eine neue zu ersetzen, aufgrund der Lektüre unseres Beitrages nun nicht mehr verwirklichen, bedauern wir. Denn guten Schlaf sollte man sich nicht von Politik verderben lassen. Eine Nicht-Bestellung ist offenbar das Risiko, das wir einzugehen haben, wenn wir als Unternehmen zu einem gesellschaftspolitischen Thema klar Stellung beziehen. Das haben wir im Fall der Gemeinwohlökonomie gemacht: klar, kritisch und mit deutlichen Vorbehalten. Freundliche Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Andrea Grünhaupt meint
      GWÖ

      Liebes Grüne Erde Team, entschuldigung, ich habe den Beitrag nicht aufmerksam genug bis zum Ende durchgelesen. Grüne Erde ist ja dabei, eine GW-Bilanz zu erstellen. Das finde ich wunderbar! Herzliche Grüße Andrea Grünhaupt

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Grünhaupt, vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an diesem Thema. Ja, genau – wir sind dabei eine Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen. Nähere Informationen dazu werden schon bald veröffentlicht. Wir können bereits verraten: die Ergebnisse sind äußerst positiv ausgefallen. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Andrea Grünhaupt meint
      GWÖ

      Liebes Grüne Erde Team, ich danke Euch vielmals für diesen Beitrag, den ich mit Spannung gelesen habe. Inzwischen verfolge ich das Thema weiter und ich bin froh, dass es die GWÖ gibt und sich Unternehmen aus verschiedenen Bereichen dazu entschließen, diesen Weg zu gehen. Würde die GWÖ nicht auch zu Grüne Erde passen? Viele Grüße Andrea Grünhaupt

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    • Vera Achleitner meint
      Tagung "Schöne neue Welt" - 11. Oktober 2016, Linz

      Ich freue mich, dass die Grüne Erde als renommiertes Unternehmen Nachhaltigkeit im (Wirtschafts-)Alltag mit Leben füllt und sich an der Gemeinwohl-Ökonomie und an der Bank für Gemeinwohl beteiligt. Das wirkt - auch bei mir; vor kurzem wurde ich Mitglied bei der BfG. Ich möchte die Grüne Erde und die Blog-LeserInnen und alle Interessierten auf die Tagung "Schöne neue Welt" am 11. Oktober 2016 in Linz (AK OÖ) aufmerksam machen. Christian Felber ist unter den ReferentInnen. Es wird nicht ausschließlich um Gemeinwohlökonomie gehen, sondern mehr um ein Infragestellen des gegenwärtigen Wirtschaftssystems mit seinen Folgen (Finanzkrise, Rekordarbeitslosigkeit, Abstiegsangst, Armut und Ausgrenzung). Veranstaltungstipp: http://sozialplattform.at/index.php?id=148

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      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Achleitner, vielen Dank für diese netten Zeilen und den Hinweis auf die Tagung zu diesem interessanten interessanten Thema! Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Siegel meint
      Gemeinwohl-Ökonomie

      Ich unterstütze Grüne Erde, weil ich der Gemeinwohl-Ökonomie ebenso positiv gegenüber stehe. Nur wenn die Gier nach Macht und Geld einiger "Weniger" (gemessen an der Zahl der Erdbevölkerung) überwunden wird, besteht die Möglichkeit eine friedliche und damit eine auf schonende Ökologie ausgerichtete Welt zu schaffen. Gewinn in sinnvollem Maße, der für ebenso sinnvolle Projekte, die Arbeitsplätze und Lebensqualität schaffen, eingesetzt wird, ist zu befürworten. Aber ein Wachstum ohne Ende, das nur der Befriedigung von Macht, Größe und Gigantismus dient, führt zwangsläufig zur kontinuierlichen Zerstörung der Erde und kann nicht das Ziel sein.

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    • Elisabet Hochleitner meint

      Ich sehe es als grundlegendes problem das geld einen eigenen wert hat. wir geben ihm diesen wert und dadurch kann man mit geld wieder geld machen. geld bräuchte auch ein ablaufdatum, damit es zirkuliert, also das echte geld. und nicht dieses nicht real existierende buchgeld.

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    • Gabriel Lauchard meint
      Meinung

      sehr interessant ja !

      Antworten

    • Gabriel Lauchard meint
      meine Meinung

      sehr interessant JA !! Gemeinwohl-Ökonomie SEHR GUT !!

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    • Florian Schwarz meint
      Bildung & Politik

      Ein 20-jähriger Student meldet sich zu Wort: Zunächst möchte ich meinen Lob aussprechen an die grüne Erde, die es sich zur Aufgabe gemacht hat zusätzlich zu ihrer unternehmerischen Tätigkeit diese Artikel zu verfassen und mir als Student schon als sehr wichtige Informationsquelle/Medium dient. Dieser Artikel trifft mal wieder den Kern meiner Gedanken, die mich fast täglich beschäftigen. Ich befinde mich, wie man dem Alter entnehmen kann, erst am Anfang meiner akademischen Laufbahn. Ist es nicht gerade für diese Leute (Studenten) interessant sich diesen Überlegungen zu widmen? Für mich als eingetragener Student der Universität für Bodenkultur und angehender Student der Wirtschaftsuniversität Wien stellt sich oft die Frage wieso solche Werte bzw. diese Standpunkte, die beispielsweise die grüne Erde vermittelt nicht vielmehr in die Bildung implementiert werden? Wieso gibt es in Deutschland immer noch kein Schulfach zu nachhaltigem Konsumverhalten (bislang nur Österreich) oder "alternative Wirtschaft-Modelle der Zukunft". Wer soll diese Philosophie vorantreiben wenn nicht die neue Generation, die jetzt in ein Alter kommt, in der sie Verantwortung übernehmen muss. Diese Gedanken treffen den Kern der Zeit und sollten von einer neuen Generation getragen werden. Politik sollte hier ansetzen, um langfristig ein Bewusstsein in der Bevölkerung hervorzurufen, die sich dieser Themen bewusst ist und aktiv in die Hand nehmen kann, weil sie darüber informiert wurde. Diese Themen sind längst nicht mehr nur aus eigenem Interesse zu verfolgen, sondern sollten ausgebildet werden sonst bleibt Veränderung ein sehr langsamer Prozess. Bildung und Wissen sind die wichtigsten Ressourcen, man möge bitte mehr in sie investieren. Eine Frage hätte ich: Welche Ratschläge kann man Studenten denen das Kapital fehlt (Stichwort: mitgruenden.at) mit auf den Weg geben, die sich für solche Themen interessieren und in Zukunft den Unterschied ausmachen wollen?

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      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrter Herr Schwarz! Wir freuen uns, dass Sie sich mit diesem Thema so eingehend auseinandersetzen! Auch wenn Ihnen (derzeit noch) das finanzielle Kapital fehlt, investieren Sie Ihr geistiges Kapital! Unterschätzen Sie bitte nicht, welchen Multiplikator-Effekt Studenten in unserer Gesellschaft haben, z. B. durch kluge und kritische Beiträge in Diskussionen, Publikationen, Internet-Foren, Mitarbeit in entsprechenden NGOs und öko-sozialen Institutionen, durch persönliche Vorbildwirkung im Familien- und Freundeskreis, in der WG, im Studentenheim etc. Alles Gute!

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    • Herbert Leidenheimer meint
      Soziale Dreigliederung

      Eine einseitige "Neue Wirtschaftsform" löst nicht die sozialen Probleme in der Welt. Wir brauchen eine 3-gliedrige Gesellschaftsform mit einem freien Geistesleben (Bildungswesen), in dem das Prinzip der Freiheit herrscht und das sich selbst verwealtet; ein Rechtsleben, in dem Gleichheit herrscht, und das nicht mit der Wirtschaft verfilzt ist und umgekehrt. Im Wirtschaftleben muß das Prinzip der Brüderlichkeit herrschen. Dort darf es keinen "Arbeitsmarkt" geben, sondern nur Mitunternehmerschaft. Wir brauchen ein "horizontal" organisiertes Wirtschaftsleben, in dem Produzenten, Händler und Verbraucher an einem Tisch sitzen und herauszufinden versuchen, was, wann, wo, wie und wieviel produziert werden soll. Wir brauchen ein Geldwesen, in dem auch das Geld "altert" und gesplittet ist in Kauf-, Leih- und Schenkgeld. Geld darf nicht als Ware betrachtet (und gehandelt) werden, ebenso wie Grund und Boden. Eigentum daran muß abgeschafft werden, ebenso wie die Vererbung und unkontrollierte Veräußerung von Betriebskapital. Der dinglich gesicherte Kredit muß abgelöst werden durch den Personalkredit. Wir müssen den Menschen ihre finanzielle Autonomie garantieren durch ein bedingungsloses Grundeinkommen, und damit ihnen die freie Entscheidung ermöglichen, wie sie sich in die Gesellschft einbringen wollen. Der Anspruch auf Einkommen leitet sich nicht von geleisteter Arbeit ab, sondern davon, daß er hier auf Erden geboren ist und Bedürfnisse hat. Das alles hat nicht das geringste mit Kommunismus zu tun!!!!!! Übrigens: Es gibt schon eine Bank, wie Sie sie gründen wollen (seit den 80er Jahren): Die GLS, Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken. Quellennachweis für diese "Weisheiten": "Die Kernpunkte der sozialen Frage" (1919), der "Nationalökonomische Kurs (Jili/Aug. 1922) von Rudolf Steiner und "Scheinmarktwirtschaft" von Udo Hermannstorfer (als Beispiele)

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    • Eveline Kujawa meint
      Gemeinwohl

      alles sehr schön und gut und vielleicht wird daraus ein globales Projekt, was in immer mehr Menschenbewußtsein eine bedeutende Rolle spielt. ich bin der Meinung und das schon seit Jahrzehnten "wieviel Wohlstand verträgt unser geliebter Planet Erde". Ich wünsche mir eine gerechtere Welt mit weniger Klassenunterschiede. Zu allen Hauptüberschriften kann ich nur bejahen, dass es dringend nötig ist das Geld nicht mehr nur für große Institute arbeiten zu lassen. Sie sind auch ein Teil des Raubkapitalismus und schädlich für das allgemeinwohl.

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    • heike wesseling meint
      Gemeinwohl-Bilanz

      Es ist dringend erforderlich das Thema Gemeinwohl- Bilanz in die Öffentlichkeit und auch in die Universitäten zu bringen, damit ein Umdenken erfolgen kann.

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    • Claudia Münker meint
      Es geht nicht nur um den Menschen

      Guten Tag! Vieler der diskutierten Ansätze sind sicherlich richtig, vergessen sollten wir - Menschen- dabei nicht, dass es nicht allein um ein gutes Leben für den Menschen geht, wir leben in einer Mitwelt aus Tieren, Pflanzen..., denen wir oft genug überhaupt eine ( eigene) Existenz bzw. einen Wert ihrer Existenz für sich selbst genommen absprechen und in brutalster Art und Weise für uns nutzen! Das Leben, die Erde ist unteilbar.

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    • Stephan Schindl meint
      Gemeinwohl-Ökonomie

      Wenn wir um uns herum die Zeichen deuten ist es eindeutig Zeit sich von einem Wirtschaftssytem zu verabschieden, daß uns Dinge verkaufen muss, die wir nicht brauchen, produziert mit Resourcen die uns ausgehen und auf Arten die unsere Welt nachhaltig schädigen, und das zusammenbricht wenn wir diese Dinge nicht wegwerfen um uns neue Dinge zu kaufen. In einer Zeit, in der ein bekennender Sozialist ein aussichtsreicher Kandidat für das Amt des US-Präsidenten ist, haben wir die Möglichkeit eine historische Wende zu vollziehen. Die Gemeinwohlidee ist eine Möglichkeit, um ein anderes Ziel vorzugeben, auf das wir als Gesellschaft hinarbeiten können.

      Antworten

    • Heike Kühl meint
      Gemeinwohl

      Ihr Artikel in "Goodtimes" sprach mir aus der Seele. Ich finde es oft sehr schwierig, wenn man in der Familie das "WIR" lebt und im Alltag auf "Ich" umstellen muss. Das kostet unglaublich viel Energie und widerspricht im Grunde meinem Naturell. Etwas verwundert bin ich über die wenigen Wortmeldungen.

      Antworten

    • Roland Hainzl meint
      Gemeinwohlökonie wird wahrgenommen

      Es ist einfach erfrischend. Zuerst wird das Thema Gemeinwohlökonomie nicht einmal erwähnt. Dann findet derStandard, diese Thesen führten geradezu nach Nordkorea. Ich denke die GWÖ erreicht bereits eine Kraft, die wahrgenommen wird. Und mit Widerstand war zu rechnen. Liebe Grüße Roland

      Antworten

    • Uschi Richter meint
      Gemeinwohl-Ökonomie

      Die Gemeinwohlökonomie interessiert mich sehr. Soweit es geht versuche ich es auch im täglichen Leben umzusetzen (Einkauf, Verbrauch, Unterstützung). Schön, dass sich immer mehr Menschen dafür interessieren.

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    • Bernd Schnippenkoetter meint
      Gemeinwohlökonomie - Sozialgenossenschaft

      Die Ideen, die hier diskutiert und angefasst werden finde ich sehr gut. Aktuell beschäftigen sich einige Menschen in Schleswig-Holstein mit der Gründung einer Sozialgenossenschaft, die unter anderem eine Zeitbank (bereits gegründet) beinhalten soll und ein wirtschaften in gemeinwohlorientierte Richtung ermöglichen soll. Daran arbeite ich mit. Anfangen heißt die Deviese, für eine lebenswertere Zukunft!

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    • werner geiger meint
      Gemeinwohl

      Veränderung im guten Sinn beginnt immer bei mir. Es ist leicht Forderungen zu stellen, aber viel schwieriger diese selbst in konkretes Handeln umzusetzen. Wenn ich Produkte, ihre Materialien und Herkunft anschaue werde ich oft feststellen, dass sie auf Ausbeutung anderer beruhen, ich also selbt AUCH ein Ausbeuter bin. Es gibt heute viel mehr Möglichkeiten mich zu informieren und Produkte, Dienstleistungen zu meiden, die nicht dem Gemeinwohl dienen. Es gibt die Möglichkeit sich mit kritischen Fragen an die lokalen Abgeordneten zu wenden, sie mit Fragen, Wünschen zu konfrontieren, sie zu wählen oder auch nicht. Alles was ich tue wirkt nach Aussen und auf mich zurück.

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    • Sabine Händler-Garlipp meint
      Gemeinwohl

      DANKE, endlich spricht mir jemand aus dem Herzen. Ich finde es großartig und habe große Hoffnung in diesen Ansatz. Das sind auch die Ansichten und Werte, die ich meinen Kindern und Enkeln mitgebe. Weiter so, ich freue mich auf die Zukunft!

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    • Christa Dankenbring meint
      Wachstum

      ich unterstütze diese Initiative, wünsche mir, dass wir uns bewußt werden, dass weniger (Konsum, Wachstum, Materie) in Wahrheit mehr ist. Mehr Freiheit, mehr Kreativität, mehr Muße, mehr Frieden und mehr Glück.

      Antworten

    • Angeli Duess meint
      .....heraus aus der Sackgasse

      das zum Wachstum durch Profit ausgereizte kapitalistische Wirtschafts--System hat seine ertraeglichen Grenzen ueberschritten, der Markt ist ohne Dynamik und die gesellschaftlichen Auswirkungen fatal, die mediale Manipulation treibt ihr Unwesen, Verdummung und Feigheit sind keine Basis fuer eine vitale Gesellschaftsentwicklung.

      Antworten

    • Isabel Polanco-Bertram meint
      Banken

      Ich danke Ihnen für diese Informationen und freue mich sehr über das, was sie berichten, denn es entspricht meiner Vision und gibt ihr mehr Schwung. ist die GLS-BAnk nicht bereits eine Bank wie sie angestrebt wird? Einen schönen Tag!

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      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Polanco-Bertam! Sie haben recht, es gibt bereits Alternativen: 1. GLS Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken (Deutschland), 2. ABS Alternative Bank Schweiz, 3. Banca Etica. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie eine kurze Zusammenfassung der bestehenden Alternativen: https://www.mitgruenden.at/nachrichten/europas-alternativbanken-ein-ueberblick Auch in Österreich wird nun in einem zivilgesellschaftlichen Projekt daran gearbeitet, die erste österreichische Alternativbank zu gründen - zum Wohle aller.

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    • Renate Holzer meint
      Gratulation

      Seit einigen Jahren verfolge ich bereits die Entwicklung der Gemeinwohlökonomie und habe eigentlich darauf gewartet, die Firma Grüne Erde in diesem Zusammenhang wahrzunehmen! Aus meiner Sicht als Kundin ist diese Firma für die GWÖ prädestiniert. Umso mehr hat mich die aktuelle Ausgabe der goodtimes gefreut! Vielen Dank dafür!

      Antworten

    • Dr. Beate Klutmann meint
      Gemeinwohlökonomie

      Als Mitglied des Integralen Salons Berlin habe ich die Gemienwohlökonomie kennen und schätzen gelernt. Daher: Nicht nur diskutieren, sondern mitmachen ist meine Empfehlung. Herzlichst Beate Klutmann

      Antworten

    • Michael meint
      Gemeinwohl-Ökonomie

      Mit Ihreer Forderung nach einem Wertewandel haben Sie Recht. Da die herschende Martwirtschaft aus den USA stammt müssten Sie zuallerst dort für eine Änderung plädieren. Die Verfassung der USA sieht ein "Recht auf Streben nach dem Glück" vor. Bei den Werten, die in der Gemeinwohl-Ökonomie gelten, hätten viel mehr Menschen, die Möglichkeit, ihr Streben nach dem Glück zu verwirklichen, als im derzeitigen Wirtschaftssystem. Zur Zeit ist es ja so, daß einige wenige auf Kosten vieler ihre Menge an Geld (und das setzen ja viele irrtümlich mit Glück gleich) vermehren. Bei dejenigen, denen beim bisherigen System zu wenig für den Lebensunterhalt übrigbleibt, kann sich kein Glücksgefühl einstellen!! Den Gedanken zu Ende gedacht, könnte mal jemand in den USA eine Verfassungsklage anstrengen. Es ist fraglich ob die herrschende Marktwirtschaft mit der Verfassung und ihrem Recht auf Streben nach dem Glück in Einklang zu bringen ist. Es gibt eiinfach viel zu viele Verlierer.

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    • gerda meint
      Bank für Gemeinwohl

      Vor kurzem habe ich bei einem Vortrag von der Bank für Gemeinwohl - in Gründung - gehört und mich gleich intensiv informiert. Neben dem Modell der grünen Erde finde ich diese Gemeinwohlbank, die letztlich nichts anderes ist, als die Ursprungsidee einer Bank, einfach Spitze. Genossenschaftsbanken gibt es noch genug, aber alle haben sich dem Kapitalismus verschrieben. Daher werde ich sicher Mitglied in dieser neuen Bank - www.mitgruenden.at - und trage dieses Projekt demnächst in eine Veranstaltung für Unternehmer und Führungskräfte. Man muss bei sich selbst beginnen, und viele kleine Anlagebeträge können gemeinsam grosses bewirken - für uns und die nächsten Generationen.

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