9 Tipps für einen nachhaltigen Sommer

  • Die Erwartungen an den Sommer sind hoch! Wunderbar warm soll er sein, lang, mit vielen sonnigen Tagen, Baden, Grillen, Draußen-Sein. Die Zeit im Grünen ist nicht nur wunderschön, sie erinnert uns auch daran, dass wir schützen müssen, was wir lieben.
  • Gerade in der heißen Jahreszeit gibt es viele einfache und auch schöne Möglichkeiten, bedachter und verantwortungsvoll mit den Ressourcen der Natur umzugehen – wir haben ein paar Tipps für einen nachhaltigen Sommer zusammengestellt!
  • 1. Effizient zum kühleren Zuhause

    So sehr wir den Sommer herbeisehnen – in den eigenen vier Wänden wird es oft heißer als uns lieb ist. Klimageräte brauchen viel Strom und sollten möglichst sparsam eingesetzt werden. Lüften Sie in den frühen Morgenstunden und am Abend und halten Sie tagsüber Fenster und auch Rollos geschlossen. Ein außenliegender Sonnenschutz hält die Hitze am effektivsten ab.
  • 2. Ein gut organisierter Kühlschrank

    Hitze ist auch für den Kühlschrank harte Arbeit. Besonders beim Öffnen geht Kälte und damit Energie verloren. Wer gut organisiert ist und nicht lange zum Suchen braucht, reduziert hier den Energieverlust. Auch regelmäßiges Abtauen ist für einen effizienten Betrieb unbedingt erforderlich. Übrigens sind selbst im heißesten Sommer 7 °C im Kühlschrank und -18 °C im Gefrierschrank kalt genug.
  • 3. Wäsche in Sonne und Wind trocknen

    Wenn Klimageräte und Kühlschrank schon härter arbeiten müssen, so kann doch zumindest ein anderer mal Pause machen – der Trockner! Leichter und luftiger lässt sich die Energie der Sonne und von warmen Sommerwinden nicht nutzen, als einfach die Wäsche zum Trocknen im Freien aufzuhängen.
  • 4. Duschen als kühle, gesunde Erfrischung

    Auch der Warmwasser-Boiler muss nicht unbedingt arbeiten, wenn es schon so heiß ist. Eine kühle Dusche spart nicht nur Energie, sie ist auch erfrischend, weckt die Lebensgeister und ist gut für Kreislauf und Haut. Um sich daran zu gewöhnen, kann man die Temperatur von Mal zu Mal reduzieren. Gerade im Sommer ist das Bedürfnis nach einer heißen Dusche ja meistens ohnehin nicht so groß.
  • 5. Aufgepasst beim Grillen

    Im Sommer wird natürlich gegrillt. Achten Sie beim Kohlekauf auf FSC- oder Naturland-Siegel – sie garantieren, dass bei der Herstellung ökologische Kriterien eingehalten werden. Auch was auf den Grill kommt, ist nicht unerheblich. Wer weniger Fleisch und stattdessen mehr frisches Gemüse auf den Rost legt, isst nicht nur gesünder und abwechslungsreicher – weniger Fleisch bedeutet auch weniger Emissionen!
  • 6. Regionale Köstlichkeiten

    Ob auf dem Grill oder in den Salat, gerade im Sommer sollte man saisonales Gemüse aus der Region kaufen. Es ist frischer und kurze Transportwege verbrauchen weniger Ressourcen. Am besten, man baut selbst ein wenig Gemüse und Obst im eigenen Garten, auf dem Balkon in Töpfen oder sogar am Fensterbrett an – dann weiß man, woher es kommt und hat auch noch Spaß beim Ernten. Wann die beste Zeit für Tomaten, Gurken, Radieschen, Salat, Bohnen oder auch Kräuter ist, erfährt man zum Beispiel im Saisonkalender von Utopia.
  • 7. Gießen am Morgen

    Wer anpflanzt, muss natürlich auch richtig gießen, am besten mit gesammeltem Regenwasser! Im Sommer ist der frühe Morgen die beste Zeit, wenn die Sonne noch nicht so stark, und damit die Verdunstung noch nicht so groß ist. Insgesamt sollte lieber seltener, aber dann kräftig gegossen werden. Nur so erreicht das Wasser die tieferliegenden Wurzeln und kann dort aufgenommen werden. Wer regelmäßig Unkraut beseitigt, hat weniger ungewollte "Mittrinker" im Beet und die aufgelockerte Erde trocknet nicht so schnell aus.
  • 8. Das Gute liegt so nah

    Sommerzeit ist natürlich auch Urlaubszeit! Nachhaltig werden die Ferien, wenn man sich bei der Suche nach Erholung und Abenteuer lieber mal in der näheren Umgebung umschaut, vielleicht sogar mit dem Zug, Bus oder Fahrrad fährt und bei der Wahl der Unterkunft auf eine ökologische Einstellung der Betreiber wert legt! Bewegung an der frischen Luft entschleunigt, hat einen hohen Erholungswert und ist gesund.
  • 9. Urlaub auch für Stromzähler

    Keiner zuhause, aber der Stromzähler läuft weiter? Schalten Sie alle potenziellen Verbraucher ab – zum Beispiel auch Antennenverstärker, Radiowecker, Kaffeemaschinen oder W-Lan Router – und vergessen Sie nicht, dass auch Geräte im Stand-by-Modus Energie benötigen. Notieren Sie sich vor dem Urlaub einfach mal Ihren Zählerstand, um zu sehen, wieviel Strom Sie in Abwesenheit verbraucht haben!
  • Unsere Tipps sind für Sie als kleine Erinnerung und Inspiration gedacht, wie sich der Sommer herrlich entspannend, abwechslungsreich und gleichzeitig nachhaltig und ökologisch gestalten lässt. Bestimmt haben Sie noch viele weitere gute Ideen und Ratschläge – hinterlassen Sie uns doch gleich hier einen Kommentar, wir freuen uns über neue Anregungen!

    Fotos: Grüne Erde, Fotolia
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    • Eva meint

      Um noch nachhaltiger zu sein, sollte man sich überlegen zu einem Ökostrom-Anbieter zu wechseln. Das geht sehr schnell und bei dem heutigen Angebot fällt das sehr leicht. Ich bin aktuell bei PST, wer sich näher informieren möchte: https://www.pst-energie.de/oekostrom/ Häufig sind die Ökostrom-Anbieter auch günstiger als die konventionellen Anbieter.

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    • Monika Hoock meint
      Nachhaltiges Picknick

      Müllvermeidung durch Verzicht auf Einweggeschirr-und Besteck. Den trotzdem noch anfallenden Müll mitnehmen und nicht in der Natur zurück lassen.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Hoock, danke, dass Sie – gerade jetzt im Sommer aktuell auch in Hinblick auf Wanderungen, Ausflüge, Picknicke oder Grillfeste im Freien – diese beiden wichtigen Themen ansprechen. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Gabriel Lauchard meint
      meine Meinung

      Ich lebe sehr nachhaltig, sehr WERT Volle Tipps kann mich nur anschließen und zustimmen !!!

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    • Hanspeter Wieland meint
      "Respect Nature"

      Für unsere Zukunft wird ein hohes Maß an "Naturbewusstsein von jedem" sehr wichtig sein. Wer Mutter Erde mit seiner wunderbaren Natur liebt wird sein Leben und vor allen sein "Konsumverhalten"danach ausrichten...danke für eure wertvollen Beiträge!

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      Grüne Erde antwortet

      Lieber Herr Wieland, vielen Dank für Ihre Nachricht. Es reicht manchmal schon ein kleiner Anstoß um Menschen zum Nach- bzw. Umdenken anzuregen. Wir möchten mit unseren Inhalten Menschen zu einem nachhaltigen/umsichtigen Lebensstil inspirieren. Herzliche Grüße, das Grüne Erde-Team

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