Gestrickt wie Janus - Partner Schneider

  • image-strickjacken-fertigung-schneider-header
  • Die Geschichte dieses Doubleface-Strickmantels handelt von glücklichen Schafen und innovativen heimischen Textilbetrieben, die auf Ökologie ebenso achten wie auf hohe Qualität.
  • Es gab Zeiten, da verband man Strickjacken und -westen eher mit älteren Herren als mit modischer Bekleidung. Doch dieser Doubleface-Strickmantel hier ist anders: Das doppelseitige Gestrick bietet nicht nur – wie der altrömische Gott Janus – zwei Gesichter, sondern auch eine ganz eigene Geschichte. Sie handelt von glücklichen Schafen und innovativen, mutigen, ökologisch orientierten Textilbetrieben in Österreich und Deutschland, die sich erfolgreich gegen globale Riesenkonzerne behaupten.
    • Umweltfreundliches Wollausrüstungsverfahren

      Die Geschichte beginnt in den weiten Ebenen Südamerikas: mit Merinoschafen, die eine einzigartige Wolle liefern: weich, warm, anschmiegsam, zart – kein bisschen kratzig. Die Tiere verbringen das ganze Jahr auf der Weide und werden gemäß den strengen Vorschriften der kontrolliert biologischen Tierhaltung (kbT) gehalten. Die Schafe werden einmal jährlich – im März – geschoren, dabei fallen etwa zwei bis vier Kilo erstklassige Wolle an.

      Die von Natur aus cremeweiße Wolle wird von der Vorarlberger Schoeller Spinning Group – gemessen an den Riesen der Branche ein Zwerg – versponnen und nach strengsten ökologischen Normen umweltschonend und gesundheitlich unbedenklich gefärbt.

      Das sowohl technisch als auch ökologisch innovative Textilunternehmen entwickelte vor einigen Jahren ein neues umweltfreundliches, wassersparendes Ausrüstungsverfahren: Es macht Wolle ohne den sonst üblichen Einsatz von Chlor waschmaschinen- und trocknergeeignet, ohne die guten Eigenschaften dieser Naturfaser zu beeinträchtigen.
    • Gestrickt in Deutschland

      Die solcherart veredelte Wolle wird dann in einem kleinen Strickereibetrieb in der Rhön zu diesem eleganten Doubleface-Mantel verarbeitet. Die Teile sind „fully fashioned“ gestrickt, d. h. bereits in der endgültigen Form – ohne weiteren Zuschnitt und damit praktisch ohne Verschnitt. Handgekettelte Nähte sind nicht nur optisch eine Finesse, sondern vermeiden auch Druckstellen am Körper.
  • Die Firmengründerin und Geschäftsführerin von Schneider Strick, Adina Schneider, will das beinahe verlorene Know-how und die fast verschüttete Tradition der niedergegangenen deutschen Strickwarenbranche bewahren und fortführen. Will zeigen, dass es – entgegen dem Trend zur Auslagerung der Produktion in Billiglohnländer – möglich ist, Strickwaren aus Naturfasern in höchster Qualität und zeitgemäßem Design, mit Hilfe von Erfahrung, Tradition und moderner Technologie in Deutschland umweltfreundlich zu produzieren – „und Löhne zu zahlen, von denen man leben kann.“
    Es gibt Geschichten mit einem Happy End.
  • Schneider Strick

    Unser Partner: Schneider-Strick aus der Rhön erzeugt nicht nur erstklassige Strickware, sondern erweist sich auch als öko-soziales Musterprojekt.

    Erfahren Sie mehr über unseren Partner Schneider-Strick!