Mann der ersten Stunde

  • Von Anfang an – seit 1983 – ist Qualität einer unserer Grundwerte. Diese Einstellung teilen wir mit langjährigen Partnern, wie etwa mit dem Drechslermeister Rudi Prohaska aus Scharnstein.
  • Der braun gebrannte 67-Jährige – sanfte Stimme, weißer Philosophenbart – bittet in seinem Naturgarten zum Gespräch und kredenzt frischen Traubensaft. Fragende Blicke auf sein großes Glashaus quittiert er mit einem augenzwinkernden "nur Tomaten, kein Hanf!" Drechslermeister Rudi Prohaska ist ein Mann der ersten Stunde: Mitte der 1980er-Jahre drechselte er die Kugelfüße für unser – heute schon klassisches – Elfenbett. "Höhe 15 cm, Durchmesser 18 cm!" – Die Maße hat er auch nach all den Jahren noch im Kopf.
    • Kein anderer hat das jemals so gut hinbekommen

      Rudi lebt und arbeitet in der von ihm vor über 30 Jahren renovierten "Tracker Mühle“ an der Alm in Scharnstein, etwa 15 Gehminuten von der Grünen Erde entfernt: Das nennt man regionale Produktion!

      Anfangs fertigte er die Kugelfüße in Serien zu 20 Stück, später zu 100 Stück, in den besten Zeiten des Elfenbettes 500er- und sogar 1.000er-Serien. Er hat auch die Methode entwickelt, Bienenwachs direkt auf die rotierende Holzkugel aufzubringen, was dieser eine unnachahmliche Oberfläche, einen einzigartigen Glanz und Duft verleiht. Kein anderer Produzent hat das jemals so gut hinbekommen!

      Später wurden Kugelfüße auch für andere Betten aus heimischem Zirben- und Buchenholz hergestellt. Im Laufe der Jahre kamen dann viele weitere Möbelteile aus Prohaskas Drechslerei. Derzeit produziert man dort die Holzkörper für unsere Avo-Leuchten.
    • Vater Rudi und Sohn Wolfram Prohaska: Ihre Drechslerwerkstatt in Scharnstein ist seit mehr als 30 Jahren ein verlässlicher Partner der Grünen Erde. Für die beiden zählen altmodische Tugenden wie Qualität, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit.
    • “Für gute Qualität braucht man eine Maschinenausstattung auf dem Stand der Technik. Aber nach wie vor sind Erfahrung, das richtige Auge und das Fingerspitzengefühl unersetzbar.”
      Rudi Prohaska, Drechslermeister in Scharnstein
    • Denn beim Drechseln muss man ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben und vorausdenken, denn: Was man vom Werkstück einmal abgedreht, weggeschnitten, -gefräst und -geschliffen hat, ist für immer weg! Beim Zusammenleimen von Brettern und Pfosten zu großen Würfeln und Quadern muss man die Bretter so drehen und wenden, dass die Äste beim Bearbeiten des Werkstückes dann wegfallen.
    • „Wir reißen uns für die Kunden die Haxn aus!“

      Rudi absolvierte die Holzfachschule Hallstatt und war einige Jahre als Meister in einer Polstermöbelwerkstätte tätig, bevor er sich als Drechsler selbständig machte. Er hat aus Holz schon so manches hergestellt: von Verpackungskisteln für die berühmten Sacher-Torten über Kugelfüße bis zu Bestattungsurnen: "100 % Natur, biologisch abbaubar", scherzt Rudi.
  • Ob Kistl, Kugel oder Urne: Immer ist Qualität das oberste Gebot. Der Drechsler setzt auf "altmodische" Tugenden: "Seit mehr als 30 Jahren reißen wir uns einen Haxn für unsere Kunden aus, sind auch da, wenn’s brennt, liefern beste Qualität – und immer pünktlich.“ Dass die strengen Grüne Erde-Produktmanager bald nicht mehr jeden Teil aus seiner Werkstatt einzeln kontrollierten, wertet er als Vertrauensbeweis.

    Heute ist Rudi bereits in "Gleitpension", der kleine Betrieb soll bald an seinen Sohn Wolfram übergeben werden, dem der erfahrene Tischlermeister Johannes zur Seite steht.

    Braucht es noch eines weiteren Beweises, dass Rudi eine in jeder Hinsicht "qualitätsorientierte" Arbeits- und Lebensweise pflegt? Als wir gehen, sagt er zu seinen Leuten: "Bevor ihr weiterarbeitet, machen wir erst einmal eine Teepause.“ – So etwas hört man nicht in jeder Drechslerei.