Solidarität: Luxus oder Pflicht? - Kooperation mit magdas DESIGN

  • In einer Zeit der Ellbogenmentalität, der Entfremdung und des Strebens nach maximalem, kurzfristigem Gewinn scheint die Solidarität mit den sozial Schwachen unserer Gesellschaft ein Luxus geworden zu sein. Wenn das so ist, haben wir die Pflicht, uns diesen Luxus zu leisten.

    Der Präsident der Caritas Österreich, Michael Landau, hat sein im Herbst 2016 präsentiertes neues Buch provokant „Solidarität. Anstiftung zur Menschlichkeit“ genannt. Er ist überzeugt: Jeder Einzelne von uns kann die Kraft und den Mut haben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Das meinen auch wir.
      • Fairness statt Mitleid

        Soziale Fairness und Solidarität mit Menschen, die benachteiligt sind und mit denen es das Schicksal nicht gut gemeint hat: Das gehört zu den Grundwerten von Grüne Erde.
        Seit mehr als 30 Jahren arbeiten wir mit Initiativen und Organisationen zusammen, die Benachteiligten eine Chance geben: Menschen mit sozialer, geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung. Menschen, die einer besonderen Unterstützung und Förderung bedürfen.

        Wir arbeiten regelmäßig mit sozialen Werkstätten zusammen – nicht nur, wenn Weihnachten vor der Tür steht – und lassen dort hochwertige Produkte fertigen. Diese unterliegen den gleichen Qualitätsstandards wie alle anderen Grüne Erde-Produkte und müssen konkurrenzfähig sein, denn: Mitleid ist kein guter Grund für solche Kooperationen. Fairness schon ein besserer.
      • Produkte von magdas DESIGN in den Grüne Erde-Stores

        Seit Herbst 2016 kooperieren wir mit magdas DESIGN: eine Alternative für bewusste KundInnen und Menschen, die Qualität mit gutem Design und einer sozialen Komponente verbinden wollen.

        Im Rahmen dieses Projekts entwickeln österreichische Designer gemeinsam mit österreichischen Caritas-Werkstätten hochwertige Produkte, die dann von Menschen mit Beeinträchtigung und Menschen, die sich in einer schwierigen sozialen Lage befinden, in diesen Werkstätten hergestellt werden. Alle diese Menschen haben Talente, die zur Geltung gebracht werden sollen.

        Gemeinsam mit magdas DESIGN haben wir eine kleine Produktauswahl für Sie zusammengestellt (Kerzenhalter, Buchstützen ...). Alle Teile sind in sorgfältiger Handarbeit sowie in limitierter Menge gefertigt – und nur in den Grüne Erde-Stores erhältlich.
  • Nicht Gewinnmaximierung, sondern Chancenvermehrung

    Die Sozialinitiative magdas in Wien wurde mit dem Ziel gegründet, Menschen mit geringen Job-Chancen eine Möglichkeit zu geben, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das Projekt magdas Recycling widmete sich der Wiederverwertung alter Handys.
    Mit magdas Kantine in der Wiener Ankerbrotfabrik und magdas Hotel kamen zwei weitere Projekte hinzu, die nicht Gewinnmaximierung, sondern die Vermehrung von Chancen und Möglichkeiten zum Ziel haben. magdas DESIGN schließlich widmet sich nun handwerklich erzeugten Produkten.

    magdas will zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziales Handeln kein Widerspruch sind. Mit ihren Social Business Projekten schafft die Initiative sinnvolle Arbeitsplätze und damit Chancen für Menschen, die geringe, manchmal gar keine, Job-Chancen haben.
    Auch die Kunden von magdas haben etwas davon: handwerklich erzeugte Produkte, hochwertige Dienstleistungen, sowie das Gefühl, soziale Verantwortung zu übernehmen. magdas und ihre Partner, wie etwa Grüne Erde, zeigen: Es geht auch anders.

    Wie gesagt: Wenn Solidarität Luxus ist, haben wir die Pflicht, uns diesen Luxus zu leisten.