• Lia Pale

    Wer könnte die Modekollektion „Jazz-Konzert“ glaubwürdiger verkörpern als die Jazz-Sängerin Lia Pale aus Oberösterreich?
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    • Aus ihrem neuen Album

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    • Bei den Fotoaufnahmen für unsere unter dem Motto „Jazz-Konzert“ stehende Kollektion gelang es uns, eine wahrhaft „Berufene“ zur Zusammenarbeit zu gewinnen: Die international erfolgreiche Jazz-Sängerin Lia Pale aus Wels in Oberösterreich. Für uns „entdeckt“ wurde Lia von unserer Modedesignerin Benita, die sie bei einem Konzert erlebt hatte und von Lias Stimme, Persönlichkeit und Performance begeistert war. Beim ersten Gespräch stellte sich heraus, dass Lias Mutter schon jahrelang Grüne Erde-Kundin ist und daher auch sie selbst unser Unternehmen seit langem kennt. Lia sagte spontan zu und hatte sichtlich Spaß bei den Fotoaufnahmen. Auch Lias Mentor, Mathias Rüegg, ließ es sich nicht nehmen, kurz am Set vorbeizuschauen.
    • Enorme Inspiration

      Auf ihrem Anrufbeantworter hört man „Do nothing till you hear from me” von Billie Holiday. – „Ja, Billie Holiday ist eine meiner absoluten Lieblingssängerinnen“, sagt Lia Pale. „Ich war ein Jahr in Schweden und hatte dort eine sehr intensive Lebensphase. Ich konnte mir nicht vorstellen, einen Abend ohne Billie Holiday zu verbringen. Sie war für mich eine enorme Inspiration.“
      • “Die österreichische Sängerin zählt zum Erstaunlichsten, was die europäische Jazz-Szene zu bieten hat.”
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      • Dass das einmal so sein würde, konnte niemand ahnen, als die kleine Lia im Volksschulalter mit klassischem Ballett- und Klavierunterricht begann. Nach den ersten Gesangsstunden im Alter von 16, da besuchte sie das Adalbert-Stifter-Musikgymnasium in Linz – beschloss Lia, Sängerin zu werden. Sie wollte Jazzgesang studieren, versuchte es an einigen Musikhochschulen, unterrichtete Kinder und nahm privaten Musikunterricht, bis sie mit 22 Jahren ihre künstlerische Gesangsausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien begann.
        2011/2012 folgte ein Auslandsstudienjahr in Göteborg – ein Jahr, für das die Sängern im Nachhinein sehr dankbar ist. Sie lernte sich und ihre Fähigkeiten besser kennen, verliebte sich in die Musik von Billie Holiday und Chet Baker, entdeckte den Jazz für sich.
      • Schuberts „Winterreise“ im Porgy & Bess

        Mathias Rüegg, vielfach preisgekrönter Gründer und ehemaliger Leiter des legendären – nicht mehr bestehenden – Vienna Art Orchestra, wurde in einer seiner Vorlesungen an der Wiener Musikhochschule auf Lia aufmerksam, entdeckte das Besondere an und in ihrer Stimme: Eine überaus fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit der beiden begann. 2013 debütierte Lia im bekannten, von Rüegg mitbegründeten Wiener Jazz- und Musik-Club „Porgy & Bess“ mit einer von ihm arrangierten englischen Fassung der „Winterreise“ von Franz Schubert, die internationale Beachtung fand: „Gone Too Far“ war auch der Name ihres ersten Albums. Mit dieser modernen Interpretation von Schuberts berühmten Liederzyklus zeigten Rüegg und Pale, dass dieses Klassikmonument in einer verjazzten Version Zugänglichkeit und Anspruch vereinen kann.
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      • Rilke & Heine: My Poet‘s Love

        Doch nicht nur die klassische Musik berührte ihr Herz, sondern auch die Sprache der Dichter. Dies zeigt sich in Lias Begeisterung für Rainer Maria Rilke und Heinrich Heine: 2015 erschien ihr zweites Album, „My Poet’s Love“, mit Rüeggs Vertonungen von Texten der beiden Dichter. Insider schätzen die außergewöhnliche Phrasierung und das perfekte Timing von Lia Pale. Dass sie sich sowohl musikalisch als auch im Erscheinungsbild jeglichem Zeitgeist entzieht, macht sie zu einer unverwechselbaren, zeitlosen Live-Künstlerin in der Tradition großer Interpretinnen.