Neue Arbeitskultur

  • Soziale Verantwortung gehört zu den Grundwerten von Grüne Erde. Sie zeigt sich vor allem im Umgang mit den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
    • Beispiel 1: Vollzeit mit 38,5 Stunden pro Woche

      "Ich gehe gerne zur Arbeit", sagt die 19-jährige Norina. Nach dem Abschluss einer Wirtschaftsschule absolvierte sie bei uns eine Lehre als Einzelhandelskauffrau. Nun arbeitet sie Vollzeit – 38,5 Stunden pro Woche – in unserer Store-Abteilung.

      Anders als viele ihrer ehemaligen SchulkollegInnen hätte sie die Umstellung vom Schul- auf das Arbeitsleben als sehr positiv empfunden, so Norina. Denn bei Grüne Erde sei sie in jeder Abteilung, die sie im Lauf der Ausbildung durchlaufen hatte, freundlich aufgenommen und auch von den Älteren mit Respekt behandelt worden. "Ich schätze die Vielseitigkeit der Arbeit, den persönlichen Bezug zu den Kolleginnen, kann auch als Jüngste im Team meine Ideen einbringen und werde ernst genommen."
    • Drei Grüne Erde-MitarbeiterInnen, drei Arbeitsmodelle: Andreas (Controlling) geht nach der Geburt seines zweiten Kindes in Väterkarenz; Josefa (Mode) ist in Bildungs-Teilzeit; Norina (Store-Abteilung) hat ihre Lehre als Einzelhandelskauffrau bei uns abgeschlossen und arbeitet nun in Vollzeit 38,5 Stunden.
    • Beispiel 2: Bildungs-Teilzeit

      Josefa ist im Einkauf unserer Modeabteilung tätig. Die dreifache Mutter arbeitet derzeit in "Bildungs-Teilzeit" exakt 19 Stunden pro Woche. An jedem Freitag und Samstag besucht sie die Pädagogische Hochschule in Linz, wo sie zur Lehrerin in Englisch und Geschichte ausgebildet wird.

      Sie arbeitet gerne bei Grüne Erde. Gerade deshalb und weil Josefas Verbleib im Unternehmen nach Abschluss ihrer Ausbildung noch nicht entschieden ist, "... weiß ich das Entgegenkommen und Verständnis von Grüne Erde besonders zu schätzen."
    • Beispiel 3: Väterkarenz

      Als seine erste Tochter zur Welt kam, nahm Andreas zunächst drei Wochen Urlaub, ging dann drei Monate in Väterkarenz. Der Datenanalyst aus unserer Controlling-Abteilung wohnt in Linz, pendelt derzeit dreimal pro Woche zu uns ins Almtal, und arbeitet einen Tag von zu Hause aus.

      Wenn das zweite Kind da ist, voraussichtlich Ende September 2016, möchte er der Familie mehr Zeit widmen. Er wird nur einen Tag pro Woche von zu Hause aus arbeiten, bleibt aber angestellt und wird entsprechend der geleisteten Stunden bezahlt: "Ich bin froh, eine einvernehmliche Lösung mit Grüne Erde gefunden zu haben. Mein Wunsch ist auf großes Verständnis gestoßen, nicht zuletzt, weil auch mein Abteilungsleiter in Väterkarenz geht."
  • Auch in sozialer Hinsicht ein Pionierbetrieb

    Drei MitarbeiterInnen, drei Arbeitsmodelle: typisch Grüne Erde. "Derzeit haben wir etwa 50 verschiedene Arbeitszeitmodelle im Unternehmen. Etwa 2/3 der MitarbeiterInnen nutzen die Möglichkeit der Teilzeitarbeit, um Familien- und Berufsleben besser vereinbaren zu können. Selbst von den weiblichen Führungskräften arbeitet 1/3 in Teilzeit“, sagt Fritz Mayr-Kern, bei uns für Personalfragen verantwortlich.

    Fast 80 % unserer 360 MitarbeiterInnen sind Frauen. Daher achten wir besonders auf individuelle, familien- und kinderfreundlich gestaltbare Arbeitszeiten, etwa durch vielfältige Möglichkeiten, Urlaube und Zeitausgleich in Anspruch zu nehmen.

    Unsere Erfahrung zeigt: Vor allem jüngere Menschen legen weniger Wert auf ein möglichst hohes Gehalt und eine steile Karriere. Viel wichtiger sind ihnen sinnvolle, eigenverantwortliche Tätigkeiten, eine ausgeglichene Work-Life-Balance, flache Hierarchien und vertrauensvolle, partnerschaftliche Arbeitsbeziehungen. Fritz Mayr-Kern: "Wir wollen nicht nur in ökologischer, sondern auch in sozialer Hinsicht ein Pionierbetrieb sein und einen Beitrag zu einer neuen, menschlicheren Arbeitskultur leisten."