Grüne Erde erstellt ihre erste Gemeinwohlbilanz

  • Gemeinwohlökonomie Die Reformbewegung der Gemeinwohl-Ökonomie tritt für eine alternative Wirtschaftsordnung ein, in der das Gemeinwohl oberstes Ziel des ökonomischen Handelns ist. Eine Wirtschaftsordnung, die für alle in der Gesellschaft Vorteile bringen soll, nicht nur für die obersten zehn Prozent der Bevölkerung.

    Nicht Gewinn und Konkurrenz stehen im Mittelpunkt, sondern Gemeinwohl und Kooperation. Nicht der Preis von Produkten, sondern deren sozialer, ethischer und ökologischer Wert. Nicht die Kosten von Arbeitsplätzen, sondern deren Qualität.

    Auch wenn Grüne Erde als privatwirtschaftliches Unternehmen nicht alle Ziele und Maßnahmen der Bewegung vorbehaltlos teilt, stehen wir ihren visionären Ideen positiv gegenüber und erkennen in der grundsätzlichen Betrachtungsweise viele Gemeinsamkeiten.

    Wir haben nun unsere erste Gemeinwohlbilanz erstellt. Diese von externen Auditoren geprüfte Bilanz bewertet den Erfolg unseres Unternehmens nicht anhand des Finanzgewinns, sondern daran, inwieweit unser Handeln dem Gemeinwohl dient.

    Diesbezügliche Kriterien sind etwa: ethisches Beschaffungs- und Finanzmanagement, Arbeitsplatzqualität, Gleichstellung von Frauen und Männern, Einkommensverteilung im Betrieb, innerbetriebliche Demokratie und Transparenz, Kundenbeziehung; ökologische Gestaltung und gesellschaftliche Wirkung der Produkte, ökologisches Verhalten, gemeinwohlorientierte Gewinnverwendung etc.

    Hier finden Sie die Grüne Erde-Gemeinwohlbilanz samt Bericht zum Download.