• Reife Haut

    Mit dem Älterwerden verändert sich auch die Haut: Sie wird anspruchsvoller und benötigt mehr Aufmerksamkeit und Pflege. Um Trockenheit, Fältchen- und Linienbildung im Augen- und Mundbereich sowie Volumen- und Elastizitätsverlust vorzubeugen, empfehlen wir unsere Pflegeserie Wildrose, mit den natürlichen Anti-Aging Wirkstoffen Glycoin und Hyaluronsäure.
  • Wissenswertes über reife Haut

    • Was bedeutet Anti-Aging?

      • Anti-Aging – reife Haut und ihre Ansprüche

        Obwohl uns die ersten Fältchen oftmals spät auffallen, beginnt der natürliche Hautalterungsprozess bereits mit 25 Jahren. Die Gründe dafür sind nicht nur genetische Faktoren und natürliche Umwelteinflüsse, sondern auch unser individueller Lebensstil. Kleine Veränderungen im Alltag sowie eine achtsame, individuell abgestimmte Hautpflege helfen, dem natürlichen Hautalterungsprozess entgegenzuwirken. Entdecken Sie, wodurch sich Hautalterung bemerkbar macht und wie Sie die Kraft natürlicher Inhaltsstoffe einsetzen können.

        Der Begriff Anti-Aging bezeichnet alle Produkte, Maßnahmen und Behandlungen, die den Prozess der natürlichen Hautalterung verlangsamen und ihm entgegenwirken. Der natürliche Hautalterungsprozess ist bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt und abhängig von genetischen Faktoren, Umwelteinflüssen sowie dem individuellen Lebensstil. Um ein gesundes Hautbild, aber auch ein gutes Wohlbefinden zu erhalten, können bereits kleine Veränderungen sowie eine gründliche Reinigung und eine achtsame Pflege viel bewirken.

      Veränderung der Haut

      • Veränderung der Haut

        Unsere Haut besteht aus vielen unterschiedlichen Schichten und Fasern, die für die natürliche Regeneration verantwortlich sind. Je älter wir werden, umso mehr verändert sich unsere Haut spürbar: Sie wird dünner und trockener, verliert an Volumen und erhält oftmals einen müden, blassen Teint.

        Der Grund liegt im natürlichen Hautalterungsprozess: Während sich bei jüngeren Menschen die Zellen der Haut noch etwa alle 28 Tage erneuern, geschieht dies bei älteren Menschen nur noch alle 50 Tage. Aber auch die Produktion von Kollagen, welches für ein stabiles Gewebe sorgt, sowie von Elastin, verantwortlich für eine dehnbare Haut, nimmt stetig ab. Veränderungen treten ein und werden im späteren Verlauf sichtbar.
      • lächelnde Frau mit blonden Haaren
      • Oberhaut

        Der Zellstoffwechsel in der Oberhaut (Epidermis) wird mit dem Alter langsamer: Die Zellen teilen sich nur mehr an jedem 50. Tag und die Verbindung zur Unterhaut (Hypodermis) verringert sich. Dadurch verzögert sich die Wundheilung nach Verletzungen. Auch reagiert die Haut empfindlicher auf UV-Strahlen und es werden weniger Lipide produziert, weshalb sich die Haut spürbar trocken anfühlt.
      • Lederhaut

        In der tiefer gelegenen Hautschicht, der Lederhaut (Dermis) sinkt etwa ab dem 25. Lebensjahr die Produktion von Kollagen, welches für die Stabilität und die Festigkeit der Haut verantwortlich ist. Zudem wird die Haut schlechter durchblutet und mit weniger Nährstoffen sowie mit weniger Sauerstoff versorgt.
      • Unterhaut

        In der Unterhaut (Hypodermis) gehen die Lipid-speichernden Zellen im Fettgewebe zurück. Dies führt zu einem sichtbaren Volumen- und Dichteverlust.

      Reife Haut: Charakteristisches Aussehen

      • Reife Haut: Charakteristisches Aussehen

        Es gibt eine Vielzahl an sichtbaren Zeichen, die zeigen, dass unsere Haut altert – wie Gesichtsfalten, Volumen- und Dichteverlust, Tränensäcke, Pigmentflecken oder spürbare Trockenheit. Mit der richtigen Pflegeroutine und etwas Achtsamkeit im Alltag lassen sich diese Veränderungen minimieren.
      • Falten im Gesicht

        Die am häufigsten auftretenden Veränderungen der Haut während des natürlichen Alterungsprozesses sind Gesichtsfalten, die sich horizontal auf der Stirn, vertikal zwischen den Augenbrauen oder beim Lachen auf unseren Wangen zeigen.
      • Volumen- und Dichteverlust

        Ein weiteres Zeichen der natürlichen Hautalterung ist der Volumen- und Dichteverlust der Haut. Bemerkbar wird dieser an immer schlaffer werdenden Gesichtspartien, aber auch am sichtbaren Verlust der Widerstandskraft. Der Teint wirkt müde und blass, die Falten werden tiefer und die Haut ist nicht mehr so elastisch.
      • Tränensäcke

        Im reifen Alter zeigen sich in verstärktem Maße Tränensäcke, da die Haut rund um die Augen merklich dünner ist. Sie treten temporär auf, wenn sich Flüssigkeit (Lymphe) im Gewebe sammelt, oder aber permanent, wenn das Fettgewebe, das unsere Augen in der Augenhöhle umgibt, nach vorne rutscht.
        Unser Tipp: Eine Topfenmaske oder auch kalte Schwarzteebeutel verringern sichtbare Tränensäcke.
      • Pigmentflecken

        Mit dem Alter wird die Produktion von Melanin, einem Farbpigment, unregelmäßiger. Dies geschieht tief in den Zellen und kann zu einer sichtbaren Pigmentstörung in Form von Pigmentflecken führen. Eine übermäßig starke Einlagerung von Melanin wird auch durch dauerhafter UV-Strahlen und Rauchen begünstigt.Es entsteht eine Hyperpigmentierung, weshalb oftmals bereits ab dem 40. Lebensjahr vermehrt unregelmäßige Flecken, die rötlich, bräunlich oder gelblich aussehen können, auftreten.
      • Trockenheit

        Ist die Hautbarrierefunktion beeinträchtigt, kann sich die Haut nur schwer gegen äußere Faktoren – wie UV-Strahlen, Kälte oder Umweltverschmutzung – schützen. Die Haut verliert dadurch an Feuchtigkeit und es kommt zu trockenen Stellen.

      Natürlicher Hautalterungsprozess

      • Natürlicher Hautalterungsprozess

        Bereits ab dem 25. Lebensjahr beginnt die Zellaktivität unserer Haut abzunehmen und führt zu einer Verlangsamung der Zellerneuerung. Somit beginnt unsere Haut zu altern, die Spannkraft nimmt ab und die ersten Falten bilden sich. Der natürliche Hautalterungsprozess wird von drei wesentlichen Komponenten beeinflusst:

        • von genetischen Ursachen
        • von Umwelteinflüssen, denen wir ausgesetzt sind
        • vom individuellen Lebensstil
        • Genetische Ursachen

          Bei der Hautalterung spielen genetische Faktoren eine große Rolle, dazu gehört die Herkunft, der Hauttyp sowie chronische physische und psychische Krankheiten.
        • Natürliche Umwelteinflüsse

          Ein weiterer wichtiger Faktor sind Umwelteinflüsse, die sich auf unseren natürlichen Hautalterungsprozess auswirken. Besonders das UV-Licht der Sonnenstrahlen verändert die Haut und führt zu einer ungleichmäßigen Pigmentierung.
        • Individueller Lebensstil

          Auch der Lebensstil kann negative Einflüsse auf den natürlichen Hautalterungsprozess nehmen: Stress, Schlafdefizit, Fehl- und Mangelernährung, Genussmittel, geringe Flüssigkeitszufuhr, Bewegungsmangel sowie keine oder falsche Pflege tragen zu einer vorzeitigen Hautalterung bei.

      Sanfte Reinigung für reife Haut

      Optimale Pflege für reife Haut

      Sanfte Massagen – für eine gute Durchblutung

      • Sanfte Massagen – für eine gute Durchblutung

        Wertvolle Gesichtsmassagen in Kombination mit der richtigen Pflege für reife Haut haben eine vorbeugende Wirkung: Sie regen die Durchblutung – und somit den Stoffwechsel – an, lösen Verspannungen und unterstützen einen strahlenden Teint.
      • Gesichtsmassage für müde Augen

        Platzieren Sie die Ringfinger unter Ihren Brauenansätzen und streichen Sie zehnmal mit leichtem Druck von der Nasenwurzel bis zu den Schläfen. Danach wiederholen Sie diese Anwendung zehnmal am Unterlid Ihres Auges.
      • Stirnmassage gegen Stress

        Setzen Sie Zeige- und Ringfinger an der Nasenwurzel an und streichen Sie Ihre Fingerspitzen in Form eines Halbkreises von der Nasenwurzel über die Stirn bis hin zu den Schläfen. Wiederholen Sie diese sanfte Massage zehnmal.

      Achtsamkeit im Alltag

      • Nicht nur eine sanfte Reinigung und eine individuell abgestimmte Pflege für reife Haut wirken dem natürlichen Hautalterungsprozess entgegen, auch Lebensmittel mit vielen Antioxidantien, ausreichend Bewegung und Schutz vor UV-Strahlen unterstützen reife Haut. Kurzum: Mit etwas Achtsamkeit im Alltag können Sie Ihrer Haut etwas Gutes tun!
      • Die wichtigsten Vitamine für unsere Haut sind Vitamin A, B, C und E. Sie haben unterschiedliche Wirkungen und verhelfen unserer Haut, sich zu regenerieren, neue Proteine zu bilden und neue Schutzfunktionen aufzubauen.
        • Vitamin A (Retinol) wird in Vitamin A-Säure umgewandelt, unterstützt die Elastizität der Haut und vermindert Fältchen. Enthalten in Süßkartoffeln, Karotten, Spinat oder Grünkohl.
        • Vitamin C kann dazu beitragen, mehr Proteine zu produzieren und die Oberflächenstruktur verbessert sich. Enthalten in Zitronen, Hagebutten, Brokkoli, Paprika oder Orangen.
        • Vitamin B (Biotin) ist bekannt für seine Schutzfunktion von Haut und Haaren und unterstützt hauteigene Regenerationsprozesse, indem es für ein Gleichgewicht im Zellwachstum sorgt. Enthalten in Hülsenfrüchten, Nüssen, Pilzen oder Spinat.
        • Vitamin E unterstützt bereits geschädigte oder trockene Haut. Aufgrund seiner Fettlöslichkeit dringt Vitamin E in die Hornhaut ein und verbessert den Feuchtigkeitszustand dieser Hautschicht. Enthalten in Tomaten, Himbeeren, Mandeln sowie Weizenkeim- oder Olivenöl.
      • Trinken Sie viel Wasser
        Wasser oder ungesüßte Tees erhöhen den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und dadurch das Volumen. Zudem beugt die Flüssigkeit tiefen Fältchen vor.

        Guter Schlaf
        Gönnen Sie sich ausreichend – und vor allem: guten – Schlaf! Denn im Schlaf regenerieren sich die Hautzellen und das Immunsystem entwickelt neue Abwehrkräfte.

        Ätherische Öle
        Hochwertige, ätherische Öle – wie Rose (regenerierend und stärkend), Rosengeranie (zellregenerierend und hautbarrierestärkend) oder Grapefruit (straffend und regenerierend) – harmonisieren und wirken dem natürlichen Hautalterungsprozess entgegen.
      • UV-Schutz
        Achten Sie auf ausreichend UV-Schutz, der Sie wirksam gegen den Einfluss der Sonnenstrahlen bewahrt. Bis zu 80 % unserer Gesichtsfältchen sowie jegliche Arten von Pigmentflecken entstehen durch die Kraft der Sonne.

        Schutz vor Umwelteinflüssen
        Auch extreme Kälte oder Hitze beeinflussen die Funktion Ihrer Hautzellen. Versuchen Sie, diese zu vermeiden, um Ihre Haut weniger Stress auszusetzen.

      Fazit: reife Haut und Ihre Ansprüche

      Eine sanfte Reinigung und eine individuell abgestimmte Pflege für reife Haut sowie ein achtsamer Umgang im Alltag können bereits positive Veränderungen für unsere Haut bedeuten, sie unterstützen und für ein gutes Gefühl sorgen. Empfehlenswert ist zudem die Verwendung von hochwertiger Naturkosmetik, die aus natürlichen Inhaltsstoffen gewonnen wird – frei von Zusätzen wie Paraffinöl, Silikonöl oder schwer abbaubaren Tensiden. Sie ist sanft, nährt und pflegt unsere Haut.
    • Kosmetikberatung

      • Bei Fragen können Sie sich gerne in der Grüne Erde-Welt im oberösterreichischen Almtal für eine Kosmetikberatung anmelden. Es erwarten Sie geschulte Kosmetikberaterinnen, die gemeinsam mit Ihnen Ihren Hauttyp ermitteln, Sie umfassend beraten und Ihnen einen individuellen Pflegeplan erstellen.