Holz aus Europa: unsere Holzarten im Überblick

  • Europäisches Holz
    Europäisches Holz
  • Naturmaterial Holz

    • Holz ist ein lebendiger, natürlich gewachsener Werkstoff. Anders als etwa Kunststoff, Metall, Beton oder Spanplatten hat Holz keine standardisierten Eigenschaften. Das macht den Möbelbau herausfordernd und anspruchsvoll. Vor allem, wenn man – so wie Grüne Erde – eben nicht mit Spanplatten, sondern mit Vollholz arbeitet, das seiner Natur gemäß dazu neigt, sich abhängig von der Luftfeuchtigkeit auszudehnen und zu schwinden. Diesem „Arbeiten“ des Holzes begegnen wir durch material- und wesensgerechte, die Wuchs- und Faserrichtung berücksichtigende Bearbeitung, sowie durch die vorausschauende tischlermäßige Konstruktion unserer Möbel.
    • Nachhaltige, europäische Forstwirtschaft

      Für unsere Möbel verarbeiten wir ausschließlich erstklassiges Holz aus europäischer Forstwirtschaft. Unsere Lieferanten sind Sägewerke, mit denen wir bereits lange zusammenarbeiten und eine gute Vertrauensbasis aufgebaut haben. Gemeinsam setzen wir uns für verantwortungsvolle, nachhaltige und umweltgerechte Waldbewirtschaftung ein – ohne Raubbau, Kahlschlag und Plantagenwirtschaft. Sodass der Nutz-, Schutz- und Erholungswert des Waldes auch für künftige Generationen gewahrt bleibt.
    • Strenges Forstgesetz

      Etwa 75 % unseres Möbelholzes – vor allem Buche, Zirbe, Esche – kommen aus dem heimischen, österreichischen Wald, der etwa 48 % der Landesfläche bedeckt. Die Forstwirtschaft trägt etwa 2 % zum Bruttoinlandsprodukt Österreichs bei (zum Vergleich: in Deutschland und der Schweiz je 0,8 %).

      Die wirtschaftliche Nutzung des Waldes in Österreich ist durch das Forstgesetz – eines der weltweit strengsten – geregelt. Es schreibt die Wiederaufforstung nach der Holzernte vor. In einem sogenannten Rahmenplan wird festgelegt, wieviel Holz in jedem Revier geschlagen werden darf. Der Plan gibt auch vor, welche Baumart in welchem Gebiet nachgepflanzt werden soll. Die Forstwirtschaft folgt damit dem Nachhaltigkeitsprinzip. Die Waldbestände sind nicht gefährdet, im Gegenteil: In Österreich Wäldern wächst jährlich mehr nach, als geerntet wird.
  • Das Wesen des Baumes lebt in den Möbeln weiter

    Nachhaltige Forstwirtschaft und handwerkliches Wissen um die Eigenheiten des Naturmaterials Holz sind wichtige Faktoren bei der Konstruktion und beim Bau unserer Möbel. Wenn das Holz verarbeitet wird, hat es bereits ein langes Leben – als Baum – hinter sich, das nun als Bett, Tisch oder Stuhl fortdauert. Wertschätzung und Verständnis für den individuellen Charakter jedes Möbelstücks sind uns wichtig. Denn das natürliche Wesen des Baumes lebt in den Möbeln weiter.
  • Woher stammt das Holz, aus dem wir unsere Möbel fertigen?

      • Buche und Kernbuche: 90 % aus Österreich, vor allem aus dem Wienerwald, 10 % aus Kroatien und Bosnien.
      • Zirbe: 100 % aus Österreich, der Großteil aus der Steiermark und Kärnten, buchstäblich nur einen Steinwurf weit von unserer Tischlerei in Sittersdorf (Kärnten) entfernt. Der Rest der Zirbe kommt aus Salzburg und Tirol.
      • Eiche: Ungarn und Kroatien.
      • Kernesche: 100 % aus Österreich.
      Unsere Lieferanten sind Sägewerke und Holzhändler aus Deutschland und Österreich, mit denen wir bereits lange zusammenarbeiten und eine gute Vertrauensbasis haben. Gemeinsam setzen wir uns für verantwortungsvolle, nachhaltige und umweltgerechte Waldbewirtschaftung ein - ohne Raubbau, Kahlschlag und Plantagenwirtschaft. Sodass der Nutz-, Schutz- und Erholungswert des Waldes auch für künftige Generationen gewahrt bleibt.
    • Europäisches Vollholz

      Für unsere Möbel verarbeiten wir ausschließlich erstklassiges Buchen-, Kernbuchen-, Zirben-, Eichen-, Eschen- und Kerneschenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Mitteleuropa.
      Und zwar in Form von Vollholz, Tischlerplatten und Schichtholz.

      Holzfaser- und Holzspanplatten, Kunststoffurniere und Lacke kommen für uns nicht in Frage. Metallteile gibt es nur dort, wo aus funktionellen Gründen keine Alternativen möglich sind. Die Oberfläche der Möbel (ausgenommen Zirbenmöbel) wird mit duftenden Ölen - auf Basis natürlicher Rohstoffe, wie etwa Lein- oder Zitrusöl - veredelt. Die Öle geben dem Holz einen leichten Glanz, betonen die Holzstruktur und schützen die Oberfläche vor Feuchtigkeit, Flecken und Verschmutzung, ohne die Poren zu versiegeln.
    • FSC- und PEFC-zertifiziert

      Das Ziel der Non-Profit-Organisation FSC (Forest Stewardship Council) ist die Gewährleistung einer nachhaltigen Forstwirtschaft, vor allem durch weltweit einheitliche Standards zur Waldbewirtschaftung.

      Während FSC Holzprodukte und holzverarbeitende Betriebe kennzeichnet, widmet sich PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certifi- cation Schemes) der Zertifizierung von nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

      Wir verlangen von unseren Sägewerken als Mindeststandard eine FSC- bzw. PEFC-Zertifizierung. Doch unabhängig davon sind für uns die heimische, regionale Herkunft des Holzes, strenge nationale Forstgesetze sowie glaubwürdige, uns persönlich bekannte und vertrauenswürdige Lieferanten maßgeblicher als diese Zertifizierungen. Denn: Insgesamt betrachtet Grüne Erde, so wie etwa auch die Umweltorganisationen Greenpeace, Robin Wood oder Rettet den Regenwald, FSC und PEFC sehr kritisch.

      Es gibt viele Berichte darüber, dass das FSC-Siegel zu leichtfertig vergeben werde und Ökologie bloß vorspiegle. Das Council unterscheide nicht zwischen heimischem Holz und Tropenholz, stelle daher beide durch die Vergabe des gleichen Siegels auf die gleiche Stufe. Weiters klammere FSC die Frage langer Transportwege sowie die in der Holzwirtschaft vieler Tropenländer herrschende Korruption und menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse aus. Häufig werde sogar Plantagenholz, für das zuvor Urwälder gerodet wurden, mit dem FSC-Siegel ausgezeichnet – und damit ökologisch besser bewertet als etwa heimisches Holz, das nicht FSC-zertifiziert ist.
  • Warum Holz?

    • Wirkung auf den Menschen

      • Der Wald spricht die Sinne des Menschen an

        Das Rauschen der Blätter im Wind, der Duft von Erde und Harz, das beruhigende Grün, die Haptik der Baumrinde, Vogelgezwitscher: Der Wald spricht die Sinne des Menschen unmittelbar an. Viele Studien haben bewiesen, dass sich der Aufenthalt in der Natur und im Wald positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit auswirkt. Menschen, die sich oft in der Natur aufhalten, gelten als gesünder, erkranken seltener und leben länger. Schon ein kurzer Waldspaziergang baut Stress ab, senkt den Pulsschlag und entspannt den Geist.
      • Holz: ein zutiefst humanes Material

        Unsere Möbel sind aus naturbelassenem Holz gefertigt: Damit bringen sie gleichsam die Natur, den Wald und deren sinnliche Ausstrahlung in Ihr Zuhause. Der Duft – schnuppern Sie an einem Zirbenbett; der Anblick – betrachten Sie in Ruhe die Maserung; der Klang – klopfen Sie auf eine Tischplatte, öffen Sie eine Schublade; die Sensorik – streichen Sie über die seidig glatt geschliffene Oberfläche: All das bestätigt, was der finnische Architekt und Designer Alvar Aalto (1898-1976) über Holz gesagt hat: „Ein zutiefst humanes Material.“
    • Wirkung auf das Raumklima

      • Holz ist gut für’s Raumklima

        Unsere Möbel aus naturbelassenem – unlackiertem, nicht furniertem – Vollholz tragen zu einem guten und gesunden Raumklima bei. Wir behandeln die Möbel mit natürlichen Pflegeölen (Zirbenmöbel sind völlig unbehandelt). So bleiben die Poren des Holzes offen, es kann weiter „atmen“, d. h. der Feuchtigkeitsaustausch zwischen Material und Umgebungsluft bleibt erhalten: Holz nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf, gibt bei trockener Luft wieder Feuchtigkeit ab und trägt damit zu einem ausgeglichenen Raumklima bei.

        Unsere Holzpflegeöle duften angenehm, sind lösemittelfrei, sondern keine giftigen Dämpfe ab, reizen die Atemwege nicht und sind daher gesundheitlich unbedenklich.
      • Antiallergisch, antibakteriell

        Vollholzmöbel beeinflussen das Raumklima auch durch ihre antiallergischen Eigenschaften positiv: Holz lädt sich nicht elektrostatisch auf und zieht somit keinen Staub an, der die Schleimhäute reizen und zu unangenehmen Reaktionen führen kann. Zudem ist die antibakterielle Wirkung von offenporigem Holz bekannt und wissenschaftlich nachgewiesen: auch das ist ein Beitrag zu gesundem Wohnklima.
    • Holz ist klimaschonend

      • Vollholzmöbel sind ihrer Natur gemäß klimaschonend: Bäume nehmen im Zuge ihres Stoffwechsels große Mengen an Kohlendioxid aus der Luft auf. Dieses bleibt auch in Produkten gebunden, die aus Holz gefertigt werden. Wer sich für Vollholzmöbel entscheidet, trägt zum Klimaschutz bei.
      • Kohlenstoffspeicher Wald

        Der Wald bindet während seines Wachstums große Mengen Kohlendioxid (CO2) und trägt so wesentlich zum Klimaschutz bei. Im Zuge der Photosynthese binden die Bäume CO2 aus der Luft. Mit Hilfe von Sonnenlicht zerlegen die Pflanzen das CO2 in Kohlenstoff und Sauerstoff. Der Sauerstoff wird wieder an die Umgebungsluft abgegeben. Der Kohlenstoff hingegen dient dem organischen Aufbau des Baumes und bleibt für dessen gesamte Lebensdauer in ihm gebunden.

        Wälder sind somit wertvolle Kohlenstoffspeicher, die wesentlich dazu beitragen, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu vermindern. Allein im österreichischen Wald sind das insgesamt ca. 800 Millionen Tonnen Kohlenstoff. Das entspricht rund 3 Milliarden Tonnen CO2 und damit der 35-fachen Menge, die jährlich an Treibhausgasen in Österreich ausgestoßen wird. Und mit dem Zuwachs an Holz wird auch dieser Kohlenstoffspeicher in den Wäldern größer.
      • Holzprodukte sind CO2 -Langzeitspeicher

        In jedem Kubikmeter Holz ist rund eine Tonne CO2 gespeichert. Wird das Holz eines Baumes zur Möbelproduktion genutzt, so bleibt der Kohlenstoff auch während der ganzen Lebensdauer des Möbelstücks darin gebunden – und das sind bei Grüne Erde-Möbeln einige Jahrzehnte. Somit wird ein Bett, Schrank oder Schreibtisch zum dauerhaften Kohlenstoffspeicher.
        Freigesetzt wird das CO2 erst dann, wenn das Möbel verbrannt wird oder verrottet. Im Gegensatz zu anderen Materialien, die bei ihrer Entsorgung fossile Energie verbrauchen, gibt Holz nur das zuvor in ihm gespeicherte CO2 ab, ist also in Bezug auf die Klimabilanz neutral.

        Zusätzlich verhindert die Verarbeitung von Holz zu Möbeln jene Emissionen, die durch den Einsatz CO2-intensiver, klimaschädlicher bzw. energieaufwendig zu produzierender Materialien entstanden wären, wie Kunststoffe oder Aluminium (Substitutionseffekt).
  • Gute Gründe für natürliches Holz

    Das lebendige Naturmaterial Holz hat eine positive Ausstrahlung und eine sinnliche Wirkung auf den Menschen, trägt zu dessen Wohlbefinden und zu einem guten Wohn- und Raumklima bei. Deshalb fertigen wir unsere Möbel aus kostbarem Vollholz, das umweltschonend und handwerklich verarbeitet und mit natürlichen Ölen behandelt wird.

    Vollholzmöbel sind ihrer Natur gemäß klimaschonend: Bäume nehmen große Mengen an Kohlendioxid aus der Luft auf. Dieses bleibt auch in den Produkten gebunden, die aus Holz gefertigt werden: Wer sich für Vollholzmöbel entscheidet, trägt zum Klimaschutz bei.

    75 % unseres Möbelholzes stammt aus dem österreichischen Wald, vor allem Buche, Zirbe und Esche. Der Rest kommt aus Regionen in der Nähe unserer Tischlerei in Kärnten, etwa Kroatien, Ungarn und Bosnien.