Holz aus Europa: unsere Holzarten im Überblick

  • Europäisches Holz image-holz-holzarten
  • Europäisches Vollholz

    Für unsere Möbel verarbeiten wir ausschließlich erstklassiges Buchen-, Kernbuchen-, Zirben-, Eichen-, Eschen- und Kerneschenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Mitteleuropa.
    Und zwar in Form von Vollholz, Tischlerplatten und Schichtholz.

    Holzfaser- und Holzspanplatten, Kunststoffurniere und Lacke kommen für uns nicht in Frage. Metallteile gibt es nur dort, wo aus funktionellen Gründen keine Alternativen möglich sind. Die Oberfläche der Möbel (ausgenommen Zirbenmöbel) wird mit duftenden Ölen - auf Basis natürlicher Rohstoffe, wie etwa Lein- oder Zitrusöl - veredelt. Die Öle geben dem Holz einen leichten Glanz, betonen die Holzstruktur und schützen die Oberfläche vor Feuchtigkeit, Flecken und Verschmutzung, ohne die Poren zu versiegeln.
  • Woher stammt das Holz, aus dem wir unsere Möbel fertigen?

    • Buche und Kernbuche: 90 % aus Österreich, vor allem aus dem Wienerwald, 10 % aus Kroatien und Bosnien.
    • Zirbe: 100 % aus Österreich, der Großteil aus der Steiermark und Kärnten, buchstäblich nur einen Steinwurf weit von unserer Tischlerei in Sittersdorf (Kärnten) entfernt. Der Rest der Zirbe kommt aus Salzburg und Tirol.
    • Eiche: Ungarn und Kroatien.
    • Kernesche: 100 % aus Österreich.
    Unsere Lieferanten sind Sägewerke und Holzhändler aus Deutschland und Österreich, mit denen wir bereits lange zusammenarbeiten und eine gute Vertrauensbasis haben. Gemeinsam setzen wir uns für verantwortungsvolle, nachhaltige und umweltgerechte Waldbewirtschaftung ein - ohne Raubbau, Kahlschlag und Plantagenwirtschaft. Sodass der Nutz-, Schutz- und Erholungswert des Waldes auch für künftige Generationen gewahrt bleibt.
  • FSC- und PEFC-zertifiziert

    Das Ziel der Non-Profit-Organisation FSC (Forest Stewardship Council) ist die Gewährleistung einer nachhaltigen Forstwirtschaft, vor allem durch weltweit einheitliche Standards zur Waldbewirtschaftung.

    Während FSC Holzprodukte und holzverarbeitende Betriebe kennzeichnet, widmet sich PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certifi- cation Schemes) der Zertifizierung von nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

    Wir verlangen von unseren Sägewerken als Mindeststandard eine FSC- bzw. PEFC-Zertifizierung. Doch unabhängig davon sind für uns die heimische, regionale Herkunft des Holzes, strenge nationale Forstgesetze sowie glaubwürdige, uns persönlich bekannte und vertrauenswürdige Lieferanten maßgeblicher als diese Zertifizierungen. Denn: Insgesamt betrachtet Grüne Erde, so wie etwa auch die Umweltorganisationen Greenpeace, Robin Wood oder Rettet den Regenwald, FSC und PEFC sehr kritisch.

    Es gibt viele Berichte darüber, dass das FSC-Siegel zu leichtfertig vergeben werde und Ökologie bloß vorspiegle. Das Council unterscheide nicht zwischen heimischem Holz und Tropenholz, stelle daher beide durch die Vergabe des gleichen Siegels auf die gleiche Stufe. Weiters klammere FSC die Frage langer Transportwege sowie die in der Holzwirtschaft vieler Tropenländer herrschende Korruption und menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse aus. Häufig werde sogar Plantagenholz, für das zuvor Urwälder gerodet wurden, mit dem FSC-Siegel ausgezeichnet – und damit ökologisch besser bewertet als etwa heimisches Holz, das nicht FSC-zertifiziert ist.