Die Schlafgewohnheiten der Kinder

  • Gute Schlafgewohnheiten kann man lernen

    Im Alter zwischen fünf Monaten und fünf Jahren liegen die „prägenden“ Jahre. Gesunder Schlaf ist genauso wichtig für das Wohlbefinden des Kindes wie gesunde Ernährung und das Zähneputzen.

    In der Kindheit erlernte gute Schlafgewohnheiten sind ein Geschenk, das die Kinder auf ihrem Weg durchs Leben mitnehmen können. Kluge Eltern bringen ihren Kindern den Schlaf nicht mit autoritär verfügten, starren Regeln nahe, die zur Rebellion herausfordern, sondern begleitet von vernünftigen Prinzipien, bei denen die Kinder erkennen können, dass sie in ihrem eigenen Interesse liegen.

    Eltern sollten auch beachten, dass das abendliche Fernsehen der Kinder (zu lange, ungeeignete Sendungen …) und das Rauchen in ihrer Gegenwart zu den häufigsten Ursachen für kindliche Schlafstörungen gehören.
  • Regelmäßigkeit ist wichtig

    Wichtig für die Ausgeglichenheit der Kinder: regelmäßige Schlafzeiten, jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen und täglich gleich viel schlafen. Ein- bzw. Durchschlafstörungen sind nichts Ungewöhnliches. Vor allem bei 3- bis 5-Jährigen („Entdeckerphase“) überschätzen die Eltern meist das Schlafbedürfnis ihrer Kinder. Gelegentliche Schlafprobleme gerade in dieser Lebensphase sollten kein Anlass zu größerer Sorge sein.
  • Einschlafrituale wirken Wunder

    Kinder mögen Einschlafrituale: Geschichten erzählen, vorlesen, beruhigende Lieder vorsingen – das sind Fundamente der Sicherheit und Geborgenheit. Lassen Sie ein „Schlaflicht“ brennen oder die Tür einen Spalt offen, sodass etwas Licht und die vertrauten Stimmen der Eltern ins Kinderzimmer dringen können. Drohen Sie Ihren Kindern nie das Schlafengehen als Strafe an. Versuchen Sie, dem Kind den Schlaf als etwas Angenehmes, Wohliges erleben zu lassen.
  • Natürliche & gesunde Schlafumgebung

    Im Hinblick auf eine möglichst gesunde Schlafumgebung sollte die ganze Ausstattung des Kinderzimmers besonders sorgfältig gewählt werden: Bodenbeläge, Vorhänge, das Bett und andere Möbel, Bettwäsche und Matratze sollten aus natürlichenMaterialien wie Baumwolle, Leinen, Schurwolle und Vollholz mit möglichst wenig Leimanteil sein. Geölte Holzoberflächen sind lackierten und furnierten vorzuziehen. Elektrogeräte haben direkt neben dem Kinderbett nichts verloren („Elektro-Smog“ durch Magnetfelder).