• Ganzjahresdecke Eri-Seide, 140 x 200 cm, 465 g/m2, GOTS, NATURTEXTIL BEST

    Das Besondere

    • zarte Decke mit mittlerem Wärmevermögen
    • Füllung: wertvolle Eri-Seide kbT
    • Bezug: hochwertiges Inlett aus Baumwolle kbA
    • mit körpergerechter Zonen-Steppung für noch bessere Anschmiegsamkeit
    • auch bei empfindlicher Haut und Milbenallergie empfohlen
    • Füllgewicht: 465 g/m2
    • GOTS-zertifiziert
    • NEU: Naturtextil Best-zertifiziert
    • Produktdetails

      Diese leichte, geschmeidige Schlafdecke mit mittlerem Wärmevermögen überzeugt mit hohem Komfort und sorgt für ein behagliches, geborgenes Schlafvergnügen. Sie wird mit aus kontrolliert biologischer Tierhaltung kommender und daher nur in geringen Mengen verfügbarer „Eri-Seide“ gefüllt und ist nach den derzeit strengsten ökologischen Richtlinien – dem IVN NATURTEXTIL BEST – gefertigt sowie zertifiziert. Dank der positiven Eigenschaften der wertvollen Eri-Seide kann die Schlafdecke viel Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Neben einem guten Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich gilt Seide auch als besonders leicht, angenehm „kühl“ und luftig.

      Unsere lange Erfahrung mit Bettwaren zeigt: Seide bewährt sich auch bei empfindlicher Haut und Milbenallergie sehr gut. Dies liegt an der überaus glatten Oberfläche der Seidenfaser, die kaum allergieauslösende Partikel aufnimmt.

      Bezug: Baumwolle kbA aus der Türkei.
      Füllung: Seide aus Indien. 
      Verarbeitung: Gefertigt in Deutschland.

      Empfehlung für ein optimales Bettklima: Komfort-Unterbett aus Eri-Seide und feiner Schafschurwolle.

    • Technische Daten

      • spezifikation

        • Größe 140 x 200 cm
        • Deckenart Ganzjahresdecke
        • Pflegeanleitung für Textilien
          • Schonendes Trocknen
          • Wäsche 40 Grad
        • Zertifikat
          • GOTS
          • NATURTEXTIL BEST
        • Kuschelfaktor
        • Schlafklima
        • Wärmevermögen
        • ohne tierische Inhaltsstoffe nein
        • Füllung Wildseide
    • Sanfte Seide aus Indien: "AHIMSA"

      Bei der herkömmlichen Seidenproduktion werden die Schmetterlingspuppen in den Kokons abgetötet. Anders bei der „Ahimsa-Seide“, mit der unsere Decken gefüllt sind. Die Methode ist von Gandhis Philosophie der Gewaltlosigkeit inspiriert.

      Seit Jahrtausenden nutzt die Seidenproduktion einen natürlichen Prozess: die Metamorphose, also die Verwandlung von Raupen zu Puppen und weiter zu Schmetterlingen. Die Fäden, mit denen sich die Raupe des Maulbeerseidenspinners in ihren Kokon einspinnt, um sich zu verpuppen, sind extrem fein und wertvoll.

      Bei der konventionellen Methode der Seidenherstellung werden die Kokons mitsamt den Puppen eingesammelt und in heißem Seifenwasser gekocht, damit man den Seidenfaden am Stück abhaspeln kann – dabei sterben die Tiere.

      Ethisch vertretbar und wirtschaftlich
      Aber es gibt eine sanfte, in Indien entwickelte und praktizierte Alternative der Seidenproduktion im Freiland, bei der die Puppen nicht getötet werden, weil der Faden erst vom Kokon gehaspelt wird, nachdem der Falter geschlüpft ist. Diese Wildseide ist auch als „Ahimsa-Seide” bekannt (das indische Wort Ahimsa bedeutet: nicht verletzen) und dient als Füllmaterial für unsere Seidendecken.

      Inspiriert durch Mahatma Gandhis Philosophie der Gewaltlosigkeit forschte der indische Ingenieur Kusuma Rajaiah mehrere Jahre nach Möglichkeiten einer ethisch und gleichzeitig wirtschaftlich vertretbaren Methode, Seide zu gewinnen, ohne die Puppen in kochendem Wasser abtöten zu müssen. Er konnte auf der in Indien seit langem bekannten Methode aufbauen, die Kokons von wild lebenden Seidenraupen zu sammeln, aus denen der Falter bereits geschlüpft ist.

      Hirten und Herden
      Bei der Ahimsa-Methode wird statt des Maulbeerseidenspinners der Tussah-Seidenspinner eingesetzt. Dessen Faden ist gröber und ungleichmäßiger als der des Maulbeerseidenspinners und hat einen goldbraunen Farbton.


      Arbeit für 250.000 Bauern
      Die Produktion von „Ahimsa-Seide“ schafft in besonders benachteiligten, wenig entwickelten Regionen Indiens Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten für ungefähr 250.000 Bauern.
      Die in Zuchtstationen vermehrten Larven des Tussah-Spinners werden an die Bauern abgegeben, die sie dann im Freiland auf Futterbäume – Indischer Lorbeer – setzen und wie Hirten ihre Herde ständig beaufsichtigen.
      Einerseits müssen die zu Raupen heranwachsenden Larven vor Vögeln und Raubinsekten geschützt werden, andererseits dürfen sie an ein- und demselben Baum nur für eine knapp begrenzte Zeit fressen, um diesen nicht nachhaltig zu schädigen. Dann müssen die Raupen vorsichtig auf eine andere Baumweide umgesetzt werden.

      10 cm in einem Monat
      Innerhalb eines Monats wachsen die Raupen bis zu einer Größe von etwa 10 cm heran. Dann beginnen sie, einen Seidenfaden zu produzieren, um sich in einen Kokon einzuspinnen und zu verpuppen.
      Nach dem Schlüpfen der Schmetterlinge werden die Kokons von den Bauern eingesammelt und an Spinnzentren geliefert, dort gekocht und abgehaspelt.

      Da die Kokons durch das Ausschlüpfen der Schmetterlinge beschädigt sind, ist der abhaspelbare Seidenfaden sehr viel kürzer als bei herkömmlicher Zuchtseide.
      Die Gewinnung und Verarbeitung von Tussah-Wildseide ist somit sehr aufwändig, was ihren etwas höheren Preis erklärt.

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