Alkohol - kein geeignetes Schlafmittel!

  • Ein Gläschen in Ehren kann doch niemand verwehren! Bier oder Wein als abendlicher Schlummertrunk sind weit verbreitet und sehr beliebt. Haben Sie doch eine beruhigende, entspannende Wirkung, die hilft, sich von der Hektik und dem Stress des Tages zu erholen. Außerdem wird der Substanz in den roten Trauben, dem Resveratrol, eine gesundheits- und lebensverlängernde Wirkung nachgesagt.

    Aber bitte, maßvoll, bewusst und vernünftig eingesetzt! Für manche kann schon ein Gläschen zu viel sein! Unterschätzen Sie auch nicht den Zucker im Alkohol, der sich ungünstig auf den Fettstoffwechsel auswirkt und appetitanregend ist. Ein Gramm Alkohol enthält fast doppelt so viel Kalorien, wie 1 Gramm Zucker.
    Wenn Ihr Ernährungs- und Lebensstil vernünftig und gesundheitsbewusst ist, werden Sie Alkohol als Einschlafhilfe nicht brauchen.
  • Alkohol beeinflusst unser Schlafverhalten!

    Menschen mit Schlafstörungen sollten alkoholische Getränke generell meiden und zu anderen, besseren Einschlafhilfen greifen. Der Schlaf unter Alkoholeinfluss wird unruhiger und flacher, in der zweiten Nachthälfte wacht man öfters auf und schläft schlecht wieder ein. Zudem sind die wichtigen Tiefschlafphasen, die der Regeneration und Erholung dienen, deutlich verkürzt.

    Hat man am Abend (zu) viel getrunken, wird man nachts den Drang verspüren, die volle Blase zu leeren und den Durst zu stillen. Der Schlaf ist somit gestört, was sich an der Tagesleistungsfähigkeit zeigt. Von der schlechten Aufwachqualität und dem „Kater“ am nächsten Morgen gar nicht zu reden. Geschnarcht wird im übrigen mit Alkohol im Blut auffallend mehr, worunter auch der Schlaf des Bettnachbarn leidet. Achtung, Alkohol regelmäßig getrunken kann rasch zur Gewohnheit und Sucht werden! Setzen Sie ihn daher nicht als „Schlafmittel“ ein und schon gar nicht in Kombination mit Schlaf- oder Beruhigungsmitteln, denn dies kann gefährlich sein!