Kann man sich nicht so manches schenken?

  • Eigentlich ist es doch die Idee eines Geschenks, Freude zu bereiten – natürlich dem Beschenkten aber auch derjenige, der es besorgt, verpackt und überreicht sollte das gerne tun. Nicht selten jedoch wird Schenken als anstrengend empfunden, es fehlt die Idee und oft wird nach stressiger und vergeblicher Suche einfach irgendetwas gekauft. Vieles landet dann in irgendwelchen Schubladen oder im Keller und wird nie verwendet.

    Aber muss denn so viel geschenkt werden? Fühlt sich ein bedachtes, bescheideneres, sinnhafteres und achtsameres Schenken nicht für beide Seiten viel besser an? Möglich ist das zum Beispiel beim Wichteln. Wenn nicht jeder jedem etwas schenkt, sondern jeweils nur eine Person aus dem Lostopf gezogen wird, kann in das eine Geschenk viel mehr Zeit und Liebe investiert werden. Oder Vielleicht findet man auch einen Weg – wenn man offen darüber spricht – sich lieber mit gemeinsamen Erlebnissen, Zeit oder Hilfe bei bestimmten Dingen eine Freude zu machen! Es muss ja nicht immer etwas Materielles sein! Sind aber die ungewollten Geschenke erstmal gemacht, müssen sie deswegen noch lange nicht sinnlos bleiben. Durch ein nachweihnachtliches Tauschen oder Spenden lassen sich für das Meiste sicher Besitzer finden, die sich wirklich darüber freuen!
    • Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

      Wie erleben Sie das vorweihnachtliche Geschenke-Kaufen, wen beschenken Sie besonders gerne und wie vermeiden Sie ungewollte Überraschungen unterm Weihnachtsbaum?

      *Pflichtfelder
    • Birgit Sauerwald meint
      Geschenke

      Hallo und einen schönen guten Tag. Die Kinder sind erwachsen, wir im Vorrentenalter und Weihnachten hat für uns alle einen anderen Stellenwert bekommen. Wir benötigen keine materiellen Werte, wir entziehen uns so weit wie möglich diesem Kaufrausch. Alle Geschäfte sind total überfrachtet.....das hat wohl mit dem eigentlichen Fest nichts mehr zu tun. Wir schenken uns Zeit und Aufmerksamkeit, freuen uns auf den Besuch der Kinder und werden es uns zu Hause gemütlich machen. Da wir fleischlos leben, ist auch die Zubereitung eines leckeren Menüs mit wenig Zeitaufwand verbunden. Einen Baum gibt es bei uns nicht, wir schmücken unser Haus mit viel Tannengrün und rot blühenden Weihnachtssternen. Frohes Fest und beste Grüße aus der "Komfortzone" Deutschland.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Sauerwald, danke für Ihren Kommentar. Schön, dass Sie sich in der Weihnachtszeit nochmals bewusst auf das Wesentliche besinnen. Es ist nicht das Große und Materielle, sondern Freude an der gemeinsamen Zeit, Tiefe und Herzlichkeit, auf die es ankommt. Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Andrea Grünhaupt meint
      Vorweihnachtsstress und Überraschungen vermeiden

      Wir Erwachsenen schenken uns in der Familie nichts. Das ist so vereinbart. Das dadurch gesparte Geld spende ich an ein Kinderhospiz. Und die Geschenke für meine Kinder reduziere ich so, dass ich die wenigen, nachhaltigen Kleinigkeiten mit allen Familienmitgliedern - die ihnen etwas schenken möchten - bespreche. So haben wir alle keinen Stress und können die Adventszeit genießen.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Grünhaupt, es freut uns, dass Sie aus der Weihnachtszeit den Stress nehmen und Sie bewusst sowie nachhaltig schenken und das eingesparte Geld einem guten Zweck zugutekommt. Herzliche Grüße und einen schönen Advent, das Grüne Erde-Team

      Antworten