Ist Weihnachten nicht für alle da?

  • Natürlich hat jeder seine Sorgen und Probleme. Oftmals scheinen diese aber viel kleiner und belangloser, wenn man sich ansieht, womit andere Menschen zu kämpfen haben. An Weihnachten, dem Fest der Nächstenliebe, spüren wir den Wohlstand unserer Gesellschaft ganz besonders. Während es hier und da manchmal schon des Guten zu viel ist, fehlt es woanders an allen Ecken und Enden.

    Barmherzigkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe sind tief in der weihnachtlichen Tradition verwurzelt. Die stimmungsvollen Lieder und das flackernde Kerzenlicht sollten uns auch daran erinnern, dass es viele soziale Projekte gibt, wo man sich sinnvoll engagieren kann – ganz sicher auch in Ihrer Nähe. Es müssen auch nicht immer einfach Spenden sein. Zeit, Zuneigung und Einfühlungsvermögen sind für viele Menschen viel wichtiger und notwendiger! Eine gute Tat, so wie man selbst sie sich vorstellt und umsetzten möchte, ist nicht nur für andere gut, sondern auch wertvoll für die eigene Seele!
    • Diskutieren Sie mit, wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Inspirationen!

      Was ist für Sie eine gute Tat, die Weihnachten noch ein bisschen mehr zu einem Fest der Liebe macht?

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    • Teda Lessiak meint

      Wie schön, all die Gedanken und Kommentare zu dieser besonderen Zeit zu lesen. Es lebt sich schöner, wenn wir miteinander auf diesem Erdenrund die Liebe zueinander nicht vergessen. Herzlich bedanke ich mich bei allen Schreiberinnen und Schreibern. Allllles Liebe, Teda

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      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Lessiak, wir freuen uns sehr, dass Sie Freude beim Lesen unseres Textes hatten und wünschen Ihnen alles Gute für das neue Jahr! Ihr Grüne Erde-Team

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    • Jandira meint
      gute Tat

      Die gute Tat ist für mich absichtslos. Ausser anderen eine Freude machen zu wollen, möge uns nichts bewegen. Natürlich mit dem Blick aufs Zwangsbeglücken, das damit nicht gemeint sein soll. Idealerweise mit ein bisschen Einfühlungsvermögen die Bedürfnisse des anderen wahrnehmen, falls dies möglich ist. Aber eigentlich möchte ich keinen Ratgeber schreiben. Lediglich nachvollziehen wie es sich für mich anfühlt, wenn ich anderen eine Freude machen, ohne mich selbst groß hervorzutun. Sondern still und einfach mein Ego loszulassen, die Hand des anderen erfassen, einen Moment gemeinsam zu erleben, um den anderen dann wieder freizugeben. Vielleicht mit der eigenen Freude, genau das Richtige getan, gesagt, gegeben, erspürt, gehört, weitervermittelt zu haben, was für diesen Menschen in diesem Moment relevant war. Achtsamkeit und Gespür zu entwickeln, um damit leichter durch die Welt zu gehen und diese Welt für uns alle ein wenig freudvoller zu machen. Ja und in dieser Dankbarkeit, dass das manchmal gelingt, mit sich selbst auch zufrieden sein zu können, weil ich doch manchmal über meinen Schatten springen kann. So möge es noch oftmals gelingen - mir und anderen!

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      Grüne Erde antwortet

      Vielen Dank für das teilen Ihrer Gedanken. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Hilke Anna Kopczynski meint
      mehr als Geburt Jesu ? MEHR als Geburt Jesu !

      Eigentlich ist Weihnachten noch ein anderes Fest. Es ist mehr als das, was (wir) Christen als Geburtsstunde der -leider oft einzig wahren - Religion für uns betrachten. Wenn wir genauer hinsehen, ist Weihnachten eigentlich das Fest der Fremden. Derer, die anklopfen müssen, weil sie Hilfe brauchen. Und die nicht gerne anklopfen. Weihnachten ist nie aktueller denn je. In die Kirche gehen, und Geschichten über den Nächsten hören, das kann Jeder. Aber in seinem Denken und Fühlen etwas zu verwandeln - statt Fremder ein anderes Wort dafür zu fühlen - das ist für mich heuer die Botschaft von Weihnachten. Gerade hier, und gerade wir. Jesus kam auch nicht an Heiligabend zur Welt, sondern es war damals irgendein Winterabend. Sonst hätten nicht alle Maria und Josef weitergeschickt. Heute wäre es nicht anders. Doch es könnte anders sein, weil wir die Geschichte kennen. Offene Herzen und offenes Denken - das haben wir nötiger als gut gefüllte Kirchen.

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      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrte Frau Kopczynski, herzlichen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Gedanken der zum Nachdenken anregt. Beste Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • meggy meint
      HAPAX

      ... sich mit den Gedanken Dietrich Bonhoefers auseinandersetzen. Wir brauchen neben dem Weihnachtsevangelium Menschen, die bezeugen, das Leben bis zum Tod als eine Spur zum Licht aufrecht gelebt haben. HAPAX: einmal (griech.)!

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      Grüne Erde antwortet

      Danke für die inspirierenden Worte. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Patricia meint
      Mehr als Weihnachten

      Ich komme aus England und feiere am 25. den Christmas morning, mein Mann ist Jude und feiert Chanukka, wir leben in Deutschland und feiern mit unseren Freunden einfach den Geburtstag Jesus (ja er ist eigentlich wann anders geboren) ein Fest für alle Konfessionen, ohne Geschenke, Politik und Religion, nur mit Zeit füreinander, Lieder Beisammensein und besinnlichem Innehalten.

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      Grüne Erde antwortet

      Danke für Ihre Inspiration wie man Weihnachten gestalten kann. Liebe Grüße, das Grüne-Erde Team

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    • Anjulie meint
      nach biblischer Botschaft

      ist Weihnachten nicht das Symbol des Fest der Feude, der Geburt, der Dankbarkeit, des Respekts, wo der Besitzende den Schwächeren, den Hungernden, den Notleidenden beschenkt? Was ist nur daraus geworden ?

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      Grüne Erde antwortet

      Vielen Dank für Ihren Kommentar zu diesem Thema, der sehr zum Nachdenken anregt. Es ist das Fest der Liebe und es sollen (nicht nur zur Weihnachtszeit) die Werte Barmherzigkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe zählen. Beste Grüße, das Grüne Erde-Team

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