Tag des Waldes

  • Tag des Waldes
    Tag des Waldes
  • Die Poesie des Waldes. Oder: warum wir Holz lieben.

    O Täler weit, o Höhen
    O schöner, grüner Wald.
    Du meiner Lust und Wehen
    Andächt´ger Aufenthalt!

    Joseph von Eichendorff

    Was kann einem Besseres passieren, als dass sich am 21. März dieses Jahres der „Welttag des Waldes“ und der „Welttag der Poesie“ datumsmäßig umschlingen wie Lianen? Joseph von Eichendorff hat ihm wie tausende anderer künstlerisch gehuldigt.

    Der Poesie geht es aber, vergleicht man ihr Befinden mit dem Bruder Baum, deutlich besser. Sie wird geschrieben und gelesen, nur selten ist sie Opfer des Raubbaus und die Umwelt leidet unter ihrer falschen Verwendung sehr wenig.

    Für den Wald musste die UNO-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung in den 1970er-Jahren allerdings den Welttag durchsetzen. Damals erkannte man die bedrohliche Situation – saurer Regen, Raubrodungen, Monokulturen als maßgebliche Bedrohung der Sauerstoff- und Lebensreserven unseres Planeten.

    Ein poetischer Waldspaziergang am oder rund um den 21. März wäre also gute Gelegenheit, nachzudenken, woher das Holz kommt, mit dem wir unser Leben, unser Wohnen, gestalten.

    Aus umweltbelasteten Holzabfällen, die mit Chemiestoffen versetzt zusammengepappt und mit Plastikplatten verleimt eine „Mahagonioptik“ erzeugen? Riecht eine zeitlang ganz danach, ist aber extrem kostengünstig.

    Aus Edelhölzern, die Teak, Iroko, Mahagoni heißen, und deren Herkunft weder Käufern noch dem Händler wirklich klar ist?

    12 bis 17 Prozent beträgt im Durchschnitt der Anteil illegalen Holzes am Weltgesamtmarkt – in manchen Ländern wie Papua-Neuguinea sind es gar bis zu 90 Prozent! Und selbst die „legalen“ Hölzer sind Teil gigantischer Rodungen von Waldbeständen, die dann auf Nimmerwiedersehen aus der (Um-)Welt verschwunden sind.

    Uns liegt viel daran, das Holz für unsere Möbel ökologisch zu nutzen: das Holz, das wir verwenden, stammt zu hundert Prozent aus europäischen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Zum Beispiel die Zirbe, die wir direkt aus den österreichischen Alpen holen. Kein Splitter Tropenholz kommt in unsere Möbel- oder anderen Produkte. Die Hölzer werden ökologisch geschlägert, fair gehandelt und großteils in der eigenen Tischlerei in Kärnten verarbeitet.

    Wir verzichten dabei auf Chemie und verwenden Textilien, die aus Naturstoffen erzeugt werden.

    Wir setzen gemeinsam mit unseren KundInnen aber weitere Schritte: wie mit dem Aufforstungsprojekt „Mata Atlantico“ im brasilianischen Bergregenwald, wo Grüne Erde seit 2007 mehr als 4.000 Bäume neu gepflanzt hat.

    Wir wünschen Ihnen und dem Wald, dass der 21. März für Sie zu einem poetischen, ökologischen und naturfrischen Ereignistag wird!