Wenn aus Buchen Betten werden

  • Zukunft pflanzen ...

    Bäume sind für uns so selbstverständlich wie unverzichtbar. Sie spenden uns Schatten, reinigen die Luft, produzieren Sauerstoff und geben vielen Tieren ein Zuhause. Wir nutzen sie als Rohstoff für unsere Häuser, Möbel oder Böden und freuen uns über wunderbar erholsame Spaziergänge im Wald. Zum Glück wachsen Bäume immer wieder nach, so dass Holz ein scheinbar unendlicher Rohstoff ist.

    Aber das stimmt nur, wenn man der Natur die Zeit gibt, die sie braucht. Wenn wir den Weg vom Bäumchen zum Baum einmal begleiten, wird uns schnell wieder bewusst, wie sehr man es wertschätzen muss, wenn uns ein Baum als Bett, Balken oder Boden wichtige und unverzichtbare Dienste leistet.
  • So pflanzen Sie Ihren Würfel ein:

    Der Holzwürfel enthält beinahe alles, was es braucht, damit eine kräftige Buche heranwächst: ein spezielles Wachstumsgranulat und lebendigen Samen, der innerhalb von sechs Monaten eingepflanzt werden sollte. Was noch fehlt ist ein wenig Fürsorge, etwas Wasser und Geduld.

    • Wenn Sie Ihren Würfel geöffnet und denn Sticker entfernt haben, nehmen Sie den Samen aus der Tüte und legen Sie ihn zunächst für 24 Stunden in eine Schale mit Wasser. Danach drücken Sie ihn 0,5 Zentimeter in das Granulat im Würfel hinein, so dass er leicht bedeckt ist, und geben Sie vorsichtig etwa 30 ml Wasser hinzu.
    • Ein helles, warmes Plätzchen, regelmäßig gießen damit das Granulat nicht austrocknet, darauf achten, dass sich keine Staunässe bildet und nach 2-3 Wochen beginnt der Samen zu keimen. Nach 6 Monaten haben Sie bereits ein kleines Bäumchen.
    • Pflanzen Sie es zusammen mit dem Holzwürfel ein, der Würfel kompostiert und wird zu wertvollem Humus und aus dem Bäumchen wird mit den Jahren ein kraftvoller Baum. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das auch kein Grund zu Sorge. Auch diesen Herbst fallen ganz sicher wieder Bucheckern von den Bäumen, die man in die Erde pflanzen kann. Die Natur braucht eben ihre Zeit.