• Einzelnes Boot auf dem offenen Meer
    In erdrückender Geschwindigkeit verwandelten Erdöl und Erdgas Katar vom Beduinenstaat in ein reiches Land. So schnell, dass sich in der Bucht von Doha ruhig und romantisch heute nicht mehr von faszinierend und furchterregend trennen lassen
  • Lohnt sich ein Leben ohne Limit?


  • Der Welt ist längst ganz schwindelig! Immer schneller, immer mehr, immer billiger – das schien lange Zeit die Richtung zu sein, in die sich das Leben entwickelte. Doch bedächtig und mit Achtsamkeit erreichen wir mehr Qualität für alle. Ein guter Grund, so schnell wie möglich langsamer zu werden.



    • Grazil, goldgelb mit dunklen Flecken und vor allem unerhört geschwind – das ist der Gepard. Er gilt als das schnellste Landtier der Welt. Von null auf hundert in ca. drei Sekunden. Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern – ein, zwei Sekunden bloß, dann lässt die Kraft nach.

      Geschwindigkeit, Rekorde, Limits – sie üben zweifelsohne eine Faszination aus und haben oft auch einen Sinn. Durch seine überlegene Schnelligkeit ist der Gepard ein ausgesprochen erfolgreicher Jäger und das, obwohl er – anders als beispielsweise Löwen und Hyänen – in der Regel alleine auf Beutezug geht und auf den Schutz der Dunkelheit verzichtet.

    • In der Ruhe liegt die Kraft

      Doch nicht immer sind ein hohes Tempo und eine rasante Beschleunigung von Nutzen – ganz im Gegenteil. Wenn es um unseren Alltag geht, dreht sich die Welt oft viel zu schnell. Von einem Termin in den nächsten hetzen, alle paar Jahre den Job wechseln, übers Wochenende zum Shoppen um die Welt jetten und ständig den neuesten Trends folgen: Das ist anstrengend und hat Konsequenzen für die eigene Gesundheit, die Natur und die Gesellschaft. So ist es kein Zufall, dass in einer Zeit, in der vieles immer schneller, immer mehr und immer billiger wird, in der ein Rekord den nächsten jagt und das, was gestern noch angesagt war, heute schon belächelt wird, die Sehnsucht nach Ruhe, Entschleunigung, Beständigkeit und Qualität wächst.

      Der Wunsch nach einem achtsamen, hochwertigen und langsamen Lebensstil – sich selbst, der Natur und anderen Menschen gegenüber – zeigt sich immer deutlicher und in immer mehr Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens. Ob Hygge, die dänische Form der Behaglichkeit, oder Lagom, der schwedische Weg der goldenen Mitte, ob Yoga, die Lehre des inneren Gleichgewichts, oder Qigong, eine aus China stammende Kombination aus Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationsübungen mit dem Ziel physischer und mentaler Stärke: Angebote, das eigene Leben bedachter, natürlicher und stressfreier zu gestalten, stoßen auf große Begeisterung und werden von vielen dankbar angenommen. Das Gleiche gilt für das Konsumverhalten: Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über die Konsequenzen ihres Handelns – beim Kauf von Lebensmitteln und Kosmetik, bei der Wahl ihrer Kleidung, bei der Gestaltung ihres Zuhauses oder bei der Fahrt in den Urlaub. Und immer mehr merken, dass sie mit Langsamkeit schneller dorthin kommen, wo sie die Welt in Zukunft sehen möchte: bei einem achtsamen Miteinander von Mensch und Natur.
    • Weg von der Wegwerfgesellschaft, hin zu einer fairen Modewelt - lesen Sie mehr zum Thema

    • Der hohe Preis billiger Möbel

      „So wird für Billig-Möbel die Umwelt zerstört.“ – Mit dieser Headline schreckte das Hamburger Magazin Stern vor einigen Jahren seine Leser auf. Im Bericht wurden einige Händler namentlich genannt. Diese „... verkaufen Stühle, Schränke und Tische für wenige Euro. Die Möbel-Schnäppchen haben aber ihren Preis: Die Natur wird ausgebeutet und Möbelfabrikarbeiter erhalten Hungerlöhne.“ Auch einschlägige TV-Dokumentationen, etwa von ZDF oder NDR, zeichnen ein düsteres Bild der Billigmöbelbranche. Ein Geflecht aus Firmen mache eine Überprüfung der Handelswege vom Baum bis zum fertigen Tisch schwierig. Der enorme Preisdruck bei Billigmöbeln gehe auf Kosten der Umwelt und der Menschen. Diese Dokus laufen auch auf YouTube, dort findet man Postings wie: „Dass Möbel Wegwerfprodukte geworden sind, ist der eigentliche Skandal.“
    • Fast Furniture?

      Wie kam es dazu, dass Möbel – so wie Fast-Fashion-Klamotten – zu Wegwerfprodukten, zu Fast-Furniture, wurden? Dass Sofas, Betten, Schränke eine immer kürzere Lebensdauer haben? In den vergangenen 40 Jahren entwickelte sich eine Wegwerfgesellschaft, und mit ihr eine Vorliebe für kurzlebige Produkte. Eine Tendenz, die auch vor eigentlich langfristigen Konsumgütern wie Möbeln nicht Halt macht. Auch deren Produktion ist kaum mehr auf Dauerhaftigkeit angelegt, sondern eher auf schnellen Ersatz. Die Massenproduktion in Billiglohnländern und -sektoren ermöglicht niedrige Herstellungskosten. Aus all dem ergibt sich ein unheilvoller Dreiklang aus schnellem Konsum, verschwenderischem Umgang mit Rohstoffen sowie Belastung von Mensch und Umwelt.

      Viele der Generation 50+, die in Arbeiter- oder Kleinbürgerhaushalten aufgewachsen sind, können sich noch an das Wohn- oder Schlafzimmer ihrer Eltern erinnern: Möbel, die zur Hochzeit angeschafft und frühestens nach 30 Jahren erneuert wurden. Häufig erst dann, wenn die Menschen in Pension gingen und etwas Geld gespart hatten. Gemessen am Einkommen, waren Möbel bis in die 1970er-Jahre hinein teuer. Ein Doppelbett, zwei Bettkästchen und ein Schrank kosteten schnell ein- mal den Monatslohn eines Arbeiters oder einfachen Beamten. Aber: Diese Möbel waren aus hochwertigen Materialien vom Tischler im Ort in Handarbeit gefertigt, lange funktionstüchtig, bei Bedarf reparierbar. Ihr Design, wenn man von einem solchen überhaupt sprechen konnte, war dermaßen zeitlos, dass niemand es für notwendig hielt, die Möbel nach fünf oder zehn Jahren zu ersetzen, weil sie out of time gewesen wären. Heute werden Möbel häufig aufgrund neuer Trends und/oder des veränderten persönlichen Geschmacks auch dann ersetzt, wenn sie noch gebrauchsfähig sind – eben, weil sie billig waren. Der Großteil der Möbel ist einfach nicht dafür gebaut, lange zu halten, repariert zu werden oder um damit mehr als einmal zu übersiedeln. Konnten viele Möbelstücke noch vor wenigen Jahrzehnten vererbt werden, so überstehen die meisten Diskont-Möbel heute kaum einen Umzug. Wer jemals versucht hat, Möbel aus Spanplatten wiederholt zusammenzubauen bzw. zu zerlegen, kennt das.
    • Kaum Diskussion über Öko-Möbel

      Daten der Statistik Austria zeigen: 52 % der befragten Österreicher hatten im untersuchten Zeitraum ökologische Kleidung gekauft, aber nur 15 % ökologisch produzierte Möbel. Während also natürliche, faire Mode bei den Konsumenten zunehmend „ankommt“, ist die Sensibilität für ökologische Möbel noch relativ gering entwickelt. Der Anteil der „Öko-Möbel“ an der gesamten Möbelbranche wird heute mit etwa 10 % angenommen, eine öffentliche Diskussion über ökologische Möbel wird de facto nicht geführt. Den meisten Menschen ist das T-Shirt buchstäblich näher als der Sofabezug.

      Dabei geht es – so wie in der Mode – auch bei Möbeln um grundsätzliche ökologische und soziale Fragen: Welche Rohstoffe werden verwendet? Wo kommen sie her? Wo und unter welchen Umständen wird produziert? In der Studie „Nachhaltige Produkte – attraktiv für Verbraucherinnen und Verbraucher?“ des Deutschen Umweltbundesamtes heißt es: „Die zentralen Hotspots bei Möbeln liegen in den Phasen der Rohstoffgewinnung und Vorproduktion. Aufgrund der Vielzahl verwendeter Werkstoffe handelt es sich dabei um ein sehr breites Spektrum von Schadwirkungen, insbesondere im ökologischen Bereich, beginnend von Flächen- und Wasserverbrauch, Biodiversitätsverlust, Degradation von Ökosystemen bis hin zur Emission einer Vielzahl schädlicher Chemikalien in Boden, Wasser und Luft.“ Und, so die Studie: „Mittel der Oberflächenbehandlung für Holz und Metalle (Lacke, Lasuren, Beizen etc.) enthalten flüchtige Lösemittel, die krebserregend sein können.“ Auch Polstermöbel könnten problematisch sein. Hier würden häufig „... treibhauswirksame und gesundheitsschädigende bromierte Flammschutzmittel eingesetzt, die teilweise bioakkumulierend und toxisch für Gewässerorganismen sind, sowie Polyurethanschäume, die eine Reihe schädlicher Stoffe und Gemische enthalten können.“
      • Holzbretter Grüne Erde Möbel
      • Stoffe Grüne Erde Möbel
      • Vollholzmoebel Grüne Erde
        Handwerklich und regional gefertigte Möbel aus Naturmaterialien, wie etwa Vollholz und Naturgeweben, haben einen kleineren Öko-Fußabdruck als industriell gefertigte Produkte.
    • Kleiner Öko-Fußabdruck bei Vollholzmöbeln

      Daten der Statistik Austria zeigen: 52 % der befragten Österreicher hatten im untersuchten Zeitraum ökologische Kleidung gekauft, aber nur 15 % ökologisch produzierte Möbel. Während also natürliche, faire Mode bei den Konsumenten zunehmend „ankommt“, ist die Sensibilität für ökologische Möbel noch relativ gering entwickelt. Der Anteil der „Öko-Möbel“ an der gesamten Möbelbranche wird heute mit etwa 10 % angenommen, eine öffentliche Diskussion über ökologische Möbel wird de facto nicht geführt. Den meisten Menschen ist das T-Shirt buchstäblich näher als der Sofabezug.

      Dabei geht es – so wie in der Mode – auch bei Möbeln um grundsätzliche ökologische und soziale Fragen: Welche Rohstoffe werden verwendet? Wo kommen sie her? Wo und unter welchen Umständen wird produziert? In der Studie „Nachhaltige Produkte – attraktiv für Verbraucherinnen und Verbraucher?“ des Deutschen Umweltbundesamtes heißt es: „Die zentralen Hotspots bei Möbeln liegen in den Phasen der Rohstoffgewinnung und Vorproduktion. Aufgrund der Vielzahl verwendeter Werkstoffe handelt es sich dabei um ein sehr breites Spektrum von Schadwirkungen, insbesondere im ökologischen Bereich, beginnend von Flächen- und Wasserverbrauch, Biodiversitätsverlust, Degradation von Ökosystemen bis hin zur Emission einer Vielzahl schädlicher Chemikalien in Boden, Wasser und Luft.“ Und, so die Studie: „Mittel der Oberflächenbehandlung für Holz und Metalle (Lacke, Lasuren, Beizen etc.) enthalten flüchtige Lösemittel, die krebserregend sein können.“ Auch Polstermöbel könnten problematisch sein. Hier würden häufig „... treibhauswirksame und gesundheitsschädigende bromierte Flammschutzmittel eingesetzt, die teilweise bioakkumulierend und toxisch für Gewässerorganismen sind, sowie Polyurethanschäume, die eine Reihe schädlicher Stoffe und Gemische enthalten können.
    • Schnell noch den Urlaub buchen

      Aber nicht nur Produkte, auch Dienstleistungen sollten achtsamer in Anspruch genommen werden. Venedig ächzt unter Kreuzfahrtschiffen, die Inka-Stadt Machu Picchu wäre, wie auch die Pyramiden in Ägypten, bei ungebremstem Andrang längst niedergetrampelt und selbst am Gipfel des Mount Everest stapelt sich der Müll. Endlos könnte man aufzählen, was der Tourismus zerstört. Natur, Kulturstätten, aber auch für die Einheimischen wichtige Infrastrukturen sind betroffen. Mancherorts verbindet man den Ansturm der Gäste längst nicht mehr mit wachsendem Wohlstand, sondern vor allem mit unlösbaren Problemen.

      Vor nicht allzu langer Zeit war Reisen noch ein größeres Abenteuer, mit Ungewissheiten und Entbehrungen verbunden. Man wusste nicht so genau, was einen erwartet, verständigte sich noch häufiger mit Händen und Füßen, applaudierte erleichtert, wenn das Flugzeug gelandet war, quälte sich mit wenigen PS über Alpenpässe und außerdem war es auch ein Luxus, auf den man gespart hatte, den man sich leistete, gönnte. Die World Tourism Organization geht davon aus, dass der Tourismus inzwischen drittgrößtes Exportgut ist, noch vor der Automobilbranche. Was einst dem Mutigen oder Wohlhabenden vorbehalten war, wird heute von einer breiten Bevölkerung als selbstverständlich angesehen. Man fährt zwei-, dreimal im Jahr in den Urlaub und ist dann nicht einmal von Einheimischen umgeben, sondern von anderen Touristen. Viel von dem Zauber, dem Entdecken, der Idylle, dem Ungewöhnlichen ist verloren, man konsumiert andere Länder, Erholung, Abwechslung, Unterhaltung.
    • Urlaub, Wunsch oder Ware?

      Mit der Liberalisierung des Luftverkehrs über Europa schlug die Stunde der Billig-Airlines. Fliegen wurde ungemütlicher, aber unfassbar günstig. Kosten sind kein Hindernis mehr – mal eben übers Wochenende in London einkaufen, in Prag feiern oder in Paris einen Heiratsantrag machen. Umgekehrt kommt jeder, der es sich leisten kann, vergleichsweise bequem an Orte, die er sonst auf Grund der Entbehrungen oder Strapazen nicht angesteuert oder vielleicht auch gar nicht erreicht hätte. Überall wird man abgeholt, begleitet, geführt, gebracht, mit Sherpas und Sauerstoff auf den höchsten Berg der Welt, auf Kreuzfahrt nach Grönland, Odessa oder Banjul, mit dem Expeditionsschiff in die Antarktis. Das Internet hat mit Buchungsportalen und Schnäppchenangeboten nicht nur den Preisverfall befeuert und das Reisen einfacher und unkomplizierter gemacht, sondern auch den letzten verbliebenen Geheimtipps noch zu explodierenden Besucherzahlen verholfen. Hinzu kommt, dass in vielen Schwellenländern der Wohlstand wächst und die Reiselust erst so richtig Fahrt aufnimmt, allen voran seien hier China oder auch Indien genannt, die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde.

      Natürlich tragen viele Menschen den ehrlichen Wunsch in sich, zu reisen, andere Länder zu entdecken, fremde Kulturen besser zu verstehen und historische Orte mit eigenen Augen zu sehen. Dennoch, Tourismus ist ein gewaltiger Wirtschaftszweig, der in vielen Bereichen – wie so oft – erst Bedürfnisse geweckt hat, die gar nicht vorhanden waren. Man hat erkannt, dass man Angebote schaffen kann, die große Gewinne erwirtschaften. Die Frage vom Nutzen für den Einzelnen, für seinen Geist, seine Seele, sein Selbstverständnis und sein Ansehen hat man nicht gestellt, schon gar nicht in Relation zum Schaden für die Natur, die Menschheit, das Klima. Es hätte früher keiner gedacht, dass man eines Tages für wenige Euro quer durch Europa fliegt – und es hätte auch keiner vermisst, wenn es nie so gekommen wäre. Inzwischen haben die vielen negativen Auswirkungen eindeutig bewiesen: Reisen als Ramschware ist nicht verantwortbar.
    • Straßen von Venedig
      Jedes Jahr strömen ca. 30 Millionen Menschen durch Venedig.
    • Was ist eine Reise wert?

      Wer weit reisen will, muss also wieder mehr investieren, mehr Geld oder auch mehr Zeit. Wer jetzt die Gerechtigkeitsfrage stellen möchte, sollte sich vor Augen führen, dass der absolut überwiegende Teil der Menschheit noch niemals geflogen ist, ein sehr kleiner Teil aber schon sehr oft. Beansprucht man überdurchschnittlich Umwelt und Ressourcen, ist es nur legitim, dass man das in gewisser Weise auch kompensiert – zum Beispiel durch CO2-Steuer oder Zahlungen an Klimaprojekte. Wer größere finanzielle Spielräume hat, kann so mehr fliegen, das ist richtig, genauso wie er sich einen Sportwagen kaufen kann oder eine teure Uhr. Alleine der Schluss ist falsch, dass damit automatisch mehr Lebensfreude, mehr Lust am Entdecken, eine intensivere Reiseerfahrung, bleibende Erinnerungen verbunden sind. Der Wert einer Reise ermittelt sich nicht aus der Entfernung zum Heimatort.

      Wenn man dem Reisen die Geschwindigkeit und das Gewöhnliche nimmt, kommt das Besondere zurück, die Vorfreude, die Spannung. Das Erlebnis beginnt schon mit dem Planen und Informieren vorab, mit der bewussten Auswahl von Orten, die man anschauen möchte, mit der Suche nach schönen Unterkünften und Routen, mit dem Träumen, darüber sprechen, sich gemeinsam etwas ausmalen. Wer eine Fernreise machen möchte, sollte sich möglichst viel Zeit nehmen – und das nicht nur, damit die weiten Wege in vernünftiger Relation zur Aufenthaltsdauer stehen. Zeitumstellung, ein anstrengender Flug oder verändertes Klima verlangen Körper und Geist einiges ab – da bleibt bei einem zweiwöchigen Trip in ein Land mit fremder Kultur nicht viel übrig zum Ankommen und Eintauchen. Wer nicht viel Urlaub hat, muss Abenteuer, Erholung oder Selbsterfahrung nicht unbedingt in der Ferne suchen. Abwechslung, intensive Erlebnisse und echtes Abschalten vom Alltag gibt es immer auch in der Nähe. Warum nicht mal zu Fuß über die Berge, mit dem Fahrrad einem Flusslauf folgen, mit dem Segelboot ökologisch von Hafen zu Hafen, auf dem Bauernhof mithelfen, Waldbaden oder eine Ballonfahrt über die Heimat machen?

      Der Wert einer Reise bemisst sich letztlich daran, wie erholt und inspiriert man ist, wie lange man davon zehrt, wie gerne und genau man sich erinnert, wie schön die Begegnungen waren und ob man auch den Ländern und Leuten gegenüber, die man besucht hat, ein gutes Gefühl hat. Mit dem Reisen ist es wie mit Mode, Möbeln und vielen anderen Dingen auch – wer sich bewusst für etwas entscheidet, was ihm lange guttut, sehnt sich nicht ständig nach etwas Neuem.
    • Langsam schneller ans Ziel

      Langsam oder schnell, billig oder langlebig, trendig oder achtsam – alles ist eine Frage der Perspektive, aber auch der Haltung und der Verantwortung. Klar ist: Je langsamer, achtsamer und hochwertiger wir produzieren, konsumieren, reisen und unser Leben gestalten, desto schneller verbessert sich unsere Gesundheit, desto mehr profitiert die Natur und desto eher hebt sich die Lebensqualität auch für andere Menschen.

      Übrigens: Direkt nach der Jagd ist der Gepard oft zu erschöpft zum Fressen un muss sich zunächst ausruhen. Eine kritische Phase, in der andere Tiere ihm seine Beute streitig machen können. Slow versus Fast – Geschwindigkeit hat ihren Preis.
    • Gebirge
    • “I like walking because it is slow, and I suspect that the mind, like the feet, works at about three miles an hour. If this is so, then modern life is moving faster than the speed of thought or thoughtfulness.”
      Rebecca Solnit, Wanderlust: A History of Walking
    • Fotos: Rahim Arnold, artem-beliaikin (unsplash), Grüne Erde, Adobe Stock
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    • ADOLF Lohmann meint
      Landwirtschaft/TIERWOHL
      BAÜME pflanzen,HECKEN u. Gewächse,MEERE saübern,alle Mitgeschöpfe wirklich achten und beschützen,bewahren.
    • Anne Bremberg meint
      Langlebige Möbel
      Als Student habe ich einen Teil meiner Möbel auch in dem bekannten schwedischen Möbelhaus gekauft. Eine Vollholzregale und Tisch habe ich heute noch. Aber mit dem ersten großen Gehalt in der Industrie habe ich mir mein Traumschlafzimmer bei der Grünen Erde bestellt. Im Laufe der Jahre sind weitere Möbel dazugekommen. Sie waren beim Umzug nach Frankreich sehr willkommen bei den Möbelpackern wegen ihrer Zerlegbarkeit. Heute an einem weiteren Wendepunkt im Leben denke ich auch über Dauerhaftigkeit, Langlebigkeit und bleibende Werte nach. Beruflich bin ich sehr viel und sehr weit gereist und habe oft das Gefühl gehabt, nur an der Oberfläche eines Landes zu kratzen. Langsamkeit ist ein Luxus und ein Geschenk, das man sich nehmen und teilen muss. Lieber weniger und intensiv, Zeit für ein Gespräch bei einer Tasse Tee oder einer Schale Nudeln als noch eine Shopping Tour in den immer gleichen Geschäften. Es gibt so viel zu entdecken auch in den so vermeintlich ähnlichen Mitmenschen. Konsum um jeden Preis kann das nie ersetzen, es bleibt eine Tätigkeit, die den Menschen am Ende leer und unzufrieden zurückläßt.
    • Grüne Erde meint
      Vielen Dank für Ihre Gedanken und Ihr Interesse an diesem Artikel!
      Vielen Dank für Ihre spannenden Gedanken zu dem Thema und die Bereitschaft, diese mit uns zu teilen. Es freut uns, dass der Artikel Ihr Interesse geweckt hat, zur Diskussion anregt und Ihre Zustimmung findet. Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team
    • Marina Mixner meint
      Der Welt ist längst ganz schwindelig
      Man kann Ihren Ausführungen nur vollinhaltlich zustimmen. Leider wird gekauft, was angeboten wird, leider fehlt vielen / den meisten Konsumenten ein ökologisches Bewusstsein. Leider werden die meisten die Folgen dieses maßlosen Raubbaus am Planeten erst dann ernst nehmen, wenn Sie aufs Schlimmste selbst betroffen sind. Dann ist es zu spät. Die Politik, die Industrie und der Handel sind aufgerufen, die Lage zu verändern. Ich tue, was ich kann, aber das reicht nicht. Als Veganerin und Umweltschützerin stoße ich oft auf Unverständnis. Man will sich nicht ändern, erst wenn man gezwungen ist, wird man das tun. Die schönen Dinge der Grünen Erde sind wunderbar, aber für viele zu teuer. Es ist nicht mehr in, auf etwas zu sparen. Man will alles sofort. Ich habe auch Möbel von Ikea, aber die wenigen Möbel, die ich mir von der Grünen Erde geleistet habe, machen mir die meiste Freude und ich weiß, dass sie auch meinen Kindern und Enkelkindern noch Freude machen werden. Unsere Gesellschaft braucht wieder andere Werte, nur wer denkt an Werte, wenn er überlegen muss, wie er die Kinder am nächsten Tag gut versorgt, weil er arbeitslos ist? Zum Teil verstehe ich, dass die Leute nicht über ihren Horizont hinaussehen, deshalb braucht es eine mutige Politik, die die Rahmenbedingungen schafft und viele Firmen wie Ihre.
      Grüne Erde antwortet
      Vielen Dank für Ihren Kommentar!
      Liebe Frau Mixner, vielen Dank für diese klaren und netten Worte. Veränderungen in der Gesellschaft brauchen leider viel Zeit und in Anbetracht des Klimawandels und der vielen anderen ökologischen und sozialen Herausforderungen ist eigentlich Eile geboten. Dennoch sollten wir uns auch über das freuen, was wir schon erreicht haben und weiter – so wie Sie es tun – als Vorbilder und Inspiration vorangehen. Je größer der Druck aus der Gesellschaft wird, desto mehr werden sich auch Politik und Industrie bewegen. Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team
    • Christian Sachs meint
      Ich kaufe Qualität und dann einmal für mein Leben
      Danke für diesen Beitrag! Vor fast 30 Jahren wollte ich Möbel für meine erste eigene Wohnung kaufen. Ein Arbeitskollege sagte mir damals: "Wer billig kauft, der zahlt langfristig mehr." Also lebte ich weiter wie ein Lehrling - aber ich kaufte mir zuerst nur ein Bett bei Euch in der Mariahilferstraße. Dann folgten in kleinen Schritten weitere Möbel, Esstisch, Kleiderkasten, Sessel, Sitzgruppe für meine Wiener Wohnung und dann später noch ein Bett für meinen Bauernhof. 2017 habe ich meine Wohnung verkauft. Die "alten" Möbel in Wien habe ich zerlegt und in meinen Bauernhof übersiedelt, weil da genug Platz ist und habe alles wieder zusammengebaut. Diese Qualität gefällt mir seit drei Jahrzehnten und diese 1A Möbel werden mich wohl auch überleben. Deshalb ein Dankeschön für Ihre Produkte. Einen schönen Advent, Gesundheit und weiterhin viel Erfolg! Viele Grüße Christian Sachs
    • Christoph Haidekker meint
      Schnell, schnell, schnell!
      Es muss alles immer schneller werden: nicht der Große frisst den Kleinen, sondern der Schnelle frisst den Langsamen. Und in der Schnelllebigkeit geht das Gespür für die Tiefe verloren: man kratzt in vielen Bereichen nur mehr an der Oberfläche, man nimmt sich nicht die Zeit, um in die Tiefe zu blicken - keine Zeit für tiefe Gespräche, keine Zeit, um jemanden tiefer/intensiver kennenzulernen, man zieht schnell zusammen, kauft schnell Kleider und Möbel; da Beziehungen auch von Schnelllebigkeit gekennzeichnet sind (wer nimmt die Aussage "bis dass der Tod uns scheidet" schon ernst?), ist man froh, wenn Gegenstände, für die man früher lange angespart hat, schnell und günstig/billig erstanden werden können. Durch den Information-Overflow bekommt man gar nicht mehr mit, unter welchen blutigen/menschenunwürdigen Bedingungen viele Konsumgüter hergestellt werden. Es gilt, sich zu entschleunigen! Nicht alles billig bekommen, sondern etwas weniger, dafür aber WERT-voller.
      Grüne Erde antwortet
      Vielen Dank für Ihre Gedanken zu unserem Artikel!
      Lieber Herr Haidekker, da haben Sie sicherlich recht. Entschleunigung, etwas Ruhe in das eigene Leben zu bringen, hilft auf jeden Fall zu erkennen, was man wirklich braucht und was wirklich wichtig ist. Einerseits, um den wahren Preis des Konsums zu erkennen, anderseits um den Wert für sich selbst zu erkennen. Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team
    • Armi Roth-Bernstein-Wiesner meint
      Entdecken, was die Natur uns ganz in der Nähe anbietet
      Lange Jahre habe ich nur am Balkon Kräuter und Tomaten "angebaut" da wir so viele Schnecken um unser haus haben, die gierig alles weg fressen, was man sät oder anpflanzt. In den letzten Jahren ist mir bewusst geworden, dass unzählige essbare Wildkräuter auf unserem Rasen gedeihen, wahrscheinlich, weil er nicht gepflegt wird, ncht gedüngt,nicht oft gemäht. Neben dem Bärlauch, der hinter unserem Haus auf der Nordseite lange ihre Blätter frisch anbietet, bis er blüht, können wir fanz ganzjährig Löwenzahnblätter und Giersch sammeln und damit unseren Salat bereichern.Verschiedene Minzen haben den Schnecken getrotzt, Zitronenmelisse kommt auch jedes Jahr wieder und Salbei. Zusammen mit Blättern von den Himbeer- und Johannisbeerbüschen trinken wir morgens eine Mischung aus eigenem Garten. Thymian und Rosmarin überwintern auf dem Balkon, so wie Schnittlauch. Rucola kommt immer wieder in einem Balkonkasten - und in dne Ritzen zwischen den Platten auf den Balkonboden. Jedes Jahr lernen wir mehr Möglichkeiten kennen Pflanzen in unserer nächsten Umgebung zu nutzen, natürlich in Maassen.
    • Sonja Fuchs meint
      Konsumgesellschaft
      Dort, wo ich es mir leisten kann, kann ich einen Beitrag leisten. Ich kann mir Kosmetik der Grünen Erde leisten, Bettzeug und Matratze geht auch noch, wenn ich einen Rabatt-Gutschein einlösen kann oder Ausstellungsstücke ergattere. Aber dann ist auch schon Schluss. Und ich bin niemand, der auf Konsum aus ist oder schlecht verdient. Aber Möbel von Grüne Erde kann ich mir nur im Prospekt anschauen. Das ist die Realität. In meinem Schlafzimmer stehen seit 7 Jahren Holzregale, vor 1 Woche hab ich mir bei XXXLutz für 1.200 EUR Schränke bestellt, damit ich endlich das Gefühl bekomme, ein Schlafzimmer zu haben und keine Abstellkammer. So schaut’s aus! Mit freundlichen Grüßen Sonja Fuchs
      Grüne Erde antwortet
      Vielen Dank für Ihre Gedanken!
      Liebe Frau Fuchs, vielen Dank für Ihre offenen Worte. Es verfügt natürlich nicht jeder über die gleichen Möglichkeiten oder möchte sich bestimmte Produkte leisten, aber wenn das Bewusstsein über den Einfluss der eigenen Kaufentscheidung da ist, dann wäre schon sehr viel erreicht! Wer achtsam, überlegt und sparsam konsumiert, wirkt der Konsumgesellschaft entgegen. Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team
    • Erwin Deutschmann meint
      Kleiner Öko-Fußabdruck bei Vollholzmöbeln
      Das ist alles sehr gut und schön was Sie hier sagen, aber das hilft alles nichts solange die starke Industrie unsere Geldgierigen bestechlichen Politiker erpresst und somit die Fäden zieht. Ich wünsche mir trotzdem das es einmal gelingen mag. Danke für Ihrer wirklich guten Einstellung ! mit LG Erwin Deutschmann
    • Thomas Bartsch-Hauschild meint
      Leben im Einklang mit der Natur
      Lebensqualität ist Verantwortung für unsere Zukunft und der gesamten Umwelt mit den natürlichen Grenzen gegenüber aller Lebensgrundlagen.
    • Bruno Baumann meint
      Nachhaltigkeit
      Seit vielen Jahren erfreue ich mich an Grüne Erde Produkten.Hochwertig verarbeitet, schön für das Auge, wohlriechend, zeitlos und langlebig.Besonders in Zeiten von Corona viel mir auf das viele Personen ihr Zuhause "entrümpeln" und danach neue Produkte erwerben.Gut für die Wirtschaft aber in der Regel schlecht für die Umwelt da neue Waren diese in der Herstellung belasten.Ich versuche hingegen durch Upcycling "alte" Gegenstände wieder zu verwerten.Manchmal muss dabei nur der Verwendungszweck geändert werden.Wir haben schließlich nur eine Erde und sollten mit dieser achtsam umgehen.Sonnige Grüße von Bruno Baumann und bleibt gesund 🌈
    • Andrea Volk meint
      Leben ohne Limit
      Unsere Erde gibt es nur einmal und die Menschen werden erst begreifen wenn kein Vogelgezwitscher mehr zu hören ist, dass man Geld nicht essen kann. Dann ist es leider zu spät! Leider müsste die Politik in vielen Dingen eingreifen, da nicht jeder vernünftig genug denkt was Nachhaltigkeit und Umweltschutz angeht, aber die Politik sieht lieber machtlos zu verbietet ein paar Ohrenstäbchen aus Kunststoff und feiern sich dafür. Das ist lächerlich und dafür bekommen sie auch noch Geld, traurig aber wahr! Andere Themen wie man die gesamte Bevölkerung durchimpft und Zwänge auferlegt, so Themen werden fixer umgesetzt. Ein Leben ohne Limit wäre wünschenswert, aber allerdings wahrscheinlich nicht für jeden umsetzbar, zum einen weil das nötige Geld in der Tasche fehlt um sich hochwertige Möbel etc.zu kaufen bzw.fehlt bei so manchem auch die Einstellung zu diesem wichtigen Thema.Leider.
      Grüne Erde antwortet
      Vielen Dank für Ihren Kommentar!
      Liebe Frau Volk, es gibt leider immer viele Dinge die besser laufen könnten. Aber wir sollten optimistisch bleiben, unser Bestes geben, überzeugen, inspirieren und uns über das wachsende Interesse an ökologischen und sozialen Themen freuen! Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team
    • jutta kleine-chargé meint
      unser leben auf dieser erde
      sind zu habgierig
    • jutta kleine-chargé meint
      umwelt
      zu viele menschen sind zu habgierig und missachten unsere erde mit allem leben
    • Felizitas Meier meint
      Achtsamkeit
      Liebes Grüne Erde Team, ich bin von Euren Produkten mehr als begeistert, in allen Bereichen. Wir versuchen, so viel wie möglich in unserem Leben „ökologisch wertvoll „ zu erwerben. Die Achtsamkeit ist in unseren Augen das Wichtigste, ob es um die Beziehung zum geliebten Menschen, der Familie, der Freunde geht, aber auch die Natur gehört unbedingt dazu. Daher ist es uns wichtig, unsere Einkäufe immer zu überdenken, wo kaufen wir was. Natürlich ist das nicht immer zu leisten, aber wenn jeder ein bisschen weniger shoppt, sich Gedanken darüber macht, ob die Produzenten der Ware von ihrem Gehalt auch leben können , dann wird jedes Teil ein Lieblingsteil, da man achtsam mit Mensch und Natur umgegangen ist.... und : Weniger ist mehr! Liebe Grüße aus Kronberg Felizitas
    • Roswitha Rüben meint
      Der Tourismus
      Das Bild, das Sie vom Markusplatz in Venedig zeigen, ist erschütternd. Ich bin aufgrund der Menschenmassen noch nicht einmal mehr sicher, ob es der Markusplatz ist! Für mich ist es kriminell, daß die riesigen Kreuzfahrtschiffe IMMER NOCH Venedig's Kanäle und die Lagune befahren dürfen, die Fundamente der Stadt massiv schädigen und diesem Weltkulturerbe und den wenigen Venezianern das alles zumuten. Wer profitiert ist klar. Ebenso traurig und skandalös ist das Kapitel "Billigflüge/Wochenendflüge". Auch diese Thematik ist den Grüne Erde-Kunden hinlänglich vertraut. Die Politik besteuert Kerosin einfach nicht höher - Punkt! Die Subventionen kommen aus den Steuergeldern. Die zahlt "der arbeitende Mensch" oder "das Steuern zahlende Unternehmen". Ich fliege auch 2 x pro Jahr nach Fuerteventura - im kanarischen Winter, wenn die Insel nicht voll ist - weil ich diese karge Insel liebe, es gibt keine Reizüberflutung und es tut mir gut dort zu sein. Würde das Fliegen erheblich teurer, wäre mein Beitrag dann: ich kann nur noch 1 x pro Jahr an diesen Ort, den ich so sehr schätze. Die Eifel, die Heide, das Allgäu: überall gibt es zwar 'ruhige und reizarme' Gegenden - aber 'mein' Ort in Fuerteventura existiert leider nun mal nur dort. Einen leicht fatalistischen Gruß in die Runde.
      Grüne Erde antwortet
      Vielen Dank für Ihre Gedanken!
      Liebe Frau Rüben, wir alle haben bestimmte Erlebnisse liebgewonnen, auf die wir nicht verzichten wollen. Sie lassen sich am schönsten genießen, wenn sie besonders bleiben (also selten sind), ihren Preis haben und achtsam wertgeschätzt werden. Solange wir das tun, haben wir zwar nicht automatisch für alles eine gute Lösung gefunden, wir sind aber in jedem Fall weit davon entfernt, maßlos und ohne gebotene Limits zu leben. Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team
    • Gina meint
      Lohnt sich ein Leben ohne Limit
      Hallo liebes Grüne Erde Team, mich hat Euer Artikel sehr angesprochen. Generell denke ich, sollten wir alle unser Konsumverhalten überdenken. Urlaub machen ist wichtig und dient der Erholung und Entspannung. Gekoppelt mit neuen Eindrücken und Erlebnissen auf jeden Fall bereichernd. Doch es stellt sich die Frage, ob es immer Urlaub im Ausland, in der Ferne, All inklusive mit Flug etc. sein muss? Das wird ja von den meisten Mitmenschen favorisiert. Oder kann man die Ferien auch im eigenen Land verbringen (wobei Urlaub an der Nord- und Ostsee tatsächlich teurer werden kann als Mallorca)? Muss man sogar mehrmals im Jahr verreisen? Müssen die vielen Geschäftsreisen und Kurztrips per Flugzeug wirklich sein? Ich denke Nein, wie wir jetzt derzeit in der Corona-Pandemie sehen. Ob Fleischkonsum, den Kauf des x-ten Pullovers, das neuste Smartphone etc. - wir sollten uns ständig fragen, ob wir das wirklich benötigen. Wir wollen Alle alles, viel zu viel und das sofort! Andererseits spüren wir, dass wir ausbrennen, sehen das unser Planet Schaden nimmt, lesen aber wiederum gern Bücher über fernöstliche Lebensweisen und Weisheiten etc., weil wir wissen, dass diese Menschen trotz schlechterer Lebensumstände, gesünder und zufriedener leben. Dabei wäre es doch recht einfach umsetzbar. Einfach einen Gang zurück schalten, mehr Dankbarkeit für Gesundheit, Zeit, Familie etc.
    • Birgit Werdenich meint
      Nachhaltig leben
      Es wäre so einfach, wenn tatsächlich ALLE Kosten, die ein Produkt, eine Dienstleistung (wie Urlaub) verursacht gerechnet würden, käme sehr bald ans Licht, wie teuer in Wahrheit "billig" ist. Nur zahlt diese Kosten die Allgemeinheit, während einige wenige immer mehr scheffeln. Sogar in der Corona-Krise ... Danke Grüne Erde, dass ihr einen anderen Weg geht! Danke allen, die zumindest ein Stück weit begriffen haben, was wahrer Reichtum ist. Das gibt Hoffnung.
    • Ilona Müller meint
      Ohne Limit
      wir sind schon lange bei Grüne Erde nicht ohne Grund. Tolle Produkte von tollen Menschen. Und unheimlich gute Beiträge die an den Schulen vorgelesen werden müssten
    • Ilona Müller meint
      Billigware
      Ich würde mir gern solch wunderbare Möbel kaufen, die schon allein vom Ansehen eine Augenweide sind. Aber es gibt Menschen wie ich, die nicht viel verdienen und so sparsam leben müssen, für die ist es wichtig das es auch preiswerte Dinge gibt. Obwohl man auch da immer aufmerksam sein sollte, was man kauft und ob man es braucht. Ich kaufe nie Sachen nur weil sie billig sind. Ilona Müller
    • Nina meint
      Leben ohne Limit
      Liebes Grüne Erde Team, vielen Dank für diesen Bericht! Ich denke es geht nicht darum dass alle Menschen von heut auf morgen komplett nachhaltig leben. Auch wir können als vier köpfige Familie keine großen Sprünge machen, aber man kann im kleinen anfangen. Die Möbel die wir haben sind definitiv nicht fair gefertigt, aber sie sind zeitlos und bewusst ausgesucht und werden gepflegt, damit sie lange halten. Unsere Kinder tragen auch keine faire Kleidung, weil sie nun mal im Kleinkind Alter viel zu schnell abnutzt. Wir Erwachsene stellen unseren Kleiderschrank langsam um, brauche ich unbedingt drei neue Pullover die „in“ sind, oder lieber einen guten? Unsere Milch und unser Fleisch kaufen wir beim Bauern, essen dafür bewusster. Wenn es am Wochenende mal die Pommes sein darf nehmen wir eine Dose von daheim mit. Und muss man wirklich um 20:00 Uhr noch schnell für die eine Sache zum Supermarkt? Vielleicht kann das auch bis zum nächsten Einkauf warten! Und auch Naturkosmetik gibt es zu erschwinglichen Preisen, wenn man dann auch noch achtsam damit umgeht. Es gibt so viele Möglichkeiten im kleinen anzufangen und respektvoll mit dem was man hat umzugehen, wenn man denn bereit ist sich selbst auch kritisch zu hinterfragen. Anders geht immer, auch nur ein bisschen!! Erzählt es weiter, sprecht die Leute an, die meisten sind dankbar für neue Impulse! Das ist meine Erfahrung. Ich hoffe Sie erreichen noch viele Menschen mit Ihrer Botschaft! Herzliche Grüße
      Grüne Erde antwortet
      Vielen Dank für Ihre Gedanken
      Liebe Frau Nina, vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Gedanken. Wenn wir alle unser Konsumverhalten hinterfragen und uns darauf besinnen, was es wirklich für ein gutes Leben benötigt, dann werden wir sicher feststellen, dass es gar nicht so viel sein muss. Diese Sicht begleitet uns in unserem Tun und werden wir weiterhin teilen. Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team.
    • Anna Weck meint
      Bericht: Lohnt sich das Leben ohne Limit
      Hallo, diskutieren möchte ich hier gar nicht. Ich wollte lediglich meiner Begeisterung über Ihren Bericht Ausdruck verleihen! Egal welcher Themenbereich-ob Mode-/Möbel-/Lebensmittel- oder Tourismusbranche-ich bin voll und ganz der Meinung des Autors und würde mir wünschen, dass diese Worte möglichst viele Menschen erreichen. Leider ist mein Eindruck, dass sich nur Personen davon angesprochen fühlen bzw gedanklich auseinandersetzen, die sowieso schon in diese Richtung denken und ihr Leben entsprechend gestalten. Viele Grüße
      Grüne Erde antwortet
      Vielen Dank für Ihren Kommentar
      Liebe Frau Weck, vielen Dank, Ihre Begeisterung über unseren Bericht freut uns sehr. Ob wir Menschen zum Umdenken bewegen können, lässt sich mit letzter Sicherheit nicht sagen - aber wir werden nicht aufhören, es zu versuchen. Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team
    • Monika Matzinger meint
      KLeiner Öko Fußabdruck bei Vollholzmöbel
      Liebes Grüne Erde Team, mit großem Interesse und Aufmerksamkeit lese ich Ihre Artikel zu Klima und ökologischen Fußabdruck und ich teile völlig Ihre Meinung. Die Grüne Erde Möbel und Produkte haben super Qualität, sind super schön und nachhaltig. Leider sind sie nur schön zum Anschauen im Katalog. Für Durchschnittsverdiener und sogar etwas darüber hinaus, wie wir es sind, sind Ihre Möbel nicht leistbar. Wir haben ein Einfamilienhaus und 4 Kinder. Ich habe mir ausgerechnet, was ich für die Ausstattung unseres Hauses mit Ihren Möbeln ausgeben müsste und bin auf mindestens 150 000 Euro und mehr gekommen. Bei diesem Betrag sind noch keine Vorhänge, Teppiche und Bettwäsche inkludiert. Ich müsste ca. 7-8 Jahre mein ganzes Gehalt ansparen, damit ich mir eine Ausstattung für mein Haus leisten könnte. Also begnüge ich mich damit Ihre Kataloge durch zu schmökern und kaufe weiter günstigere Möbel, weil ich mir diese auch leisten kann und versuche mir von Ihrem Artikel "Der hohe Preis billiger Möbel" kein schlechtes Gewissen einreden zu lassen. Ich weiß ja ohnehin, dass sich nur ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung Grüne Erde Möbel auch wirklich leisten können. Läuft da nicht auch etwas schief? Mit besten Grüßen Monika Matzinger
      Heike Bucklewski antwortet
      Leben ohne Limit
      Herzlichen Dank für ihren Kommentar. So ginge es mir leider auch. Alleinerziehende mit zwei Kindern und dann noch ein Gehalt was nicht in der oberen Kategorie liegt. Es ist utopisch dann zu versuchen drei Leute mit grüne Erde Produkteb einkleiden zu wollen. Auch die Kosmetik ist da nicht zu bezahlen. Geschweige einrichten. Schade. Ja natürlich hat Qualität einen Preis. Mir ist er aber zu hoch. Auch meine Billigmöbel müssen und halten auch sehr lange. Liebe Grüße
      Grüne Erde antwortet
      Vielen Dank für Ihren Kommentar
      Liebe Frau Matzinger, vielen Dank für Ihre ehrlichen und klaren Worte. Es ist in der Tat noch ein weiter Weg zu gehen, bis ökologisch und sozial fair hergestellte Produkte selbstverständlich werden. Umweltfreundlicher werden Möbel, wie auch Kleidungsstücke aber zum Glück ganz grundsätzlich, wenn sie achtsam ausgesucht werden, keinem Trend unterliegen und dadurch viele Jahre in Verwendung bleiben. Wer das beim Kauf berücksichtigt, findet bestimmt eine gute Lösung für jedes Budget. Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team
    • Ellen Schröder meint
      goodtimes
      Sehr geehrte Damen und Herren, Ihr Artikel in der Ausgabe Nr. 61 spricht mir aus dem Herzen und ich fühle mich gedanklich auf einer Wellenlänge mit Ihnen. Ich mag goodtimes, weil es mich jedesmal daran erinnert, dass unsere Wirtschaft und unser Zusammenleben auch anders verlaufen kann/könnte: Langsamer, unaufgeregter, rücksichtsvoller, achtsamer (= liebevoller) und die Qualität unseres Daseins so viel mehr bereichert, als kurzfristiges Reisen, immer mehr Konsum zu niedrigeren Priesen und eine Arbeit, die nicht mehr befriedigt, ja Geist und Körper aushöhlt - aber gut bis sehr gut bezahlt wird. Ob wir uns in dieser schnelllebigen Zeit noch Zeit nehmen darüber Gedanken zu machen? Man könnte ja etwas verpassen, was immer das auch sein mag! Ob die Beschränkungen und Massnahmen seit der Corona-Pandemie dazu führen, dass wir mehr hinterfragen und wieder spüren, was uns wirklich wichtig ist im Leben und was es bewirkt, mehr Qualität im und am Leben zu erfahren, wird sich nach der der Aufhebung der Massnahmen zeigen. Einzig der Artikel "My home is my office" liegt mir etwas schwer im Magen: Es darf nicht sein, dass für ein schnelleres Internet (5G-Mobilnetz) die Gesundheit der ganzen Bevölkerung aufs Spiel gesetzt wird durch Funkstrahlen, die die verschiedensten Krankheiten bis hin zu Krebs verursachen. Bis anhin haben alle seriösen Untersuchungen und Tests diese Möglichkeit bewiesen. Was ist uns also wichtiger, Gesundheit (Unversehrtheit) oder mehr vom "Internet der Dinge?" Mit freundlichen Grüssen von einer skeptischen Optimistin. Ellen Schröder
      Grüne Erde antwortet
      Vielen Dank für Ihre Gedanken
      Liebe Frau Schröder, vielen Dank für die netten Worte, es freut uns sehr, dass Ihnen unsere goodtimes gefällt. Die Gedanken in unserem Homeoffice-Artikel sollen den positiven Effekt von der Arbeit zuhause auf Gesundheit und Lebensqualität aufzeigen: kürzere Wege, weniger Verkehr, weniger Abgase und weniger Unfälle. Eine fundierte Aussage zu aktuellen Studien über die Auswirkungen von einem 5G Mobilfunknetz auf die Gesundheit können wir nicht treffen. Schnelleres Internet in modernen Büros lässt sich aber letztlich auch – statt über Funk – über entsprechende Verkabelung realisieren. Liebe Grüße, Ihr Grüne Erde-Team