Soziale Verantwortung "schultern" - Yakwolle

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  • Faire, ökologisch nachhaltige Modeproduktion – am Beispiel eines Schultertuches aus mongolischer Yakwolle.
  • Dieses elegante Schultertuch hier wird aus edler Yakwolle in der Mongolei für uns gestrickt. Zu seinem Seltenheitswert kommt noch etwas Besonderes dazu: Bis hin zum Aufnähen des Etiketts verbleibt die gesamte materielle Wertschöpfung dieses Tuches im Ursprungsland der Faser, die Lieferkette ist lückenlos nachvollziehbar.
  • Soziale Verantwortung – auf den Schultern getragen

    Derzeit arbeiten wir mit vier Yakwoll-Produktionsbetrieben in der Mongolei – ohne Zwischenhandel – direkt zusammen. Unsere Partner sind Teil von "Yak Mongolia“: Tausende von Nomadenfamilien mit Yaks im Khangai- bzw. Altaigebirge, Genossenschaften und etwa 15 Wollverarbeitungsbetriebe arbeiten in diesem Projekt zusammen, um auf dem internationalen Textilmarkt geschlossen und damit stärker auftreten zu können. Unterstützt wird das Projekt von in- und ausländischen Entwicklungsorganisationen, Universitäten und Forschungsinstituten.

    In den Betrieben werden hochwertige, edle Yakwoll-Strickwaren unter sozial fairen, sicheren, umweltschonenden Bedingungen produziert: Jedes Schultertuch ist ein kleiner Beitrag zur Sicherung der Lebensgrundlage der Tierhalter, zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region – und damit zu mehr sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung in der internationalen Textilproduktion.
  • Ein Riesenvieh mit feinen Flaumhaaren

    Das Deckhaar des Yaks – heute leben 600.000 Tiere in der Mongolei – ist langsträhnig und grob, muss doch der„Grunzochse“ flirrender Sonne und klirrender Kälte in 2.000 m Höhe trotzen. Doch die feinen Flaumhaare seines Unterfells sind nur etwa 30 mm lang und haben eine Feinheit von 18 Mikrometern (Ø 0,018 mm), vergleichbar mit der feinsten Schur- oder Alpakawolle.

    Ein Yak liefert pro Jahr gerade einmal 400 g dieser Flaumhaare, die den halbwild lebenden Jungtieren von Hirtennomaden im Frühling ausgekämmt werden. Daraus kann man rund 120 g Garn spinnen.

    Diese Yakwolle ist ungemein warm, leicht, weich, anschmiegsam – wie die Schultertücher, die daraus gestrickt werden. Wichtig: Die Tücher sind naturfarben. Denn die mongolischen Produzenten sind überzeugt davon, dass der Charme und die Anmutung der Naturfaser Yakwolle naturbelassen am besten zur Geltung kommen – und nicht durch Färben beeinträchtigt werden sollte. Eine Meinung, die wir teilen. Sie auch?