Durchschlafstörungen: Frauen sind häufiger betroffen

  • Der Schlaf ist etwas ganz Besonderes und für die Gesundheit von Frauen, Männern und Kindern unglaublich wichtig.
  • Frauen leiden etwa doppelt so häufig an Ein- und Durchschlafstörungen wie Männer. Sie haben einen flacheren, leichteren Schlaf und werden leichter von Geräuschen geweckt. Mütter von kleinen Kindern sind davon besonders betroffen. Jede kleine Regung oder eine etwas lautere Atmung des Sprösslings raubt einer Mutter in der Nacht den Schlaf, den auch sie dringend bräuchte. Es ist ihr Instinkt, der sie aufweckt und der sogar im Schlaf funktioniert. Darauf können sich gesunde Mütter, aufgrund der hormonellen Veränderung direkt nach der Geburt, verlassen. Doch etwa 20% aller jungen Mütter fällt es schwer, danach wieder einzuschlafen.

    Die Natur hat es jedoch so eingerichtet, dass Frauen mit diesem Schlafmangel bedingt durch Schlafunterbrechungen besser umgehen können, als Männer. Augenringe sind zwar ein gutes Leistungsabzeichen verantwortungsvoller Mütter und Väter, aber Schlafmangel soll nicht zu einem chronischen Problem werden. Das beste Mittel dagegen ist SCHLAFEN – wann immer möglich!
  • Schlafstörungen vor und während der Menstruation

    Frauen schlafen anders. Es sind die Hormone, die den Schlaf nicht nur in den Wechseljahren und in der Schwangerschaft, sondern auch vor und während der Menstruation beeinflussen. Der Schlaf wird unruhiger, die Träume werden häufiger und intensiver. Durchschlafen ist nicht immer möglich und man fühlt sich müder als sonst, so betroffene Frauen. Das Schlafbedürfnis könnte auch in dieser Zyklusphase höher sein.

    Fast drei Viertel der Frauen sind von Schlafstörungen während ihrer „Tage“ betroffen. Ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus, gesunde Ernährung und wenig/er Stress helfen in dieser Phase, die hormonell bedingten Schlafprobleme in den Griff zu bekommen.