goodnews – die Säuberung der Weltmeere

  • Eine große Aufgabe: die Säuberung der Weltmeere!
    Eine große Aufgabe: die Säuberung der Weltmeere!
  • Eine große Idee für ein Riesenproblem

    Es gibt Hoffnung für Fische, Meeresschildkröten, Seevögel und auch für uns Menschen: Ein junger Niederländer hat eine Technologie entwickelt, um die Weltmeere vom Plastikmüll zu befreien. Wie das Magazin „National Geographic“ im Herbst 2017 berichtete, gibt das Projekt „The Ocean Cleanup” Anlass zu Optimismus. Schon bald will der heute 21-jährige Boyan Slat mit dem großen Aufräumen beginnen.

    Zurück zur Stunde Null des ehrgeizigen Unterfangens: Boyan Slat ist schon als Teenager ein leidenschaftlicher Taucher. Als 16-Jähriger macht er einen Tauchgang, der sein weiteres Leben verändert: Boyan sieht mehr Müll als Fische vor seinen Augen – ein deprimierender Anblick, der ihm keine Ruhe mehr lässt. So beschließt er, sich im Rahmen eines Schulprojekts mit der Aufgabe zu beschäftigen. Die Meere mit Schiffen und Netzen vom Plastik zu befreien, würde unendlich lange dauern.

    Es müsste also ganz anders angegangen werden. Sein brillanter Einfall: Statt dem Müll hinterher zu schwimmen, soll dieser doch von selbst kommen! Dabei möchte sich Boyan die Meeresströmungen zunutze machen. Aufblasbare Barrieren werden direkt in den Wirbeln platziert und filtern das Plastik aus dem dahinströmenden Wasser. Die Fangarme haben die Form eines riesigen V, und an deren Spitze saugt eine Art Monsterstaubsauger den Müll ab. Schon im nächsten Jahr soll der „Große Pazifikmüllfleck” als erster der fünf Meereswirbel voller Plastik in Angriff genommen werden.

    Wird der junge Mann das altbekannte Problem lösen können? Boyan Slat wagt die zuversichtliche Prognose, dass die Meere vielleicht schon 2050 sauber sein könnten. Wir von der Grünen Erde und unsere KundInnen drücken ihm die Daumen: Dass das V nicht nur die Form der Barrieren beschreibt, sondern auch für „Victory“ steht.

    Fotos: The Ocean Cleanup / Erwin Zwart