Achtsame Yogaübungen: Glücklich durch den Winter!

  • Achtsame und bewusste Yogaübungen unterstützen Sie dabei, sich besonders in der hektischen Zeit um Weihnachten auf das zu besinnen, was abseits des Konsums der Welt wichtig ist: sich Zeit für sich selbst zu nehmen und der Stille einen Platz in Ihrem Leben zu geben. Wir haben einige Tipps für Sie gesammelt, damit Sie den Winter in vollen Zügen genießen können – mit entspannenden Atem- und kraftvollen Yogaübungen sowie einer Vielzahl an wertvollen Ritualen für mehr Energie in der Adventszeit. Viel Freude beim Entdecken und Ausprobieren!
  • Frau macht Yoga-Übung am Steg am See
  • Bei Anbruch des Winters verändert sich die Natur spürbar: Viele Tiere verabschieden sich in den Winterschlaf, die Pflanzen bereiten sich darauf vor, mit Schnee bedeckt zu werden, und rund um uns kehrt Ruhe ein. Alles zieht sich zurück.

    So wie sich die Natur einer Veränderung unterzieht, so sollten auch wir Menschen uns dem natürlichen Jahreskreis anpassen. Denn der Winter steht für Ruhe und Entspannung, für innere Einkehr und Besinnlichkeit. Viel zu oft jedoch verbringen wir die Wintermonate im Dauerstress. Wir möchten Sie dieses Jahr einladen, sich bewusst die Zeit zu nehmen, die Sie für sich selbst in der hektischen Weihnachtszeit benötigen.
  • Drei kraftvolle Yogaübungen für ein starkes Immunsystem zur Weihnachtszeit

    • Damit Sie entspannt durch den Winter kommen, möchten wir Ihnen einige Yogaübungen vorstellen, die einfach in der Anwendung sind und nahezu an jedem Ort durchgeführt werden können. Wie lange Sie die Yogaübungen durchführen, ist Ihnen überlassen. Unsere Zeitangaben dienen nur der Orientierung.

      Viel Spaß bei diesen kraftvollen Yogaübungen für Anfänger und Fortgeschrittene!
    • Mit Asanas fit durch den Winter

      Als Asana werden im Hatha Yoga statische, ruhige Körperstellungen bezeichnet, die beliebig lange gehalten werden können. Wichtig ist ein bewusstes Einnehmen und achtsames Auflösen der Haltung.
      Es ist nicht von Bedeutung, wie perfekt Sie die Körperhaltungen nachstellen, da jede Person die Energie der Yogaübungen ganz individuell spürt. Im Vordergrund stehen das „Geschehenlassen“, den Geist zu beruhigen und den Körper zu stärken. Die Ausübung der Asanas beeinflusst die Energiezentren des Körpers und wirkt kraftvoll und entspannend.
      • 1. Die Wechselatmung – Yogaübung zur Abwehr von Erkältungen

        Diese Yogaübung – auch Nadi Shodhana genannt – eignet sich ideal für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene. Sie gleicht unsere Energie aus, schafft einen inneren Fokus und stärkt unser Bewusstsein. Zudem lässt sie sich zu jeder Zeit und an jedem Ort durchführen. Perfekt für eine kleine Auszeit!
      • Anwendung:

        Frau beim Ausführen der Wechselatmung
        Die Wechselatmung
        Finden Sie einen Platz, an dem Sie sich wohlfühlen. Setzen Sie sich in eine aufrechte Position, mit einer entspannten Haltung. Nun winkeln Sie Zeige- und Mittelfinger Ihrer rechten Hand ab, sodass nur noch der Daumen, der Ringfinger und der kleine Finger abstehen. Diese Handhaltung wird auch Vishnu Mudra genannt.

        Atmen Sie einige Male tief ein und kommen Sie zur Ruhe. Führen Sie nun den Daumen an Ihren rechten Nasenflügel, den Ringfinger an Ihren linken. Abwechselnd wird so der Atemstrom auf einer Seite freigegeben, während das andere Nasenloch mit möglichst wenig Druck verschlossen wird.

        Wir empfehlen, mit der Wechselatmung ohne Luftanhalten zu beginnen: Schließen Sie mit dem Ringfinger das linke Nasenloch, lösen Sie den Daumen vom rechten Nasenflügel und atmen Sie langsam bis zehn zählend durch das rechte Nasenloch aus. Im Anschluss atmen Sie bis fünf zählend durch das rechte Nasenloch wieder ein.

        Nun können Sie die Wechselatmung auf der linken Seite durchführen. Sollte Ihnen der Rhythmus zu lange erscheinen, können Sie ebenso 8:4 oder 6:4 ausprobieren.
        • Unser Tipp:

          Unser NAMASTÉ Aromaöl-Stift hat eine praktische Größe und eignet sich ideal für unterwegs. Einfach kurz vor Yogaübungen über die Schläfen oder die inneren Handgelenke gleiten lassen und die Kraft der ätherischen Öle spüren.
      • 2. Die Vorwärtsbeuge - Yogaübung zur Stärkung

        Bild der Vorwaertsbeuge
        Die Vorwärtsbeuge
        Diese kraftvolle Yogaübung unterstützt besonders in hektischen Momenten: Sie wirkt stressabbauend, nervenstärkend und beruhigt. Denn: Die Vorwärtsbeuge – auch Paschimottanasana – hilft Ihnen, sich selbst besser wahrzunehmen, lenkt die Energie nach innen und weckt die Kundalini-Kraft. Da die Yogaübung sehr einfach in den Alltag zu integrieren ist, eignet sie sich für Anfänger und Fortgeschrittene – eine perfekte Möglichkeit, um auch zwischendurch Energie zu tanken.
        • Anwendung:

          Setzen Sie sich mit ausgestreckten und geschlossenen Beinen an einen schönen Platz auf dem Boden. Die Füße (Zehen) werden angezogen. Nun heben Sie die Arme über den Kopf, richten den Oberkörper auf und senken ihn langsam über die Beine ab.

          Die Hände greifen nach den Füßen, der Rücken und der Kopf bilden eine gerade Linie. So mancher Fortgeschrittener kann den Oberkörper womöglich auf den Oberschenkeln ablegen. Achten Sie jedoch auf sich selbst und überstrecken Sie Ihren Körper nicht!

          Haben Sie eine angenehme Stellung gefunden, atmen Sie langsam und bewusst ein und aus. Die Yogaübung kann für 1 bis 3 Minuten gehalten werden.
        • Unser Tipp:

          Mit unserem NAMASTÉ biologischem Raum- und Kissenspray sorgen Sie an jedem Ort für eine entspannte Atmosphäre – Zuhause, im Büro oder im Yogastudio.
      • 3. Der Drehsitz – Yogaübung für Ruhe und Gelassenheit

        Bild vom Drehsitz
        Der Drehsitz
        Diese Yogaübung zählt zu einer der wirkungsvollsten Asanas, denn Drehungen sind ordnende Haltungen, die einem helfen, zur Mitte zu kommen. Der indischen Mythologie zufolge, symbolisiert der Drehsitz – auch Ardha Matsyendrasana genannt – die beiden polaren Aspekte der Erde. Es heißt, dass die beiden Pole, die jeder in sich trägt, durch diese Yogaübung ausgeglichen werden.
        • Anwendung:

          Finden Sie einen guten Sitz am Boden und machen Sie es sich bequem. Gerne können Sie sich mit einem erdenden Duft umgeben. Yogazubehör – wie ein Yogakissen oder eine gefaltete Meditationsdecke – eignet sich, um etwas erhöht zu sitzen und so die Aufrichtung des unteren Rückens zu optimieren.

          Strecken Sie nun Ihr linkes Bein aus und stellen Sie Ihr rechtes Bein darüber. Der rechte Knöchel berührt den linken Oberschenkel. Durch diese Beinstellung ist die untere Hälfte Ihres Körpers leicht nach links gedreht. Die Sitzknochen sollen weiterhin den Boden berühren.

          Legen Sie nun den linken Ellbogen über das rechte Bein, der rechte Arm kann hinter dem Körper, nah an der Wirbelsäule, positioniert werden. Spüren Sie in Ihren Körper hinein und verweilen Sie für einige Atemzüge. Beim Einatmen öffnen Sie den Herzraum, beim Ausatmen verwurzeln Sie sich im Boden. Wiederholen Sie die Übung mit der gegenüberliegenden Seite, dem zweiten Pol!
        • Unser Tipp:

          Die NAMASTÉ biologische Aromaölmischung wirkt erdend und ausgleichend. Zugleich vitalisiert sie die Raumatmosphäre, schafft ein angenehmes, beruhigendes Dufterlebnis und neutralisiert Gerüche.
  • Weitere Tipps, für mehr Ruhe und Energie im Winter

    • Kraftvolles Morgenritual: Starten Sie gut in den Wintertag!

      Im Spätherbst und im Winter fällt das Aufstehen am Morgen oftmals schwer. Die Dunkelheit in dieser Jahreszeit sorgt für ein vermehrtes Schlafbedürfnis und ist der Grund, weshalb Körper und Geist in den frühen Morgenstunden noch nicht bereit sind, in den Tag zu starten. Kleine Morgenrituale benötigen wenig Zeit und helfen uns, den Tag positiv und mit viel Schwung zu beginnen.
      • Öffnen Sie das Fenster und lassen Sie die frische Außenluft in Ihr Schlafzimmer. Lauschen Sie einen kurzen Moment den Geschehnissen der Außenwelt: Ist es leise oder hören Sie das Treiben der Stadt. Konzentrieren Sie sich auf einzelne Geräusche – bewusst, ruhig und entspannt. Diese Übung stärkt Ihre Wahrnehmung.
      • Schon ein zarter Duft vermag uns in eine besondere Stimmung zu versetzen. Die ausgewählte Mischung unserer NAMASTÉ-Serie besteht aus biologischen ätherischen Ölen und wirkt erdend und ausgleichend – für eine entspannte Atmosphäre und ideal für gezielte Yogaübungen am Morgen!
      • Teetasse
        Eine Tasse Tee schenkt ein angenehm-beruhigendes Gefühl und sorgt für eine positive Wirkung in Ihrem Inneren. Nehmen Sie sich jeweils morgens und abends Zeit, um entspannt eine Tasse Tee zu trinken. Die Tees Winterzauber und Wintertraum sorgen mit ihren würzigen Aromen für eine weihnachtliche Stimmung, unser Yogatee für Ausgeglichenheit im Alltag.
      • Perfekt für einen kalten Wintermorgen: Ein warmes, nährendes Frühstück – wie zum Beispiel ein winterlicher Getreidebrei mit Gewürzen und Obst! Ganz einfach eine Handvoll Haferflocken gemeinsam mit wärmenden Gewürzen – wie Zimt, Kardamom und Nelken – vorsichtig dünsten und mit warmem Wasser ablöschen, bis die Flocken bedeckt sind. Sobald diese weich sind, können Sie ein Glas Hafermilch beimengen. In der Zwischenzeit das Obst schneiden und nach Belieben roh oder gedünstet in den mittlerweile fertigen Haferbrei geben.
      • Schneeflocke
        An manchen Tagen im Winter fällt es uns schwerer aufzustehen. Bleiben Sie stets positiv, denn der Tag hält viele Überraschungen für Sie bereit! Mantras wie „Ich genieße jeden einzelnen Wintertag“, „Ich bin dankbar für ruhige Momente“ oder „Ich spüre die Stille“ unterstützen Sie im Winter.
      • Zeit der Einkehr

        Besonders gegen Ende des Jahres lassen wir die vergangenen Monate Revue passieren, denken über erreichte Ziele und neue Träume nach. Wir möchten Sie dazu inspirieren, sich wieder mehr Zeit für sich selbst zu nehmen, um nachzudenken, dankbar zu sein und um sich wohlzufühlen. Fragen Sie sich: Wofür sind Sie dankbar? Worauf können Sie stolz sein? Und welche Ziele haben Sie bereits erreicht?
      • “Beim Einatmen schenke ich meinem Körper Ruhe. Beim Ausatmen lächle ich. Ich verweile im gegenwärtigen Moment und weiß, es ist ein wunderbarer Moment”
        Thich Nhat Hang
    • Die winterliche Natur spüren

      Kühle Temperaturen, tanzende Schneeflocken und der Duft nach Neuschnee. Woran erinnern Sie sich, wenn Sie an den letzten Winterspaziergang zurückdenken? So kalt die Temperaturen auch sein mögen, täglich einige Minuten an der frischen Luft wirken Wunder. Daher empfehlen wir Ihnen, sich in den nächsten Tagen vorzunehmen, die winterliche Natur in Ihrer Umgebung zu entdecken – starten Sie eine Winterwanderung, einen gemütlichen Spaziergang im Park oder erledigen Sie Ihre Einkäufe zu Fuß. Vielleicht sind Sie auch bereit, ihre Yogaübungen an der frischen Luft zu machen? Tauchen Sie ein, in die verschneite Natur!
    • Zeit für neue Projekte

      In der Wintersaison verbringen wir viele Stunden in unserem Zuhause: Wir gestalten es gemütlich und genießen die Zeit in unseren vier Wänden. Die winterlichen Monate eignen sich bestens, um neue Projekte zu starten: Rezepte ausprobieren, Bücher lesen oder sich über neue Yogaübungen informieren.
    • Bringen Sie Wärme in Ihren Alltag

      Vielleicht sind Sie nicht so erfreut über die kalten Temperaturen, die weiterhin stetig sinken. Damit Sie sich dennoch im Alltag wohlfühlen, verhelfen warme Farben und strahlende Lichter zu mehr Energie und Wärme. Wir empfehlen kraftvolle Farbtöne im Outfit, beruhigende Duftkerzen, kuschelige Wohndecken, Hausschuhe für kalte Füße und wärmende Gewürze – wie Zimt, Muskat, Nelken– beim Kochen. Auch gute Gespräche erwärmen Ihr Inneres!