Geschenkverpackungen aus Recyclingkarton
Zu Weihnachten werden bewusst Geschenke verteilt, an unsere Liebsten und an Menschen, die uns den Alltag verschönern. Doch nicht nur der Inhalt sollte gut gewählt und passend sein, auch die Verpackung soll dem Beschenkten ein Lächeln zaubern.
Wir möchten Sie einladen, sich auch bei den Geschenkverpackungen von der Natur inspirieren zu lassen.
Furoshiki – Verpackung mit Mehrwert
Geschenke, verpackt in einem Furoshiki: Eine wiederverwendbare, hochwertige, liebevolle und ganz besondere Variante des Schenkens. Das quadratische Tuch ist nicht nur eine kreative Verpackung, sondern lässt sich mehrfach verwenden und trägt dadurch dazu bei, den Einsatz von Einweg‑Verpackungen zu reduzieren. Furoshiki kann mühelos aus alten Stoffen, ungetragener Kleidung oder kaputten Stofftaschen gefertigt werden. Das Geheimnis dieser Verpackung aus der japanischen Kultur liegt in der richtigen Falttechnik. Für einen Gegenstand von etwa 20 cm empfehlen wir ein Tuch in der Größe von 100 x 100 cm.
Da das Furoshiki aus verbleibenden Textilresten entsteht und vom Beschenkten wiederverwendet werden kann, verringert es im Gegensatz zu Einweg-Verpackungsmaterialien das Abfallaufkommen. So kann das Tuch in der Küche als Geschirrhandtuch oder für Einmachgläser zum Einsatz kommen. Eine weitere Möglichkeit wäre, das Furoshiki in ein Bienenwachstuch zu verwandeln – als wiederverwendbare Alternative zu Alufolie und Frischhaltefolie zum Verpacken der Jause bei Spaziergängen, Bergtouren oder Reisen.
Altpapier als Geschenkverpackung
Schlicht und dennoch zeitlos-schön: Geschenke, verpackt in neutralem Pack- oder Zeitungspapier sind zu jeder Jahreszeit ein wahrer Blickfang – und eine wiederverwertbare, stilvolle und unkomplizierte Alternative zu herkömmlichen Verpackungen.
Diese papierbasierte Variante verwandelt Ihr Geschenk in ein Einzelstück, in etwas ganz Besonderes. Nehmen Sie alte Zeitungen, recyceltes Packpapier oder gelesene Magazine, Comics sowie ausrangierte Landkarten, um Ihr Präsent sorgfältig einzuhüllen. Wir sind uns sicher: In jedem Haushalt finden sich Materialien, die sich wiederverwerten lassen, um Geschenke ohne zusätzlichen Verpackungsabfall zu verpacken. Feine Blüten, Zapfen oder Tannenzweige – in Kombination mit braunem Naturbast aus Pflanzenfasern oder Bändern aus Materialien wie Wolle, Hanf oder Jute – verstärken die natürliche Optik. Und notfalls eignen sich auch Küchenkräuter, wie Thymian oder Rosmarin.
Unser Tipp: Nehmen Sie sich Zeit und verpacken Sie gemeinsam mit Ihren Kleinsten die Geschenke für Großeltern, Nachbarn und Freunde. Denn besonders Kinder können bei Geschenkverpackungen aus Zeitungspapier ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Beobachten Sie, welche Naturmaterialien Ihr Kind auswählt und welche liebevoll-gestalteten Geschenkverpackungen daraus entstehen.
Meisterstücke aus der Natur
Aromatisch-duftende Tannenzweige, verwoben mit getrockneten Blüten und kleinen Zapfen, entstehen in größter Sorgfalt, mit viel Liebe zum Detail und dem Bedürfnis, dem Beschenkten große Freude zu bereiten.
Diese kleinen Meisterstücke der Natur eignen sich für die Haustüre, als Dekoration im Innenbereich oder als kleine Abrundung einer Geschenkverpackung.
Nutzen Sie den Herbst und begeben Sie sich auf die Suche nach Naturmaterialien, die Ihnen gefallen und die Sie sich für Ihren Kranz vorstellen können. Blüten und Früchte können frisch, aber auch getrocknet eingearbeitet werden.
Beginnen Sie mit einem kleinen Kranz aus Zweigen: Dazu wickeln Sie das eine Ende des Zweiges um das andere, weitere Zweige werden einfach weiterhin engmaschig rings um den Kranz gewickelt, um ihn zu stabilisieren. Nun können Sie entweder Ihre ausgewählten Rohstoffe flächig einarbeiten oder zwei bis drei kleine Sträuße aus getrockneten Blumen und Früchten separat binden und nebeneinander im unteren Bereich des Kranzes befestigen. Schon ist Ihnen ein Meisterwerk der Natur geglückt!
Ratgeber für den Alltag
Mehr erfahren
Gemeinsam Zeit verbringen
Mehr erfahren