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  • handwerkliche Bearbeitung eines Holzstuhls

    Möbel mit Qualität

Möbel mit Qualität: natürlich & handgefertigt

Kompromisslose Tischlerqualität. Für uns bei Grüne Erde ein alltäglicher Begriff, der die positiven Eigenschaften vereint und die Qualität unserer Möbel widerspiegelt: hochwertiges Massiv- und Vollholz aus Mitteleuropa, klassisches Handwerk kombiniert mit zeitgemäßer Holzbearbeitungstechnik, Fertigung in regionalen Werkstätten und ökologische Nachhaltigkeit. 

Doch der Begriff "Tischlerqualität" ist, so vielversprechend er auch klingt, in der Praxis leider reichlich abgenutzt und wird gerne missbräuchlich verwendet: So findet man online reichlich viele Anbietern, die Möbel aus Spanplatten zusammenschrauben.

Möbelholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

So beginnt Tischlerqualität bei uns schon bei der Auswahl des Möbelholzes. Es muss nicht nur von ausgesucht hoher Qualität sein. Gemäß unseres „Codex für öko-soziales Wirtschaften“ verarbeiten wir ausschließlich mitteleuropäische Hölzer aus maximal 500 km Entfernung zu unserer Tischlerei in Kärnten. In Summe stammen etwa 75 % des Möbelholzes, vor allem Buche und Zirbe, aus Österreich. Denn dort ist das Forstgesetz eines der weltweit strengsten, welches gemäß dem Nachhaltigkeitsprinzip zusätzlich die Wiederaufforstung nach der Holzernte vorschreibt.

Der Rest unseres Holzes kommt aus Deutschland, Ungarn und Kroatien. Die Herkunft aus nachhaltiger Holzwirtschaft muss transparent, rückverfolgbar und garantiert sein: entweder durch den Nachweis des Ursprungs in Österreich oder durch eine FSC- bzw. PEFC-Zertifizierung.

präzise Vermessung eines Werkstücks
Nahaufnahme von verschiedenen Holzteilen

Besser und ökologischer

Viele Möbelhersteller setzen auf möglichst schnelle und kostengünstige Produktion bei geringem Materialeinsatz. Unser Anspruch ist ein anderer: Wir wollen Möbel in hoher Qualität und mit möglichst geringer Umweltbelastung herstellen.
Im Möbelbau prüfen wir daher laufend, wie sich Materialien verantwortungsvoll einsetzen lassen. So reduzieren wir den Leimeinsatz, obwohl wir bereits besonders emissionsarme Leime verwenden. Auch beim Formaldehyd liegen unsere Möbel deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.

Wir arbeiten fast ausschließlich mit Massiv- und Vollholz; Span- und Holzfaserplatten kommen nicht zum Einsatz. Schrittweise ersetzen wir auch Mehrschichtplatten, etwa bei Sitzflächen von Polsterstühlen oder bei Betthäuptern. Stattdessen verwenden wir Konstruktionen aus Massivholzleisten und -stäben, die in unserer Tischlerei als Verschnitt anfallen. Diese Bauweise ermöglicht stabile und zugleich leichte Möbel und nutzt hochwertiges Holz effizient.
Diese Orientierung an klassischer Tischlerqualität zeigt sich auch in den Details. Bei Schubladenauszügen, Verriegelungen und Scharnieren setzen wir bevorzugt auf Holzkonstruktionen statt auf Metall oder Kunststoff. Das erfordert mehr handwerkliches Können und Fertigungsaufwand und sorgt für langlebige Möbel mit einer klaren, materialgerechten Gestaltung.

Hände halten Holzverbindungen

Möbel mit Qualität bedeutet planen, tüfteln, testen

Möbel mit Qualität bedeutet auch: Nie nachlassen! So sind unsere Holzkonstrukteure angehalten, ungefragt Vorschläge zur qualitativen und ökologischen Optimierung der Möbel zu machen. Einer von ihnen, Tischlermeister Josef Engel, sagte einmal, seine Arbeit bei Grüne Erde ist „pure Massiv- und Vollholztischlerei für gute Produkte, wo altes Wissen mit neuester Holzbearbeitungstechnik und höchstem ökologischen Bewusstsein verbunden ist. Dafür sind wir da, das ist unser Job. Planen, tüfteln, testen.

Wobei wir bei der letzten Station unserer Möbelproduktionskette angelangt wären: der Qualitätsprüfung. Verarbeitung, Verbindungen, Oberfläche, Funktionalität: Dass die strengen Qualitätskriterien unserer Möbel bis ins letzte Detail eingehalten werden, dafür sorgt Ewald Hutter. Er prüft anhand einer langen Checkliste so gut wie jedes in unserer Kärntner Tischlerei gefertigte Möbelstück. Dabei sind ein scharfes Auge, die fühlende Hand und lange Erfahrung unersetzlich. Und über die verfügt Hutter, ein Mann mit „Holzverstand“ und untrüglichem Gespür für Qualität, zweifellos: Er ist seit 1985 im Betrieb. Bei Stühlen wird auch die Stabilität getestet – in Form einer „forcierten Sitzprobe“.

„Waun a Sessl mich ausholtet, holtet er jedn aundan a aus“, sagt der großgewachsene Hutter selbstironisch im Kärntner Dialekt. Dazu kommt: Vor der Markteinführung werden alle Möbelprodukte auch nach DIN-Norm in unserem Prüflabor getestet

Ewald Hutter bei der Kontrolle eines Möbelstückes
genaue Vermessung von Holzteilen

Ein kleiner Keil mit großer Wirkung

Das „Grüne Erde-Urgestein“ Hutter erinnert sich: Eines Tages im Jahr 1987 bekamen er und seine Kollegen in der Tischlerei von der Geschäftsführung den dringenden Auftrag, sich eine einfache, solide, wieder lösbare und vor allem metallfreie Holzverbindung auszudenken. „Mia hauma daun fost die gaunze Nocht bis viere in da Fruah getüftelt und den Holzspannkeil entwickelt.“ Eine verblüffend effiziente, nur aus wenigen unscheinbaren Holzteilen bestehende Verbindung, die bis heute tausendfach für viele Grüne Erde-Möbel verwendet wird – etwa bei Schränken und Esstischen. 

Diese Verbindung wird ohne Spezialwerkzeug fixiert, hält felsenfest und lässt sich wieder lösen. Dadurch kann das Möbelstück ohne Funktionsverlust mehrfach zerlegt und zusammengebaut werden. Ein untrügliches Zeichen für die Güte und Qualität unserer Möbel. Sozusagen kein doppelter Boden, nichts wird versteckt, alles ist – wie Harry G. Frankfurt sagt – „durchdacht und genau so gefertigt, wie es sein sollte.“ Eben: Möbel mit Qualität.