• Deo ohne Aluminium

    Ein Deodorant bewahrt effektiv vor unangenehmem Schweißgeruch und vor nassen Flecken unter den Armen. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass nicht jedes Deo am Markt diesen Erwartungen gerecht wird und dabei schonend zur Haut ist. Grüne Erde-Deos enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, hemmen die Geruchsbildung, schützen sanft und sind vegan sowie aluminiumfrei.
  • Wissenswertes rund um Grüne Erde-Deos ohne Aluminium

    Das Deo – ein schützender Begleiter

    Schon am Morgen greifen wir zum Deo, um uns für den Tag bereit zu machen. Doch auch während des Tages, besonders vor wichtigen Terminen oder lediglich um uns frisch zu machen, tragen wir unseren schützenden Begleiter auf. Wir möchten uns wohl fühlen sowie unangenehme Gerüche und nasse Flecken unter den Armen vorbeugen.

    Deodorant vs. Antitranspirant

    • Deodorant

      Das Wort Deodorant kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Geruch weg“ (de = weg; odor = Geruch). Die in einem Deodorant ohne Aluminiumsalze enthaltenen Duftstoffe verhindern unerwünschte Körpergerüche, indem sie sicherstellen, dass der Schweiß geruchsfrei bleibt, verringern jedoch nicht den Schweißfluss.
    • Antitranspirant

      Im Gegensatz zum Deodorant setzt ein Antitranspirant schon einen Schritt früher an: Durch die enthaltenen Aluminiumverbindungen wie Aluminiumchlorid oder Aluminiumchlorhydroxide wird der Schweißfluss gehemmt und der obere Teil der Schweißdrüsenausgänge verengt. Die Hautporen in unseren Achselhöhlen sind demnach verstopft bzw. verschlossen und die Bakterien haben keine Nahrungsgrundlage, die sie zersetzen können. Das Schwitzen wird weitgehend reduziert und unangenehme Gerüche können erst gar nicht entstehen. In den letzten Jahren sind Aluminiumsalze in den Verruf geraten – zu Recht wie wir finden!

    Was bewirkt Aluminium in unserem Deo?

    • Durch die Verwendung von aluminiumhaltigem Deo greift man direkt in die Entgiftungsprozesse des Körpers ein. Der menschliche Körper nutzt einige Zonen zum Ausscheiden von Schadstoffen: die Achselhöhlen, die Kniekehlen oder auch die Stelle hinter den Ohren. Durch das Auftragen der Antitranspirante wird die Schweißbildung reduziert und wir können weniger davon absondern. Schädliche Substanzen, die im natürlichen Prozess ausgeschieden werden, bleiben im Körper.
    • “Aluminiumverbindungen werden aufgrund ihrer schweißhemmenden Wirkung in Antitranspirantien eingesetzt. Diese schweißhemmende Wirkung entsteht, da sich die Hautporen durch Aluminium zusammenziehen. Zudem bildet sich ein gelartiger Aluminium-Protein-Komplex, der temporär die Ausführgänge der Schweißkanäle blockiert.”
      Das Bundesamt für Risikobewertung bezieht folgende Stellung zu Aluminiumsalzen

    Aluminium im Körper

    Selten denken wir darüber nach, was wir unserem Körper mit der Verwendung eines aluminiumhaltigen Deos zumuten. Da es unter den Achseln warm ist, sind unsere Poren dort weit geöffnet. Chemikalien können so besonders leicht in unseren Organismus eindringen. Auch Verletzungen, wie sie bei einer Rasur entstehen, öffnen unsere Poren. Dies zeigt sich meist durch die sichtbare Reaktion in Form von Hautausschlägen oder Hautirritationen. Zudem trocknet ein Antitranspirant die Haut aus und macht sie anfälliger für Reizungen. Brennen und Jucken sind die Folge.

    Bereits in den Körper eingedrungenes Aluminium kann zum großen Teil nicht abgebaut werden und wird eingelagert. Meistens setzten sich die gefährlichen Substanzen in den Lymphknoten der Achseln ab oder gelangen über die Lymphbahnen in andere Körperregionen wie beispielsweise die Gelenkskapseln der Knie-, Hüft-, Wirbel-, Finger- oder Fußgelenke. Rheumatische Anzeichen können ein Resultat des Aluminiums sein.

    Häufiger jedoch gelangen die Aluminiumverbindungen in den Antitranspiranten durch die Lymphbahnen in die Brustdrüsen der Frauen. Verstopfungen und Stauungen sind eine mögliche Folge. Ob diese Aluminiumsalze auch zu Brustkrebs führen, ist noch nicht gänzlich untersucht. Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit kann leider keine Entwarnung geben. Bei näherem Interesse finden Sie hier den Stand der Forschungen.

    Das österreichische Gesundheitsministerium empfiehlt seit Juni 2014, vorsichtig mit aluminiumhaltigen Produkten umzugehen und diese im Alltag so weit wie möglich einzuschränken.

    Aluminium – weit verbreitet im Handel

    Aluminium findet sich leider nicht nur in Deos: Es ist allgegenwärtig. In Lebensmittelverpackungen, Medikamenten, Nahrungsmitteln und sogar im Trinkwasser stößt man auf das Metall.

    Da Aluminium eines der häufigsten Elemente der Erdkruste ist, taucht es in unterschiedlichen Mengen in fast allen Nahrungsmitteln auf. Mit dem Essen nehmen wir je nach Wohnort und Ernährung rund 15 Milligramm Aluminium pro Tag zu uns. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geht von einer unbedenklichen wöchentlichen Aufnahme von einem Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht aus. Das entspricht ca. 0,143 Milligramm pro Kilogramm und Tag. Dadurch überschreitet der größte Teil der Bevölkerung bereits mit dem Konsum von Lebensmitteln die als unbedenklich eingestufte Dosis – die tägliche Trinkwassermenge nicht inbegriffen.

    Der Dokumentarfilm Akte Alu des österreichischen Journalisten Bert Ehgartner nimmt den Zuseher mit auf eine Reise in die Welt des Aluminiums: Er beginnt bei der Gewinnung des chemischen Elements, erzählt von seinen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier sowie für die Umwelt und klärt über die Aluminium-Schmelze auf.

    Alternativen zu Aluminium

    • Um nicht gänzlichen auf das Deo, einen schützenden Begleiter in unserem Alltag, verzichten zu müssen, gibt es natürliche Mittel ganz ohne Aluminiumsalze.
    • Basische Mineralien

      Das saure Milieu des Schweißes wird neutralisiert und das Wachstum der geruchsbildenden Bakterien unterbunden. Dadurch kann kein Schweiß entstehen.
    • Ätherische Öle

      Pflanzliche Extrakte sowie ätherische Öle verhindern den enzymatischen Abbau des Schweißes sowie eine unangenehme Geruchsbildung.
      Unser Tipp: Teebaumöl hat die hervorragende Eigenschaft, Pilze und Bakterien zu bekämpfen. Als natürliche Alternative naturreines Teebaumöl mit Wasser vermengen und sanft auf die Achselhöhlen auftupfen.
    • Pflanzliche Wirkstoffe

      Auch eigen entwickelte Kombinationen aus Pflanzenstoffen sind ein natürliches Mittel gegen Schweiß - ohne Aluminium. Sie reduzieren den Schweißgeruch und mindern die Ausschwemmung der Flüssigkeit.
    • Keine gute Alternative bieten Deo-Kristalle, die als Ersatz für aluminiumhaltige Antitranspirante vermarktet werden und weit verbreitet sind. Diese Produkte bestehen aus bis zu 30 % Alaun – einer Form von Aluminiumsalzen. Damit sind sie sogar schädlicher als die meisten Deos, die „nur“ rund 7 % Aluminium enthalten. Daher raten wir von Deo-Kristallen ab.

      Unser Tipp: Setzen Sie auf Bio-Deodorants mit sanften Formeln. Diese werden speziell für die schonende Pflege und effektive Wirkung auf natürliche Weise hergestellt. Zudem sollten Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene, Paraffine, Triclosan oder synthetische Duftstoffe vermieden werden.

    Fazit

    Ein Deo sollte neben seinen effektiven Funktionen auch gesundheitlich unbedenklich sein und unsere Haut zart pflegen. Wir sind davon überzeugt, dass aluminiumfreie Deodorants ohne synthetischen Duft- und chemischen Wirkstoffen unsere Haut natürlich umsorgen und unseren Organismus behutsam unterstützen.