• Fertigung von Grüne Erde-Polstermöbeln

  • Unsere Polstermöbel bestehen durch und durch aus Naturmaterialien: vom soliden Corpus aus Vollholz über die komfortable Polsterung aus Schurwolle, Kokosfasern und Naturlatex, bis zum hautfreundlichen Bezug aus Schurwoll- oder Hanfgewebe.
  • Aber nicht nur das Material, auch die Art der Herstellung zeichnet unsere Polstermöbel aus: Sie werden in aufwendiger Handarbeit in unseren Werkstätten gefertigt – von Menschen wie Gerhard Sandheigl und Elvira Aitzetmüller, die über reichlich Erfahrung, Materialwissen und handwerkliches Geschick verfügen.


  • Die Corpusse für Sofas, Hocker, Polsterstühle und Polsterbetten werden in unserer Kärntner Tischlerei bzw. in einem slowenischen Partnerbetrieb handwerklich gefertigt. Dabei arbeiten wir mit solide verleimten Holzverbindungen. Die sichtbar bleibende Holzoberfläche wird von Hand mit natürlichem Pflegeöl eingelassen.

  • Zahlreiche, geschickte Handgriffe

    Dann gelangen die Corpusse in unsere Möbeltapezierwerkstätte in der Grüne Erde-Welt im oberösterreichischen Almtal, wo sie in sorgfältiger Handarbeit gepolstert und bezogen werden.

    Unsere Polsterungen bestehen ausschließlich aus Naturmaterialien: Schurwollvlies bzw. -filz, Naturlatex, Kokoslatex. Wir verzichten konsequent auf Metallfedern, Polyurethan-Schaumstoffe und Synthetikfasern. Anders als bei konventionellen Polstermöbeln können die Teile der Polsterung aus natürlichen Rohstoffen nicht einfach vorgeschäumt und verklebt werden. Vielmehr müssen die aufwendig zugeschnittenen Teile in Handarbeit Stück für Stück, Schicht für Schicht, Streifen für Streifen auf den Corpus aufgetragen und fixiert werden.

    Beim Polstern kommen zuerst die elastischen Naturlatex- und die kompakten Kokoslatexteile auf den hölzernen Unterbau. Dann die weichen, luftigen und saugfähigen Schurwollvliese. Deren Ränder und Zipfel werden von unseren Möbeltapezierern mit zahlreichen geschickten Handgriffen sauber in den Ecken, Fälzen, Beugen und Spalten des Holzcorpus' und der zuvor aufgebrachten Polstermaterialien verstaut, bis alles eine kompakte Form hat.

  • Sitzt wie ein Taucheranzug

    Die Polstermöbelbezüge aus Naturgeweben werden in unserer Schneiderei – direkt neben der Polsterei – zugeschnitten und genäht. Da die Bezüge wie angegossen sitzen müssen, sind sie sehr knapp geschneidert. So bleibt den Möbeltapezieren nicht viel Spielraum beim Beziehen der Stoffe, das an das Anziehen eines Taucheranzuges erinnert: X-mal müssen sie zupfen und ziehen, abwechselnd von oben und unten in den Corpus greifen, sich die Arme kunstvoll verrenken, oft blind ertasten, wo welches Zipfelchen Stoff am besten zu erwischen und in welche Richtung es zu trimmen ist.

    Einerlei, welches Sofa, welcher Polsterstuhl oder Hocker, einerlei, welcher Bezugsstoff: Am Schluss muss das Ganze immer gut aussehen. Das heißt: Der Bezug ist rundherum straff gespannt, die Polsterung fühlt sich schön prall an, die Nähte verlaufen exakt. Das alles perfekt hinzubekommen, liegt buchstäblich in der Hand der Möbeltapezierer.
  • Transparent & lückenlos

    Welche Rohstoffe verarbeiten wir für ein konkretes Polstermöbel? Wo kommen diese her? Sind sie zertifiziert: kbA, kbT, GOTS ... ? Wo wird dieses Sofa, dieser Polsterstuhl, dieses Polsterbett gefertigt? Detaillierte Antworten auf diese Fragen finden Sie bei jedem einzelnen Möbel! So können Sie die Herkunft der Materialien nachvollziehen.
  • Polstermöbelfertigung: durch und durch Handarbeit

    • Die Menschen hinter unseren Produkten

      “Man muss für diese Arbeit viel Fingerspitzengefühl haben.”


      • Zwar liegen Garnspulen, Kordeln, Nadeln, Scheren, Spezialmesser und Hämmer griffbereit. Aber das wichtigste Werkzeug des Möbeltapezierers ist und bleibt die Hand. Schauplatz: die Grüne Erde-Polstermöbelwerkstätte im oberösterreichischen Almtal.

        Hier werden alle Sofas, Fauteuils, Hocker und Lounge Chairs von Spezialisten gepolstert und tapeziert – in reiner Handarbeit. Das braucht seine Zeit: etwa So können von einem einfachen Hocker vielleicht bis zu zehn Stück pro Tag, vom aufwendigen Polsterbett Filomena oder von einem großen Ecksofa nur eines pro Tag gefertigt werden. „Wir arbeiten nicht auf Lager, jedes Polstermöbel ist eine individuelle Einzelanfertigung für den jeweiligen Kunden“, sagt Gerhard Sandheigl, Leiter der Grüne Erde-Möbeltapeziererei und seit 2004 bei uns im Betrieb.



      • Die Reihenfolge, in der die Polstermöbelteile (Armlehnen, Sitzfläche, Rückenlehne etc.) bezogen werden, ist für die spätere Passform des Bezuges entscheidend. Denn bei einer falschen Reihenfolge würden sich die Tapezierer den Zugriff auf bestimmte Stoffteile und die Erreichbarkeit bestimmter Ecken und Nischen des Sofacorpus’ vorzeitig selbst verbauen. Das Möbeltapezieren erfordert also nicht nur geschickte Hände, sondern auch logisches Denken und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen.

        Bis ein Möbel fertig gepolstert und bezogen ist, wird es zig-mal auf der Arbeitsbühne gedreht, gekippt und gewendet. Hunderte Handgriffe sind nötig, jeder sitzt perfekt, nahezu blind. „Man muss für diese Arbeit viel Fingerspitzengefühl haben“, sagt Sandheigl mit spürbarem Handwerkerstolz. Dabei kommt einem das im oberösterreichischen Almtal gebräuchliche Dialektwort in den Sinn: der „Foachtl“, was ins Hochdeutsche übersetzt soviel bedeutet wie "Können und Erfahrung im Handwerk“.

        Nun steht es da, das fertige Polstermöbel: durch und durch Handarbeit, durch und durch Qualität. „Die Reklamationen, die wir pro Jahr haben, kann man an einer Hand abzählen“, so Gerhard Sandheigl. Und mit Handarbeit kennt er sich aus.

  • Das Maß der Dinge

    • Die Menschen hinter unseren Produkten

      Die Bezüge unserer Polstermöbel sitzen wie ein perfekt geschneiderter Maßanzug.


      • Als gelernte „Herrenkleidermacherin“ weiß Elvira Aitzetmüller: Ein perfekt sitzender Maßanzug verleiht Würde, Ausstrahlung, und unterstreicht die Persönlichkeit. Ähnlich ist es mit den Stoffbezügen für unsere Sofas, Polsterstühle, Hocker und Polsterbetten. Auch diese Bezüge aus Schurwoll- bzw. Hanfgeweben müssen sitzen wie auf den Leib geschneidert: perfekt verarbeitet, nicht zu locker, nicht zu straff, auch in den „Innenkurven“ der Möbel smart anliegend.

        Wie bei einem Herrenanzug oder einem Damenkostüm entwickelt Elvira für den Bezug jedes neuen Polstermöbels einen Schnitt. Dafür nimmt sie Maß am gepolsterten Möbel, schneidet die Stoffteile zurecht, steckt sie wie an einer Kleiderpuppe fest, prüft, wie sie sitzen, zeichnet Änderungen an, nimmt den Stoff wieder ab, überarbeitet ihn. So geht das fünf- bis sechsmal bis zum optimal sitzenden Schnitt, aus dem dann Zuschnittschablonen aus Holz entstehen – für alle weiteren Bezüge des jeweiligen Polstermöbelmodells. Dabei arbeitet Elvira eng mit den Möbeltapezierern zusammen, die die Bezüge weiterverarbeiten.



      • Obwohl alle Polstermöbelbezüge aus Schurwolle gewebt sind, fühlen sich doch nicht alle gleich an und verhalten sich auch nicht gleich. Es kommt auf die Bindungsart des Gewebes an: Leinwand-, Köper-, Panama- oder Fischgratbindung. Der eine Stoff ist ein wenig lockerer, elastischer, der andere etwas kompakter. Das voraussichtliche Verhalten des jeweiligen Bezugsstoffes am Polstermöbel muss schon beim – fadengeraden! – Zuschnitt berücksichtigt werden.

        Das Ganze ist nicht so einfach, wie das Endergebnis – ein perfekt sitzender Möbelbezug – nahelegt. Man braucht handwerkliche Fertigkeit, Liebe zum Detail, Genauigkeit, Geduld, ein gutes Gespür für Naturstoffe und viel Erfahrung. Elvira ist seit 1995 Jahren bei uns.

  • Eine Auswahl unserer Polstermöbel

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