• Das ganze Spektrum der Beleuchtung

  • Die Frage nach der richtigen Lichtquelle ist facettenreich. Sie berührt so unterschiedliche Themen wie Lichtentwicklung und -funktion, menschlicher Biorhythmus und Energieeffizienz. Auf dieser Seite bringen wir für Sie Licht ins Dunkel.
  • Allgemeines zum Thema Licht

    • Jeden Tag aufs Neue dämmert es herauf, begleitet uns einige Stunden durch den Tag und zieht sich dann oft stimmungsvoll zurück, um uns in die Dunkelheit zu entlassen – das Licht. Es kommt und geht mit der Sonne, es ermöglicht uns das Sehen und gliedert unseren Alltag. Es wirkt auf unseren Biorhythmus und unsere Wahrnehmung.

      Weil die Bedeutung des Lichts für uns so wichtig und seine Funktionen so vielseitig sind, hat der Mensch sich nicht mit der Sonne, dem Mond und den Sternen begnügt, sondern weitere Lichtquellen geschaffen und diese kontinuierlich verbessert – bis hin zur energiesparenden LED. Moderne Lichtquellen sind Alltagshilfe und Faszination, Ästhetik und Behaglichkeit, Physik und Poesie, kreativer Raum und kunstvolle Inszenierung.
    • Was ist Licht?

      Physikalisch betrachtet ist Licht eine elektromagnetische Strahlung. Mit dem menschlichen Auge sehen wir nur einen Teil des Spektrums, nämlich Wellenlängen zwischen ca. 380 und 780 Nanometern. Außerhalb davon liegen infrarotes und ultraviolettes Licht. Das Licht, das wir sehen können, erscheint uns je nach Wellenlänge, Einfallswinkel, Intensität und Brechung wärmer oder kälter, heller oder dunkler, es kann größere oder kleinere Flächen ausleuchten, direkt oder indirekt seine Wirkung entfalten.
    • Watt, Lumen, Lux: Hauptsache, es leuchtet?

      Um das richtige Licht für den jeweiligen Zweck zu finden, benötigen wir Informationen über die Leistungsfähigkeit der Lichtquelle, die Farbtemperatur und die Fläche, die beleuchtet wird. Leuchtmittelhersteller machen verschiedene Angaben, mit denen sie die Eigenschaften ihrer Produkte beschreiben:

      Lumen (lm) Lichtleistung einer Lichtquelle. Je höher die Leistung, desto heller das Licht.

      Lux (lx) Lichtleistung auf einer bestimmten Fläche. Ein Lux ist das Gleiche wie Lumen pro Quadratmeter. Mit Lux wird die Lichtmenge gemessen, die in einem Bereich sichtbar ist.

      Watt (W) Energieumsatz. Früher war die Leistungsaufnahme vergleichbar mit der abgegebenen Lichtleistung. Deshalb konnte man mit der Watt-Angabe die Helligkeit des Lichts abschätzen. Heutzutage gibt es energiesparende Leuchtquelle, die mit wenig Watt eine hohe Leistung erbringen.

      Kelvin (K) Farbtemperatur. Ob wir ein Licht als warm oder kalt empfinden, hängt von dieser Angabe ab. Ein Kerzenlicht liegt bei ca. 1200 K, der blaue Himmel bei ca. 9000 K.

      Manchmal ist auf Leuchtmitteln auch die Angabe Ra (Referenzindex allgemein) oder CRI (Colour Rendering Index) zu finden. Hierbei handelt es sich um den Farbwiedergabeindex, d.h. wie naturgetreu die Lichtquelle Farben wiedergibt. Dies kann beispielweise interessant sein, wenn man sich vor Sonnenaufgang anzieht und sehen möchte, ob die Kleidung farblich zueinander passt. Ein Wert von Ra gleich 100 bezeichnet eine naturgetreue Wiedergabe.

      • Die verschiedenen Farbtemperaturen

        Warmweiß < 3300 Kelvin
        Wird oft zu Hause verwendet, da das Licht als gemütlich und behaglich empfunden wird.

        Neutralweiß 3300 - 5300 Kelvin
        Wird oft in Geschäftsräumen und Büros verwendet, wo eine gute Ausleuchtung und eine sachliche Atmosphäre gewünscht sind.

        Tageslichtweiß > 5300 Kelvin
        Wird in größeren Geschäften, Werkstätten und in der Landwirtschaft genutzt, wo eine technische oder tageslichtähnliche Beleuchtung sinnvoll ist.
  • Tipps für die Beleuchtung

      • Drei Tipps für die Beleuchtung in Ihrem Wohnzimmer

        Das Wohnzimmer ist der Ort, in dem sich das Leben zu Hause abspielt. Hier wird geredet und gelesen, Gäste empfangen, gespielt, ein Film angeschaut, telefoniert und geruht. Die vielen Nutzungsarten bedürfen einer flexible Beleuchtung und einer Kombination aus direktem und indirektem Licht.

        1) Die optimale Beleuchtung erreichen Sie durch die Verwendung von drei verschiedenen Lichtquellen, die dezentral angeordnet sind:
        • Akzentbeleuchtung: Die punktuelle Beleuchtung erzeugt eine interessante Stimmung und gibt dem Raum Tiefe.

        • Arbeitsbeleuchtung: Sie konzentriert das Licht dort, wo wir uns selbst konzentrieren wollen, zum Beispiel beim Stricken oder Lesen auf dem Sofa.

        • Hintergrundbeleuchtung: Hohe Kontraste zwischen hell und dunkel sind schlecht für die Augen. Ein indirektes Raumlicht, zentral oder dezentral angeordnet, ist das verbindende Element zwischen Akzent- und Arbeitslicht. Achten Sie deshalb auf sanfte Helligkeitsunterschiede in Ihrem Wohnzimmer, beispielsweise eine Lichtquelle hinter oder neben dem Fernsehgerät.

        2) Verwenden Sie Leuchtmittel mit warmweißem Licht (> 3300 K) und einer ausreichenden Helligkeit (Lumen) für eine indirekte Beleuchtung. Die Lumen sind dabei von der Größe der reflektierenden Fläche abhängig. Je größer diese ist, umso höher sollte der Wert sein. Für die Grundbeleuchtung in Wohnzimmer reichen in der Regel 100 bis 150 lm/m². In der Küche oder dem Bad ist ein etwas höherer Wert von 200 bis 300 lm/m² empfehlenswert.

        3) Für direkte Beleuchtung an einem gemütlichen Leseplatz ist vor allem die Helligkeit der Lichtquelle entscheidend. Für augenschonenden Lesegenuss ist ein Wert von mindestens 300 bis 500 lm empfehlenswert. Wenn Sie gerne Bilder, Zeichnungen und Abbildungen anschauen oder entsprechende Lektüre genießen möchten, achten Sie zudem auf die Farbechtheit Ihrer Lichtquelle und wählen Sie ein Leuchtmittel mit einem Ra-Wert von mindestens 90.
      • Drei Tipps für die Beleuchtung in Ihrem Schlafzimmer

        Lesen, aufwachen, anziehen und Kleidung sortieren - nur wenn Sie schlafen, sollte es im Schlafzimmer wirklich dunkel sein. Bei allen anderen Tätigkeiten tun Sie sich mit der richtigen Beleuchtung leichter und schonen Ihre Augen.

        1) Verwenden Sie Leseleuchten, die direktes Licht erzeugen, dabei aber nicht blenden.

        2) Eine zentrale Beleuchtung in Form einer Deckenleuchte (z. B. eine Hängeleuchte) spendet Licht zum Ankleiden oder Umziehen.

        3) Die Möglichkeit, das Licht zu dimmen, bietet viele Vorteile:
        • Wenn Sie zu unterschiedliche Zeiten aufstehen oder schlafen gehen, können Sie bzw. Ihr Partner oder Ihre Partnerin bei stark gedimmten Licht den Raum ausreichend gut erkennen, ohne die andere Person zu stören.
        • Mit einem Dimmer können Sie nach Belieben zwischen sanftem Licht und funktioneller Beleuchtung wechseln, beispielsweise kann die Helligkeit der Lichtquelle so eingestellt werden, dass sie zum Abstimmen der Farben ihrer Kleidungsstücke ausreicht.
    • Licht wirkt! Aber wie?

      Sonnenuntergänge gehören vermutlich zu den meist fotografierten Motiven weltweit. Ein feuerroter Ball am Horizont taucht die Umgebung in ein warmes Licht, Kontraste werden weicher, Schatten länger, die Welt um uns herum leiser, scheinbar alles kommt zu Ruhe. Tatsächlich lässt sich diese subjektive Wahrnehmung auch biologisch untermauern, denn Licht wirkt auf unseren Hormonhaushalt.

      Je nach Tageszeit besitzt das Licht andere Farbanteile, die den menschlichen Organismus beeinflussen. Steht die Sonne direkt über uns, enthält das Licht einen hohen Blauanteil. Dieser reduziert die Produktion des Schlafhormons Melatonin – wir fühlen uns wacher und sind aktiver. Morgens und abends sehen wir hingegen mehr rötliches Licht, was das Melatonin fördert. Wir werden müde und unser Körper stellt sich auf Schlaf ein.

      Künstliche Lichtquellen können diese Wirkung nachempfinden. Daher sollte bei der Beleuchtung von Räumen auf die Wirkung und die Funktion des Lichts geachtet werden. Ein modernes Konzept, das auf dieser Erkenntnis beruht, ist Human Centric Lighting (HCL). Die Wirkung des sich verändernden Tageslichts wird dabei möglichst genau in Innenräume übertragen, um beispielsweise am Arbeitsplatz die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden zu optimieren.
    • Kriterien für die optimale Beleuchtung

      Die Beleuchtung in den eigenen vier Wänden ist ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:
      Die Helligkeit des Lichts (Lumen), die Farbe (Kelvin) und wie echt das Licht Farben wiedergibt (Ra).

      Hinzu kommen weitere Aspekte, die beeinflussen, wie das Licht wirkt und wie wir uns wohlfühlen. Dazu zählen vor allem die Positionierung des Lichts im Raum und die Verteilung von direktem und indirektem Licht. Hängeleuchten und Stehleuchten können sowohl direktes als auch indirektes Licht spenden. Bodenleuchten sind prädestiniert für indirekte Beleuchtung, während Lese- und Schreibtischleuchten die direkte Arbeitsbeleuchtung zu Aufgabe haben.

      Auch die Beschaffenheit der Leuchte selbst, die verwendeten Materialien oder die Form des Lampenschirms, haben Auswirkung auf die Lichtwirkung. Mit Malla hat Grüne Erde eine Leuchte kreiert, die Licht poetisch in Szene setzt. Durch einen Holzrahmen und einen halbtransparenten Lampenschirm aus Schurwolle ergeben sich im Schein des Lichts lebendige Strukturen.
  • Über Grüne Erde-Leuchten

    • Zeitgemäße Formgebung, raffinierte Details, Naturmaterialien und handwerkliche, regionale Fertigung: Leuchten von Grüne Erde können mehr als leuchten.

      Von Katsura, unserer ersten Leuchte 1992, bis zu neuen Modellen wie Torasu und Malla: Alle Grüne Erde-Leuchten werden von Designern exklusiv für uns gestaltet, im eigenen Haus entwickelt und aus „einfachen“ Materialien wie Holz, Glas oder Papier handwerklich aufwendig gefertigt.
    • Funktionalität und Ästhetik

      Durchdachte Gestaltung, sauber gedrechselte und verleimte Teile aus heimischem Holz, mundgeblasene Glasschirme und raffinierte Details wie textilummantelte Kabel verleihen den Leuchten neben alltagstauglicher Funktionalität und Langlebigkeit einen hohen ästhetischen, sinnlich erfassbaren Wert.

      Dabei verzichten wir – mit Ausnahme der Leuchtmittelfassungen – auf Metall und Kunststoff, was unsere Leuchten wohl einzigartig macht. Holz als Baumaterial für Leuchten zu verarbeiten, ist sehr anspruchsvoll, erfordert viel Erfahrung und Know-how in Bezug auf dieses Naturmaterial und dessen Verarbeitung, reagiert doch Holz auf Wärme anders als etwa Metall. Filigrane, zarte, dennoch ausreichend stabile Leuchtenteile sind aus Holz ungleich schwerer zu fertigen als etwa aus Kunststoff. Es ist eine Gratwanderung zwischen Designanspruch und technischer Machbarkeit.
    • Regionale Kooperation

      Bei der Leuchtenproduktion setzen wir seit vielen Jahren auf regionale Kooperation: Die Holzteile werden hier bei uns im oberösterreichischen Almtal in der Drechslerei von Rudi Prohaska produziert. Die Endfertigung der Leuchten übernimmt 2F, ein international renommierter Leuchtenhersteller im salzburgerischen Abtenau, rund 90 km von uns entfernt. Der 70-Mitarbeiter-Betrieb entwickelt insgesamt etwa 2.500 verschiedene Leuchtentypen pro Jahr. Hier findet man 15 verschiedene Handwerke unter einem Dach. 2F hat sich auf die handwerkliche Produktion von individuellen Leuchten spezialisiert und ist damit der perfekte Partner für Grüne Erde.

      In enger Abstimmung mit unseren Produktmanagern und dem jeweiligen Leuchtendesigner übernimmt 2F die technische Detailplanung, das CAD (Computer Aided Design), das Rendering (Vorausberechnung der Leuchten am Computer mithilfe einer dreidimensionalen virtuellen Darstellung), die Koordination der beteiligten Handwerksbetriebe (Drechslerei, Glashütte ...), sowie die Prototypen- und Kleinserienfertigung.
  • Warum Grüne Erde auf LED-Leuchtmittel setzt

    Seit der Erfindung der Glühbirne hat sich elektrisches Licht beständig weiterentwickelt. Unsere künstlichen Leuchtquellen sind heute variabler, langlebiger, leistungsstärker und – vor allem – energieeffizienter.

    Mit bis zu 130 Lumen pro Watt und einer Lebenserwartung von etwa 25.000 Betriebsstunden sind LEDs (Light Emitting Diode) derzeit die effizientesten Leuchtmittel, die im Handel erhältlich sind. Während eine Glühlampe 40 Watt benötigt, um 430 lm zu erzeugen, kommt eine LED-Leuchte mit nur fünf Watt auf vergleichbare 400 lm.

    Als Öko-Pionier, der seit über 35 Jahren für einen fairen Umgang mit natürlichen Ressourcen und ein nachhaltiges Wirtschaften steht, ist die LED für uns deshalb das umweltfreundliche Leuchtmittel der Zukunft. Noch besser ist nur das Tageslicht, denn das gibt es auf der ganzen Welt für alle umsonst.
  • Die Menschen hinter unseren Produkten

    • Die Quadratur des (Licht)Kreises

      • Seit 2008 fertigt die Manufaktur 2F für uns Leuchten, die höchste funktionelle, ästhetische und ökologische Ansprüche erfüllen müssen. Ein Gespräch mit Hans Buchegger von 2F über diese "Quadratur des (Licht)Kreises".


        • Was macht die Produktion von Leuchten für Grüne Erde so herausfordernd?

          Hans Buchegger: Viele Materialien, die wir sonst für Leuchten verwenden, etwa Metalle oder Kunststoffe, sind für Grüne Erde tabu. Es braucht daher viel Phantasie und Kreativität, um diese ‚verbotenen‘ Materialien durch ökologische zu ersetzen. Die Leuchten müssen ja auch garantiert lebenslang repariert werden können und nicht nur für die übliche
          2-Jahresgarantie halten.

          Wie muss eine nicht nur funktionell und ästhetisch, sondern auch ökologisch nachhaltige Leuchte beschaffen sein?

          Hans Buchegger: Jeder in einer Grüne Erde-Leuchte eingesetzte Teil muss auf nachhaltige Materialität und auf Herkunft geprüft werden. Konstruktive Teile, Oberflächenbearbeitung, elektrische Komponenten und auch Verpackungsmaterial müssen diesen Kriterien entsprechen. Und das bereitet uns in der Entwicklungszeit manchmal schlaflose Nächte ...

          Sie fertigen nach wie vor in Abtenau, Salzburg. Gehört für Sie auch die regionale Fertigung zu "ökologisch und nachhaltig"?

          Hans Buchegger: Leider ist es gerade bei Leuchten in den letzten Jahrzehnten zu großflächigen Verlagerungen der Produktion nach China gekommen. Aber wir haben in der Corona-Zeit eine Trendumkehr bemerkt. ‚Regional hergestellt‘ ist wieder ein Qualitätsmerkmal geworden. Mit der regionalen Wertschöpfung steigt auch die Wertschätzung für das Produkt.

          Alle Grüne Erde-Leuchten sind zum Teil aus Holz gefertigt. Ist das nicht ein sehr anspruchsvolles Material für Leuchten?

          Hans Buchegger: Holz ist ein schwieriger, aber auch ein lebendiger Werkstoff für Leuchten. Man muss sich damit beschäftigen und dann kann man gut damit arbeiten. Vor 50 Jahren wurde unser Unternehmen mit der Produktion von Holzleuchten gegründet, und mit der Grünen Erde erlebt es eine Renaissance. Da sieht man: Holz braucht Zeit!

          Was ist das Wichtigste an einer Leuchte: Design, Langlebigkeit, technische Features wie Dimmbarkeit ...?

          Hans Buchegger: Eine Leuchte soll das Lagerfeuer unserer Vorfahren nachahmen. Die wichtigste Aufgabe einer Leuchte ist es daher, Stimmung zu erzeugen. Natürlich hat sie auch eine große gestalterische Aufgabe und hilft, Wohnräume zu akzentuieren.

          Wie man hört, hat das Grüne Erde-Projekt "Plastikfrei" Ihren Betrieb motiviert, alle Leuchten kunststofffrei zu verpacken?

          Hans Buchegger: Wir haben von Grüne Erde die Aufgabe bekommen, plastikfrei zu werden. Wir haben eine CNC-Kartonzuschneidemaschine angeschafft, die auftragsbezogen Verpackung und Einlagen produziert. Damit gelingt es uns in den nächsten zwei Jahren, gänzlich auf Kunststoffe in der Verpackung zu verzichten.

          Wie zeigt sich das Ökologiebewusstsein sonst noch in Ihrem Unternehmen?

          Hans Buchegger: Wir haben ca. 200 KWp Solarpaneele auf unserem Firmengebäude montiert und produzieren damit an schönen Tagen unseren Strom selbst. Die Umstellung der Fahrzeuge unserer Vertriebsmannschaft auf Elektro ist fast abgeschlossen. Die Heizung des Gebäudes erfolgt mit Hackschnitzeln aus der Region. Weiters übernehmen wir die Fahrtkosten, wenn Mitarbeiter mit Bus oder Bahn zur Arbeit kommen.
    • Regional gefertigt

      • Aus heimischem Holz entstehen im oberösterreichischen Almtal
        ebenso filigrane wie stabile Bauteile für Grüne Erde-Leuchten.


        • Drechslermeister Rudi Prohaska ist für uns „ein Mann der ersten Stunde“: Bereits Mitte der 1980er-Jahre drechselte er die Kugelfüße für unser – heute schon klassisches – „Elfenbett“. Der agile 71-Jährige – sanfte Stimme, weißer Philosophenbart – lebt und arbeitet in der von ihm vor rund 35 Jahren renovierten „Tracker Mühle“ an der Alm in Scharnstein, etwa zehn Gehminuten von Grüne Erde entfernt: Das nennt man regionale Kooperation.

          Heute werden in Rudis kleinem 3-Mann-Betrieb die anspruchsvollen Holzteile für Grüne Erde-Leuchten wie Torasu, Arnia, Malla oder Avo gefertigt. Drechseln ist immer eine Gratwanderung: Wie weit kann man mit Holz gehen, wie filigran dürfen, wie stabil müssen die Teile sein? Denn was man vom Werkstück einmal abgedreht, weggeschnitten, -gefräst oder -geschliffen hat, ist für immer weg!



        • Für ihn war Qualität immer das oberste Gebot. „Seit mehr als 35 Jahren reißen wir uns einen Haxn aus für unsere Kunden, sind immer da, auch wenn’s brennt, liefern beste Qualität, stets pünktlich“, so Rudi Prohaska. Grüne Erde-Produktmanager waren immer sehr streng. Dass bald nicht mehr jeder Teil aus seiner Werkstatt einzeln kontrolliert wurde, wertet der Drechslermeister als Vertrauensbeweis.

          „Für hohe Qualität braucht man natürlich auch eine Maschinenausstattung auf dem Stand der Technik, sagt Rudi Prohaska. „So ein 5-Achs-CNC-Drechselautomat kann heute Dinge, die ich mir vor 20 Jahren nicht einmal vorstellen konnte.“ Ebenso wichtig aber seien nach wie vor Erfahrung, das richtige Auge und Fingerspitzengefühl. Das Handwerk werde also sicher nicht aussterben, so der Drechslermeister. Es ist für viele Arbeitsschritte einfach unverzichtbar. Etwa in der Prototypenfertigung, oder bei der Perfektionierung von maschinell produzierten Werkstücken. So werden die Feinarbeiten aller Grüne Erde-Leuchtenteile von Hand erledigt.

          Lesen Sie mehr über Beleuchtung und die Fertigung von Grüne Erde-Leuchten.