Arbeiten Sie auch im Home-Office? Unsere Tipps für mehr Produktivität zuhause

  • Unser tägliches Leben und unser Arbeitsplatz haben sich in der letzten Zeit stark verändert, alte Routinen sind Vergangenheit und neue noch nicht wirklich definiert. Viele haben die Möglichkeit, ihren Beruf weiterhin auszuüben – von zuhause aus. Damit auch Sie konzentriert, strukturiert und motiviert in den Tag starten, haben wir einige Tipps und Inspirationen für Sie gesammelt. Viel Freude beim Entdecken und Stöbern, Probieren und Umsetzen!
  • 5 Tipps für mehr Konzentration und Motivation

    • Bereits nach kurzer Zeit ist klar: Das Arbeiten von zuhause bringt auch Nachteile mit sich – wie Ablenkungen, die überall lauern, fehlende Selbstkontrolle, die manchmal kaum aufzubringen ist oder Überforderung, weil Berufs- und Privatleben verschwimmen. Wir teilen unsere Erfahrungen mit Ihnen, um auch von zuhause aus erfolgreich – und mit viel Leichtigkeit – arbeiten zu können.


        • 1. Einen Arbeitsplatz einrichten

          Bestenfalls haben Sie einen eigenen Raum, welcher sich als neuer Arbeitsplatz eignet. Auch eine ruhige Ecke im Wohn-, Ess- oder Gästezimmer kann mit etwas Inspiration sowie Mut zur Veränderung schnell und mühelos umfunktioniert werden. Ruhe, Ordnung und ausreichend Tageslicht ermöglichen Ihnen zudem, Ihre täglichen To-dos fokussiert abzuarbeiten.
          Für die optimale Trennung zwischen Beruflichem und Privatem sorgt ein eigener Schreibtisch. Dadurch befindet man sich gedanklich bewusst bei der Arbeit. Auch Raumteiler erschaffen einen Arbeitsraum, der Ihnen mehr Konzentration schenkt.
        • Es sind aber auch die kleinen Dinge, die uns das Arbeiten im Home-Office erleichtern:

          • Wenn möglich, wählen Sie einen Platz, der Ihnen einen Blick aus dem Fenster oder zur Tür ermöglicht. In dieser Position fühlen wir uns evolutionär gesehen am sichersten und behalten stets den Überblick.

          • Auch die Umgebung beeinflusst uns maßgeblich: Teppiche und Pflanzen sorgen dafür, dass wir uns wohlfühlen.

          • Kleinmöbel aus naturbelassenem Holz sorgen nicht nur für mehr Ordnung, sondern bringen uns auch ein Stück Natur in die eigenen vier Wände. Dies beruhigt den Geist und schafft Platz für neue Ideen.

          • Versuchen Sie, in Ihr Home-Office so viel natürliches Licht wie möglich zu integrieren. Hochwertige Leuchten sorgen in Kombination mit dem Tageslicht für ein angenehmes Ambiente.
        • 2. Aller Anfang ist schwer: Entspannt in den Tag Starten

          Nachdem Sie sich einen ruhigen Ort zum Arbeiten erschaffen haben, ist es wichtig, bewusst in den Tag zu starten. Wachen Sie entspannt auf, nehmen Sie sich Zeit für ein Frühstück und machen Sie sich in Ruhe Gedanken, wie Sie Ihren Tag organisieren möchten. Der Morgen setzt den Grundstein für Ihren weiteren Tagesablauf – umso wichtiger, etwas mehr Gelassenheit in die ersten Stunden des Tages zu bringen.
        • 3. Mit Fokus und Konzentration arbeiten

          Was möchten Sie am Ende des Tages erreicht haben? Nutzen Sie To-do-Listen, Erinnerungsfunktionen oder Reminder, um Ihren Zielen näher zu kommen. Auch das Denken in Intervallzeiten kann Sie unterstützen, motiviert Projekte zu beenden: 50 Minuten fokussiert arbeiten, 10 Minuten bewusst Pause machen.
        • 4. Auf die Körperhaltung achten

          Auch zuhause gilt: Achten Sie auf Ihre Körperhaltung. Arbeiten auf dem Sofa oder in einem gemütlichen Sessel kann bereits nach kurzer Zeit Schmerzen im Rücken und im Nacken hervorrufen. Umso wichtiger ist es, auch zuhause auf eine ergonomische Arbeitsumgebung zu achten.
        • 5. Grenzen setzen

          Auch wenn Sie im Home-Office arbeiten, sollten Sie klare Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben setzen: Arbeiten Sie tagsüber fokussiert und beenden Sie den Tag bewusst nach Erledigung Ihrer Aufgaben, denn auch zuhause gibt es einen Feierabend.


      • Unterstützung für einen guten Workflow

        • Sorgen Sie für ausreichend Tageslicht
        • Ordnung und ein gemütliches Ambiente unterstützen das Denken
        • Schreiben Sie To-do-Listen - für mehr Klarheit
        • Arbeiten Sie strukturiert in Intervallzeiten
        • Legen Sie bewusst Pausen ein
        • Leise Hintergrundmusik kann den Workflow beeinflussen
        • Achten Sie auf die richtige Körperhaltung
        • Auch zuhause gibt es einen Feierabend!
  • Inspirationen für Ihr Home-Office

    • Lassen Sie sich von uns inspirieren und entdecken Sie neue Möglichkeiten, um Ihr Home-Office ganz nach Ihren Wünschen zu gestalten – für mehr Produktivität und ein entspanntes Arbeiten. Und: All unsere Naturmöbel für das Büro in den eigenen vier Wänden sind rasch verfügbar und können mühelos bestellt werden. Sie kommen direkt zu Ihnen nach Hause und benötigen keine Montage.
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    • Lesen Sie hier unsere Gedanken zum Thema Home-Office und schildern Sie uns gerne auch Ihre Sichtweise

    • Vater sitzt mit Baby am Schreibtisch und macht Homeoffice
      Die Vorteile und manchmal auch ungewöhnlichen Momente, die eine menschen- und familienfreundliche Nähe zwischen Berufs- und Privatleben mit sich bringt, kennt Autor Rahim Arnold, hier auf dem Bild mit Tochter Felice, bereits seit vielen Jahren.
    • My home is my office



      Der Schatz an Erfahrungen im Home-Office ist unfreiwillig sprunghaft größer geworden. Für die Einen war das höchste Zeit, für die Anderen eine Qual. Aber die positiven Auswirkungen haben gezeigt: Wir sollten mutig über unsere Arbeitswelt nachdenken.

      • Vermutlich wird man sich an Sätze erinnern wie „Sie müssen das Mikrophon einschalten, wie teilt man hier den Bildschirm, ist jemand da?“ Man wird von Kindern erzählen, die nur auf Mamas oder Papas Schoß wollten und es so in wichtige Termine geschafft haben. Anekdoten werden entstehen, damals, diese eine Videokonferenz, wo man aufgestanden ist und vergessen hat, dass man zum Hemd noch die Schlafanzughose trägt. Nein, es läuft nicht ganz rund. Es ruckeln die Bilder, Worte gehen verloren, man spricht durcheinander, weil der Blickkontakt fehlt. Und die technische Seite ist nicht die einzige, die es zu hinterfragen gilt. Was macht es mit uns, wenn wir nicht mehr im sozialen Gefüge arbeiten? Einsamkeit oder konzentrierteres Arbeiten? Endlich Ruhe oder Inspirations- und Antriebslosigkeit?

        Die, nennen wir es großflächige Einführung des Home-Office, war keine Entwicklung, kein gesundes Wachsen begleitet von Optimierungen, sondern ein unfreiwilliges Experiment. Plötzlich war Home-Office nicht mehr nur eine Möglichkeit, sondern die einzige Möglichkeit. Aber welche Schlüsse ziehen wir aus diesem Experiment? Unzweifelhaft, auch wenn es viele als belastend empfunden haben, bringt Home-Office in vielen Bereichen Entlastung. Weniger Berufsverkehr, keine Staus, mehr Platz in öffentlichen Verkehrsmitteln, höhere Lebensqualität in den Städten, weniger Stress für Pendlerinnen und Pendler, Flexibilität in der Organisation des Familienlebens. Es lohnt sich also, Arbeit neu zu denken, zu entkoppeln von der Vorstellung, dass immer alle in einem festen Zeitraum an einem bestimmten Ort sein müssen. Wir sollten die Chancen sehen, darüber nachdenken, wie Home-Office sein kann, wenn wir technische und strukturelle Möglichkeiten ausschöpfen – und natürlich, wenn Kitas, Kindergärten und Schulen geöffnet sind und unser soziales Leben nicht durch Kontaktsperren eingeschränkt ist.

        Natürlich müssen wir die vorhandenen digitalen Kommunikationskanäle besser nutzbar machen. Schnelleres Internet, stabilere Verbindungen und eine gute Ton- und Bildqualität sind lösbare Aufgaben und werden im Rahmen von Konjunkturpaketen nun vermutlich sogar deutlich zügiger angegangen, als das unter normalen Umständen der Fall gewesen wäre. Aber die Zukunft hat mehr zu bieten. Technologien wie Virtual Reality und Augmented Reality unter Verwendung entsprechender Brillen öffnen andere Welten als herkömmliche Videokonferenzen. Schon jetzt können dadurch beispielsweise Arbeitsmittel und 3D-Modelle in Meetings integriert oder Arbeitsschritte am Objekt erklärt werden – und es wird auch gelingen, mit virtuellen Konferenzräumen näher an reale Meetings heranzurücken. Aber auch wenn sich digital ein stärkeres Miteinander abbilden lässt, wenn ein besseres Gefühl für Gesten und Mimik der Gesprächspartner wird – ein echtes Schulterklopfen wird es nicht geben, und es bringt auch niemand Kuchen mit. Ob so das menschliche Bedürfnis nach sozialem Austausch während der Arbeit erfüllt werden kann, bleibt fraglich.

      • “Es lohnt sich, Arbeit neu zu denken, zu entkoppeln von der Vorstellung, dass alle in einem festen Zeitraum an einem bestimmten Ort sein müssen.”
      • Aber gibt es nicht noch etwas zwischen Home-Office und Büro beim Arbeitgeber? Schon jetzt halten einige große Unternehmen nicht mehr für alle Mitarbeiter Arbeitsplätze bereit, in der Annahme, dass sowieso immer einige im Urlaub sind oder krank. Macht und denkt man das noch konsequenter, könnte man hier viel Bürofläche und Ressourcen einsparen – oder freigeben, für Mitarbeiter anderer Firmen, die einen Arbeitsplatz in der Nähe suchen. Dass man Privates und Berufliches trennt, in der Pause gerne mit echten Menschen Kaffee trinkt oder einfach kurz jemanden um Rat fragen möchte, ist mehr als verständlich. Diese menschlichen Bedürfnisse kann aber auch eine Arbeitswelt abfangen, die sich nicht nach Arbeitgebern sortiert, sondern auf kurze Wege ausgerichtet ist, Büroinfrastrukturen lokal schafft, mit schnellem Internet, Drucker, Kopierer und was man sonst im Home-Office vermissen würde. Hinzu kommen professionell ausgestattete, hochmoderne Konferenzräume und Kommunikationszellen für digitale Meetings und Treffen. Sozusagen ein Virtual Reality Umfeld, das man buchen und nutzen kann, auf hohem technischen Niveau, wie man es zuhause nicht erreicht, und vom Prinzip und der Nutzerfreundlichkeit her so einfach wie Telefonzellen. Perfekte Büros, dort wo man sie braucht und solange man sie braucht. Die Ressourcen, die ein Unternehmen einspart, weil es weniger Arbeitsplätze selbst bereitstellen muss, könnten dieser freieren Büro-Infrastruktur zugutekommen, und intelligente Apps unterstützen die sinnvolle Nutzung und Auslastung.

        Das Potenzial von Home-Office ist groß, die technischen Möglichkeiten sind längst nicht erschlossen, strukturelle Konzepte stecken in den Kinderschuhen. Die Zeit wird zeigen, wie viel Home-Office bleibt, denn ein persönliches Treffen ist die schönere Begegnung – und wer sich dafür Zeit nimmt, aufeinander eingeht und Themen ausführlich bespricht, der versteht sich dann auch bei den digitalen Meetings besser.


        Foto: Rahim Arnold
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