Die Designer von Grüne Erde

  • Unsere Produkte entstehen in enger Zusammenarbeit von Designern aus Deutschland und Österreich mit unseren Geschäftsführern, Produktmanagern, Holztechnikern und Tischlern.

    Hier wollen wir Ihnen einige dieser kreativen Menschen vorstellen:
  • Beschränkung als Stilmittel: Möbeldesign bei Grüne Erde

    • Grüne Erde beschränkt sich im Möbelbau auf wenige Naturmaterialien und Hilfsmittel. Diese Beschränkung prägt das Design, den typischen Stil und den Charakter unserer Möbel.
    • Jedes unserer Möbel folgt klaren Gestaltungsprinzipien

      Strikte Orientierung an der Natur, Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche, Verzicht auf das Überflüssige, Betonung der Klarheit, Priorität der Funktion, aus der sich die Form ergibt, Schönheit des Schlichten und Ästhetik des Einfachen: Diese Gestaltungsprinzipien gelten – unabhängig vom jeweiligen Designer – seit der Gründung unseres Unternehmens 1983 für alle Grüne Erde-Möbel.

      Ein Möbel von Grüne Erde ist ein Stück Natur in der Wohnung, dessen spiritueller Funke auf die Bewohner überspringt. Unsere Möbel wirken über ihre pure Funktion hinaus emotional, treten mit dem Menschen in Verbindung und kommunizieren mit ihm.

      Die Möbel sollen nicht nur funktionell so lange „halten“ wie der Baum, aus dessen Holz sie gefertigt wurden, braucht um nachzuwachsen – etwa 70 Jahre. Sie sollen auch ästhetisch lange halten und ihren Besitzern über viele Jahre hinweg gefallen. Das setzt eine gewisse „zeitlose“ Formgebung voraus. Daher ist es ein wichtiges Kriterium unseres Möbeldesigns, nach Formen zu suchen, die Modewellen und Trends überdauern. Dennoch ist bei der Gestaltung von Möbeln auch immer ein Hauch Zeitgeist dabei, weil unsere Designer eben nicht abgeschottet und unbeeinflusst von der Welt leben und arbeiten, sondern auch von Dingen, die sie allgegenwärtig um sich haben, geprägt sind.
    • Natürlichkeit als Herausforderung

      • “Es ist eine Herausforderung, ausschließlich mit Naturmaterialien zu arbeiten. Diese Einschränkung ist insofern reizvoll, als man dadurch eine ganz eigene Formensprache entwickelt.”
        Jörg Wulff, Designbüro Müller Wulff Berlin
      • Wir haben gewisse Grundvorstellungen, wie jedes Möbelstück prinzipiell aussehen soll, folgen aber keinem exakt definierten Öko-Design. Es ist vielmehr so, dass die Verwendung bzw. bewusste Nichtverwendung von bestimmten Materialien, sowie unsere Art, stark handwerklich zu arbeiten, beinahe von selbst zu bestimmten Formen führen und so den typischen Stil unserer Möbel und deren eigenen, unverwechselbaren Charakter prägen.

        Da wir aus ökologischen Gründen auf Materialien wie Spanplatten, Metall, Kunststoffe oder Aluminium verzichten, sind die Ansprüche an unsere Designer ungleich höher als bei „gewöhnlichen“ Möbeln. Das Gestalten erfordert längeres und gründlicheres Nachdenken, das Repertoire an Werkstoffen ist stark beschränkt.
    • Die Formen ergeben sich logisch aus dem Werkstoff

      Die Form der Möbel entsteht aus dem Werkstoff selbst heraus, folgt dessen Logik, ist von den Eigenschaften und Möglichkeiten, Stärken und Schwächen dieses natürlichen Materials geprägt. Eine „Schwäche“ des Naturmaterials Holz ist etwa das Schwinden und Quellen bei wechselnder Luftfeuchtigkeit (Sommer, Winter). Auch wenn es nur wenige Prozent sind, kann dies etwa bei einem großen Tisch in Summe ein, zwei Zentimeter ausmachen. Das muss bei der Konstruktion berücksichtigt werden – etwa durch den Einsatz von nicht fix verleimten Nut- und Federverbindungen, die genug Spielraum lassen, damit sich das Holz – den Blicken des Betrachters geschickt entzogen – bewegen kann, ohne zu reißen.
    • Intensiver Design- und Entwicklungsprozess

      • Der Design- und Entwicklungsprozess unserer Möbel beginnt mit dem Briefing von Grüne Erde an die Designer: Welche Art von Möbel wollen wir? Welchen Zweck soll es erfüllen? In welcher Preisklasse soll es liegen? Wen soll es besonders ansprechen?

        Die Designer entwickeln daraus Ideen, schätzen die Machbarkeit ab, schlagen mögliche Formen und geeignete (Natur)Materialien vor. Dabei kommen je nach persönlicher Arbeitsweise Handskizzen, Renderings, Moodboards, 3D-Drucker-Modelle etc. zum Einsatz.

        In mehreren intensiven Produktentwicklungsbesprechungen mit Designern, unseren Produktmanagern, hausinternen Holztechnikern und Geschäftsführern werden die Anforderungen und Möglichkeiten des Möbels schrittweise konkretisiert und umgesetzt.
    • Die Ästhetik der Zeitlosigkeit

      Bald folgen dann erste 1:1-Modelle, danach (meist) mehrere Prototypen, bis alle funktionellen und ästhetischen Ansprüche an das Möbel erfüllt sind. Erst wenn dies der Fall ist, starten wir mit der (Klein)Serienfertigung des Produkts. Abhängig von der Komplexität des Möbelstücks erstreckt sich solch ein Designprozess über ein bis drei Jahre.

      Das Ergebnis des Designprozesses muss immer vernünftig, maßvoll, angemessen, zurückhaltend und leise sein. Ein Möbelstück von Grüne Erde darf aber auch ein wenig polarisieren, sonst wird es beliebig, austauschbar – und das ist gerade eben nicht nachhaltig. Letztlich braucht es wohl, wie für gutes Design im Allgemeinen, auch für Zeitlosigkeit ein ästhetisches Gespür.