Alpaka & Yak statt Kaschmir

  • Grüne Erde ersetzt das umstrittene Kaschmir durch Alpakawolle – das Vlies der Götter – und edles Yakhaar.
  • Yak und Alpaka, sowie deren Wolle
    Yak und Alpakawolle – qualitativ hochwertige Fasern
  • Die weltweit hohe Nachfrage nach Kaschmir führt in letzter Zeit vermehrt zu Fälschungen dieser kostbaren Faser. Deren Echtheit kann kaum mehr festgestellt bzw. garantiert werden.

    Dazu kommen massive Umweltprobleme: wachsende Herden von Kaschmirziegen in China und der Mongolei führen zu Überweidung und Kahlfraß, Versteppung der kargen Weideflächen, Bodenerosion und Störung des ökologischen Gleichgewichts.

    Daher verzichten wir ab Herbst 2017 in allen Sortimenten vollständig auf Kaschmir – und bieten Ihnen qualitativ gleichwertige, aber ökologisch nachhaltigere Alternativen an:
    Alpakawolle (von den alten Inkas „Vlies der Götter“ genannt) aus Österreich und Deutschland, sowie Yakhaar aus der Mongolei.
  • Alpaka aus Österreich und Deutschland

    Weißes flauschiges Alpaka
    Ein weißes flauschiges Alpaka
    „Vlies der Götter“ – so nannte man Alpakawolle aufgrund ihrer außerordentlichen Feinheit und Kostbarkeit in ihrer südamerikanischen Heimat. Bei aller Wertschätzung für Alpakawolle aus den Anden haben wir uns in Bezug auf Decken, Kissen und Unterbetten dennoch für äußerst hochwertige Alpakawolle österreichischer und deutscher Herkunft entschieden.
    Dadurch werden heimische Betriebe und die regionale Landwirtschaft unterstützt, die Transportwege sind relativ kurz. Die ganze Lieferkette von der Herkunft der Faser auf den Alpaka-Höfen über die Verarbeitung bis zur fertigen Decke ist transparent, dokumentiert und nachvollziehbar.

    Der heimische Alpakamarkt ist in den letzten Jahren konstant gewachsen, Trend: weiter steigend. In Deutschland werden derzeit etwa 14.000, in Österreich rund 2.000 bis 2.500 Alpakas gehalten. Bisher gibt es nur sehr wenige hauptberufliche Alpakazüchter. Die meisten halten nur einige wenige bis einige Dutzend Tiere. Doch die Produktion von Alpakawolle ist für viele heimische Kleinbauern eine mögliche sinnvolle Alternative zur konventionellen Viehhaltung, und bietet die Chance, auf hochwertigere, rentablere Produkte umzusteigen.
  • Yak aus der Mongolei

    Ein Yak aus der Mongolei
    Ein flauschiges Yak im mongolischen Hochland
    Yakhaar ist etwa gleich fein wie Kaschmirwolle (Ø ca. 19 Mikrometer) und bietet auch in Bezug auf Feuchtigkeitsaufnahme und Wärmevermögen durchaus vergleichbare Eigenschaften. Aber: Yakhaar ist in größeren Mengen verfügbar, daher preisgünstiger und wohl auch deshalb bisher vor Fälschungen verschont geblieben.

    Das Yakhaar für Grüne Erde-Decken, Kissen und Unterbetten kommt aus der Mongolei. Nach dem langen Winter, im Mai, stoßen die kälteresistenten Yaks das wärmende Unterhaar ab. Kurz davor wird es ausgekämmt oder geschoren. Dieses Unterhaar ist ungemein fein, zart, leicht, weich und warm.
    Derzeit leben in der Mongolei etwa 650.000 Yaks. Sie sind im Vergleich zu normalen Hausrindern wesentlich scheuer und wilder. Die Tiere fühlen sich in Höhenlagen zwischen 2.000 und 3.500 Metern am wohlsten, und verbringen 365 Tage im Jahr auf der Weide.

    Das Yak wurde vor etwa 3.000 bis 4.000 Jahren domestiziert. Bis heute sind die Tiere für die bäuerliche Bevölkerung in Zentralasien von großer Bedeutung, eine wichtige Lebensgrundlage und Einkommensquelle. Die Rinder dienen als Last-, manchmal auch Reittiere, werden aber ebenso wegen ihres Fleisches sowie ihrer Milch gehalten. Nicht zu vergessen: die kostbare Wolle!
  • Fotos: Fotolia, Grüne Erde
    • Diskutieren Sie mit!

      Was denken Sie über den "Kaschmir-Ausstieg" von Grüne Erde und die Forcierung heimischer Alpakawolle? Soll man auf Edelfasern überhaupt verzichten? Sich auf Schurwolle beschränken?

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    • Steffi meint

      Ich find das toll! Großartig, dass ihr den heimischen Markt fördert und eine neue Sparte für die ländlichen Gebiete zugänglich macht. Viele Menschen wollen am Land leben aber keine Vollzeitlandwirtschaft betreiben. Alpakazucht zur Wollproduktion im Nebenerwerb ist da eine durchaus realistische Alternative!

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      Grüne Erde antwortet

      Vielen Dank für das Feedback. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • B Scherer meint

      Ein gesundes Maß: Wenn es durch Gewinnsucht zu Überweidung, Kahlfraß und Versteppung kommt; und dazu noch zu kriminellen Handlungen; sollte man davon Abstand nehmen, diese Wolle zu beziehen. Deshalb finde ich den Kaschmir-Ausstieg gut. Ein gesundes Maß an Tierhaltung und die Verarbeitung der natürlich anfallenden Ressourcen finde ich wichtig. Auch der Endverbraucher sollte sein Einkaufsverhalten überdenken.

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      Grüne Erde antwortet

      Vielen Dank für Ihren Kommentar und dass Sie unseren Kaschmir-Ausstieg gutheißen. Wir hoffen, dass wir mit unserem Umstieg auf Yakhaar und Alpakawolle zum Umdenken anregen. Herzliche Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Butz, Cornelia meint

      Den Verzicht auf Kaschmir kann ich nur begrüßen, da es mit Alpaka und Yak-Wolle ja einen adäquaten Ersatz gibt. Die Lama-Haltung ist bei uns ja durchaus möglich, so dass durch entsprechende Informationen auch die Nachfrage angestoßen werden kann. Allerdings besteht auch hier die Gefahr, dass durch die erhöhte Nachfrage eine artgerechte Tierhaltung nicht mehr gegeben ist. Wo große Nachfrage, da auch immer die Gefahr, dass dies zu Lasten der Tiere geht.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Butz, wir bedanken uns für Ihre Nachricht und freuen uns, dass Sie – so wie wir – die vorzüglichen Eigenschaften der Naturfasern Alpaka und Yak als qualitativ gleichwertige und nachhaltige Alternativen schätzen. Nachhaltigkeit, Ökologie, Fairness und Transparenz stehen bei uns stets an erster Stelle. Dazu zählt für uns der achtsame Umgang mit der Natur und damit verbunden auch das Wohlergehen der Tiere. Wir werden unser Handeln weiterhin kritisch hinterfragen und für eine umwelt- und tiergerechte Faserproduktion stehen. Herzliche Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Anita engel meint
      Umweltbewußtsein

      Ich finde es konsepuent keine Kaschmirprodukte zu halten, denn ich sah auch schon im Fernsehen über Betrügereien in großem Maßstab.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Engel, danke für Ihre Meinung zu diesem Thema. Es freut uns, dass Sie über die Kaschmir-Problematik bereits informiert sind und unseren konsequenten Umstieg auf Alpakawolle und Yakhaar begrüßen. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Carola Belloni meint
      Kaschmirziege

      Wird das, was gerade mit der Kaschmirwoll-Produktion passiert, mit allen Folgen für die Natur dort, nicht auch mit den Alpakas und mit den Yaks passieren, wenn die nachfrage steigt? Die Qualität wird sinken, die Tiere werden nicht mehr artgerecht leben können, die Fälscher werden die Wollen mischen? Wie kann man das verhindern? ich meine, über den Preis, der die Menge steuert, über gerechte Produzentenpreise und langen Gebrauch der Produkte, ergo: Qualität. Vielleicht gibt es aber auch andere Ideen dazu.

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      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Belloni, da treffen Sie einen wichtigen Punkt der Diskussion. Leider war es schon immer so: Was begehrt und kostbar ist, wird gefälscht. Eine Möglichkeit besteht darin, vollständig auf „Edelfasern“ zu verzichten, dann stellen sich die von Ihnen genannten Probleme erst gar nicht. Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden aber weiterhin hochwertige Naturfasern bieten und haben uns für den aufwendigeren und anstrengenderen Weg entschieden: den Markt genau zu beobachten, eng und direkt mit glaub- und vertrauenswürdigen Faserproduzenten zusammenzuarbeiten, den Zwischenhandel möglichst zu umgehen, genau auf Herkunft, Lieferkette, sozial faire Fertigung und Qualität zu achten, und langlebige Produkte herzustellen. Freundliche Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Bianka Roggentin meint
      Ich werde die Kaschmirwolle vermissen

      Könnte man nicht einheimische Kaschmirwolle anbieten?

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Roggentin, es gibt in Österreich und Deutschland bis dato keine nennenswerte, professionelle Kaschmirproduktion, die Wolle in konstant ausreichender Menge und Qualität für gewerbliche Verwendungszwecke liefern würde. Laut Angaben des Schweizer Kaschmirziegenzüchterverbandes gibt es in ganz Europa nur ganz wenige größere Herden. So etwa würden in der Schweiz insgesamt nur rund 130 Kaschmirziegen gehalten. Abgesehen vom mangelnden Kaschmirwollaufkommen in Mitteleuropa bleibt das Problem aufrecht, etwaige Fälschungen nicht verlässlich erkennen zu können. Zudem wäre Kaschmirwolle aus Europa aufgrund höherer Lohn- und Verarbeitungskosten, strengerer Tierhaltungsvorschriften etc. noch teurer als jene aus Asien. Beste Grüße, das Grüne Erde-Team

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      benqi antwortet
      kaschmir vs. yak

      schon mal yak gestestet? habe heute meinen neuen schal geliefert bekommen, yakwolle. vor einem jahr habe ich bei einem outdoorausrüster eine yakdecke gekauft, der kauf unterstützte ein projekt. die decke ist so leicht und wärmend, einfach unglaublich. gleichzeitig habe ich mir eine kaschmirdecke zugelegt, konventionell zum 6,5-fachen preis. ok, natürlich nicht schlecht, doch liebe ich die leichtigekeit und wärme der yakdecke und habe heute schon sehr diesen leichten, tollen yakschal getragen ... euren ausstieg aus kaschmir find ich klasse. das gefällt mir, dass ihr mitdenkt und verantwortung übernehmt. ich wünsche euch viel erfolg dabei. sicher, ist es schwierig vorauszusehen, wie der mrkt sich entwickelt und ob der trend zu alternativen wie zb. yak zu ähnlichen verhöltnissen führen wird, letztlich ist es ein schritt, über seine größe kann man lange diskutieren... schöne zeit

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      Grüne Erde antwortet

      Wir bedanken uns für Ihr positives Feedback zu unserem Kaschmir-Ausstieg. Schön, dass Sie wie wir die vorzüglichen Eigenschaften von Yakwolle schätzen. Diese hochwertige Naturfaser ist ungemein zart, leicht, weich, ideal wärmend und anschmiegsam. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Tina meint

      Super, zeigt, dass Grüne Erde reflektiert und bewusst handelt.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Dankschön für das Feedback! Wir stellen unser Denken und Handeln ständig selbstkritisch in Frage um Verbesserungen im Sinne von Mensch und Natur zu erreichen. Freundliche Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Gabi Landes meint
      Alpaka und Yak

      Ich finde die Umstellung sehr gut.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Vielen Dank für Ihre Nachricht, Frau Landes! Schön, dass Sie unsere Umstellung ebenfalls für gut befinden. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Ulrike Buxbaum meint

      Ich finde es gut und konsequent.

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      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Buxbaum, schön zu hören, dass Ihnen unser Entscheidung gefällt. Beste Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Astrid Faschauner meint
      Alpacawolle

      Heimische Alpacawolle zu verwenden, finde ich gut. Doch auch die Indios in den Anden brauchen uns als Abnehmer ihrer Wolle.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Faschauner, besten Dank für Ihren Kommentar zum Kaschmir-Ausstieg und dass Sie sich umfassende Gedanken dazu machen. Die Alpakawolle für unsere Unterbetten, Kissen und Decken stammt aus Österreich und Deutschland. Mit dem Bezug heimischer Alpakawolle unterstützen wie die regionale Landwirtschaft, fördern heimische Bauern, die sich von konventioneller Tierhaltung abgewandt haben, und halten zugleich auch die Transportwege kurz. Die Alpakawolle für unsere Naturmode stammt aus Peru, wo die Garne direkt vor Ort verarbeitet werden, somit die Wertschöpfung im Ursprungsland bleibt und die Lebensqualität der peruanischen Handwerker sowie Wolllieferanten nachhaltig gefördert wird. Herzliche Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Ellen Belz meint

      Ich finde es eine geniale Idee auf Alpaka umzustellen!

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Belz, wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung und freuen uns, dass Ihnen unser Umstieg auf Alpaka gefällt. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Doris Rauschmaier meint
      Alpaka

      Ich habe gehört, daß peruanische Alpakas ursprünglich dunkle Wolle haben.Diese ist wohl mittlerweile kaum mehr gefragt, da man sie nicht so leicht einfärben kann. Die Bauern können ihre braune Alpakawolle schlecht verkaufen, sie müssen sich weiße Züchtungen anschaffen um einen guten Preis für die Wolle zu erzielen. Haben? Sie dazu Informationen ?

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Rauschmaier, danke für Ihr Interesse an diesem Thema. Vermutlich bereits vor über 5.000 Jahre begannen die Indios in den Anden, das wild lebende Vikunja zu domestizieren und daraus das Alpaka (Vicugna pacos) zu züchten. Das Wort „Alpaka“ kommt von „Allpaqa“, einem Wort der Quechua-Indianer, welches seinerseits von „Paqu“ abstammt und soviel wie „hellbraun“ bedeutet – wohl eine Anspielung an die Farbe der wilden Vikunjas. Mit der Zeit gelang es den Indios, Alpakas in über 20 Weiß-, Braun- und Schwarztönen zu züchten, die Qualität der Wolle zu verbessern, den Wollertrag pro Tier auf 3 kg und mehr zu steigern und damit zu verzehnfachen. Es stimmt, dass eine Zeitlang weiße Alpakawolle favorisiert wurde. Doch heute ist auch dunklere, also nichtweiße, ungefärbte Wolle wieder stärker gefragt, da diese die Natürlichkeit der Faser unterstreicht. Inzwischen erzielen die Züchter für nichtweiße Wolle gleich hohe oder sogar höhere Preise. Besonders die Farbe Grau ist derzeit sehr begehrt: teilweise aus modischen Gründen, teilweise aus Gründen der Knappheit, denn graue Alpakas sind schwer zu züchten. Beste Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Dagmar Torres Figueredo meint
      Kaschmir-Ausstieg

      Ich finde es schade, dass es Kaschmir nicht mehr geben soll, verstehe aber den Grund. Ich habe mich selber schon gewundert, dass in der letzten Zeit immer mehr billiges Kaschmir auf dem Markt angeboten wird - auch von Billig-Marken. Yak finde ich etwas kratziger, ist kein gkeichwertiger Ersatz. Alpaka ist in Ordnung, sehr weich.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Vielen Dank für Ihr Feedback, Frau Torres Figueredo! Zu Kaschmir: So wie Ihnen geht es vielen Menschen, die sich wundern, dass Kaschmir so billig angeboten werden kann. Da ist Vorsicht geboten und man sollte die Echtheit bzw. Herkunft hinterfragen. Der aus Vietnam stammende deutsche Echthaar-Analytiker Kim-Hô Phan sagte schon 2015 in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: „Ich habe in Läden in Paris, Amsterdam und Rom „100 Prozent Kaschmir“-Schals für zehn Euro gesehen. Echtes, reines Kaschmir ist das mit Sicherheit nicht. Allein das Rohmaterial kostet schon mehr.“ Verdächtig billig angebotenes Kaschmir ist der erste Grund, skeptisch zu sein. Wir bei Grüne Erde wollen aber auf Nummer sicher in Bezug auf die Echtheit der Faser gehen. Da diese kaum mehr verlässlich auf Fälschungen hin geprüft und garantiert werden kann, verzichten wir vollständig auf Kaschmir. Zu Yakhaar: Bei jeder Faser gibt es unterschiedliche Feinheits-Klassen. Feines Yakhaar kann bei guter Qualität ähnlich weich sein wie Kaschmir, ebenso die Alpakawolle. Unser Yakhaar kann sich in jedem Fall mit Kaschmir messen. Bei Bettwaren kommt, anders als etwa bei Pullis, dazu: Das Füllmaterial hat keinen direkten Hautkontakt, was es extrem unwahrscheinlich macht, dass Yakhaar kratzig wirkt. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Inge meint
      Kasschmirausstieg

      Ich war erstaunt über die von Grüne Erde beschriebene Tatsache und finde es toll, daß Ihre Firma so konsequent ist. Yak- und Alpaka finde ich auch super genauso wie Schurwolle! Ich bin von allen Dreien begeistert.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Vielen Dank für Ihr Feedback und Ihre Anerkennung. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Andrea Rohr meint
      Kaschmir-Ausstieg

      Hallo liebes Grüne Erde-Team, ich finde es großartig und freue mich, dass Sie auf Kaschmir verzichten. Dass Kaschmir oft auch verfälscht wird war mir unbekannt, aber da es stimmt, dass sehr viele Kaschmirartikel günsitg zu kaufen sind, wird das wohl so sein. Obwohl ich als Kundin nicht betrogen werden möchte, finde ich den ökologischen Aspekt noch wichtiger. Dabei geht es nicht nur um die "Vernichtung" von Boden und Vegetation, sondern auch den Lebensraum und der Nahrungsgrundlage nicht nur für Menschen und ihr Vieh, sondern auch für die dort lebenden Wildtiere, besonders den Antilopen wie der Saiga-Antilope. Diese Tiere werden aus ihren Habitaten verdrängt und auch in noch unberührte höhere Lebensräume drängen die Ziegenherden vor da sie auch Platz und Nahrung brauchen. Das gefährdet wiederum den Schneeleoparden, der um sein Überleben kämpft, zweifach durch abnehmende und fehlende Beutetiere und Bejagung als Gefahr für die Ziegen. Kaschmir ist ein wundervolles Material und ich habe es als Ersatz für Schurwolle, die oft unter tierschutzwidrigen Umständen produziert wird, gerne gekauft. Letztes Jahr erfuhr ich über einen Bericht im Internet über die üblen ökologischen Folgen - auch auf die Tierwelt - von Kaschmir und habe ihm deshalb abgeschworen. Andere Edelwolle wie Alpaka und Yak sind für mich ein guter und sinnvoller Ersatz, solange alles ökologisch und tierschutzrelevant vertretbar ist.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrte Frau Rohr, vielen Dank für Ihr Feedback und Einschätzung zum Thema „Kaschmir-Ausstieg“. Uns ist es sehr wichtig, dass unsere Rohstoffe höchste Qualität unter dem Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit aufweisen und dabei auf das Wohl des Tieres nicht vergessen wird. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Daniela-M. Vonlanthen meint
      Kaschmir-Ausstieg

      Grüne Erde Team und Management Ich bin sehr froh über den Kaschmir-Ausstieg. Es fehlten mir die Informationen, dass diese Wolle geschickte, gewerbsmässige Fälscher auf den Plan rief. Hätte ich nicht gedacht ... Auch von Überweidung lese ich das erste Mal. Vielen Dank, dass ihr nachgeprüft habt. Ist mühsam ... "Vertraue, aber prüfe nach." Der Mensch resp. die Unternehmen müssen alles nachprüfen. Der Prüfaufwand ist enorm gestiegen. Na ja, damit müssen wir leben lernen. Herzliche Grüsse Daniela-M. Vonlanthen

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrte Frau Vonlanthen, wir können Ihnen versichern, dass wir auch künftig streng darauf achten werden, schon beim kleinsten Verdacht entsprechende Materialprüfungen vorzunehmen. Das Beispiel Kaschmir lehrt uns – Sie als Kundin wie uns als Anbieter –, dass man stets auf der Hut sein muss. Liebe Grüße, das Grüne Erde Team

      Antworten

    • Christine Tinschert meint
      Kashmir

      Herzlichen Glückwunsch, Sehr Mutig, Klar und Konsequent !! Ich Liebe Kaschmir, habe mich jedoch die letzten Jahre gewundert, wo all das angebliche Kaschmir herkommen soll und auch enorme Kaschmir-Qualitäts-Sprünge bei der Ware festgestellt. Danke für die Background-Infos !!

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrte Frau Tinschert, so wie Ihnen ging/geht es wahrscheinlich vielen Kundinnen und Kunden im Umgang mit Kaschmir. Bleiben Sie bitte so aufmerksam und kritisch wie bisher. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu einer ökologisch nachhaltigeren und sozial gerechteren Textilproduktion. Herzliche Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Kathrin Milsmann meint
      Kaschmir-Ausstieg

      Hallo, ich finde diesen Ausstieg sehr gut, konsequent und vor allen Dingen ökologisch ein Schritt mit absoluter Vorbildfunktion. Der Ersatz durch heimische Alpakawolle ist in meinen Augen gut. Ich denke, man muss immer genau hinschauen. Egal, welches Produkt man einsetzt, es kann immer wieder dazu kommen, dass durch die Nachfrage die Haltungsbedingungen der Tiere verschlechtert werde, egal um welches Produkt es geht. Sie machen dies genau richtig! Viele Grüße Kathrin Milsmann

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Guten Tag, Frau Milsmann, Sie haben absolut recht: Man muss immer genau hinschauen! Vor allem bei extrem – verdächtig – billiger Bekleidung, die meist nur deshalb so billig ist, weil sie auf Kosten von Mensch (meist in Entwicklungsländern), Tier und Umwelt produziert wurde. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Brigitte Gredel meint
      "Kaschmir-Ausstieg"

      Mein Respekt für Ihre konsequente Handlungsweise! Sie haben Verantwortung übernommen. Meinen Dank dafür verbinde ich mit der Hoffnung, dass sich auch andere ein Beispiel daran nehmen. Ihnen alles Gute und viel Erfolg!

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrte Frau Gredel, danke für Ihre lieben Wünsche. Wir werden auch in Zukunft alles daransetzen, die Produktion und Herkunft der von uns verarbeiteten Naturfasern stets kritisch zu überprüfen. Beste Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Gerry + Gisela Dasen meint
      Kaschmir-Ausstieg

      Vielen Dank für den interessanten Artikel und Ihr ökologisch vorbildliches Handeln! Erst durch Sie sind wir auf die Probleme durch und bei Kaschmirwolle aufmerksam geworden und werden sie in Zukunft meiden! Ich finde es gut, dass sich für Landwirte durch die Alpakazucht Möglichkeiten eröffnen, und denke daher nicht, dass man sich auf Schurwolle beschränken müsste, zumal Alpaka dieser in einigen Aspekten überlegen ist: wenn es wirklich arg kalt ist, wärmt Alpaka erheblich besser als Schurwolle.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Familie Dasen, vielen Dank für das Feedback. Auch wir hoffen, dass unsere Produkte aus heimischer Alpakawolle bei unseren Kundinnen und Kunden gut aufgenommen werden – und dass das Pionierprojekt unserer Zusammenarbeit mit heimischen Alpakazüchtern Nachahmer findet. Beste Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Sylvia Ehrenreich meint
      kaschmir

      Ich finde die Entscheidung sehr gut und schätze es auch, wenn es zu Schurwolle Alternativen gibt

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrte Frau Ehrenreich, danke für Ihre Anerkennung. Denn es ist nicht leicht, den Spagat zu schaffen zwischen einem möglichst breiten Sortiment (wozu auch gehört, Alternativen zur Schurwolle zu bieten) und möglichst großer Rücksichtnahme auf ökologische Nachhaltigkeit. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Dagmar Jais meint
      Ausstieg aus Kaschmirwolle

      Hallo, ich bin der Meinung, dass die Lebens- oder sogar Überlebensqualität des Menschen wichtiger ist, als Luxus für eine Minderheit zu bieten, die diesen sowieso als Selbstverständlichkeit ansieht. Ich finde Ihre Aktionen, die sehr überlegt sind, sehr sinnvoll. Danke dafür. Ich wünsche noch einen Schönen Tag. Lg. D.Jais

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Jais, danke für Ihre aufmunternden Worte! Wir sind froh, viele kritische Kundinnen und Kunden zu haben, die uns genau auf die Finger schauen. So bleiben wir selbstkritisch und stellen unser Tun und Handeln in Bezug auf Ökologie und soziale Fairness ständig in Frage. Beste Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Angeli meint
      Ausstieg Kaschmir

      Ich finde es eine konsequente erfreuliche Entscheidung.Bravo Allerdings frage ich mich gleichzeitig wie es jetzt den Lamas und Yaks ergehen wird ? Ich lasse das Argument : der Kunde will das so ,nicht gelten, auch sehr verbreitet in der Bio-Food Industrie. Sie haben die Möglichkeit den Verbraucher/Kunden in die gute naturschonende Richtung zu lenken.

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Guten Tag und vielen Dank für Ihr Feedback. Leider ist die Anzahl der Alpakas bzw. Yaks in Österreich und Deutschland viel zu gering, um ausreichend heimische Wolle in einer Qualität zur Verfügung zu haben, die für modische Bekleidung noch höher sein muss als für Kissen und Decken. Aber wir achten gemeinsam mit unseren peruanischen bzw. mongolischen Partnerunternehmen streng darauf, dass die Produktion von Alpakawolle bzw. Yakhaar auch in diesen Ländern unter strenger Rücksichtnahme auf das Tierwohl erfolgt. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Johanna Stoll meint
      Kaschmir Yak Alpaka

      Sehr geehrte Grüne Erde, Danke, daß Sie das thematisiert haben, denn ich habe mich schon lange gewundert, wie bei einem derartigen Angebot von "Kaschmir" wohl das Leben meiner geliebten Kaschmir-Ziegen aussehen mag. Allerdings bin ich sehr traurig, dass Sie es ganz aus dem Programm genommen haben, denn ich hatte mich schon seit Jahren gefreut, mir einmal eine Kaschmir-Winterdecke oder Unterbett zu gönnen. Auch wenn ich Yak-haar sehr liebe, und auch Alpaka zum Tragen auf der Haut ist es eben doch anders. Vielen Dank für Ihre Transparenz!

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrte Frau Stoll, danke für Ihr Feedback. Eine ganzheitlich umweltgerechte Faserproduktion, Transparenz sowie Verbesserungen im Sinne unserer Kunden stehen für uns an erster Stelle. Wir hoffen, dass wir Sie ebenfalls von unseren hochwertigen Produkten aus Alpakawolle und Yakhaar 100%ig überzeugen. Gerne können Sie in einem Store in Ihrer Nähe unser Sortiment ausgiebig testen und – auf Wunsch auch mit Terminvereinbarung – ausführlich und individuell beraten lassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Liebe Grüße, das Grüne Erde Team

      Antworten

    • Andreas Bauer meint
      Kaschmir Ausstieg – ökologische Probleme und Etikettenschwindel

      Vielen Dank für eine weitere Information über die unsauberen und ignoranten Vorgehensweisen der Unternehmer. Die KundInnen sind die einzigen die Richtung vorgeben können. Leider werden wir immer wieder belogen und als notwendiges Übel abgestempelt. Der Kreislauf des Geldes ist schon lange kein Kreislauf mehr und die Industrie nimmt nur mehr. Ich rufe Alle auf konsumiert so wenig wie möglich und so sauber wie nur irgendwie möglich, dann hat man am Ende des Tages genauso viel Geld ausgegeben, aber mit einem kleineren ökologischen Fußabdruck. Die Tiere werden besser behandelt und ihre Fähigkeit unsere Kleidung zu produzieren wird auch höher wertgeschätzt. Freundliche Grüße Andreas

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      „Wenn einer träumt, bleibt es ein Traum. Träumen wir aber alle gemeinsam, wird es Wirklichkeit.“ (Dom Hélder Câmara) – Lieber Herr Bauer, besten Dank für Ihren Kommentar und schön, dass Sie sich mit diesen Themen intensiv auseinandersetzen. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Christine Wenger meint
      Kaschmirausstieg

      Wunderbar, dass Sie Ihre Verantwortung so wahrnehmen. Als Kunde muss man ja darauf vertrauen, dass bei der Herstellung alles mit rechten (artgerechten, fairen) Dingen zugeht. Ich habe mich schon oft bei Produkten, die gerade "in" sind gefragt, wie das möglich ist jeweils solche Mengen anzubauen, ohne Natur und Mensch auszubeuten. Beispiel :Aloe Vera auch noch am Toilettenpapier , Powerfood Chia aus Übersee statt Leinsamen aus der Region, Literweise Kokoswasser u.s.w. Edelfasern dürfen sein, wenn es nicht wieder in Massenproduktion ausartet. Ich wünsche allen Beteiligten gutes Gelingen bei der neuen Kollektion! Freundliche Grüsse Christine Wenger

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Wenger, wie wahr – danke, dass Sie uns an ihren Gedanken und Überlegungen teilhaben lassen und Dankeschön auch für die guten Wünsche für unsere Yak- und Alpaka-Kollektion. Ein Angebot an ganzheitlich, natürlichen und nachhaltigen Produkte bedeutet für uns ein ständiges Suchen nach den besten Partnern und Zuliefern, verbesserten Prozessen, schonenderen Herstellungsmethoden und setzt kontinuierlich kritisches Hinterfragen voraus. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Doris Meissner meint
      Kaschmir-Ausstieg

      Liebes Grüneerde-Team, ich finde es gut, dass Sie diesen Weg gehen. Zuviel des Etikettenschwindels! Ich habe dieses Jahr in Österreich eine Alpaka-Farm besucht und war hin und weg von den zauberhaften Tieren. Sie passen gut zu unserem Klima und wenn sie in der Herde und ihrer Natur entsperchenden Lebensweise gehalten werden, steht dem nichts im Wege. Die Faser ist sehr weich und kuschelig. Ich freue mich schon auf Ihre neue Kollektion mit Alpakawolle. Ganz herzliche Grüße Doris Meissner

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Meissner, wir bedanken uns für das Feedback und sind ebenfalls begeistert von diesen liebenswerten „Naturtalenten“. Unsere Produkte mit Alpakawolle sind voraussichtlich ab September 2017 erhältlich. Herzliche Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Edith Schanner meint

      Ich begrüße diese Entscheidung! Es ist schön zu sehen, dass Sie als Unternehmer laufend hinterfragen und sich vor Veränderungen nicht "fürchten"; grundsätzlich sollten heimische Anbieter und Möglichkeiten ohnedies immer bevorzugt werden!

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Liebe Frau Schanner, besten Dank für Ihre Rückmeldung und Meinung zu diesem Thema. Wir stellen unser Denken und Handeln stets selbstkritisch in Frage und sind somit auch bezüglich unserer Rohstoffe und deren Herkunft immer um Verbesserungen bemüht. Liebe Grüße, das Grüne Erde-Team

      Antworten

    • Putzinger wolfgang meint
      Alpaka faser

      wir als Alpaca Austria freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Grüner Erde und über die Wertschätzung die unsere Tiere erfahren. Wir garantieren beste Qualität von gut gehaltenen Tieren - auf gute Zusammenarbeit Putzinger W Obmann AAA

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Lieber Herr Putzinger, vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir freuen uns sehr über die wertvolle Zusammenarbeit mit der Alpaca Association Austria. Beste Grüße, das Grüne Erde-Team

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    • Eva Weiß meint
      Kaschmir Ausstieg

      Ich finde den Ausstieg mutig , die Konsequenzen daraus zu ziehen . Vor allem, dass wir als Kunden die Hintergründe erfahren und uns generell mehr Gedanken machen sollten was wir kaufen - wo auch die Wertschöpfung in unserem Land bleibt .. Viel Erfolg mit der neuen Serie !

      Antworten

      Grüne Erde antwortet

      Guten Tag Frau Weiß! Danke für Ihr Feedback und Ihre Wünsche für unsere neue Kollektion. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag. Liebe Grüße aus dem Almtal, das Grüne Erde-Team

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    • ulli mugrauer meint
      kaschmir-ausstieg

      kaschmir-Ausstieg ist ok, Alpaka und Yak Wolle die in Österreich produziert wird, find ich sehr gut weil 1. sehr angenehm in der Benutzung ist und 2. in Österreich produziert und für Bauern eine neue Chance ist

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      Grüne Erde antwortet

      Sehr geehrte Frau Mugrauer! Es freut uns zu lesen, dass Sie mit uns einer Meinung sind. Die Alternativen Yakhaar und Alpakawolle haben hervorragende Eigenschaften. Danke für Ihr Kommentar und Ihre Unterstützung. Freundliche Grüße, das Grüne Erde-Team

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