• Hausschuhe

    Ein gemütlicher, warmer Hausschuh gibt nicht nur einem selbst, sondern auch den Gästen ein Gefühl von Daheim-Sein. Er symbolisiert dem Träger Zuhause anzukommen, sich gänzlich von der Arbeit zu lösen und sich wohlzufühlen. Umso wichtiger ist es, den idealen Begleiter zu finden: ein Hausschuh, hergestellt aus natürlichen Materialien und qualitativ hochwertig gefertigt, zudem mit einer guten, ergonomischen Passform sowie einem hohen Tragekomfort versehen.
    Ein Hausschuh, wie wir ihn schätzen!
      • Nahtlos naturverbunden

        Die Menschen hinter unseren Produkten

        Warme Hausschuhe aus der Schafswolle von selten gewordenen Tiroler Rassen, gefilzt und gewalkt in reinem Gebirgswasser.
      • Nicht weit weg von der Manufaktur des Familienunternehmens Gottstein leben Tiroler Bergschafe und Tiroler Steinschafe. Von ihnen stammen die hochwertigen Rohstoffe für Finley und Yorick, Hausschuhe im Grüne Erde-Sortiment. Das Tiroler Steinschaf geht auf das neolithischen Torfschaf zurück, die Rasse gehört also zu den ältesten, noch existenten Schafrassen weltweit. Das Tiroler Bergschaf existiert bereits seit der Zwischenkriegszeit des 20 Jahrhunderts und ist aus einer Kreuzung des norditalienischen Bergamasschafs und des Tiroler Steinschafs hervorgegangen. „Es sind selten gewordene Rassen“, so Philipp Gottstein, Geschäftsführer der Gottstein GmbH & Co. KG. „Wir verwenden ihre Wolle, weil sie gut warmhält, widerstandsfähig ist und optisch sehr schön – aber auch, weil wir die lokalen Schäfer unterstützen und einen Beitrag zur Erhaltung der Rassen leisten möchten.“ Inzwischen ist ihr Bestand stabil, „aber man muss schauen, dass die Züchtung weitergeht“.
      • Das Unternehmen ist naturverbunden und verwurzelt in der schönen Bergwelt von Tirol. „Wir sind bereit Verantwortung zu übernehmen“, so der Geschäftsführer, „unsere Haltung leben wir konsequent, von der Auswahl der Rohstoffe, über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt“. Er leitet die Geschicke bereits in vierter Generation und hat schon einige ökologische Neuerungen mit auf den Weg gebracht: „Seit 2015 sind wir CO2 neutral, das haben wir durch kurze Transportwege, ein intelligentes Wärmemanagement mit Wärmerückgewinnung und erneuerbare Energien erreicht“. Durch eine optimale Auslastung der Produktionsgeräte und eine sehr energieeffiziente Maschineneinstellungen wird heute maximal ressourcenschonend gefertigt.

        Filzen und Walken findet im reinen Gebirgswasser statt, umweltfreundlich, ohne jeglichen Zusatz von Chemie und Hilfsstoffen. Die Liebe zum traditionellen, handwerklichen Arbeiten ist groß – doch es braucht natürlich auch Innovationen. „Unser Firmengeheimnis kann ich hier nicht so genau offenlegen, aber wir haben ein Verfahren entwickelt, das es uns ermöglicht, den Filz nahtlos über den Leisten zu ziehen“, erklärt Philipp Gottstein. „Das kann außer uns vielleicht noch ein Handfilzer, aber normalerweise hat jeder Schuh eine oder mehrere Nähte“. Gefilzt wird im nassen Zustand um den Leisten herum, „das trocknet dann und der Schuh hält sein ganzes Leben lang – außer man würde ihn komplett durchnässen – die Form, die er vom Leisten bekommt. Dann geben wir eine Sohle drauf, veredeln den Schuh, und fertig ist er.“ Die gesamte Herstellung erfolgt in der Manufaktur im Ötztal in Tirol.
      • Die Gründung des Familienunternehmens geht auf das Jahr 1926 zurück. „Mein Urgroßvater kommt aus Tschechien und ist mit 18 Jahren alleine nach Ägypten gegangen, um dort das Spinnen und das Weben zu lernen“, erzählt Philipp Gottstein. „Er blieb dort mehrere Jahre, ist dann nach Österreich gekommen und hat in einer Weberei gearbeitet.“ Als 1926 eine Textilfabrik insolvent wird, nutzt er die Gelegenheit und löst die Maschinen aus. „Hergestellt wurden zunächst – nach dem Ersten Weltkrieg – Bandagen, die wurden damals gewebt. Später ist man vom Weben zum Stricken übergegangen und hat auch Oberbekleidung gemacht“. Das man heute Hausschuhe fertigt geht bereits auf den Gedanken zurück, natürliche Ressourcen sinnvoll zu nutzen. „Wenn man eine Jacke zuschneidet, bleibt zwischen Ärmel und Körper relativ viel Rest“, erklärt der heutige Geschäftsführer, „daraus hat man dann Hausschuhe hergestellt und sich letztlich darauf spezialisiert“. Die Tradition ist bis heute erhalten – aber man hat sich auch stetig weiterentwickelt: „Bei den Hausschuhen für Grüne Erde gibt es keinen Abfall mehr. Wir haben eine Maschine, die alles Material wieder dem Prozess zuführt“.

        In Finley und Yorick stecken also – neben angenehm warmen Füßen – die Innovationskraft mehrerer Generationen, Handwerkskunst, die Liebe zu Natur und die Gemütlichkeit der Tiroler Bergwelt. Kein Wunder, dass man sie so gerne trägt.