• Grüne Erde Naturkosmetik Produktion
  • Naturkosmetik – hergestellt in Österreich

    Der größte Teil der Grüne Erde-Naturkosmetik wird in unserer eigenen Produktionsstätte im oberösterreichischen Almtal, nach selbst entwickelten Rezepturen hergestellt. Alle anderen Produkte werden von sorgfältig ausgewählten Partnerbetrieben in Österreich produziert.
  • Seit der Gründung unseres Betriebes 1983 in Scharnstein sind wir fest im oberösterreichischen Almtal verankert und mit seinen Menschen verbunden. Hier sind unsere Wurzeln, hier schlägt das Herz von Grüne Erde. Die Natur rundherum inspiriert uns und auch unsere Produkte, wie etwa die Naturkosmetik.

  • „Der Anspruch, den wir an unsere Naturkosmetik stellen, ist hoch.“

    • Die Menschen hinter unseren Produkten

      Katharina Herzog hat die Naturkosmetik-Produktion bei Grüne Erde von Beginn an geprägt.



    • Schon in ihrer Jugend – Katharina Herzog ist heute 50 Jahre alt – hat sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Damals war alles noch sehr in den Kinderschuhen. Es gab erste Bücher über Naturkosmetik und noch wenig an Rohstoffen zu kaufen. Katharina hat selbst verschiedenste Pflanzen gesammelt, gekocht, gerührt, kombiniert, probiert – alles noch „sehr laienhaft“ wie sie heute findet, „aber mit Begeisterung“.

      Entschieden hat sie sich dann aber zunächst für einen technischen Beruf, eine Ausbildung zur Chemie-Ingenieurin mit sehr viel Praxisbezug, denn sie wollte anpacken, etwas tun. Einige Jahre hat sie im Bereich Genetik und Biotechnologie gearbeitet – aber mit der Zeit war sie mit ihrem rein technischen Beruf nicht glücklich, „nur im Labor stehen ist über die Jahre nicht so erquickend, man hat ein Spezialwissen, man beschäftigt sich mit einem sehr kleinen Bereich“. Es folgte ein sozialwissenschaftliches Studium mit Abschluss Magister, aber Angebote im Gebiet der Volkskunde, Ethnologie, Museumskunde waren dünn gesät. Sie machte noch den ein oder andern Job und landete schließlich in einer Behörde. „Eine gute Zeit“, wie sie sagt, „aber ich bin dennoch froh, dass ich mich noch einmal neu orientiert habe.“

      Die Weichen waren erst richtig gestellt, als Katharina eine Ausschreibung von Grüne Erde in die Hände bekam. „Wow“, hat sie damals sogleich gedacht, „das ist es, was ich machen will“. Die Begeisterung aus der Jugend für Naturkosmetik flammte wieder auf, und auch das Almtal war ihr aus ihrer Kindheit vertraut. Eigentlich und bis heute in Wien zuhause, verbrachte sie hier viel Zeit mit ihren Eltern – und genießt jetzt wieder viel Zeit in der herrlichen Natur rund um die Grüne Erde-Welt. Sehr vieles hat von Anfang an gepasst, so dass Katharina 2007 mit ihrer Arbeit bei Grüne Erde begonnen hat.
    • „Damals“, erzählt sie, „war die Kosmetikproduktion mehr oder weniger frisch gebaut, in der Rittmühle in Vorchdorf, als Anbau extra für die Schneiderei und für die Kosmetik.“ Als sie gekommen ist, herrschte im Wesentlichen noch „gähnende Leere, keine Laborausstattung, keine Tische, nichts“. Lediglich eine Hightech Mischanlage zum Rühren von Creme war bereits angeliefert worden – sie ist bis heute Herzstück der Kosmetikproduktion und wird intern Homogenisator genannt. Im Vergleich ist er in der Branche, wo meist in Tonnen gerechnet wird, mit maximal 60 kg pro Charge ein kleines Gerät. Für den Standort Rittmühle aber immerhin so groß, dass in dem Holzgebäude die Decke zum ersten Stock zusätzlich abgestützt werden musste.

      Ein Techniker der Firma – studierter Physiker – hat mit Katharina zwei Tage intensiv die vielen Hebel und Details des Homogenisators durchgesprochen. „Das Meiste“ erinnert sie sich „musste ich aber dann dennoch, sozusagen experimentell, erkunden. Die Vorgänge sind einfach sehr komplex, besonders weil wir ja mit einem Vakuum arbeiten müssen, um die Qualität zu erreichen. Es ist eine Sache, wenn man in einem Labor eine kleine Menge von Hand zusammenrührt, aber dass es dann auch in der Maschine funktioniert, steht auf einem anderen Blatt. Da habe ich am Anfang ein wenig Lehrgeld bezahlt.“

      Hinter dem, was Grüne Erde heute an Naturkosmetik anbietet, steht ein gesundes Wachstum. Mit den Erfahrungswerten konnte langsam und kontinuierlich auch die Zahl der Produkte gesteigert werden. „Es ist kein Gebiet, das man einfach so lernen kann“, so Katharina, „es ist viel Erfahrungswissen, das so in keinem Buch steht“. Ihre Ausbildung zur Chemikerin und die Erfahrung im Labor haben ihr sehr geholfen. „Eine Creme muss ja nicht einfach nach einem bestimmten Rezept angerührt werden – auch die Haltbarkeit muss gegeben sein, die Qualität muss stimmen und der Anspruch, den wir an unsere Naturkosmetik stellen, ist hoch.“

      Langweilig findet sie ihre Arbeit bei Grüne Erde nie. „Gerade den Beginn mitzuerleben, war aufregend. Etwas von den ersten Schritten an aufzubauen und zu erleben“. Am Anfang war sie selbst am Wochenende damit beschäftigt herauszufinden, was funktioniert und was nicht. „Das hat Spaß gemacht, diese Zeit will ich nicht missen.“ Inzwischen ist in viele Bereiche längst eine gewisse Routine reingekommen – „wir wollen ja für unsere Kunden zuverlässig und in gleichbleibend hoher Qualität produzieren“.

      Aber gerade die Sicherung, Überprüfbarkeit und Nachvollziehbarkeit der hohen Qualität ist für Katharina ein intensives Tätigkeitsfeld. Die Produktionsstätte als solche wird von einer firmenunabhängigen Zertifizierungsstelle für Naturkosmetik überprüft und ist darüber hinaus für „Good Manufacturing Practice“ im Bereich Kosmetik zertifiziert. Die GMP – auf Deutsch „Gute Herstellungspraxis“ – umfasst strenge Richtlinien für die Produktionsabläufe und -umgebung bei der Herstellung von Arzneimitteln, Wirkstoffen, Lebensmitteln oder eben Kosmetika. GMP dient der Gewährleistung der Produktqualität und der Erfüllung der für die Vermarktung verbindlichen Anforderungen der Gesundheitsbehörden.

      „Vorschriften und Anforderungen ändern sich“, erklärt Katharina, „für die Kosmetik sind sie mit den Jahren immer strenger geworden – und das ist gut so. Alle Abläufe müssen transparent und nachvollziehbar sein, die Chargen-Rückverfolgung muss funktionieren. Die Kosmetik zählt ja zum Lebensmittelbereich, da schauen die Inspektoren schon genau hin – auf die Lieferscheine, was ist wohin gegangen, welche Kontrollschritte haben wir eingebaut, um Fehler schnell zu finden und zu beseitigen. Ich muss der Behörde Rede und Antwort stehen, warum wir das so oder so machen und wie wir ausschließen, dass dieses oder jenes passiert.“ Bis jetzt hat es nie etwas zu beanstanden gegeben, und darauf sind Katharina und ihr kleines Team sehr stolz.
    • Aus acht Leuten besteht das Kosmetik-Produktionsteam. „Alles muss gut ineinandergreifen, damit alle Kolleginnen – ausnahmslos Frauen – und auch die Maschinen immer ausgelastet, aber so selten wie möglich überlastet sind.“ Produziert wird in kleinen Mengen über das Jahr verteilt, so, dass die Produkte verfügbar sind, aber keine Probleme bei der Haltbarkeit auftreten. „Das musste sich einpendeln, aber heute haben wir genug Erfahrung, damit Engpässe meist vermieden werden können“. Die Arbeit selbst ist anstrengend, die Rohstoffe müssen bewegt, neue Ware muss angenommen werden. „Da weiß man hinterher, was man gemacht hat.“ Aber auch geistig sollte man bei der Sache sein. „Wenn man sich einmal verwiegt, hat man schlimmstenfalls den ganzen Tag umsonst gearbeitet – und natürlich auch Rohstoffe verloren“, so Katharina. „Und man muss vieles einwiegen, in der Rührmaschine zusammengeben, zu verschiedenen Zeiten und bei unterschiedlichen Temperaturen. Es ist ein richtiges Handwerk, man muss es mögen.“

      In der Produktion selbst arbeitet Katharina heute nur noch selten – wenn die Kolleginnen im Urlaub sind. „Das ist gut“, sagt sie, „dann verlerne ich es nicht, aber es sind einfach zu viele andere Aufgaben hinzugekommen.“ Zum Beispiel die Planung der neuen Produktionsstätte in der Grüne Erde-Welt, die im Jahr 2018 bezogen wurde. „Unsere jahrelange Erfahrung haben wir hier eingebracht und alles auf die heutigen Arbeitsabläufe, Sicherheits- und Hygienevorschriften angepasst.“ Die strengen Auflagen und Anforderungen sind auch der Grund, warum die Naturkosmetik-Produktion in der Grüne Erde-Welt für die Besucher nicht ganz so sichtbar und erlebbar ist, wie andere Bereiche. „Ein bisschen unser Schicksal“, findet Katharina, „man sieht gar nicht, wie komplex das oft ist, was wir da machen."
  • Hunderte duftende Rohstoffe

  • Ein kleines feines Frauen-Team

    Cremes, Öle, Fluids, Gels, Bäder, Shampoos, Lotionen: Der größte Teil der Grüne Erde-Naturkosmetik wird hier im Almtal in unserer eigenen Produktionsstätte hergestellt – von einem kleinen Team von Frauen, die mit ihrer Arbeit dafür sorgen, dass sich unsere Kunden und Kundinnen buchstäblich wohl „in ihrer Haut“ fühlen.

    Die Rezepturen der Pflegeprodukte, für die wir ausschließlich natürliche Rohstoffe in höchster Qualität verarbeiten, werden gemeinsam mit der Pharmazeutin und Apothekerin Barbara Gehmayr entwickelt: „Das ist eine spannende Herausforderung, weil wir in der Naturkosmetik nur einen relativ kleinen Spielraum in Bezug auf die Grundstoffe haben, die verwendet werden dürfen.“

    Alle von Grüne Erde verwendeten Rohstoffe sind ausdrücklich für Naturkosmetika zugelassen. Und alle unsere Produkte sind von renommierten Institutionen wie etwa NATRUE oder Austria Bio Garantie als Naturkosmetik“ zertifiziert, rund
    90 % sogar als „Biokosmetik“.

  • Handwerkliche geprägte Produktion

    Die Kosmetikproduktionsstätte ist von herrlichen Düften erfüllt, die zart durch den Raum schweben: süßlich, würzig, cremig, ölig, kräuterig, grün, zitronig …

    Von einer handwerklich geprägten Fertigung im kleinen Maßstab zu sprechen, ist angemessen: Die High Tech-Mischanlage ist nur für etwa 25 bis 60 kg Creme pro Charge ausgelegt. Manchmal werden auch nur 100 Fläschchen eines Öls abgefüllt, und die maximal 1.000 Einheiten, die in der Naturkosmetikproduktion von Grüne Erde täglich hergestellt werden, stehen zu großen Kosmetikunternehmen etwa im gleichen Verhältnis wie eine Maßschuhwerkstatt zu einer Turnschuhfabrik in China.

    Jeder Flakon, jedes Fläschchen, jeder Cremetiegel wird bis zu zehnmal in die Hand genommen, bevor er das Haus verlässt. Unsere Mitarbeiterinnen sitzen nicht am Fließband und arbeiten die Zeit ab, sondern sind mit Herz und Seele dabei. Sie begleiten das Produkt vom Rohstoff bis zur Verpackung, identifizieren sich daher in hohem Maße damit und fühlen sich verantwortlich dafür. Jedes Pflegeprodukt wird mit Respekt für die wertvollen Rohstoffe sorgfältig und liebevoll, buchstäblich einzeln für unsere Kunden und Kundinnen „zurechtgemacht“.

  • Natürlich konserviert

    In der Produktion muss besonders sauber und hygienisch gearbeitet werden, da in der Naturkosmetik keine gesundheitsbedenklichen Konservierungsmittel eingesetzt werden dürfen. „Statt dessen verwenden wir natürliche Substanzen, die konservierende und stabilisierende Eigenschaften haben“, so Barbara Gehmayr, „wie etwa Weingeist, ätherische Öle und Duftstoffe.“

    Es werden nur so viele dieser Zusätze wie nötig verwendet, und so wenig wie möglich. Um die Stabilität und Sicherheit der Kosmetikprodukte zu gewährleisten, wird bei jeder Charge sofort ein mikrobieller Test in unserem eigenen Labor durchgeführt. Erst, wenn dieser in Ordnung ist, füllt man die Creme, das Öl, das Shampoo ab. Kurze Zeit später gibt es eine zweite, stichprobenartige Überprüfung, sodass man im Fall des Falles die „Notbremse“ ziehen könnte, bevor die Produkte ins Versandlager und in die Stores kommen. Zusätzlich testet ein externes Profi-Labor die Produkte auf „mikrobielle Stabilität“.
  • Geprüft & zertifiziert

    Selbstverständlich läuft die ganze Kosmetikproduktion unter Einhaltung der für diese Branche geltenden, strengen Hygienevorschriften ab. Die Produktionsstätte als solche wird von einer firmenunabhängigen Zertifizierungsstelle für Naturkosmetik überprüft und ist darüber hinaus für „Good Manufacturing Practice“ im Bereich Kosmetik zertifiziert. Die GMP – auf Deutsch „Gute Herstellungspraxis“ – umfasst strenge Richtlinien für die Produktionsabläufe und -umgebung bei der Herstellung von Arzneimitteln, Wirkstoffen, Lebensmitteln oder eben Kosmetika. GMP dient der Gewährleistung der Produktqualität und der Erfüllung der für die Vermarktung verbindlichen Anforderungen der Gesundheitsbehörden.