Zirbenholz: unbehandelt und schlaffördernd

  • Wissenswertes über Zirbenholz

    Bild einer Zirbelnuss eines Zirbenholzbaumes
    • Die Zirbe (Pinus cembra) ist ein Nadelbaum, der in den Bergen Mitteleuropas in Höhen zwischen 1.400 und etwa 2.500 m wächst. Das Holz der Zirbe ist weich, feinfaserig und leicht zu bearbeiten. Typisch ist die lebendige, astreiche Maserung.
    • Das in frischem Zustand hellgelbe, beinahe weiße Holz nimmt binnen weniger Monate Zeit (je nachdem, wie stark es dem Sonnenlicht ausgesetzt ist) eine dunkelgelbe bis honigartige Farbe an.
    • Die Zirbe ist die frosthärteste Baumart und wächst äußerst langsam und ausschließlich in Höhenlagen von 1.300 bis 2.900 Metern. Diese Bäume können sehr alt werden, nämlich 200 bis 400 Jahre alt und im Extremfall sogar ein Alter von 1.000 Jahren erreichen.
    • Dieses besondere Holz wird gerne „Königin der Alpen“ genannt.
    • Schläft man in einem Zirbenholzbett, so nimmt man den herrlichen Waldgeruch mit in den Schlaf. Ein wunderbares Gefühl!
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  • Das Zirbenholz für unsere Massivholzmöbel stammt aus den österreichischen Alpen. Es bleibt naturbelassen und vollkommen unbehandelt (nicht geölt, nicht lackiert). Nur so kommt der charakteristische Zirbenduft voll zur Geltung: frisch, mild, rund, warm, vibrierend, harzig, würzig – wie trockene Baumnadeln in der Herbstsonne. Ein Geruch, der an Sommerferien in den Bergen erinnert!

    Die in wissenschaftlichen Studien nachgewiesene pulssenkende, beruhigende, entspannende und schlaffördernde Wirkung des Zirbenholzes wird vor allem diesem Duft zugeschrieben. Als Ursache vermuten die Forscher verschiedene ätherische Öle im Holz.

  • In einem Zirbenholzbett schläft man besser

    Zirbenholz reduziert die Herzfrequenz, stabilisiert den Kreislauf bei schwankendem Luftdruck, reduziert Wetterfühligkeit, sorgt für vegetative Erholung des Körpers und beugt Schlafstörungen vor. Zirbenholzbett bekommt deshalb auch immer mehr Anhänger.
  • Studie zur Auswirkungen von Zirbenholz auf Kreislauf, Schlaf und Allgemeinbefinden

    Dass Zirbenholz eine gute „Ausstrahlung“ auf den Menschen hat, wissen Bauern, Tischler und Zimmerleute in den Alpen seit vielen Jahrhunderten – lange bevor das fernöstliche Feng Shui in jedem Badezimmer und Besenkammerl Einzug hielt. Jahrhunderte alte Zirbenholzstuben in Bauern- und Wirtshäusern zeugen davon.

    Seit eine Forschergruppe aus der Steiermark die entspannende Wirkung der Zirbe auf den menschlichen Organismus in wissenschaftlichen Studien bestätigt hat, erlebt die „Königin der Alpen“ eine Renaissance.

    Das zur Joanneum Research-Gruppe gehörende Institut für Nichtinvasive Diagnostik in Weiz (Steiermark) untersuchte die Auswirkungen von Zirbenholz auf Kreislauf, Schlaf und Allgemeinbefinden: 30 Testpersonen wurden körperlichen und geistigen Belastungen ausgesetzt – in einem mit Zirbenholz ausgestatteten Zimmer, und zum Vergleich in einem identisch gestalteten Zimmer mit Spanplattenmöbeln und Holzdekor. Mit EKG-Rekordern und psychometrischen Methoden untersuchte man Herzfrequenz, Befindlichkei und Schlafqualität.

    Verblüffendes Ergebnis: Im Zirbenholzzimmer erholten sich die Personen schneller und besser als im Holzdekorzimmer. Dazu die Studie: „Dies äußert sich in einer niedrigeren Herzrate in körperlichen und mentalen Belastungssituationen und anschließenden Ruhephasen bzw. in einem beschleunigten vegetativen Erholungsprozess. Die Herzfrequenz der Studienteilnehmer ist im Spanplatten-Holzdekorzimmer luftdruckabhängig – es besteht eine Wetterfühligkeit – ein Zeichen für die Instabilität des Kreislaufs. Im Zirbenzimmer war die Herzfrequenz vom Wetter unabhängig.
  • Im Rahmen einer zweiten Untersuchung verbrachten die Versuchspersonen ihre Nächte je eine Woche in einem Zirbenbett, im eigenen Bett und in einem Holzdekor-Bett. Die Ergebnisse bestätigten den deutlichen Einfluss des Bettenmaterials auf körperliches und geistiges Befinden: Im Zirbenholzbett war die gemessene Schlafqualität deutlich höher als im Holzdekorbett. Die bessere Erholung ging mit einer niedrigeren Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Das Schlafen im Zirbenholzbett „ersparte“ dem Herzen etwa 3.500 Schlägen pro Tag, was etwa einer Stunde Herzarbeit entspricht.

    Diese Messergebnisse stimmten mit der subjektive Einschätzung der Versuchspersonen überein, die über einen erholsameren Schlaf, ein besseres Allgemeinbefinden und über eine höhere „soziale Extravertiertheit“ im Zirbenzimmer berichteten.