Zirbenholz: unbehandelt und schlaffördernd

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  • Wissenswertes über Zirbenholz

    Die Zirbe (Pinus cembra) ist ein Nadelbaum, der in den Bergen Mitteleuropas in Höhen zwischen 1.400 und etwa 2.500 m wächst. Das Holz ist weich, feinfaserig und leicht zu bearbeiten. Typisch ist die lebendige, astreiche Maserung. Das in frischem Zustand hellgelbe, beinahe weiße Holz nimmt binnen weniger Monate Zeit (je nachdem, wie stark es dem Sonnenlicht ausgesetzt ist) eine dunkelgelbe bis honigartige Farbe an.

    Das Zirbenholz für unsere Möbel stammt aus den österreichischen Alpen. Es bleibt naturbelassen und vollkommen unbehandelt (nicht geölt, nicht lackiert). Nur so kommt der charakteristische Zirbenduft voll zur Geltung: frisch, mild, rund, warm, vibrierend, harzig, würzig – wie trockene Baumnadeln in der Herbstsonne. Ein Geruch, der an Sommerferien in den Bergen erinnert!

    Die in wissenschaftlichen Studien nachgewiesene pulssenkende, beruhigende, entspannende und schlaffördernde Wirkung des Zirbenholzes wird vor allem diesem Duft zugeschrieben. Als Ursache vermuten die Forscher verschiedene ätherische Öle im Holz.

  • In einem Zirbenholzbett schläft man besser

    Dass Zirbenholz eine gute „Ausstrahlung“ auf den Menschen hat, wissen Bauern, Tischler und Zimmerleute in den Alpen seit vielen Jahrhunderten – lange bevor das fernöstliche Feng Shui in jedem Badezimmer und Besenkammerl Einzug hielt. Jahrhunderte alte Zirbenholzstuben in Bauern- und Wirtshäusern zeugen davon.

    Seit eine Forschergruppe aus der Steiermark die entspannende Wirkung der Zirbe auf den menschlichen Organismus in wissenschaftlichen Studien bestätigt hat, erlebt die „Königin der Alpen“ eine Renaissance.

    Das zur Joanneum Research-Gruppe gehörende Institut für Nichtinvasive Diagnostik in Weiz (Steiermark) untersuchte die Auswirkungen von Zirbenholz auf Kreislauf, Schlaf und Allgemeinbefinden: 30 Testpersonen wurden körperlichen und geistigen Belastungen ausgesetzt – in einem mit Zirbenholz ausgestatteten Zimmer, und zum Vergleich in einem identisch gestalteten Zimmer mit Spanplattenmöbeln und Holzdekor. Mit EKG-Rekordern und psychometrischen Methoden untersuchte man Herzfrequenz, Befindlichkei und Schlafqualität.

  • Zirbenholz-Maserung Verblüffendes Ergebnis: Im Zirbenholzzimmer erholten sich die Personen schneller und besser als im Holzdekorzimmer. Dazu die Studie: „Dies äußert sich in einer niedrigeren Herzrate in körperlichen und mentalen Belastungssituationen und anschließenden Ruhephasen bzw. in einem beschleunigten vegetativen Erholungsprozess. Die Herzfrequenz der Studienteilnehmer ist im Spanplatten-Holzdekorzimmer luftdruckabhängig – es besteht eine Wetterfühligkeit – ein Zeichen für die Instabilität des Kreislaufs. Im Zirbenzimmer war die Herzfrequenz vom Wetter unabhängig.

  • Im Rahmen einer zweiten Untersuchung verbrachten die Versuchspersonen ihre Nächte je eine Woche in einem Zirbenbett, im eigenen Bett und in einem Holzdekor-Bett. Die Ergebnisse bestätigten den deutlichen Einfluss des Bettenmaterials auf körperliches und geistiges Befinden: Im Zirbenholzbett war die gemessene Schlafqualität deutlich höher als im Holzdekorbett. Die bessere Erholung ging mit einer niedrigeren Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Das Schlafen im Zirbenholzbett „ersparte“ dem Herzen etwa 3.500 Schlägen pro Tag, was etwa einer Stunde Herzarbeit entspricht.
    Diese Messergebnisse stimmten mit der subjektive Einschätzung der Versuchspersonen überein, die über einen erholsameren Schlaf, ein besseres Allgemeinbefinden und über eine höhere „soziale Extravertiertheit“ im Zirbenzimmer berichteten.

    Salopp ausgedrückt: In einem Zirbenholzbett schläft man besser!