Die sichere Schlafumgebung für Ihr Baby

  • Eine Zusammenarbeit mit dem Baby- und Kinderschlafexperten Dr. Sauseng
  • Der sichere Schlafplatz

    Der sicherste Schlafplatz für Babys im ersten Lebensjahr ist ein eigenes, geprüftes Baby-Bettchen im elterlichen Schlafzimmer. In diesem Bett sollte eine feste, luftdurchlässige Matratze sein, auf Kopfkissen kann verzichtet werden. Was Kuscheltiere angeht, so kommt das Baby mit einem kleinen Kuschelpartner aus, welcher im Idealfall aus natürlichen Rohstoffen gefertigt und darüber hinaus GOTS zertifiziert ist. Zu viele Kuscheltiere im Bett sind allerdings nicht zu empfehlen, da diese meist nur Staubfänger sind und sich mit zunehmender Zahl das Risiko im Gesicht bedeckt zu werden erhöht.
  • Temperatur und Kleidung

    Die richtige Raumtemperatur für Babys Schlafzimmer liegt bei 18-20°C. Überhaupt sollte Überhitzung vermieden werden, wie sie neben einer zu hohen Raumtemperatur auch durch zu viele Schichten Kleidung oder zu dicke Decken vorkommen kann. Der Baby-Schlafsack ist eine sinnvolle Alternative zur Babydecke: Durch die Umhüllung der Beine reduziert er die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Kind in die Bauchlage dreht. Durch die Öffnung im Bereich der Arme hat das Kind freie Armbeweglichkeit. Wenn der Schlafsack am unteren Ende einen Reißverschluss oder Knöpfe hat, kann man das Kind auch nachts wickeln, ohne es ganz auszuziehen. Außerdem vermeidet man durch die Verwendung eines Schlafsackes die Gefahr, dass sich das Baby in die Decke hineinwickeln kann.
    • Wie schläft das Baby sicher?

      Die empfohlene Schlaflage ist die Rückenlage. Man weiß, dass damit das Risiko für den plötzlichen Säuglingstod deutlich herabgesetzt werden kann. Die Seitenlage ist nicht empfohlen, weil Babys es recht schnell lernen, sich aus der Seiten- in die Bauchlage zu drehen. Besonders gerne (und sicher) schlafen Babys in rauchfreier Umgebung.
    • Die wichtigsten Schlafempfehlungen für den sicheren Säuglingsschlaf:

      • Rückenlage
      • Vor Überwärmung schützen
      • Rauchfreie Umgebung
      Zusätzlich:
      • Relativ feste Matratze
      • Schlafsack gegenüber Bettdecke bevorzugen
    • Aus folgenden nationalen und internationalen Empfehlungen:

      • Arbeitsgruppe Schlafmedizin und Schlafforschung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde. Monatsschr Kinderheilkd 2007
      • Task Force on Sudden Infant Death Syndrome (American Academy of Pediatrics). Pediatrics 2011
  • Biografie – Dr. Werner Sauseng

    Dr. med. univ. Werner Sauseng promovierte an der Karl-Franzens-Universität in Graz, wo er später auch – am Universitätsklinikum – seine Ausbildung zum Facharzt für Kinder und Jugendheilkunde absolvierte. An der Kinderklinik in Graz hat er u.a. auch das Schlaflabor für ein paar Jahre geleitet. Heute ist er verantwortlich für den Ärztlichen Dienst des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Graz und ist Vorstandsmitglied sowohl der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde als auch der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung. Auf wissenschaftlichen Kongressen, in der Elternbildung und als Lehrbeauftragter der Medizinischen Universitäten Graz und Wien hält Dr. med. Werner Sauseng außerdem regelmäßig Vorträge und betreibt nebenberuflich in seiner Heimatstadt Kumberg eine Ordination als Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde. Er berät weiters Eltern zum Thema Schlaf und ist selbst Vater von drei Kindern.