Seifensiedekunst

  • Was dokumentieren 5000 Jahre alte sumerische Keilschrifttafeln – Seifenrezepturen. Für Reinigungszeremonien und kultische Rituale wurden in großen Kesseln schon immer Seifen gesiedet.

    Dafür wurden pflanzliche oder tierische Fette mit Pflanzenaschen oder Kräuteressenzen vermischt. Dies diente oft auch als Heilmittel. Mit Rosenwasser aromatisiert, halfen Seifen auch schon mal beim Betören.
  • Eine Wiederentdeckung: Seifen aus der Natur

    Nicht betörend für Gesundheits- und Umweltbewußte: Seifen mit synthetisierten Zugaben – eine Massenware. Mitunter auch ein dermatologisches Risiko. Was also lassen jene an ihre Haut, die sich Gedanken machen? Und aus gesundheitlichen Gründen eine Alternative wollen? Wir begannen uns deshalb zu befassen: Mit alten Rezepturen der Seifensiedekunst. Und mit neuen Ideen.
  • Naturreine Öle

    Für die Herstellung unserer Seifen verwenden wir nur pflanzliche Fette und Öle, etwa aus Oliven- und Kokosöl (alles kbA). Auch Palmöl, fast immer ein Großplantagen-Produkt, lehnen wir ab.

    Wir produzieren unsere Seifen im Kaltverfahren: Dabei wird die Wärme, die aus der Verbindung von Laugen und Ölen entsteht, für den Vorgang der Verseifung genutzt. Ein arbeitsaufwendiges Verfahren, das die Inhaltsstoffe, vor allem die rückfettenden Pflanzenöle und das wichtige Glycerin, besonders schont. Es ist auch die Voraussetzung für die Herstellung von Flüssigseifen.

    Unsere Naturseifen werden traditionell gegossen und sehr schonend getrocknet. Die Produktion erfolgt in kleinen Serien, betreut von kleinen Arbeitsgruppen – beides Voraussetzungen für beste Qualität.

    Noch ein kleiner Tipp: Unsere neue Lavendelseife – einfach mal ausprobieren!

    Zertifiziert werden unsere Naturseifen über NATRUE und Austria Bio-Garantie. Weitere Qualitätsinformationen auf www.grueneerde.com/zertifizierungen