Sofapolsterung

  • Grüne Erde-Sofas müssen langlebiges Design, hohen Sitzkomfort, ökologische Materialien, Qualiät und einen zumutbaren Preis auf einen Nenner bringen. Das Ergebnis einer gründlichen Produktentwicklung sind ausgereifte Sofas, die ihren „Besitzern“ lange Zeit Freude bereiten.
  • Jedes Sofa ist eine Einzelanfertigung

    Garnspulen, Kordeln, Nadeln, Scheren, Spezialmesser und ein Hammer liegen zwar griffbereit, aber das wichtigste Werkzeug des Möbeltapezierers sind – die Hände. In unserer Polstermöbelwerkstätte Terra Verde im oberösterreichischen Almtal werden Sofas, Hocker und Stühle in reiner Handarbeit gepolstert und tapeziert. Das braucht seine Zeit: Vom aufwändigen Lounge Chair Sediamo können höchstens drei pro Tag gefertigt werden, von einem großen Ecksofa manchmal nur eines.
  • “Wir arbeiten nicht auf Lager, jedes Polstermöbel ist eine individuelle Einzelanfertigung für den jeweiligen Kunden”
    Gerhard Sandheigl, der Leiter der Möbeltapeziererei
  • Stück für Stück, Schicht für Schicht

    Unserer Unternehmensphilosophie gemäß darf die Polsterung ausschließlich aus Naturmaterialien wie Schurwollvliesen, Filzen, Kokoslatex- und Naturlatexmatten bestehen. Anders als bei konventionellen Sofas können diese Materialien nicht einfach als Formteile vorgeschäumt und aufgeklebt werden, sondern müssen in aufwendiger Handarbeit Stück für Stück, Schicht für Schicht, Streifen für Streifen aufgetragen und fixiert werden.

    Beim Polstern kommen zuerst die Latex- und Kokoslatexteile auf den hölzernen Unterbau. Dann die Schurwollvliese, deren Ränder und Zipfel mit zahllosen schnellen, geschickten Handgriffen sauber in den Ecken, Fälzen, Beugen und Spalten des Holzcorpus und der zuvor aufgebrachten Polstermaterialien verstaut werden, bis alles eine kompakte Form hat.
  • “Man muss für diese Arbeit viel Fingerspitzengefühl haben.”
    Gerhard Sandheigl
  • Sitzt wie ein Taucheranzug

    Zuschnitt und Nähen der Bezüge werden in der Schneiderei – Tür an Tür mit der Polsterei – erledigt. Da die Bezüge aus Naturgewebe am Sofa wie angegossen sitzen müssen, sind sie sehr knapp geschneidert. So bleibt dem Tapezierer nicht viel Spielraum beim Beziehen, das ein wenig an das Anziehen eines sehr engen Taucheranzuges erinnert: X-mal muss man zupfen und ziehen, abwechselnd von oben und unten in den Corpus greifen, sich die Arme kunstvoll verrenken, oft blind ertasten, wo welches Zipfelchen Stoff am besten zu erwischen und in welche Richtung es zu trimmen ist.

    Einerlei, welches Sofa und welcher Bezugsstoff: „Am Schluss muss das Ganze immer gut aussehen“, so Sandheigl. „Gut aussehen“ heißt: Der Bezug ist rundherum straff gespannt, die Polsterung fühlt sich schön prall an, die Nähte laufen exakt an Kanten und Rändern entlang. Das alles perfekt hinzubekommen, liegt buchstäblich in der Hand des Tapezierers.
  • Sofas mit Seltenheitswert

    Durch und durch aus Naturmaterialien, konsequent ökologisch, ohne Metallfedern und Polyurethan-Schaumstoffe, in höchster handwerklicher Qualität in Österreich gefertigt, gepolstert und bezogen: In dieser Machart sind Grüne Erde-Sofas so selten wie ein weißer Rabe.
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