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  • Panoramablick auf Berg und Wälder

    Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Holz mit Herkunft – Verantwortung aus Überzeugung

Nachhaltigkeit ist für Grüne Erde ein grundlegender Anspruch in Materialauswahl und Verarbeitung. Deshalb verwenden wir Holz aus heimischer, verantwortungsvoll bewirtschafteter Forstwirtschaft und arbeiten mit langjährigen Partnerbetrieben zusammen. Kurze Transportwege und ein bewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen bilden die Basis für langlebige Möbel von hoher handwerklicher Qualität.

Die Auswahl der Hölzer erfolgt nach klaren Qualitätskriterien und mit Blick auf ihre langfristige Einsatzfähigkeit. So entstehen Möbel, die funktional überzeugen und über viele Jahre hinweg genutzt werden können.

Holz nachhaltig nutzen

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Holz wurde aus der Notwendigkeit heraus entwickelt, begrenzte Ressourcen langfristig nutzbar zu machen. Intensive Nutzung, etwa für Bau- und Gewerbezwecke, führte früh zu der Erkenntnis, dass Wälder nur dann dauerhaft Erträge liefern können, wenn Nutzung und Nachwuchs im Gleichgewicht stehen.

Daraus entstand das Prinzip, Holz nur in dem Maß zu entnehmen, wie es durch natürlichen Zuwachs oder gezielte Aufforstung ersetzt werden kann. Eine planvolle Bewirtschaftung, die auf Schonung, Pflege und Regeneration setzt, bildet bis heute die Grundlage nachhaltiger Forstwirtschaft.

Hände halten Baumrinde
Detailansicht Wald

Holz aus österreichischen Wäldern

Jeder Betrieb, der Holz verarbeitet – bei Grüne Erde sind es rund 2.000 bis 2.500 Kubikmeter jährlich – hat die Pflicht, sich Gedanken über die Herkunft und den Nachwuchs des Rohstoffes zu machen. Wer aber als Kunde schon einmal versucht hat, bei seinem Möbelhändler den Ursprung des Holzes für dieses Bett oder jenen Tisch zu erfragen, weiß um die Schwierigkeit bzw. Unmöglichkeit, darauf eine befriedigende Antwort zu bekommen.

Klar und nachvollziehbar hingegen ist die Sache bei Grüne Erde. Unser Holz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Europa. So bleibt nicht nur die Wertschöpfung in Österreich und angrenzenden Ländern, auch die Transportwege vom Wald über die Sägewerke zu unserer Tischlerei in Kärnten werden so kurz wie möglich gehalten.

Detailansicht Baum mit Blätter

Österreich hat das strengste Forstgesetz der Welt

Der weitaus größte Teil des Grüne Erde-Holzes stammt also aus Österreich. Allein diese heimische Herkunft ist de facto eine Garantie für Nachhaltigkeit und Legalität – und für uns wertvoller und glaubwürdiger als jede FSC- oder PEFC-Zertifizierung. Denn: Die Gefahr von Übernutzung, Raubbau oder Kahlschlag ist praktisch gleich null, herrscht doch in Österreich eines der weltweit strengsten Forstgesetze.

Vereinfacht gesagt, sind für jede „Entnahme“ aus dem Wald entsprechend neue Bäume zu pflanzen, die Einschlagsmenge ist jährlich begrenzt. Sollte der Bedarf des Marktes an einer bestimmten Holzart wachsen, steigt nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage bei knapper Verfügbarkeit zwar der Preis für diese Holzart, in keinem Fall aber darf mehr Holz geschlagen werden als nachwächst.

junge hellgrüne Pflanzen im Wald
Försterin Sabine Jungwirth  im Wald

Forstwirtschaft mit Verantwortung

Wieviel Holz in einem österreichischen Forstrevier geschlagen werden soll bzw. darf, ist in einem verbindlichen Rahmenplan festgehalten, innerhalb dessen der jeweilige Förster gewisse Spielräume hat. Er legt auch fest, welche Baumart wo in seinem Revier nachgepflanzt wird. Zudem werden Waldeigentümer in Österreich von den Behörden gemäß dem Forstgesetz und den Landesnaturschutzgesetzen kontrolliert, ob das Holz legal geschlägert wurde.

Sabine Jungwirth arbeitet in der Natur, mit der Natur, für die Natur: Als Försterin ist sie ein Musterbeispiel für den "Homo Oecologicus", also für jenen Menschentyp, der in sein Denken und Handeln die Auswirkungen auf die Natur konsequent miteinbezieht.

Mehr über Försterin Sabine Jungwirth erfahren
See mit Boot und Wald im Hintergrund
Holzbretter gestapelt

Langjährige Vertrauensbasis mit Lieferanten

Unsere Holzlieferanten sind Sägewerke aus Österreich, mit denen wir bereits jahrelang zusammenarbeiten und eine gute Vertrauensbasis aufgebaut haben.

Gemeinsam mit diesen Lieferanten setzen wir uns für eine verantwortungsvolle, nachhaltige und umweltgerechte Waldbewirtschaftung ein – ohne Raubbau, Kahlschlag und Plantagenwirtschaft. Sodass der Nutz-, Schutz- und Erholungswert des Waldes auch für künftige Generationen gewahrt bleibt.

FSC und PEFC

Das Ziel der Non-Profit-Organisation FSC (Forest Stewardship Council) ist die Gewährleistung einer nachhaltigen Forstwirtschaft, vor allem durch weltweit einheitliche Standards zur Waldbewirtschaftung.

Während FSC Holzprodukte und holzverarbeitende Betriebe kennzeichnet, widmet sich PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) der Zertifizierung von nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

Wir verlangen von unseren Sägewerken als Mindeststandard eine FSC- bzw. PEFC-Zertifizierung. Doch das ist uns bei weitem nicht genug. Wichtiger als die beiden Zertifizierungen sind für uns die heimische, regionale Herkunft des Holzes, strenge nationale Forstgesetze sowie glaubwürdige, uns persönlich bekannte und vertrauenswürdige Lieferanten.

Detailansicht Rinde vom Baum
Landschaftsbild im Wald
Detailaufnahme Zirbenzweig

Heimische Zirbenwäldern sind stabil

Viele unserer Kundinnen und Kunden haben bemerkt: Derzeit herrscht auf dem Möbelmarkt ein großes Angebot an Möbeln aus Zirbenholz. Es haben uns schon einige Anfragen in Bezug auf eine mögliche Gefährdung dieser seltenen Baumart erreicht. Daher hier eine wichtige Klarstellung: Um die Zirbe muss man sich keine Sorgen machen.

Laut Österreichischer Waldinventur gibt es im Land einen Gesamtvorrat von 4,8 Mio. Festmetern Zirbenholz. Der Zuwachs beträgt jährlich etwa 58.000 Festmeter, die jährliche Nutzungsmenge liegt bei etwa 31.000 Festmetern. Gemäß Information der Landwirtschaftskammer Österreich ist der Zustand der heimischen Zirbenwälder stabil. Die Produktion von Möbeln bedrohe die Baumart nicht. Die Holzmenge, die geerntet werden darf, ist streng begrenzt.

Mehr über Zirbenholz erfahren

Wertvolles Eschenholz

Seit Sommer 2015 fertigt Grüne Erde auch Möbel aus Eschenholz, genauer: aus dem besonders schön gemaserten Kernholz der Esche. So wie die Zirbe stammt auch unser Eschenholz zu 100 % aus Österreich. Diese zähe, feste und wertvolle Laubholzart – traditionell im Wagenbau, für Werkzeugstiele, Sportgeräte und hochwertige Fußböden verwendet – macht nur 1 % des österreichischen Waldbestandes aus. Dennoch gefährdet die Nutzung der Esche für Möbel den Bestand der Holzart nicht – dank der nachhaltigen, streng kontrollierten Forstwirtschaft.

Zwar ist die Esche gebietsweise durch eine Pilzerkrankung in Mitleidenschaft gezogen, doch wir verarbeiten selbstverständlich nur gesundes Eschenholz.

Mehr über Eschenholz erfahren
Nahaufnahme Blätter am Zweig
Detailaufnahme im Wald

Kritisch gegenüber Zertifizierungen

Insgesamt betrachtet Grüne Erde, so wie etwa auch die Umweltorganisationen Greenpeace, Robin Wood oder Rettet den Regenwald, die Zertifizierungen FSC und PEFC sehr kritisch.

Es gibt viele Berichte darüber, dass das FSC-Siegel zu leichtfertig vergeben werde und Ökologie bloß vorspiegle. Das Council unterscheide nicht zwischen heimischem Holz und Tropenholz, stelle daher beide durch die Vergabe des gleichen Siegels auf die gleiche Stufe.

Weiters klammere FSC die Frage langer Transportwege sowie die in der Holzwirtschaft vieler Tropenländer herrschende Korruption und menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse aus. Häufig werde sogar Plantagenholz, für das zuvor Urwälder gerodet wurden, mit dem FSC-Siegel ausgezeichnet – und damit ökologisch besser bewertet als etwa heimisches Holz, das nicht FSC-zertifiziert ist.

Löchrige Standards

Immer wieder werden Fälle aufgedeckt, die zeigen, dass die Umsetzung der FSC-Prinzipien in der Praxis – gelinde gesagt – mangelhaft ist, sowohl bei den Waldkonzessionen als auch in der Verarbeitungskette. Manche FSC-Standards sind so „weich“, dass sie viel Interpretationsspielraum offen lassen und ständig in Gefahr sind, von einer international agierenden Holzlobby ausgehöhlt zu werden. Die Durchsetzung der Richtlinien vor Ort – vor allem in Afrika, Lateinamerika und Asien, aber auch etwa in Kanada – wird nicht konsequent genug betrieben.

Auch in Bezug auf das von der Forst- und Holzwirtschaft gegründete PEFC sind wir kritsch und stimmen mit Greenpeace überein: „Solche Industriezertifikate garantieren keine nachhaltige Waldwirtschaft.“

Baumstämme gestapelt
Verschiedene Holzarten als Muster nebeneinander arrangiert

Holzarten


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Detailansicht Sideboard in Eichenholz

Unterschied Massiv-, Voll- und Echtholz


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Einzelsofa Lorea mit Hocker und Beistelltisch im Wohnzimmer

Grüne Erde Massivholzmöbel

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