Öko Kleidung: Ökologische Fertigung in 100% Fairtrade-Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA)

  • “Ich bedaure den Menschen, der einen so billigen Mantel haben will, dass der Mann der ihn näht, während der Arbeit hungert.”
  • US-Präsident Benjamin Harrison (1833-1901) bezog seine Worte auf die Vereinigten Staaten der 1890er-Jahre, und heute muss vielleicht in den USA niemand mehr hungern, wenn er vom Nähen leben muss. Aber in vielen „Entwicklungsländern“ ist die Situation über frühkapitalistische Zustände nicht hinausgekommen.
  • Sozialverträglich produzierte Öko Kleidung

    Um dem entgegen zu steuern, lassen wir unsere Grüne Mode in als „fair“ zertifizierten Betrieben fertigen, bevorzugt in Europa (Türkei, Litauen, Tschechien). Ebenso streng achten wir bei Teilen und Rohstoffen aus Asien, Afrika und Lateinamerika auf die Einhaltung und Nachvollziehbarkeit ökologischer und sozialer Standards. So wie bei allen anderen Teilen der Naturmode Kollektion ist der Weg - vom Ursprung der Faser über das Spinnen, Färben und Nähen – lückenlos und detailliert nachvollziehbar. Wir lassen die bei uns im Haus entworfenen Shirts und Tücher unserer Öko Kleidung von einem Betrieb im EU-Land Litauen produzieren. Die Baumwolle dafür kommt von einem Schweizer Handelspartner, der sich seit 20 Jahren für eine andere, sozial gerechte und ökologisch verträgliche Art der Textilherstellung einsetzt und im Rahmen eigener Projekte biologische Baumwolle in Indien und Tansania kultiviert.
  • Abnahmegarantie & faire Entlohnung

    Unser Schweizer Partner, die REMEI AG, koordniert rund 50 Betriebe, damit etwa 80.000 bis 100.000 Menschen, die dadurch direkt oder indirekt einen fairen Arbeitsplatz haben – an vorderster Stelle über 8.000 Baumwollfarmer in Indien und Tansania, denen Abnahmegarantien und faire Preise geboten werden. Angegliederte Organisationen sind verantwortlich für die Umsetzung sozialer Projekte. Dazu gehören etwa Ausbildungszentren für Biolandbau, mobile Gesundheitszentren, Dorfschulen sowie zinslose Darlehen für Bauern, z. B. für den Bau von Biogasanlagen, Kompostanlagen oder Wasserspeichern.

    Dabei müssen stets folgende Richtlinien bei der Herstellung von Öko Kleidung eingehalten werden:
    • Biologisch: Förderung und Umstellung auf kontrolliert biologischen Anbau und Fruchtfolgewechsel.
    • Fair: menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Bauernfamilien und Textilarbeiter, keine Kinderarbeit.
    • Ökologisch: Respekt vor der Natur, kein Einsatz von giftigen Chemikalien.
    • Transparent: vollständige Rückverfolgbarkeit des Produktes und Kontrolle über alle Prozessstufen.
    • Innovativ: bewusster Umgang mit den Ressourcen, Reduktion und Kompensation von CO2-Emissionen.


    Auch Grüne Erde Kunden haben die Möglichkeit, sich an solchen Projekten zu beteiligen: Als „Endverbraucher“ und „Konsumenten“ mit Kaufkraft und Marktmacht haben Sie es in der Hand, sich für ökologisch verträglich und sozial gerecht produzierte Öko Kleidung zu entscheiden. Denn Mode zu tragen heißt auch, Verantwortung dafür zu tragen, dass niemand, der „ … einen Mantel näht, während der Arbeit hungert.“

    Weitere Informationen finden Sie auf www.remei.ch.