goodnews – die Rubrik für gute Nachrichten

  • Unsere Rubrik „ goodnews“ widmet sich ausschließlich positiven Themen. Sie ist ein bewusstes Signal dafür, dass es sich lohnt die eigene Energie guten Dingen zuzuwenden und optimistisch zu sein.

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    • Schöne Dinge sollten erzählt werden. Bürgerinitiativen für Flüchtlinge, Hilfsprojekte oder Gutes für die Umwelt – wie die E-Tankstelle, die Grüne Erde gemeinsam mit der Gemeinde Scharnstein eingerichtet hat. Wir tun das mit den goodnews und laden Sie ein, mitzumachen. Auf positive Geschichten freut sich die Redaktion – vielleicht veröffentlichen wir ja Ihren Beitrag!
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    • Bäume und Himmel

      Nun sind alle Bäume gepflanzt, sie gedeihen gut und wir schauen ihnen beim Wachsen zu“, sagt Grüne Erde-Geschäftsführer und Eigentümer Kuno Haas über ein von ihm mitbegründetes Wiederaufforstungsprojekt im brasilianischen Regenwald. Das ist natürlich Understatement, denn er weiß genau: Durch Zuschauen allein passiert gar nichts.

      Seit 2006 engagiert sich Kuno Haas mit gleichgesinnten Freunden für das öko-soziale Projekt „Fazenda ecologica do Tirol“ in der Region Mata Atlantica. Durch den Ankauf von Regenwald sowie ehemaligen Plantagen- und Weideflächen entstand auf ca. 400 Hektar die Fazenda mit gemischter Landwirtschaft, Vieh, Gemüse, Bio-Kaffee, Wald, Wiesen und einer kleinen Pousada (Gasthaus mit Zimmern) für sanften Tourismus. Der Name der Fazenda verweist auf die „Colônia Tirol“, die vor rund 150 Jahren von Tiroler Bauern gegründet wurde, deren Nachfahren noch heute hier leben.

      Im Rahmen des Wiederaufforstungsprojektes wurden auch mit Unterstützung von 1.400 Grüne Erde-Kunden bis dato rund 31 ha ehemalige Weidefläche mit rund 3.500 Bäumen bepflanzt (Sekundärregenwald). Jeder davon bindet etwa 750 kg CO2: ein kleiner Beitrag zur Rettung des Klimas. Die Fazenda wird häufig von Schulklassen besucht, die laufend Bäume pflanzen. „Wenn dieser Sekundärregenwald 30 bis 40 Jahre alt ist, kann mit dem Pflanzen von Bäumen begonnen werden, die für einen Primärregenwald artentypisch sind - ein Generationenprojekt!", so Haas.

      In Bezug auf Humusaufbau, Be- und Entwässerung sowie Erosionsbekämpfung wurde das Projekt von Sabastiao Salgados "Instituto Terra" unterstützt und beraten.

      Der brasilianische Fotograf, Umweltaktivist und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2019 hat sich der Wiederaufforstung gerodeter Wälder und dem Naturschutz in seinem Heimatland verpflichtet. Kuno Haas: „Wir wissen natürlich, dass wir mit ein paar Tausend Bäumen allein nicht den gesamten Urwald und das Klima retten können. Aber wir möchten ein sichtbares Zeichen setzen, ein Vorbild sein und ein Beispiel dafür bieten, dass viele kleine Initiativen und Aktionen gemeinsam viel bewirken können.“
      • Bilder vom Aufforstungsprojekt
      • Grüne Erde-Geschäftsführer Kuno Haas engagiert sich mit Unterstützung unserer Kunden für ein Wiederaufforstungsprojekt in Brasilien.
      • “Wer Bäume pflanzt, wird den Himmel gewinnen”
        Konfuzius
    • Das Alle-gemeinsam-Gefühl

      Arbeiten in den Werkstätten der Grüne Erde-Welt

      In der Möbeltapeziererei, Matratzen-, Textil- und Naturkosmetikfertigung der Grüne Erde-Welt arbeiten 50 Frauen und zehn Männer. Nach der bei Übersiedlungen an eine neue Betriebsstätte üblichen Eingewöhnungsphase hat sich nun alles gefunden und eingespielt, einen eigenen „Flow“ bekommen. Die einzelnen Arbeitsteams haben sich gut integriert, es herrscht ein Wir-alle-gemeinsam-Gefühl.

      „Nach einem Jahr hier in den neuen Werkstätten kann man sagen: Wir sind endgültig angekommen“, so Caroline Jentsch-Blumer, Produktionsleiterin in der Grüne Erde-Welt. Bodennahe Fenster, Lichtkuppeln in der Decke und die leichte Holz- architektur sorgen für ein modernes, offenes, helles, freundliches, gesundes Arbeitsumfeld – dank der fünf in die Betriebsstätten eingebundenen, bepflanzten Lichthöfe buchstäblich „im Grünen“. Die Glastüren und -fenster der Lichthöfe lassen sich öffnen und sorgen gemeinsam mit der vom nahen Waldrand angesaugten Frischluft auch für gute Belüftung der Arbeitsstätten. Es gibt weder Stechuhren noch Pausenglocken, aber einen großzügigen, hellen Pausenraum mit Grüne Erde-Möbeln, Gartengarnituren im großen, grünen Innenhof und eine moderne Küche mit Dampfgarer. Auch die Möglichkeit eines preisgünstigen Mittagessens im Bio-Bistro wird von den Mitarbeitern gerne genützt.

      Unser Anspruch ist: Die Arbeitsplätze in der Grüne Erde-Welt sollen die gleich hohe Qualität haben wie die Besucherbereiche. Unsere Unternehmensphilosophie – die Verbundenheit zwischen Mensch und Natur – soll auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spürbar sein. Denn die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist eine wichtige Grundlage für die hohe Qualität der Produkte und damit für die Zufriedenheit unserer Kunden.
    • Wir bieten in den unterschiedlichsten Bereichen – Fertigung, Management, Stores – an vielen Standorten in Österreich und Deutschland spannende Aufgaben. Bewerben Sie sich unter www.grueneerde.com/karriere
  • Wachsendes Engagement

    • Brände, Rodung, Sturmschäden: Das sind beherrschende Themen, wenn es um Wald geht. Aber es gibt auch gute Nachrichten!

      So hat das Ehepaar Sebastião in einem Zeitraum von 18 Jahren in Brasilien mehr als 2 Millionen Bäume gepflanzt und damit auf einer Fläche von etwa 69 Quadratkilometern den Regenwald wieder zum Leben erweckt. Pflanzen haben sich wieder angesiedelt, die Tiere sind zurück. Wo alles abgeholzt war, ist heute die Natur wieder intakt.

      In Australien und Neuseeland haben sich die Regierungen zum Ziel gesetzt, in den nächsten 10 - 12 Jahren in ihren Ländern jeweils 1 Milliarde Bäume zu pflanzen. Mehrere Millionen Tonnen Treibhausgase sollen gebunden werden, ein nicht unerheblicher Beitrag zum Klimaschutzabkommen von Paris. Das Ziel, eine Milliarde Bäume zu pflanzen, wurde im Rahmen des Projekts „Milliarden-Baum- Tsunami“ in Pakistan bereits erreicht. Die Hügel der Provinz Khyber Pakhtunkhwa sind heute wieder bewaldet und lebendig.

      Neuer Weltrekordhalter im Bäume pflanzen ist seit diesem Jahr der Bundesstaat Madhya Pradesh in Zentralindien. 1,5 Millionen Freiwillige stellten mit 66 Millionen Baumsetzlingen in nur 12 Stunden den Rekord von Juli 2016 ein – damals pflanzten im benachbarten Bundesstaat Uttar Pradesh 800.000 Menschen an einem Tag 50 Millionen Bäume.
    • gute Nachrichten für den Regenwald
      Gute Nachrichten für den Regenwald
    • Herzlichen Dank an Johannes Eckert aus Frankfurt, dass er diese goodnews zum Thema Wiederaufforstung von Wäldern mit uns geteilt hat.
    • Foto: Fotolia
  • Jugend fordert Zukunft

    • Jugend fordert Zukunft
      Schulstreik für das Klima!
    • Es ist eine Bewegung, die viel diskutiert wird, große Aufmerksamkeit erfährt und auch von kritischen Stimmen begleitet wird. Für uns ist sie vor allem eine gute Nachricht.

      Einer unserer Leser – selbst Vater einer Tochter im schulpflichtigen Alter – hat uns darauf gebracht, über die junge Schwedin Greta Thunberg und die von ihr ausgehende Bewegung zu berichten, die unter dem Namen „Fridays for Future“ oder auch „Youth Strike 4 Future“ und „School Strike 4 Climate“ um die Welt geht. Es hat ganz klein angefangen, ist bei Eltern und Lehrern auf wenig Begeisterung gestoßen und wurde bestimmt auch des Öfteren belächelt. Am ersten Schultag nach den Sommerferien 2018 stellte sich Greta Thunberg mit einem Schild „Schulstreik für das Klima“ vor den Schwedischen Reichstag.

      Inzwischen haben sich tausende Schüler von Greta Thunberg inspirieren lassen, in vielen Städten Europas und sogar in Australien finden sich Mitstreiter. Auch wenn es verständlich ist, dass viele die Kinder und Jugendlichen lieber in der Schule als vor Rathäusern und Parlamenten sehen – die Botschaft ist richtig und für uns eine gute Nachricht: Die junge Generation steht auf und fordert die älteren Generationen nachdrücklich auf, endlich zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Lernen für die Zukunft – so der Grundgedanke – macht nur dann Sinn, wenn wir durch konsequenten Schutz des Klimas auch dafür sorgen, dass es eine Zukunft gibt.
    • Fotos: Rudie / Fotolia
  • Der schmale Grat der Zuversicht

    • goodnews – Bild mit vielen Daumen hoch
      Es stimmt nicht, dass alles schlimmer wird. Positives dringt bloß schwerer durch.
    • Hans Rosling hat sich geärgert, wenn Leute ihn als Optimisten bezeichneten. „Ich bin kein Optimist“, sagte ausgerechnet der Mann, der nicht müde wurde aufzuzeigen, wo sich die Welt überall zum Besseren wendet. Dabei kannte Rosling durchaus die finsteren Seiten der Realität. Er half etwa in Liberia, als dort Ebola ausbrach und war als Arzt in Mosambik und im Kongo.

      Sein letztes Buch „Factfulness“ wurde ein Bestseller – obwohl es genau das Gegenteil des Medien-Erfolgsrezepts bad news are good news behauptet, nämlich dass die Welt besser aussieht, als wir denken. Auch diese Kolumne hier heißt goodnews. Sie ist ein bewusstes Signal dafür, dass es sich lohnt, die eigene Energie guten Dingen zuzuwenden. (Übrigens etwas, das die ganze Arbeit von Grüne Erde trägt!) Der schwedische Wissenschaftler Rosling und mit ihm viele andere haben nämlich aufgezeigt, dass Menschen dazu neigen, Gegenwart und Zukunft generell negativer zu sehen als die Vergangenheit. Ausgeblendet werden dabei vielfach Fakten, die das Gegenteil belegen. Fakten wie diese: Die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, hat sich in den letzten 20 Jahren halbiert. Die Kindersterblichkeit nimmt kontinuierlich ab, ebenso Analphabetismus. Seit Ende des 2. Weltkriegs leben immer mehr Menschen in Demokratien. Die Zahl der Länder steigt, in denen Homosexualität entkriminalisiert wurde. Solche Entwicklungen fallen allerdings nicht vom Himmel. Sie sind das Ergebnis beharrlichen, zielgerichteten Strebens.

      Allerdings: Die Logik der schnellen Schlagzeile, die Katastrophenmeldung, das schockierende Bild – all das ist nicht leicht zur Seite zu schieben. Bad News docken bei archaischen Reflexen des Menschen an; Reflexen, die in der Wildnis dazu dienen, das Überleben zu sichern. Wer Alarmsignale übersieht, überlebt nicht. Der Adrenalinstoß selbst wird aber lebensbedrohlich, wenn er – medial verursacht – zum Dauerzustand mutiert.

      Das Rezept? Abschalten, Augen und Ohren zu? Oder umgekehrt: euphorischer Aktivismus und ja, eben naiver Optimismus? – Beides ist keine Lösung, weder individuell noch gesellschaftlich oder gar global. Angst jedenfalls können wir nicht gebrauchen. Denn sie lähmt unsere Kreativität, wie der Neurobiologe Gerald Hüther betont. Genau diese Kreativität ist aber gefordert, um neue Wege aus den drängenden Krisen unserer Welt zu finden. Eine Kreativität, die emotional und mit rationaler Vernunft unterscheidet: Dies ist echte Herausforderung, jenes dagegen nur Alarmismus. Eine Kreativität, die quasi neue Rettungsgassen schafft, statt wie die Gaffer am Unfallort im Weg zu stehen. Eine Kreativität, die den Stoff für echte goodnews liefert.

      Solche guten Nachrichten sind es, die dann Orientierung auf dem schmalen Grat zwischen dem naiven Optimismus und fataler Katastrophenstimmung geben. Und sie sind es, die berechtigte Zuversicht verbreiten.
    • Filmtipp: Für weltweit vielversprechende Ansätze: „TOMORROW – die Welt ist voller Lösungen"
    • Fotos: Robert Kneschke / Fotolia
  • Ein Ausweg aus der Agrar-Sackgasse

    • Mohnblume im Feld
      Auch mit biologischer Landwirtschaft kann die wachsende Weltbevölkerung ernährt werden.
    • Das alte, bequeme Klischee ging so: Die Weltbevölkerung wächst, und um die gut 9 Milliarden Menschen im Jahr 2050 satt zu kriegen, muss die Landwirtschaft mit Hochdruck intensiviert werden. Biolandbau? – Nur ein netter Versuch für sensible Gutmenschen mit ausreichend Geld, denn: Allein der höhere Flächenbedarf lasse die Idee einer kompletten Umstellung auf „Bio“ an der Realität zerschellen, sagen Kritiker.

      Falsch, es geht sehr wohl! – Das zeigt eine Studie, die Nature Communications veröffentlicht hat. „Wenn wir gewillt sind, unseren Konsum tierischer Produkte zu verringern, Lebensmittelabfälle zu reduzieren und die verbleibenden Tiere ihrer Natur gemäß zu füttern (...), können wir von diesem Schnellzug abspringen und mehr Menschen nachhaltig ernähren“, sagt Professor Pete Smith, einer der Autoren der Studie. Ein Ende des rasanten Flächenverbrauchs, des Einsatzes von Düngemitteln und Pestiziden und vor allem des grotesken Aufwands für die Fleischerzeugung?

      Das hoffnungsvolle Szenario, das Wissenschaftler in der Studie durchgerechnet haben, zeigt einige wirksame Stellschrauben auf, mit denen sich die niedrigeren Hektarerträge des nachhaltigen Biolandbaus ausgleichen ließen – wenn auch etwa jenes Drittel Agrarprodukte auf den Teller käme, das bisher verdirbt. Auch Änderungen bei der sogenannten Tierproduktion hätten positive Effekte: weniger Kraftfutter; Qualität statt Masse! Fundierte Argumente für eine grundlegende Umstellung der globalen Landwirtschaft liegen also vor. Niemand kann mehr ernsthaft behaupten: „Es geht ja nicht!“ Nun kommt es darauf an, diese Erkenntnis gesellschaftlich und politisch Wirklichkeit werden zu lassen.
    • Fotos: Fotolia
  • Die Geschichte einer geglückten Integration

    • Das Teams im Versandlager von Grüne Erde
      Ali (3. von rechts) als Mitglied des Teams im Versandlager von Grüne Erde
    • In der vorwiegend von negativen Schlagzeilen beherrschten Diskussion um Flüchtlinge wird häufig übersehen, dass es auch „goodnews“ zu diesem Thema gibt. Etwa die Geschichte von Rahmatullah, der seit Frühling 2017 im Grüne Erde-Versandlager arbeitet und „Ali“ genannt werden möchte. Sie ist ein Beispiel für die geglückte gesellschaftliche und berufliche Integration eines Flüchtlings in Österreich. Doch der Weg dahin war beschwerlich. Ali hatte in seiner Heimat Afghanistan als Übersetzer für die US-Truppen gearbeitet, kam deshalb auf die Todesliste der Taliban und musste mit seiner 10-köpfigen Familie fliehen. Er landete in Österreich, seine Eltern und Geschwister in Schweden, seine Frau musste vorerst auf der Flucht im Iran zurückbleiben.

      Ali hatte eine 12-jährige Schulausbildung absolviert, sprach zwar sehr gut Englisch, konnte bei der Ankunft in Österreich aber kein Wort Deutsch. Er musste 2,5 Jahre auf einen positiven Asylbescheid warten, lernte in dieser Zeit sehr gut Deutsch, bekam schließlich eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Er schrieb zig Bewerbungen und fand schließlich mit Unterstützung des AMS (Arbeitsmarktservice) Grieskirchen eine Stelle im Grüne Erde-Versandlager. Dessen Leiterin Agnes Mairhuber: „Wenn wir die Chance haben zu helfen, dann sollten wir helfen.“ Ali hat sich als offener, integrationswilliger und -fähiger, fleißiger und intelligenter Mitarbeiter erwiesen, der auch damit gut klarkommt, einer von wenigen Männern in einem Frauenteam zu sein – und eine Frau zum Chef zu haben. Agnes Mairhuber: „Beide Seiten müssen wollen. Die einen müssen bereit sein, sich zu integrieren. Die anderen, also wir, müssen es aktiv unterstützen.“

      Die Geschichte von Ali zeigt: Kennt man nur die Bilder aus den Medien, erscheinen die Tausenden von Flüchtlingen als anonyme, bedrohliche Masse. Kennt man aber einen Flüchtling persönlich, sammelt gute Erfahrungen mit ihm, arbeitet mit ihm zusammen, hat menschliche Not ein Gesicht, einen Namen, dann kann die Stimmung ins Positive kippen – und aus dem harten Boden der Intoleranz plötzlich ein zartes Pflänzchen namens Humanismus sprießen.
    • “Ich bin sehr froh und glücklich, hier in Sicherheit zu sein und Arbeit zu haben.”
      Rahmatullah (27)